EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

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Krampfader
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#166

Beitrag von Krampfader »

Stargate hat geschrieben: Mo 29. Jul 2019, 08:41 Was ist das Geheimnis dieser hervorragenden Breitbandigkeit. Meine Aussennachbauten sind sehr schmalbandig.
Servus Stargate :)

Welche Schaltung hast Du denn realisiert?? ... eine echte Fuchskreis?? (sprich Primär- und Sekundärwicklung galvanisch getrennt) oder die Lösung mit Anzapfung??, Unterschiede siehe hier: https://www.funkbasis.de/viewtopic.php? ... 10#p535846

Meine SlimFed entspricht in ihrer Breitbandigkeit der 11m-Version der HyEndFed aus der niederländischen Edelschmiede, siehe folgende Gegenüberstellung:


HyEndFed: (Datenquelle: https://translate.google.de/translate?s ... d_11_meter )
Bild
Quelle: https://www.hyendcompany.nl/antenna/mon ... d_11_meter

SWR-Minumum: 1,02 (Kanal 04)
Resonace (X=0): 26,8 MHz
Bandbreite: >2,0 MHz
Länge: 5,25m
Belastbarkeit: 300 Watt PEP
Kosten: EUR 113,-- (ohne Mast, ohne Mantelwellensperre, dafür inkl. Versand)
.
.
.
SlimFed:
Bild

SWR-Minumum: 1,04 (CB-Bandmitte, Kanal 20)
Resonace (X=0): 27,2 MHz
Bandbreite: >2,0 MHz
Länge: 5,30m (Strahler)
Belastbarkeit: für CB ausreichend
Kosten: EUR 56,-- (inkl. 9m Mast und inkl. Mantelwellensperre) **
.
.
.

Irgendwo muss ja ein Unterschied zu Deiner Version sein. Auf der anderen Seite ist ja Schmalbandigkeit nicht unbedingt ein Nachteil, im Gegenteil, solange eine Antenne das CB-Band vollständig abdeckt ziehe ich eine schmalbandige Antenne sogar vor, Stichwort "Vorselektion", siehe: http://dl3gcb.darc.de/index_Projekte.html

Grüße

Andreas

===========================================
** ... 9m Askari EUR 20,-- + 2 * T106-6 EUR 5,-- + Kupferlackdraht EUR 3,-- + 6m DX-WIRE Premium EUR 10,-- + 52 Ferritperlen EUR 8,-- + Rest (3m RG58, PL-Stecker, Kondensatoren, Kabelbinder, etc.) EUR 10,--
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Krampfader
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#167

Beitrag von Krampfader »

Komme gerade eben zurück, hab heute Nachmittag eine Runde mit dem Rad gedreht. Die SlimFed lässt sich eben nicht nur mit dem Auto transportieren ;) , siehe Fotos:

Bild Bild Bild Bild

Die Gegenstationen der Wiener Runde bestätigten mir beste Werte, die SlimFed lieferte im Vergleich zu meiner am Fahrrad montierten "Albrecht DV 27 S" mindestens 4S-Stufen mehr an Signal, da sieht man wieder mal was eine lange + hohe Antenne ausmacht! :)

Schönen Abend wünsch! :wave:

Andreas
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DMA284
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#168

Beitrag von DMA284 »

Mich würde jetzt mal ein Vergleich CB-T2LT mit euren aufwendigeren Endfed Antennenkonstruktionen interessieren. Wenns nur marginale Unterschiede gibt in der Leistung, sollte die Selbstbauempfehlung T2LT lauten für ihr Preis-Leistungsverhältnis. Denn ob ich Standmobil nun nen Draht außen an die Askari tüdele oder aufwendig hineinbaue mit ner Schaltung wo man zum Abgleich nen Analyzer benötigt, dann dürfte die T2LT einfach ungeschlagen sein.

55 & 73
Von Zuhause: Alinco DR-135DX mit Hy-Gain 5/8 Wave Feststationsantenne
Standmobil: President Grant II mit verschiedenen Koax Drahtantenne am GFK Mast
Stargate
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#169

Beitrag von Stargate »

Hallo Wegen der Schmalbandigkeit:

Meine Nachbauten mit dem Schubertkondensator 3-19 PF ( Ich habe hier dann 2 Platten weggelassen)
bestehen aus beiden Versionen:

1 angezapfte Spule 3-16
2 galvanisch getrennte Spule 3 WD und 13 WD - 16

Beides ist sehr schmalbandig knapp über 10 Kanäle.

Einziger ""Vorteil"" ist dabei nur, wenn man sich auf einen Kanal fixiert und dort bleibt,
geht das ganze super. Teilweise Reporte von knapp 2 S-Stufen mehr als bei meiner T2LT
die ein gutes SWR über alle 40 'Kanäle hat.

Wie gesagt, etwas mehr Breitbandigkeit wäre wünschenswert, doch wo ist halt der Unterschied??

Durch den Stub oder Festkondensator?
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Krampfader
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#170

Beitrag von Krampfader »

Stargate hat geschrieben: Di 30. Jul 2019, 09:06 Hallo Wegen der Schmalbandigkeit:

Meine Nachbauten mit dem Schubertkondensator 3-19 PF ( Ich habe hier dann 2 Platten weggelassen)
bestehen aus beiden Versionen:

1 angezapfte Spule 3-16
2 galvanisch getrennte Spule 3 WD und 13 WD - 16

Beides ist sehr schmalbandig knapp über 10 Kanäle.

Einziger ""Vorteil"" ist dabei nur, wenn man sich auf einen Kanal fixiert und dort bleibt,
geht das ganze super. Teilweise Reporte von knapp 2 S-Stufen mehr als bei meiner T2LT
die ein gutes SWR über alle 40 'Kanäle hat.

Wie gesagt, etwas mehr Breitbandigkeit wäre wünschenswert, doch wo ist halt der Unterschied??

Durch den Stub oder Festkondensator?
Guten Morgen Stargate

Das ist irgendwie "seltsam", vielleicht ist es wirklich der Drehkondensator?? ... versuch mal so wie wir ein Stück Koaxialkabel zu verwenden, statt dem Drehkondensator, wir können die Ursache ja mittels "Ausschluss-Prinzip" ermitteln. Und mach mal bitte auch hochauflösende Fotos, viele Augen sehen einfach mehr ... und vielleicht hast Du ja auch noch die Möglichkeit Deine beiden Antennen an einen grafischen Antennen-Analyzer anzuhängen, das wäre ebenfalls hilfreich ...

Hier noch einige Bilder vom gestrigen Radausflug. War etwas windig/böig. Dabei fiel mir auf dass die Kurve des SWR-Verlaufes etwas "verzittert" verlief sobald die Rute im Wind schwankte. Das SWR-Minimum aber selbst blieb konstant niedrig und auch auf der Frequenz. Leider hab ich kein Foto davon gemacht. Ich führe dieses "Zittern" auf die Pendel-Bewegung von Inline-Transformator und Strahler-Litze zurück, beide haben ja noch etwas Spiel (bzw. Luft) innerhalb der Askari-Rute. Beeinträchtigt die Funktion aber nicht, vielleicht lasse ich mir noch was einfallen sodass der Trafo dann saugend und spielfrei innerhalb der GFK-Rute sitzt ...

Bild Bild Bild Bild

Hier noch ein interessanter Bericht über die edle "HyEndFed" der Niederländer. Entgegen den Angaben des Herstellers braucht diese Antenne sehr wohl ein "Gegengewicht", ohne diesem Gegengewicht produziert die Antenne Mantelwellen auf der Zuleitung, siehe folgendes Zitat:

=============================================
"Der entstehende Ausgleichstrom einer HyEndFed‐Antenne wird also ganz bewusst über den Mantel der Koax‐Versorgungsleitung zurück zum Transceiver geführt."
=============================================
Quelle DC4KU (auf der Seite der Niederländer): https://www.hyendcompany.nl/images/imag ... 2019_2.pdf

Schönen Tag wünsch! :wave:

Andreas
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BlaBlaBlubb
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#171

Beitrag von BlaBlaBlubb »

Und hier nur mal als "Gedankenstütze", falls eines Tages mal mehr als 12W im CB-Funk zugelassen sind:

https://www.youtube.com/watch?v=4hOB1j7o7DU

Jetzt muss es nur noch passende Angelruten im Durchmesser von 110er Abwasserrohren geben,
dann läuft die Sache....

Dann wird sie ins Leben gerufen: Die "EFHW-Inline-Meltdown" !!!!

:dlol: :dlol: :dlol:

Sorry, gerade zufällig entdeckt. Konnte ich mir nicht verkneifen.


vy 73,
Jochen
Jack4300
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#172

Beitrag von Jack4300 »


Krampfader hat geschrieben:
Das ist irgendwie "seltsam", vielleicht ist es wirklich der Drehkondensator?? ...
Ich denke es liegt an deiner Induktivität. Wenn der Wert aus deinem Zettel oben stimmt, hat dein Schwingkreis einem sehr kleinen Q-Faktor. Daher auch die große Bandbreite. Es würde dann helfen die Induktivität zu verringern uns entsprechend die Kapazität zu vergrößern. Also wenn es die Leistung zulässt Kernmaterial verringern oder ansonsten die Windungen verringern.
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Krampfader
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#173

Beitrag von Krampfader »

Jack4300 hat geschrieben: Di 30. Jul 2019, 21:06 Wenn der Wert aus deinem Zettel oben stimmt, hat dein Schwingkreis einem sehr kleinen Q-Faktor. Daher auch die große Bandbreite.
Hallo Jack

Du möchtest damit wohl ausdrücken das die Schwingkreisgüte meiner SlimFed nur "suboptimal" ist. Das ist durchaus möglich und ist vermutlich auch so. Sprich ein nicht unwesentlicher Teil der zugeführten Energie wird in Wärme umgewandelt und dann eben nicht auf 11m sondern unter 1mm abgestrahlt (Infrarot).
Trotzdem befinde ich mich mit meinen 2 MHz Bandbreite in guter Gesellschaft. Stefan(Nordic)s "EndFedX" besitzt ebenfalls eine Bandbreite von 2 MHz, die Edelantenne von "HyEndFed" ist sogar noch etwas breitbandiger ( > 2 MHz).

Siehe "EndFedX": https://www.funkbasis.de/viewtopic.php? ... 90#p534804
Siehe "HyEndFed": https://www.funkbasis.de/viewtopic.php? ... 75#p534654
Siehe "SlimFed": https://www.funkbasis.de/viewtopic.php? ... 40#p536110

Wenn man nun im Umkehrschluss von der Bandbreite auf den Q-Faktor (sprich die Schwingkreisgüte) schließen darf dann sind wir alle von der Güte her betrachtet gleich schlecht (oder eben gleich gut) ;)

Gute Nacht und Grüße

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#174

Beitrag von Rosnatrucker »

Ich bin verwirrt und finde nichts mehr😳

Andreas bitte den link zur Teilelist und Bauanleitung deiner Antennenversion, würde mich da mal dran wagen.

Von wem war die andere Version? Die mit Gehäuse ? Gibt es da auch Bestellliste und Anleitung ? Danke
Grüsse Nick
:station:
9AM /69FM
73/55 Gruss Nick


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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#175

Beitrag von Krampfader »

Guten Morgen Nick! :)

Gerne. Hier die Teile-Liste (inkl. Bezugsquellen) für den Nachbau meiner "SlimFed":

- 9m Askari ... EUR 19,99 ... siehe: https://www.askari.at/silverman-stigma- ... 90837.html
- Amidon T106-6 Ringkern ... EUR 2,30 ... siehe: https://www.reichelt.de/amidon-ringkern ... stct=pos_0
- Kupferlackdraht 1mm ... EUR 2,75 ... siehe: https://www.reichelt.de/kupferlackdraht ... stct=pos_5
- Widerstand zum Abstimmen des Stubs/Kondensators ... EUR 1,-- ... siehe: https://www.reichelt.de/widerstand-meta ... stct=pos_0
- Eventuell 30 Stk. Ferrit-Perlen (Mantelwellensperre) ... EUR 14,-- ... siehe: https://www.dx-wire.de/ferriteringkerne ... xcube.html
- 6m Premium-Antennenkabel ... EUR 10,-- ... siehe: https://www.dx-wire.de/dx-wire-antennen ... e-premium/
- 2 Stk. Kondensator ... EUR 1,-- ... siehe: https://www.ebay.co.uk/itm/4x-pieces-3p ... 3187564369
- Einige Meter RG-58, PL-Stecker (bzw. PL-Buchse) ... ca. EUR 10,-- ... siehe: https://kabel-kusch.de/alt%20index.htm
- Kleinmaterial (Kabelbinder, dünnes GFK-Rohr (Reststück von Askari), Klebeband, Lüsterklemme, usw.) ... siehe: Deine Schatzkiste ;)

Für eine ausführliche Bauanleitung habe ich mir noch nicht die Zeit genommen :roll: . Der Nachbau sollte aber anhand der hochauflösenden Fotos möglich sein.. Eine Fotoübersicht bzw. eine Zusammenfassung der Bilder gibt es hier, siehe: https://www.cb-funk.at/forum/index.php/ ... l#msg10294

Bei Fragen: Gerne!

Viel Spaß beim Basteln! :)

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#176

Beitrag von Rosnatrucker »

Danke :banane:
:station:
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73/55 Gruss Nick


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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#177

Beitrag von Stargate »

Hier nochmal der Nachbau für aussen mit Plan.
T130-6 Kern mit einmal 3-16 Windungen mit Anzapfung, Drehko 3-10 pf 2KV
T130-6 Kern mit 3 plus 13 Windungen getrennt. Dreko 3-10 PF 2KV
Der Anschluss "Stator" der Drekos jeweils an der Antennenseite.
Sehr Schmalbandig.
Falls man da mit anderen Wicklungszahlen das breitbandiger bekäme weiss ich leider nicht.
Den Drehko würde ich gerne wegen der Nachjustierbarkeit behalten
Dateianhänge
Plan.JPG
Muster.JPG
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#178

Beitrag von Krampfader »

Hallo Stargate

Danke für die Skizze und das Foto!

Hmmm, ich kann bei Deiner Skizze mit der "Anzapfung" schaltungstechnisch keinen Unterschied zu der Ausführung feststellen welche wir realisiert haben, siehe folgendes Bild:

Bild
Quelle: https://pa-11019.blogspot.com/2011/06/2 ... a.html?m=1

Der einzige Unterschied ist eben der Kondensator. Ich tippe daher nach wie vor auf dieses Bauteil. Soweit ich das erkennen kann besitzt dieser Drehkondensator von Schubert einen Schleifkontakt. Vielleicht ist dieser Schleifkontakt die Ursache dafür dass sich Deine Antenne anders verhält wie unsere? ... Rein aus dem Bauch heraus würde ich (wenn schon Drehkondensator) einen schleiferlosen bevorzugen, nach dem Prinzip eines Schmetterlingsdrehkondensators bzw. eines Differential­drehkondensators, siehe zu beiden: https://de.wikipedia.org/wiki/Variabler_Kondensator

Ich würde es daher wirklich mal mit einem Stück Koaxialkabel als Kondensator probieren. Und falls das dann damit klappt (sprich Deine Antennen dann wie unsere eine Bandbreite von rund 2 MHz liefert) dann brauchst Du ja auch nichts mehr zum "Abstimmen" bzw. "Nachjustieren" (solange Du innerhalb der 2 MHz bleibst).

Falls das mit dem Koax-Kondensator jedoch dann noch immer nicht klappt dann bin ich echt planlos (planlos bin ich sowieso oft ;) )

Viel Erfolg!

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#179

Beitrag von Stargate »

Hallo

Ich habe den Kondensator weiter abgespeckt und jetzt noch 2-10 pf.
Ich habe das auch mit dem 0,05 L Drahtstück vor der Mantelsperre probiert.
Das alles hat etwas Bandbreite gebracht.

Ich habe noch einmal alle Beiträge durchgelesen.

Mir ist dabei aufgefallen das das Diagramm des ersten Beitrages auch relativ schmalbandig war.
Ab dem 105 Beitrag wird das dann breitbandig.

Ich habe zwar eine Vermutung, meine Kenntnisse reichen da aber leider nicht aus.
Da sind ja die vielen Ferritkerne über dem Koaxkabel.

Ich habe da ein Konstrukt ( Antenna-Engineering DL4KCJ) bei dem eine Ferritanpassung gewählt wurde.
Ich habe das vor Jahren in einfacher Form nachgebaut und dann noch einen 1 m Drahtring einzezogen,
bzw. 20m Draht gespannt, und das Teil in der Mitte plaziert.

Dieses eigenartige Gebilde habe ich zu einem Amateurfunker gebracht.

Da haben dann auf Anhieb QSO mit den USA und Australien geklappt. Das Ganze geht über das gesamte Amateurband
und kommt an den Rändern nicht über SWR 2

Könnten die Ferritkerne da vielleicht der Grund für diese Breitbandigkeit sein??
Dateianhänge
Breitbandig.JPG
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#180

Beitrag von Krampfader »

Hallo Jungs :)

Heute Vormittag war wieder mal "Bastelstunde" angesagt. Da ich noch einen Eisenpulver-Ringkern T130-6 und etwas Kupferlackdraht herumliegen hatte dachte ich mir ich baue mal einen "Transformator für Arme" ;) ... sprich aufs Minimalste reduziert. Herausgekommen ist folgendes, siehe Bilder:

Bild Bild Bild Bild

Bild Bild Bild Bild

Die Abstimmung des Stubs (bzw. Kondensators) aus RG142 erfolgte wieder schrittweise mit dem Seitenschneider, der hochohmige Strahler wurde dabei wieder durch einen 3,3k Metall-Widerstand simuliert. Damit etwaige kapazitive Einflüsse der Angelrute mit berücksichtig werden hab ich das Ganze einfach auf ein Element der Askari geschnallt und erst dann abgestimmt (sprich Kondensator gekürzt). Nachdem der Transformer dann auf Wunschfrequenz lag wurde der Widerstand entfernt und vorerst mal 5,50m Antennen-Litze angelötet (mit etwas Übermaß).

Die Länge des Strahlers muss ich aber noch am freien Feld auf Wunschfrequenz (27,205 MHz) abstimmen, bin aber zuversichtlich dass auch diese Antenne funktioniert :banane:

Schönes Wochenende!

Andreas

PS: Weiters hab ich in der Zuleitung eine Mantelwellensperre vorgesehen, nach 55cm, auf Ferrit-Ringkern FT-140-43, nach folgendem Prinzip, siehe Video: https://youtu.be/iLAIXXh_BQ8
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