Keine Erdung mehr

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sirius01
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Keine Erdung mehr

#1

Beitrag von sirius01 »

Hallo @all,


Früher hatten wir eine Wasserleitung aus Metall.
Diese wurde zusätzlich in den Potenzialausgleich mit eingebunden.
Jetzt bei der Wasserleitung aus Plaste ist da nichts mehr.
Der Potibock geht nur noch am HAK. Laut TinySA sind
da bis zu 17 dB mehr an Matsch. Es ist eine BK-Anlage da.
Diese geht auch an diesen Potenzialausgleich.
Gibt es irgend eine Vorschrift die eine zusätzliche Erdung
vorschreibt?
Ich wohne hier zur Miete und es ist ein Altbau.

Mit den besten Zahlen
Sirius01 :)
In aller schnelle, übertrage ich jetzt mit der Bodenwelle :wink:
onkeltom
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Re: Keine Erdung mehr

#2

Beitrag von onkeltom »

So, wie ich es kenne, wird beim Auswechseln der alten Wasseranschlussleitung (Stahl) gegen eine neue (aus Polyäthylen) im Leitungsgraben etwa 50-80cm vor dem Gebäude ein Staberder eingeschlagen. Und da wird die Erdung angeschlossen.
Meines Wissens ist das Vorschrift.
Frag aber am besten bei deinem zuständigen Versorgungsunternehmen nach, die müssten es wissen.

73, Tom
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sirius01
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Re: Keine Erdung mehr

#3

Beitrag von sirius01 »

@ onkeltom,

danke für die schnelle Antwort.
Hier ist nichts der gleichen :roll: .
Poti_Erdung.jpg
Poti_Erdung.jpg (23.13 KiB) 471 mal betrachtet
Sirius01 :)
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RF-Max
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Re: Keine Erdung mehr

#4

Beitrag von RF-Max »

https://www.dehn.de/sites/default/files ... r-pl12.pdf

Spannend wird das Thema "Erdung von Solaranlagen auf Dächern bei älteren Häusern" in dem Zusammenhang auch noch.

MfG
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sirius01
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Re: Keine Erdung mehr

#5

Beitrag von sirius01 »

Danke @RF-Max für die Antwort.


In dieser PDF wir die Erdung nur als Empfehlung angegeben.
Das würde bedeuten, wenn ich einen Erdung will muss ich es selbst bezahlen.
Für den vollen Erfolg müsste ich das ganze Haus einbinden.
Ob es das Wert ist? :roll:



Sirius01 :) 8) :)
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RF-Max
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Re: Keine Erdung mehr

#6

Beitrag von RF-Max »

Für den "Inneren Blitzschutz" ist es erforderlich, einen Potentialausgleich durchzuführen. Vor Jahren bestanden die Wasserleitungen der Wasserversorger aus Metall und ermöglichten eine gute Erdung der Hauselektrik. Seit vielen Jahren erfolgt die Wasserversorgung inzwischen über Kunststoffrohre. Von den Stadtwerken wurden zur Zeit der Umstellung an die Hauseigentümer Merkblätter versand. Siehe z.B. Merkblatt „Erdung und Schutzpotentialausgleich über die Haupterdungsschiene“: https://www.netzservice-swka.de/netze-w ... er-HES.pdf
Dein Ansprechpartner ist ein, von den Stadtwerken zugelassener, Elektroinstallateur, der dir sagen kann, welche Maßnahmen erforderlich sind und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

MfG
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