Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

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Albatros
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Re: Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

#76

Beitrag von Albatros »

@ offroadigel,
also wenn alles korrekt eingetragen ist, dann ist es auch nachvollziehbar und so hat die Polizei keinen Grund zu einer erneuten Überprüfung. Eine Eintragung hat die selbe Qualität als wäre das Fahrzeug so ausgeliefert worden. Ansonsten hätten wir ja den Tatbestand einer Urkundenfälschung erfüllt. Anders verhält sich das leider schon mal bei einer ABE, wenn ein sogenannter "begründeter Verdacht" besteht, wenn man nicht nachvollziehen kann welche Anbauteile z.B. mit der ABE gemeint sind.

Immer schön positiv denken und alles wird gut...


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OffroadIgel
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Re: Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

#77

Beitrag von OffroadIgel »

Albatros hat geschrieben: Do 20. Jul 2023, 11:52 also wenn alles korrekt eingetragen ist, dann ist es auch nachvollziehbar und so hat die Polizei keinen Grund zu einer erneuten Überprüfung. Eine Eintragung hat die selbe Qualität als wäre das Fahrzeug so ausgeliefert worden.
Leider nein. Das gilt vielleicht, wenn etwas über ein Teilegutachten eingetragen wurde. Richtig komplex wirds dagegen bei Einzelabnahmen, bei denen keine sonstigen Papiere vorhanden sind.
Wenn ein Polizist einen begründeten Zweifel bzw. Verdacht hat, kann er dir beispielsweise trotz Eintragung jederzeit die Weiterfahrt untersagen oder ne erneute Kontrolle fordern. Wenn alles astrein ist, wird das zwar fallengelassen, aber wenn es einen Verdacht gibt, dann bist du als Besitzer erst mal in der Beweispflicht, obwohl du durch die Eintragung eigentlich alles zweifelsfrei nachweisen kannst.

Das ist das, was ich mit meinem anderen Post meinte: In der Theorie ist das mit dem Augenmaß ne gute Sache. In der Praxis wird es jedoch erfahrungsgemäß viel häufiger zu ungunsten des Autobesitzers genutzt.
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Wiesel
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Re: Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

#78

Beitrag von Wiesel »

Im November steht die H Abnahme an, die laß ich von dem Gutachter durchführen der mir schon zwei Wertgutachten in den letzten Jahren erstellt hat und sowohl den Wagen als auch mich kennt. Ich rechne da nicht mit Problemen. Vorab mal auf das H-Gutachten angesprochen, Sitzbezüge mit MOLLE System haben den ebenso wenig gestört wie die President JFK II weil "nicht mit dem Fahrzeug fest verbunden" => Werkzeug zum An/Abbau nötig. Das ist so eine Faustregel für die Bewertung von Zubehör neben dem was als zeitgenössich eingestuft wird. WAECO Wechselrichter gab es zur Zeit der EZ schon.

Vielmehr machen mir normale HU's inzwischen Streß. Letztes Jahr gab es Probleme weil:

- Die Vorglühanzeige des Diesel als "Warnung des Motorsteuergerätes" gedeutet wurde und die HU wegen eines "Fehlers in der Motorsteuerung" zunächst nicht durchgeführt werden sollte.

- Der Tacho angeblich nicht funktioniert. Kann er auch nicht bei GPS gemessenen 5km/h während des "über den Hof rollen" da es ein mechanischer Tacho ist der erst ab 20km/h und einer gewissen Wegstrecke arbeitet.

Plakette gab es dann doch noch weil die Werkstatt das dem guten Herrn alles fachlich nochmal erläutert hat aber er fand dann letzlich noch "Ölverlust" ohne den näher zu benennen was er denoch aber unbedingt dokumentieren mußte. Vermutlich das Fett am Kugelkopf des Homokineten. (Wenn da kein Fett ist, dann hast du erst ein Problem)

Also, Sorgen machen nicht die Technik am Fahrzeug sondern die Mängel am Prüfer.
- Wenn Sie nichts vorhaben sind Sie hier genau richtig -
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Re: Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

#79

Beitrag von RV12P2000 »

Wiesel hat geschrieben: Fr 21. Jul 2023, 16:13 Also, Sorgen machen nicht die Technik am Fahrzeug sondern die Mängel am Prüfer.
"Die Gurte verriegeln nicht!" Doch, und zwar mittels einer seismischen Masse, die wirklich nur dann verriegelt, wenn es notwendig ist und nicht, wenn man wie ein Preiselbeerhund am Gurt zerrt.
"Die Gurte rollen nicht zurück!" Doch, wenn man die Türen öffnet.
"Im Abgas ist zuviel Restsauerstoff!" Ja, das ist so, weil die Smog Pump dafür sorgt, daß der im Dreiwege-Zweibettkat sitzende Oxidationskat auch arbeiten kann.

HU in der Werkstatt ist üblicherweise entspannter.
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Albatros
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Re: Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

#80

Beitrag von Albatros »

Es ist wirklich mit den neueren Autos so wie Wiesel es beschreibt, das Wort flexiebel oder Ermessensspielraum kennen viele leider nicht bei neueren Baujahren. Meine Frau fährt einen Twingo II, der Sensor vom Gurtschloß ist defekt, deswegen geht immer der Arlarm, permanet. Ding, ding, ding. :angry: Das Ersatzteil ist seit einem 3/4 Jahr nicht zu bekommen. Also habe ich den Stecker vom Sensor getrennt. Nun leuchtet im Amaturenbrett die Kontrolleuchte auf, dies ist jetzt dem TÜV Mitarbeiter negativ aufgefallen, dies sei Sicherheitsrelevant und deswegen könne er mir die Plakette nicht erteilen. ich habe dann den Stecker wieder verbunden, "oh da war doch wirklich der Stecker lose" Kontrolleuchte "Aus" TÜV Futzi glücklich und ich hatte die Plakette. Leider ist der Stecker wieder auseinander :lol:

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noone
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Re: Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

#81

Beitrag von noone »

Bemerkenswert sind die Mängel bei den Elektrofahrzeugen

Bremsendefekte und zwar immer und immer wieder!

Bei den neueren modernen Verbrennern wird es gar nicht so viele H-Kisten geben und wenn sterben sie recht schnell aus, heute sind 20 Jahre für eine rostarme Karosse nix, die Fehler stecken in der Ausstattung und der Elektrik/Elektronik.
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Re: Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

#82

Beitrag von RV12P2000 »

noone hat geschrieben: Fr 21. Jul 2023, 18:47 Bemerkenswert sind die Mängel bei den Elektrofahrzeugen

Bremsendefekte und zwar immer und immer wieder!
Ich dachte, die E-Wagen rekuperieren ihre Bewegungsenergie weg?
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Re: Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

#83

Beitrag von noone »

RV12P2000 hat geschrieben: Mi 27. Sep 2023, 16:16
noone hat geschrieben: Fr 21. Jul 2023, 18:47 Bemerkenswert sind die Mängel bei den Elektrofahrzeugen

Bremsendefekte und zwar immer und immer wieder!
Ich dachte, die E-Wagen rekuperieren ihre Bewegungsenergie weg?
Deswegen verrosten die Bremsen und die Bremszylinder und Sättel setzen sich fest.
Bremsen müssen sich abnutzen damit die richtig funktionieren.

Wir haben im Betrieb (öffentliche Hand) e-Fahrzeuge und der erste TÜV war fällig - Bremsen.
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Re: Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

#84

Beitrag von Capsaholic »

Ja, genau so ist das
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Re: Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

#85

Beitrag von hotelsierra1 »

RV12P2000 hat geschrieben: Mi 27. Sep 2023, 16:16
Ich dachte, die E-Wagen rekuperieren ihre Bewegungsenergie weg?
deshalb bremst man ja auch weniger. Ich hab an meinem KangooZE immer wieder Flugrost auf den Scheiben.
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Re: Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

#86

Beitrag von noone »

hotelsierra1 hat geschrieben: Mi 27. Sep 2023, 22:23
RV12P2000 hat geschrieben: Mi 27. Sep 2023, 16:16
Ich dachte, die E-Wagen rekuperieren ihre Bewegungsenergie weg?
deshalb bremst man ja auch weniger. Ich hab an meinem KangooZE immer wieder Flugrost auf den Scheiben.
Wegen des "fehlenden" Verbrennungsmotors mit Anbauteilen wird beim Service mit TÜV richtig dreckig zugelangt Wischerflüssigkeit, Hydraulik und Bremsfluids zu Druckertinten-Preisen usw. wird auch als eingefüllt wenn nicht nötig Fluidstand wurde mit UV-Marker (Draufgabe von einem bekannten Schraubenhändler) angezeichnet und eben bei allem noch ein Elektrozuschlag drauf. Wischerflüssigkeit ist beim E-Fahrzeug anscheinend teuer als beim Verbrenner. :lol:

Die Liste von Beschissfirmen nicht nur bei PKW (aber das war der Auslöser) sondern über das ganze Spektrum geht weiter an "die Firmenmutter" und "verwandte Betriebe", ab nächstem Jahr bekommen die wenn möglich keine Aufträge mehr und wenn wird geprüft.

Zum Thema "TÜV", einfach mal zu einem Klassikerstammtisch gehen, da werden die entsprechenden Daten ausgetauscht, ich hab schon Klein-Busse mit Hippydecor gesehen mit H-Kennzeichen.
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Re: Funkgeräteeinbau in Oldtimer mit Bj. Ende 1960

#87

Beitrag von RV12P2000 »

noone hat geschrieben: Mi 4. Okt 2023, 19:18 ich hab schon Klein-Busse mit Hippydecor gesehen mit H-Kennzeichen.
Wenns ein zeitgenössischer Umbau ist, ...
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