K-Lizens die X-te.

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Re: K-Lizens die X-te.

#631

Beitrag von LZ Beams » Di 16. Jul 2019, 11:34

doeskopp hat geschrieben:
Di 16. Jul 2019, 10:47
Sgt.Lapdance hat geschrieben:
Di 16. Jul 2019, 10:05

da man Betrieb am "offenen Fenster" machen kann.

Reinhören kann man hier:
https://eshail.batc.org.uk/nb/

mfg
Ganz so einfach ist es denn auch nicht. Wer zuhause nichtmal die Möglichkeit hat eine Schüssel für den TV Empfang zu installieren für den ist auch "eshail" sendemässig unerreichbar. Ein Spiegel ist aber notwendig! Empfangsseitig reicht der WebSdr aus. Es ist schliesslich egal wo das Signal runter kommt. Zudem muss man sich nicht selbst um Dinge wie die Freqenzstabilität kümmern. Nachteil: Man braucht Internet.

Grüße from Doeskopp
Blödsinn.... eine Schüssel ist nicht nötig. Eine Helix reicht völlig aus.
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Re: K-Lizens die X-te.

#632

Beitrag von Charly Alfa » Di 16. Jul 2019, 16:48

Hier ein geiles Video dazu von meinem besten Kumpel (kenne ihn fast 50 Jahre)!

-------------------------------------------> https://www.youtube.com/watch?v=f_tZBmyEYz8

Seine anderen Videos sind auch der hammer der IC 7300 vs IC 7600 Out-of-the-box den er getestet hat ist meiner.

Gruss Charly

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Re: K-Lizenz die X-te.

#633

Beitrag von DocEmmettBrown » Mi 17. Jul 2019, 17:36

OM Waldheini hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 12:50
Wenn der für die Meisten abschreckende Technikteil nicht aus der Prüfung verschwindet wird es bald keine oder nur noch sehr wenige Funkamateure geben.
Wer sind hier die "Meisten"? Und was ist an dem Technikteil abschreckend?
Viele Lizenzlose haben vor der Prüfung eine irrationale Angst. Da wird dann im Web gesucht, einmal Technik-E in fünf Minuten quergelesen, die ersten Kapitel sehen irgendwie "machbar" aus und weiter hinten, wenn's ums Dezibel geht, kriegen sie dann weiche Knie, weil sie etwas, wofür andere Tage und Wochen lernen, nicht in fünf Minuten verstanden haben. Wie groß der Schrecken der Technik sein muß, siehst Du hier ja schon im Forum, wenn Du liest, wieviele Technik-E tatsächlich auswendiggelernt haben aus einer völlig irrationalen Furcht heraus, bei der Prüfung keine Formelsammlung mehr abzukriegen oder ein "Low Battery" im LCD der Gehirnprothese lesen zu müssen (Abhilfe: Zweitrechner mitnehmen!).

Die Aussicht, bei einem Scheitern dann wenigstens noch mit einer ECC Report 89 aus dem Saal schlenden zu können, würde die vermeintlich unerreichbare Lizenz vom Bauchgefühl her einfach stückweit weniger schrecklich erscheinen lassen. Tatsächlich rechne ich effektiv damit, daß von zehn Leuten, die mit dem Klasse-E-Stoff auf eine Klasse-K (alias Klasse-E light) lernen, am Ende dann doch neun mit einer Klasse-E freudestrahlend aus dem Saal hüpfen werden. Das wissen diese aber erst hinterher! ;)

Die von Werner (von unserem OV) vorgeschlagene Idee, bei mindestens 50% Richtigen eine Klasse-K anzubieten, halte ich als reine Anschubsidee daher für goldrichtig. (Außerdem hätte diese den Vorteil, daß keine eigenen Prüfungsunterlagen erstellt werden müßten und der ganze bürokratische Überhang und die Kosten nahe Null sind. Eine Klasse-K könnte daher mit einem einfachen Verwaltungsakt eingeführt werden. Eine Änderung des AFuG wäre unnötig, nur die AFuV müßte geringfügig angepaßt werden.)

Es ist nur eine Idee.

73 de Daniel
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Re: K-Lizens die X-te.

#634

Beitrag von doeskopp » Mi 17. Jul 2019, 18:53

LZ Beams hat geschrieben:
Di 16. Jul 2019, 11:34


Blödsinn.... eine Schüssel ist nicht nötig. Eine Helix reicht völlig aus.
Klar doch, hatte ich glatt vergessen zu erwähnen. :wink:

Grüße from Doeskopp

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Re: K-Lizens die X-te.

#635

Beitrag von ax73 » Do 18. Jul 2019, 13:33

Worum geht es?
Funkbetrieb, Freude an hamspirit und Technik.
Was braucht es dazu?

Regeln, Betriebskenntnisse, Kenntnisse physikalischer und technischer Grundlagen.

Niemand käme auf die Idee, für einen Auto- oder Bootsführerschein im Jahr 2019 Kenntnisse im Motorenbau zu fordern.
Somit müsste sich mal jemand dransetzen und den Technikteil zur Prüfung für Funkamateure auszumisten und
auf den Stand der Gegenwart zu bringen.

Ich bin überzeugt daß wir hier dann gar nicht mehr über K-Klassen oder emotionale Bestandwahrung altvorderer OMs
diskutieren müssten ;)

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Re: K-Lizens die X-te.

#636

Beitrag von Kanalratte I » Do 18. Jul 2019, 14:30

ax73 hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 13:33
Worum geht es?
Funkbetrieb, Freude an hamspirit und Technik.
Was braucht es dazu?

Regeln, Betriebskenntnisse, Kenntnisse physikalischer und technischer Grundlagen.

Niemand käme auf die Idee, für einen Auto- oder Bootsführerschein im Jahr 2019 Kenntnisse im Motorenbau zu fordern.
Somit müsste sich mal jemand dransetzen und den Technikteil zur Prüfung für Funkamateure auszumisten und
auf den Stand der Gegenwart zu bringen.

Ich bin überzeugt daß wir hier dann gar nicht mehr über K-Klassen oder emotionale Bestandwahrung altvorderer OMs
diskutieren müssten ;)
Im Gegensatz zum zum Funk erhält der Prüfling mit dem Führerschein aber auch nicht die Erlaubnis zum Bau eines Automobiles. Er erhält nur die Erlaubnis eines zu benutzen. Das Auto muss den festgelegten Bestimmungen entsprechen, man kann es nicht einfach in der Leistung etc erweitern, und man muss es regelmäßig beim TÜV vorstellen, um die Einhaltung der Bestimmungen zu prüfen.
Das alles ist beim Funk eben anders. Man darf sein Gerät selbst bauen, und ist sein eigener "TÜV". Also ist klar, daß man auch belegen muss, daß man die Befähigung dazu hat.
Mit dem bisschen Grundlageninfo aus der E-Prüfung kann kein Mensch ein Funkgerät bauen, aber er hat zumindest mal gehört wie sowas aussehen muss, und daß es eben nicht ausreicht, einfach ein paar Drähte zusammenzukleben.
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Re: K-Lizenz die X-te.

#637

Beitrag von DocEmmettBrown » Do 18. Jul 2019, 14:34

ax73 hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 13:33
Niemand käme auf die Idee, für einen Auto- oder Bootsführerschein im Jahr 2019 Kenntnisse im Motorenbau zu fordern.
Das vielleicht nicht, aber als ich den Führerschein gemacht habe, hatte ich noch grundlegende Kenntnisse über das Fahrzeug gelernt (Aufbau der Bremsen, Lenkung und den ganzen Zirkus). Wer bei Verbrennungsmotoren nicht weiß, daß man zum Starten einen Anlasser und eine Batterie benötigt, dem fehlen einfach grundlegende Kenntnisse. Du mußt ja auch wissen, was ein Brems- und ein Anhalteweg ist. Damals gab es einen Witz:

Fahrlehrer: "Was genau ist der Anhalteweg?"
Fahrschülerin: "Das ist der Punkt, an dem man erschrickt, und der Punkt, wo es knallt."

Wenn Du Technik-E oder -A lernst, dann bist Du meistens nicht unmittelbar in der Lage, einen TRX zu bauen. Dein Vergleich mit dem Motorenbau hinkt daher ein wenig. Du kriegst bei TX vielleicht einen getasteten Träger (CW) hin, bei der HF-Verstärkungsschaltung in Basisschaltung wird's dann schon haarig. Beim RX dagegen wird jeder, hoffe ich, einen einfachen AM-RX hinkriegen, aber beim Bau und Hinzumischen eines BFOs wird's ohne weitere Webrecherche fast unmöglich, auch für einen A-Lizenzler. Letztendlich erwirbst Du Dir mit Technik-E und -A nur eine Art Grundstock, auf den der OM im Idealfall aufbauen sollte. Du lernst halt gerade so viel, daß Du das Krabbeln beherrschst, innerhalb der Bandbreite bleibst und Oberwellen unterdrückst. Technik-E und -A sind, wenn Du so willst, nur eine Art Starthilfe beim Selbstbau. Ich persönlich würde mich mit dem Gedanken schwertun, ein lizenzierter OM stünde vor mir und beherrscht nicht einmal das ohmsche Gesetz. Amateurfunk ist Experimentalfunk und sollte es auch bleiben. Ansonsten würde man ihn "CB" nennen.
ax73 hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 13:33
Somit müsste sich mal jemand dransetzen und den Technikteil zur Prüfung für Funkamateure auszumisten und auf den Stand der Gegenwart zu bringen.

Ich bin überzeugt daß wir hier dann gar nicht mehr über K-Klassen oder emotionale Bestandwahrung altvorderer OMs
diskutieren müssten ;)
Stand der Gegenwart? Was stellst Du Dir darunter vor? Die mathematischen Grundlagen von RX und TX eines SDRs? Das kann aber noch weitaus schwieriger werden als die Technik der heutigen Klasse-A; da kann Dein Schuß aber ganz gewaltig nach hinten losgehen. :lol:

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Re: K-Lizens die X-te.

#638

Beitrag von ax73 » Do 18. Jul 2019, 14:44

Immer die gleichen Antworten.

Oh mein Gott :shock: :nono:

Da sind jetzt junge Generationen aktiv die sehr wohl Wissen haben und Verantwortung übernehmen können.
Die müssen nicht erst eine Spule gewickelt haben bevor man sie an einen Transceiver lässt.

Die Amateurfunkneuzugänge sind jetzt im wievielten Jahr rückläufig?

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Re: K-Lizenz die X-te.

#639

Beitrag von DocEmmettBrown » Do 18. Jul 2019, 14:48

ax73 hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 14:44
Die Amateurfunkneuzugänge sind jetzt im wievielten Jahr rückläufig?
Sind sie das? Und sind sie das auch weltweit? Oder ist das eher ein lokales Phänomen, welches ganz andere Ursachen haben könnte?
Übrigens: Zumindest in Deutschland sind die Anmeldungen zur Fahrschule ebenfalls rückläufig. Merkste was? ;)

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Re: K-Lizenz die X-te.

#640

Beitrag von Charly Whisky » Do 18. Jul 2019, 15:04

DocEmmettBrown hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 14:48
.. die Anmeldungen zur Fahrschule rückläufig...
Und das finde ich richtig gut

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Re: K-Lizenz die X-te.

#641

Beitrag von DocEmmettBrown » Do 18. Jul 2019, 15:25

Ich sehe derzeit das Problem, daß es zu viele verschiedene Lösungsansätze gibt
  • von "alles verschenken" bis hin zu "knapp unter E" (siehe Kapitel 5.2),
  • von "Koppelung an die AFu-Verbände" bis "staatlich (BNetzA) geprüft" oder
  • von CB-Charakter auf AFu-Bändern (ggf. mit Verlust des Selbstbaurechts und Änderung des AFuG) bis gewahrtem experimentellen Charakter.
Da lohnt es sich schon fast, die verschiedenen Vorstellungen einer Klasse-K bereits mit Indices zu versehen, um die ganzen Varianten überhaupt noch auseinanderhalten zu können. :lol:

Solange es hier nicht wenigstens eine grobe Einigung oder Linie gibt (und die ist wirklich nicht in Sicht), wird es auch keine Klasse-K geben. :clue:

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Re: K-Lizens die X-te.

#642

Beitrag von ax73 » Do 18. Jul 2019, 15:41

DocEmmettBrown hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 14:48
Zumindest in Deutschland sind die Anmeldungen zur Fahrschule ebenfalls rückläufig. Merkste was? ;)
Ja, daß hier schon wieder geschwafelt wird :roll:

Am 1. Januar 2019 waren über 40,1 Millionen Fahrerlaubnisse registriert.
Es wurde erneut ein leichter Anstieg des Fahrerlaubnisbestandes im Zentralen Fahrerlaubnisregister (ZFER) verzeichnet (+3,4 Prozent)

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Re: K-Lizenz die X-te.

#643

Beitrag von DocEmmettBrown » Do 18. Jul 2019, 17:50

ax73 hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 15:41
DocEmmettBrown hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 14:48
Zumindest in Deutschland sind die Anmeldungen zur Fahrschule ebenfalls rückläufig. Merkste was? ;)
Ja, daß hier schon wieder geschwafelt wird :roll:

Am 1. Januar 2019 waren über 40,1 Millionen Fahrerlaubnisse registriert.
Es wurde erneut ein leichter Anstieg des Fahrerlaubnisbestandes im Zentralen Fahrerlaubnisregister (ZFER) verzeichnet (+3,4 Prozent)
Dann kannst Du bestimmt diese Meldung erklären, die sich in ähnlicher Form auch in anderen Medien findet und nicht erst seit diesem Jahr. Wir haben nun mal einen Wandel in der Gesellschaft, der sich in verschiedenen Bereichen widerspiegelt - und damit letztendlich auch im Amateurfunk.

Gleichwohl sind RasPI sowie Arduino schon seit Jahren der Renner und in der Bastler- oder neudeutsch Maker-Szene ist naturbedingt eine gewisse Lernbereitschaft vorhanden, die durchaus auch für eine E-Lizenz (und erst Recht K) reichen könnte. Wenn Du mich fragst: Ich glaube nicht, daß der Lernstoff zu schwer ist, sondern daß viele irrtümlich glauben, er sei zu schwer. Also ein reines Kommunikationsproblem. Oder wie siehst Du das?

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Re: K-Lizens die X-te.

#644

Beitrag von Jack4300 » Do 18. Jul 2019, 22:15

Ich glaube nicht dass die Jungs und Mädels aus der Makerszene denken die Technik A/E sei zu schwer. Ich denke es liegt eher an:

A Sie kommen garnicht auf die Idee
B Wenn sie auf die Idee kommen, brauchen sie das und was machen sie damit?
C Viel schwerer und nerviger zu lernen, weil reines auswendig lernen ist Betriebstechnik und Vorschriften.


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Re: K-Lizenz die X-te.

#645

Beitrag von DocEmmettBrown » Do 18. Jul 2019, 22:19

Jack4300 hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 22:15
Viel schwerer und nerviger zu lernen, weil reines auswendig lernen ist Betriebstechnik und Vorschriften.
Ja, der berühmte Bandplan ist ätzend.

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