AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

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AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#1

Beitrag von DL 4 FCY » Di 23. Apr 2019, 09:36

Auch dieses Jahr findet wieder vom 07. - 12.10.2019 (in den hessischen Herbstferien) wieder ein Intensivkurs zur Vorbereitung auf die Prüfung für die Klasse E statt. Veranstalter sind das Amateurfunkteam vom Museum für Kommunikation in FFM und der DARC-OV Seligenstadt (F38). Er findet in den Räumlichkeiten von F38 in Seligenstadt statt. DER KURS IST KOSTENLOS !!!
Weitere Informationen gibt's unter www.f05.de --> externe Links --> Amateurfunkausbildung oder per PN.
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Kid_Antrim
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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#2

Beitrag von Kid_Antrim » Di 23. Apr 2019, 10:03

Eine gute Sache, und vor allem kostenlos! Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Also auf auf, in den Afu einsteigen! :)

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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#3

Beitrag von guglielmo » Di 23. Apr 2019, 13:14

In meinen Augen völlig verantwortungslos. Zitat von der Seite.

"Der Intensivkurs für die Klasse E vermittelt in der Woche vom 7. bis 10. Oktober 2019, täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr (ggf. auch am Samstag dem 11.10. bis ca. 14:00 Uhr), während den Hessischen Herbstferien den vollständigen Inhalt, der zum erfolgreichen Bestehen der Prüfung bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) erforderlich ist."

Es sind gerade mal vier Tage Intensivkurs. Da bleibt von den Grundlagen nichts, absolut rein gar nichts hängen. Es mag vielleicht mit hängen und würgen sowie mit Rücksicht auf die Eltern gerade mal so für die Prüfung reichen. Spätestens danach ist das Meiste dann nicht mehr präsent. Für die Praxis reicht es jedenfalls nicht. Man darf nicht vergessen, das man mit diesem Nachweis Funkgeräte selber bauen darf oder gekaufte technisch modifizieren können soll. Mit diesem Minimalwissen gefährdet ein Bastler, der an einem echten Gerät herum schraubt, mitunter sein eigenes Leben. Genauso landet man mit einigen gekauften Geräten, wenn man in die Softwarekonfiguration eingreift schnell man versehentlich im Flugfunkkanal oder auf den BOS Bändern. Wenn das dann häufiger vor kommt, sind wir nicht mehr weit von einer strengeren behördlichen Reglementierung des Amateurfunks entfernt.

Seriöse Kurse laufen nicht selten ein dreiviertel Jahr mit 6 Lern- und Übungsstunden die Woche. Legt man in 9 Monaten mal36 Wochen zugrunde, sprechen wir über insgesamt 216 Stunden im Gegensatz von 24 Stunden beim Intensivkurs. Ebenso kann man das Mitlaufen, vor der Prüfung, in einem engagierten Club nur empfehlen. Hier bekommt man Tipps und kann Erfahrungen sammeln, z.B. mit einem Ausbildungsrufzeichen, die einem kein Kurs vermitteln kann. Alles braucht seine Zeit. Auch der Aufbau von Kompetenz und Wissen.

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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#4

Beitrag von Joha » Di 23. Apr 2019, 13:34

Bei allem Respekt: setzt DU DICH mit den Kids hin? Erinnert mich stark an einen Verband, der Kilometer an Pamphleten an der runden Tisch bringt und wir mehr und mehr PLC und anderen Schrott haben.

Nach Deinem Gusto können solche Kurse nur finanzielle Minderheiten abwickeln, sprich Erwerbslose. Die hätten die Zeit. So schnell, wie die Rentner wegsterben, versinkt dieses Hobby bald in der Bedeutungslosigkeit.

Sei froh, wenn sich noch einzelne Ortsgruppen dazu bereit erklären oder stell einen Lehrplan auf und zieh ihn durch :angry:
Zuletzt geändert von Joha am Di 23. Apr 2019, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#5

Beitrag von Joha » Di 23. Apr 2019, 13:35

DL 4 FCY hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 09:36
Auch dieses Jahr findet wieder vom 07. - 12.10.2019 (in den hessischen Herbstferien) wieder ein Intensivkurs zur Vorbereitung auf die Prüfung für die Klasse E statt. Veranstalter sind das Amateurfunkteam vom Museum für Kommunikation in FFM und der DARC-OV Seligenstadt (F38). Er findet in den Räumlichkeiten von F38 in Seligenstadt statt. DER KURS IST KOSTENLOS !!!
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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#6

Beitrag von guglielmo » Di 23. Apr 2019, 14:47

@Joha: So ganz hast Du den Sinn meiner Kritik nicht verstanden. Es geht hier nicht irgendwie darum in ein Funkgerät hineinzuquatschen. Wenn es so währe könnten wir den ganzen AFU-Kram in die Tonne treten und uns sofort mit den CB-Funkern zusammen tun. Diese sind da um Klassen ehrlicher. Sie erheben nicht die Ansprüche wie wir Amateurfunker es tun.

Wir als Funkamateure bauen und verändern Geräte. Da sollte man wissen, was man tut. Eine Röhrenendstufe kann mal locker 2000 Volt Gleichsspannung auf der Anode haben mit einer hohen Kapazität im Hintergrund. Ein Schlag durch eine falsche Berührung kann tödlich enden. Genauso kann das unqualifizierte Basteln an Netzgeräten zu Bränden im Haus oder der Zerstörung von angeschlossenen elektrischen Komponenten führen. Auch das unqualifizierte Basteln an Kaufgeräten, dazu gehören ebenso Änderungen an der Soft- bzw. Firmware, kann zu unerwünschten Ausstrahlungen auf anderen Bändern führen und z.B. den Flugfunk empfindlich stören. Das sind alles Dinge die keinesfalls harmlos, lässlich oder irgendwie vernachlässigbar sind.

Die ganze Diskussion erinnert mich ans Sporttauchen. Ich habe selber früher ein halbes Jahr für den sog. Grundtauchschein im Verein benötigt und ein dreiviertel Jahr für das Tauchsportabzeichen Bronze. Die Ausbildung war sehr gründlich. Für Gold habe ich mir dann locker sieben Jahre Zeit gelassen. Auf Urlaubsbasen geht das Ganze, gegen mehr Cash auch in vier bis fünf Tagen (Bronze oder OWD). Für einfache geführte Tauchgänge reicht es häufig auch. Nur wird das Ganze dann übel wenn die Leute hier, in diesem unseren Lande, mal in einen Bergsee steigen und sofort ertrinken. Das ist nicht erfunden sondern habe ich selber mittelbar erlebt. Man kann alles nur lernen in dem man sich Zeit lässt und viele Erfahrungen sammelt. Funken lernt man durch funken wie man Auto fahren nur durch Auto fahren lernt. Die Theorie ist eine notwendige Bedingung damit man sich nicht sofort in den Orbit schießt.

Das man angeblich keine Zeit hat entschuldigt für rein gar nichts. Wenn man wirklich keine Zeit hat sollte man es lassen oder zu einem günstigeren Zeitpunkt verschieben. Wenn man sich für etwas interessiert kann man sich auch die Zeit nehmen 6 Stunden pro Woche sich auf sein neuen Hobby vorzubereiten und das auch 9 Monate lang. Wenn man das Hobby dann ausübt hat man ja auch die Zeit. Natürlich haben heutzutage viele Hobbys und Vereine Probleme mit dem Nachwuchs und auch mit den mittelalterlichen Mitgliedern. Das ist beim Deutschen Sportschützenverband nicht anders als beim DARC oder beim Verband Deutscher Sport-Taucher. Es liegt nicht an der Ausbildung oder daran das die Hobbys nicht attraktiv sind. Es liegt an einer völlig überzogenen Leistungsethik in unserer Gesellschaft. Sobald ein junger Mensch im Studium oder Beruf ist, hat er kaum noch Zeit für die intimste Dinge.

Das Ausbildungsniveau drastisch herunter zu schrauben ist m.E. keine Lösung.

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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#7

Beitrag von fragnix » Di 23. Apr 2019, 15:02

F38: Danke für Euer Engagement!

In meinem neunmonatigen E Kurs haben wir nicht einmal ein Gerät aufgeschraubt.
Spannungen, z.B. am Antennenende, haben wir besprochen. Warum das im Intensivkurs nicht angesprochen werden sollte wüsste ich nicht.
Wer Geräte bauen will muss nach dem Kurs eh noch VIEL dazulernen. Ich sehe da kaum Unterschied zwischen kurzem und langem Kurs.

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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#8

Beitrag von DL0815 » Di 23. Apr 2019, 15:05

Hallo zusammen,
ihr habt beide recht.
Aber ich denke, wenn man den Auto-Führerschein macht, lernt man das Autofahren auch nicht wirklich.
Ausserdem ist das hier sicher sinnvoller, als nur im Internet die Ankreuzaufgaben auswendig zu lernen...

Miteinander, Teamgeist, Kennenlernen so mal als Stichpunkte...
Aktuelle Gerätschaften:
Albrecht AE-5800, AE 5890 EU
Antennen:
DV-27L, Blizzard 2700, Imax :-)

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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#9

Beitrag von guglielmo » Di 23. Apr 2019, 15:22

@fragnix: Den Unterscheid kan ich Dir einfach erleutern. Einmal hast Du Zeit den Stoff in 24 Stunden zu lernen und im anderen Fall hast Du 216 Stunden dafür Zeit. Das Lernen besteht, zumindest bei mir, nicht nur aus pauken. Ich nehme mir immer noch Zeit den Stoff zu vertiefen und noch in anderen Informationsquellen nachzulesen. Ich will mir einbilden den Stoff zumindest in Grundzügen verstanden zu haben. Bei mir im Kurs übrigens wurden einige Schaltungen aufgebaut und auch durchgemessen. Es wurden auch Geräte gezeigt und vorgeführt. Nur mal so am Rande.

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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#10

Beitrag von fragnix » Di 23. Apr 2019, 15:46

@guglielmo: Dann hast Du eindeutig einen schickeren Kurs als ich einen besucht habe. Fein!

Mein Kurs (den ich gut fand) ging über etwa neun Monate, fand also grob gesagt 52/12*9 = 39 Sonntage minus ~6 Ausfälle = 33 Sonntage statt. Jeweils zwei Stunden, also ~66 Stunden. Keinesfalls 216 Stunden.
Wir haben keine Schaltungen aufgebaut, aber einige fertige Schaltungen angeschaut und besprochen. Geräte, im Allgemeinen kleine RX, wurden gezeigt und grob besprochen.
Keinesfalls haben die Teilnehmer auch nur ansatzweise Kenntnisse erlangt, um sich selber einen TX zu bauen. Das halte ich allerdings auch nicht für ein Lehrgangsziel. Wer Elektronik lernen will, sollte einen Elektroniklehrgang besuchen, oder eben selber lernen. Experimentalfunk kann auch Eigenbau beinhalten (und für mich ist da so), aber das ist keinesfalls zwingender Inhalt. Damit gilt in meiner Sicht: Wer mag schaue sich Elektronik und Schaltungsbau an, wer mag schaue sich CW an, wer Ausbreitungsbedingungen studieren will gehe auf DX Jagd.
Ist "nur funken" die reine Lehre, das höchste Ziel? Wahrscheinlich nicht, aber das ist von Funkamateuren eben auch nicht gefordert. "Mal schauen, unter welchen Voraussetzungen ich nach VK komme" erfüllt die Vorgaben vollkommen :wink:

Alles unter neun Monaten und Geruch nach Lot als Pfusch abzutun mag aus einem Betrachtungswinkel berechtigt sein, lässt den Amateurfunk aber wohl verhungern. "Sterben in Schönheit" nenne ich so etwas. Ist nicht mein Ding.

Wie auch immer Interessenten an den Amateurfunk herangeführt werden können: Her damit! Warnungen vor Spannungen an manchen Bauteilen inklusive der gelegentlich gut zugänglichen Antenne sind wichtig. Deswegen Intensivkurse zu verteufeln (und so lese ich Deinen ersten Beitrag hier) halte ich für deutlich übertrieben.

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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#11

Beitrag von df2tb » Di 23. Apr 2019, 15:48

Was soll diese Kritik? Wenn eine DO Lizenz in ein paar Tagen erlernbar ist, dann zeigt das doch, daß gar nichts dahinter ist. Glaubst Du ernsthaft, die Lollifunker haben Lust, irgendwas zu lernen und zu verstehen? Entweder mach gleich die A und halte Dich vom 80 Meter Band fern oder laß es ganz bleiben und wechsel das Hobby. Oder mach CW, da hast Du Deine Ruhe.

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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#12

Beitrag von guglielmo » Di 23. Apr 2019, 16:41

df2tb hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 15:48
Was soll diese Kritik? Wenn eine DO Lizenz in ein paar Tagen erlernbar ist, dann zeigt das doch, daß gar nichts dahinter ist. Glaubst Du ernsthaft, die Lollifunker haben Lust, irgendwas zu lernen und zu verstehen? Entweder mach gleich die A und halte Dich vom 80 Meter Band fern oder laß es ganz bleiben und wechsel das Hobby. Oder mach CW, da hast Du Deine Ruhe.

Andreas DF2TB
Was die Kritik soll habe ich ja nun sehr breit und deutlich geäußert. Von daher kann ich antworten. Was soll die Frage? Allein Dein Text zeigt, das weitere Erläuterungen völlig überflüssig und sinnlos sind. Hier ist nichts in dieser kurzen Zeit erlernbar. Wenn Du noch nicht mal zwischen lernen und auswendig lernen unterscheiden kannst ist es wirklich sinnlos. Sinnlos ist es sowieso meinerseits sich dieser Entwicklung in den Weg zu stellen. Es waren nur kritische Gedanken. Zugegebener Maßen ohne jeden Nutzen. Somit schließe ich mit dem Satz: Macht doch was ihr wollt!

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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#13

Beitrag von DocEmmettBrown » Di 23. Apr 2019, 18:57

guglielmo hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 13:14
Es sind gerade mal vier Tage Intensivkurs. Da bleibt von den Grundlagen nichts, absolut rein gar nichts hängen.
Tja, ich fürchte, ich sehe das ganz genauso. In einem anderen Thread haben sich manche gebrüstet, sogar die Werte bzw. Antworten, die man mit der Formelsammlung, die man bei der Prüfung ausgehändigt bekommt, und der mitgebrachten Gehirnprothese vor Ort ausrechnen könnte, auswendig gelernt zu haben. Unter'm Strich heißt es doch, daß solche OMs später nicht mal mehr das ohmsche Gesetz drauf haben. Kann mir dann jemand rein logisch erklären, welchen Sinn eine Prüfung in diesem Fall noch hat, wenn der Stoff zu 100% nur auswendiggelernt und spätestens drei Tage nach der Prüfung wieder vergessen sein wird? Das ist dann nämlich kein Amateurfunk mehr, sondern CB auf AFu-Bändern.

Aber davon abgesehen halte ich den Zeitrahmen ohnehin für so winzig, daß ich bei diesem Intensivkurs mit einer sehr hohen Durchfallquote rechne. Übrigens: Durchfallen (bzw. die Wiederholungsprüfung) kostet Geld, da kann man sich also ganz schnell finanziell ins eigene Knie schießen.

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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#14

Beitrag von DL 4 FCY » Di 23. Apr 2019, 19:34

Hallo zusammen !
Habt Ihr Euch schon mal überlegt, warum ein "normaler" Kurs (ein Unterrichtsabend pro Woche, Gesamtdauer 6 Monate oder mehr) so lange dauert ? Wir haben in unserem Ausbilderteam lange darüber diskutiert (z.T. auch sehr heftig), in welcher Form wir einen Kurs machen wollen. Als Nachteil sprach zum Einen, daß bei einem normalen Kurs pro Abend ziemlich viel Zeit aufgewendet werden muß, um noch mal den Kursinhalt der vergangenen Woche zumindest in Teilen zu wiederholen, um das dann als Fundament für neuen Stoff verwenden zu können. Und zum Anderen ist es so, daß der Kurs in den meisten Fällen neben der beruflichen Tätigkeit stattfindet, und wenn man einen langen, arbeitsreichen und stressigen Tag hinter sich hat und dann noch für 2 oder 3 Stunden aufnahmebereit sein soll, dann ist das für viele einfach zu viel. Der Intensivkurs hat den Vorteil, daß man eine Woche Urlaub dafür opfern (oder investieren ???) muß (und damit das auch für Jugendliche/Schüler machbar ist, nehmen wir halt die Herbstferien). Dafür hat man den Kopf dann frei. Und die Kurve des Vergessens ist von Abends zum nächsten Morgen einfach flacher als von einer Woche zur nächsten. Und es ist immer wieder schön, zu sehen, wie aus einer wild zusammengewürfelten Truppe, die sich vorher in den meiksten Fällen noch nie gesehen hat, in relativ kurzer Zeit eine tolle Gruppe zusammenwächst, in der man sich gegenseitig hilft - das gilt übrigens auch altersübergreifend. Unsere Teilnehmer sind altersmäßig zwischen 15 - über 80 angesiedelt, und das funktioniert prima. Der einzige Nachteil ist der, daß unsere Teilnehmer aus ganz Deutschland kommen, und die legen natürlich die Prüfung "heimatnah" ab, was für uns heißt, daß wir dann leider außer der Erfolgsmeldung ("Prüfung geschafft !!!") keinen Kontakt mehr haben (Ausnahmen bestätigen die Regel)-und der eigene OV hat dann leider auch nicht soooo viel davon. Alles in Allem hat sich das Prinzip über die Jahre (unser erster Intensivkurs fand 2006 statt, und seitdem machen wir jedes Jahr einen) echt bewährt - ich hätte es auch nicht geglaubt. Natürlich gibt es Kurse, bei denen mehr Praxis gemacht wird, aber ich denke mal, daß wir da eine ganz gute Mischung hinbekommen. Dafür spricht übrigens auch, daß wir kaum Werbung machen - viele kommen durch Mund-zu-Mund-Werbung !
So, das mußte jetzt einfach mal raus... Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche,
Klaus, DL4FCY

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Re: AFu-Intensivkurs Klasse E in Seligenstadt

#15

Beitrag von Siebenschläfer » Di 23. Apr 2019, 19:49

Servus,
na hoffentlich nehmen da viele dran teil an diesem Intensivkurs. Da kann man zur E-Lizenz kommen ohne den ganzen Summs drumherum, da wird sich wahrscheinlich aufs Wesentliche beschränkt.
Redet doch nicht immer alles schlecht, der eine braucht halt länger der andere eben nicht.
Wichtig an dem ganzen Kram ist doch in erster Linie Gesetzeskunde und Betriebstechnik.
Grüße
Marco

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