Funkgerät für den Dienst (Bw)

Litmann
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Funkgerät für den Dienst (Bw)

#1

Beitrag von Litmann » Sa 20. Apr 2019, 10:23

Hallo Freunde,

Damals habe ich viel mit CB Funk verbracht. Ne gute alte Kaiser FM/AM 40 Kanal und ne Frequenzzuteilungsurkunde etc :-D

Ich bin nun seit über einem Jahrzehnt beim Bund und dort nutzen wir mobil das SEM52SL im Bereich VHF 32,000 bis 87,975 MHz.

Ich kenn mich mit den rechtlichen Dingen nicht so aus und frage deshalb; gibt es zivile funkgeräte die man kaufen kann die dieses Bereich abdecken? Finde immer nur welche die weit über der angegeben mhz anfangen und das hilft mir im Dienst natürlich nix.

Wäre schön ein ziviles Produkt zu bekommen und seine Ausrüstung ein wenig zu erweitern. Natürlich nur wenn sowas möglich ist.

Beste Grüße

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DocEmmettBrown
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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#2

Beitrag von DocEmmettBrown » Sa 20. Apr 2019, 19:06

Litmann hat geschrieben:
Sa 20. Apr 2019, 10:23
Ich bin nun seit über einem Jahrzehnt beim Bund und dort nutzen wir mobil das SEM52SL im Bereich VHF 32,000 bis 87,975 MHz.

Ich kenn mich mit den rechtlichen Dingen nicht so aus und frage deshalb; gibt es zivile funkgeräte die man kaufen kann die dieses Bereich abdecken? Finde immer nur welche die weit über der angegeben mhz anfangen und das hilft mir im Dienst natürlich nix.

Wäre schön ein ziviles Produkt zu bekommen und seine Ausrüstung ein wenig zu erweitern. Natürlich nur wenn sowas möglich ist.
Wie Du schon richtig bemerktest, beginnen die AFu-Büchsen erst wieder im 6 m-Band. Es gibt auch umgestrickte 4 m-BOS-Geräte. Wenn es nur um den reinen Empfang geht, wäre ein SDR möglicherweise eine spottbillige Lösung für Dich und der empfängt von 10 bis 3 m durchgehend.

Für dienstliche Zwecke muß Dein Funkgerät zugelassen sein, nehme ich mal an. Selbst wenn Du AFu-Geräte in dem Frequenzbereich hättest, dürftest Du sie also zumindest rein rechtlich wegen der fehlenden Zulassung nicht verwenden. Du kannst allerdings solche Geräte für militärische Nutzung durchaus erwerben, nur dürfte der Kaufpreis alles andere als zivil sein.

Worum geht es denn eigentlich? Hat Uschi jetzt schon die Neubeschaffung der Funkgeräte gestrichen?

73 de Daniel

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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#3

Beitrag von DL16LMA » Sa 20. Apr 2019, 21:21

Servus,
Also du solltest nichts nutzen was wie es so schön heißt „dienstlich geliefert“ ist.

Klar sind die SEM Büchsen vollkommen veraltet und die Reichweite ist =0 aber der Vertrag für die 52er ist ja letzt Jahr ausgelaufen und man hat Besserung gelobt.

Aber mal so, nen Yaesu FT-817 (erweitert) kommt auf ziemlich viele BW Frequenzen...
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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#4

Beitrag von Litmann » So 21. Apr 2019, 05:30

Die SEM Serie ist naja :-D auch wenn der Vertrag nicht erneuert wurde so dauert es noch Jahre bis mal ein neues Funkgerät kommt ;)

Meine naive Idee war die Anschaffung eines handfunkgerät was diesen frequenz Bereich abdeckt und ich nach belieben mit mikro etc erweitern kann. Für das sem52 einen PTT für die ballistische Weste zu kaufen ist unterirdisch. Für die Brechkupplung und nen NF10 stecke werden da gerne 200 Euro und mehr verlangt.

Das Yaesu FT-2DE sieht ganz interessant aus. Aber kann den Frequenzbereich glaube ich nicht?!

Mir geht's ja nicht nur um hören, sondern auch selbst Funken. Im Dienst bekommen wir für bestimmte Orte/Zeiten die Frequenzen in dem o.g. Bereich.

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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#5

Beitrag von KLC » So 21. Apr 2019, 10:44

Litmann hat geschrieben:
So 21. Apr 2019, 05:30
Die SEM Serie ist naja :-D auch wenn der Vertrag nicht erneuert wurde so dauert es noch Jahre bis mal ein neues Funkgerät kommt ;)
Ich denke , die sind schon im Anmarsch und sind digital. Da ist also für den gemeinen Schützen nicht mehr viel Spielraum, mal über die Frequenzen zu drehen.
Heute eine Breake auf 12,5 oder 25 oder gar 50kHz Kanalraster zu biegen , ist vielleicht etwas umständlich ( bei den FuG7b Bund und BOS 10kHz nur durch massiven Komplettumbau), aber wohl möglich. Ich denke , wenn beide Geräte in der Kanalmitte gleich liegen, ist es mit der unterschiedlichen Bandbreite irgendwie zu machen.
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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#6

Beitrag von DL16LMA » So 21. Apr 2019, 10:55

Also ich würde mein Geld für sinnvolleres ausgeben, nur weil ihr einmal im Quartal zum schießen fahrt braucht man ja keine eigene Funkausrüstung 😁

Alle Einheiten die viel draußen sind, haben auch schon andere Fernmeldemittel als das SEM52 zur Hand 👍🏼
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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#7

Beitrag von Litmann » So 21. Apr 2019, 11:54

Naja ich als Fernmelder bin so ziemlich täglich damit beschäftigt :-D deswegen wollte ich für den Dienst was besseres haben. Ausgebildet bin ich auch auf dem PRC117 ... feines Gerät, aber leider in unseren Standort nicht verfügbar.

Bis bei uns Nachfolger der SEM Serie ankommen bin ich ja fast in Pension :-D

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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#8

Beitrag von DL16LMA » So 21. Apr 2019, 12:21

:tup:
Also gibt doch auch schon beim Bund die MTP 850 von Motorola 👍🏼

Also diese kleine Yaesu-Büchse die du da ansteuerst ist nicht so der Brüller wenn man sich die Bewertungen mal durchliest.
Bei einem FT-817 geht wie gesagt einiges, TX von 1MHz bis 56MHz :rolleyes:

Was sagen den die Bestimmungen, wenn du Fernmelder bist, dann kennst dich sicher auch mit den regularien aus 👍🏼
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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#9

Beitrag von Litmann » So 21. Apr 2019, 12:33

Das 817 ist aber glaube ich nen stationäres Gerät oder?

Zunächst muss ich meine Amateurfunk Lizenz Klasse A machen und das ganze in der Kaserne anmelden damit alles seine Richtigkeit hat mach Vorschrift. Das sind aber Dinge worum ich mich kümmere damit alles seine Richtigkeit hat. Fehlt halt nur ein mögliches Gerät.

Das FT-2DE kann die benötigten Frequenzen glaube ich nur im RX Bereich aber nicht im TX Bereich oder?

Ps: das mtp850 bzw 850s kann die o.g. Frequenzbereiche? 🤔

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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#10

Beitrag von FoxtrottMike » So 21. Apr 2019, 13:04

Denke nicht .
32 mhz bis 87 mhz das wird schwierig .
Maximal 140mhz bis 170mhz
Und 420mhz bis 460 mhz mehr traue ich dem zu ft 2dx nicht zu. Ist aber mehr geraten!

Rx also empfang müßte funktionieren.
Tx eher nicht.

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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#11

Beitrag von Litmann » So 21. Apr 2019, 13:11

Ja das habe ich mir gedacht.. ich bräuchte halt rx und tx. Für unterwegs wäre das 817 halt unpraktikabel :-D

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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#12

Beitrag von FoxtrottMike » So 21. Apr 2019, 13:23

Einfache über den Dienstweg, das prc 152 bestellen. %)

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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#13

Beitrag von Litmann » So 21. Apr 2019, 13:26

Wenn das so einfach ginge, hätte ich es schon:-D hab nach dem PRC117 Lehrgang das funkgerät angefordert und wurde von oben abgelehnt. Alles bis auf die alte SEM Serie steht uns PzPi leider nicht zu 🙄

Das FT818 kann es auch oder lese ich das falsch? Läuft ja sogar auf Akku 🤔

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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#14

Beitrag von Badewanne » So 21. Apr 2019, 14:15

Wie ich bei den Fernmeldern war,
wurde uns gesagt, daß damals so viele SEM gekauft wurden,
daß wir die erst bis 2030 aufbrauchen müssen, vorher gibt es nichts Neues.
Da kannst Dich bei Franz Josef Strauß bedanken,
der hat damals so unverhältnismäßig viel angeschafft,
als er Verteidigungsminister war.
Der Spieß der Vers.Batterie nannte diese Geräte "Vorhautgeräte"
weil Du damit grad so weit funken kannst, wie Du Deine Vorhaut weit ziehen kannst.
Die Handy-Abzocke ist mir einerlei, CB-Funk ist gebührenfrei

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Re: Funkgerät für den Dienst (Bw)

#15

Beitrag von Litmann » So 21. Apr 2019, 15:01

:D :D :D oh Gott der Spruch geht mir nicht mehr aus dem Kopf :-D

Kurze fachfrage... das FT818... lese ich das richtig oder kann das tx auch den Bereich 30 -65,000 mhz? 🤔

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