Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

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Charly Alfa
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#16

Beitrag von Charly Alfa » Sa 2. Feb 2019, 02:52

Ich würde diese Spule dann aber nur für 80-Meter verwenden.

Was hältst du davon?

Halte da auch nicht viel von, ist wie ein Schraubenzieher mit Spule .

Wirst zufrieden sein mit 11m Länge von 10m bis 40m. (obwohl es ginge noch besser)
Für 80m braucht es Draht in der Luft OHNE Spulen, dann auch noch ausreichend Höhe über den Erdboden.
Lamda 1/4 an Höhe das heisst 20m über den Boden ist schon eine gute "Hausnummer".
Nur kaum realisierbar, höchstens auf dem Hausdach.

Was hält Dich davon ab einen Draht Dipol zu spannen ?
Da gibt es auch Koaxialleitung gespeisten Antennen die mehrere Bänder machen.

Als Alternative deine Rute und dann einen Dipol so auf gehangen fast bis zum Boden. ( inverted vee )
Sieht dann aus wie abgespannt.
Am Mast runter das Koaxialkabel oder HL.

Bild

Gruss Charly

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#17

Beitrag von DL6SEX » Sa 2. Feb 2019, 16:31


Was hält Dich davon ab einen Draht Dipol zu spannen ?
Da gibt es auch Koaxialleitung gespeisten Antennen die mehrere Bänder machen.

Als Alternative deine Rute und dann einen Dipol so auf gehangen fast bis zum Boden. ( inverted vee )
Sieht dann aus wie abgespannt.
Am Mast runter das Koaxialkabel oder HL.

Gruss Charly
Hallp Charly,

die Idee mit einer Inverted-V wäre schon gut. Leider ist meine Garten nicht groß genug.

Ich werde nun eben etwas experimentieren müssen :think:

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#18

Beitrag von DL6SEX » Sa 2. Feb 2019, 16:35

hl77 hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 01:21
Hallo Stefan
Bei hochgelegten Radialen ist es auch mit Antenntuner notwendig diese anzupassen.Habe das selbst ausprobiert mit CG 3000 Ant.Tuner.Test über Web SDR mit und ohne angepasste Radiale.Der unterschied war schon sehr groß.
73 Harry :wave:
Hallo Harry,

dann werde ich das mit den abgestimmten Radialen ausprobieren. Mein Hauptproblem ist, daß ich nur in zwei Richtungen diese Radiale aufbauen kann.

Wenn es etwas wärmer ist, dann fange ich an diesbezüglich zu experimentieren.

Danke für den Tipp :tup:

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#19

Beitrag von DL6SEX » Sa 2. Feb 2019, 16:42

13STW hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 01:08
Man kann das auch anders herum betrachten.
Natürlich kann jeder Dünnbrettbohrer die Lizenz durch auswendig lernen „erwerben“.
Die Frage ist, welchen Ansprich man an sich selbst stellt und ob man das Niveau dann auch in der Öffentlichkeit bloß stellen möchte.
Soo schwer sind die ganz einfachen Grundlagen nun wirklich nicht zu verstehen.
Deine Bezeichnung "Dünnbrettbohrer" ehrt mich sehr :dlol:

Ich habe kein Problem damit, meine Wissenslücken in der Öffentlichkeit zu offenbaren. Insofern fehlt mir dieser Anspruch in Gänze :clue:

Zum Glück musste ich mein "Wissen" vor einer Behörde nachweisen, und nicht vor Leuten wie dir, die dieses Wissen scheinbar als Charaktereigenschaft sehen :wall:

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Bananenklemme
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#20

Beitrag von Bananenklemme » Sa 2. Feb 2019, 22:09

Fotografisches Gedächtnis kann manchmal hilfreich sein :D
IC 7300, UKW Büchse, Antennensystem 80m-70 cm.

Gesendet von der fahrbaren 4 PS Kloschüssel :thup:

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#21

Beitrag von DL6SEX » Sa 2. Feb 2019, 22:38

Bananenklemme hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 22:09
Fotografisches Gedächtnis kann manchmal hilfreich sein :D
Da hast du durchaus recht :tup:
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#22

Beitrag von Bananenklemme » Sa 2. Feb 2019, 22:41

Bist Du gerade auf 80 m zugange?
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#23

Beitrag von DL6SEX » Sa 2. Feb 2019, 22:55

Bananenklemme hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 22:41
Bist Du gerade auf 80 m zugange?
Momentan bin ich garnicht QRV. Ich werde meine Antenne erst bei besserem Wetter wieder aufbauen.

Aber dann können wir gerne ein QSO auf 80 m führen. :tup:

Wo ist denn dein QTH? Ich wohne im Westen von Frankfurt/Main, Stadtteil Zeilsheim.

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#24

Beitrag von Bananenklemme » Sa 2. Feb 2019, 23:01

JO31HI

Kriegen wir hin. Die einbeinigen hören dann wieder mit :mrgreen: :mrgreen:
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Gesendet von der fahrbaren 4 PS Kloschüssel :thup:

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#25

Beitrag von DL6SEX » Sa 2. Feb 2019, 23:14

Bananenklemme hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 23:01
JO31HI

Kriegen wir hin. Die einbeinigen hören dann wieder mit :mrgreen: :mrgreen:
Ich melde mich dann bald bei dir :tup:

Aber was meinst du mit den Einbeinigen? :think:

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Yaesu FT857D

Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#26

Beitrag von Yaesu FT857D » Sa 2. Feb 2019, 23:30

@ Stefan in Frankfurt/Zeilsheim hätte ich eine Empfehlung, auch wenn das von einem mit "Doofenlizenz" kommt,
hier meine Empfehlung zur Benutzung der beiden Staberder:
Vergrabe bzw. ramme die in der Nähe des Smarttuners in den Boden,
schliesse mit den üblichen Verbindungsklemmen und Erdungskabel von 4 oder 6 mm2, die an die Erdungsklemme des Smarttuners an.

Beachte aber bitte, dass dein Transceiver über die Abschirmung des Koaxkabels und dem Grün/Gelben PE-Anschluss des Netzgerätes,
an dem Potentialausgleich des Hauses geerdet ist....!
Um Potentialunterschiede zu vermeiden und Spannungsspitzen gegen Erde abzuleiten, würde ich
a.eine Funkenstrecke zwischen Smarttuner und Erdstäben am Smarttuner dazwischen schalten
b.ebenso am Koaxeingang bzw. der Erdungsschraube des Transceivers und mittels Erdungsleitung (4mm2 genügt) an ein über den Potentialausgleich des Hauses geerdetes Teil (Wasser oder Heizungsrohr) erden

https://stecker-shop.net/epages/27edac8 ... 0377074/42

Hinweis: Das hat nur indirekt mit Blitzschutz zu tun!

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#27

Beitrag von DL6SEX » So 3. Feb 2019, 01:06

Yaesu FT857D hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 23:30
@ Stefan in Frankfurt/Zeilsheim hätte ich eine Empfehlung, auch wenn das von einem mit "Doofenlizenz" kommt,
hier meine Empfehlung zur Benutzung der beiden Staberder:
Also das mit der "Doofenlizenz" ist ja nun wirklich Quatsch :nono:
Yaesu FT857D hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 23:30
Vergrabe bzw. ramme die in der Nähe des Smarttuners in den Boden,
schliesse mit den üblichen Verbindungsklemmen und Erdungskabel von 4 oder 6 mm2, die an die Erdungsklemme des Smarttuners an.
Sind so dünne Kabel wirklich ausreichend? Sollte man nicht eher 10mm2 nehmen?
Yaesu FT857D hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 23:30
Beachte aber bitte, dass dein Transceiver über die Abschirmung des Koaxkabels und dem Grün/Gelben PE-Anschluss des Netzgerätes,
an dem Potentialausgleich des Hauses geerdet ist....!
Inwiefern ist den mein Transceiver geerdet, wenn der Ausgang des Netzgerätes doch nur aus Plus-/Minuspol besteht?

Yaesu FT857D hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 23:30
Um Potentialunterschiede zu vermeiden und Spannungsspitzen gegen Erde abzuleiten, würde ich
a.eine Funkenstrecke zwischen Smarttuner und Erdstäben am Smarttuner dazwischen schalten
b.ebenso am Koaxeingang bzw. der Erdungsschraube des Transceivers und mittels Erdungsleitung (4mm2 genügt) an ein über den Potentialausgleich des Hauses geerdetes Teil (Wasser oder Heizungsrohr) erden
Da sich mein Shack im Keller befindet, so hätte ich leicht die Möglichkeit, ein Kabel (ca. 8 m Länge) zur Potentialausgleichsschiene zu legen. Würde das Sinn machen? :think:

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Yaesu FT857D

Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#28

Beitrag von Yaesu FT857D » So 3. Feb 2019, 13:31

DL6SEX hat geschrieben:
So 3. Feb 2019, 01:06
Yaesu FT857D hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 23:30
Vergrabe bzw. ramme die in der Nähe des Smarttuners in den Boden,
schliesse mit den üblichen Verbindungsklemmen und Erdungskabel von 4 oder 6 mm2, die an die Erdungsklemme des Smarttuners an.
Sind so dünne Kabel wirklich ausreichend? Sollte man nicht eher 10mm2 nehmen?
4mm2 ist völlig als Potentialausgleich ausreichend.
Wichtig ist nur die Funkenstrecke am Koaxausgang des Smarttuners mit Erdung an den Staberdern.
Nur die gewährleistet diese separate "Potentialerdung" an der Antennenanlage,
ohne das durch die Potentialunterschiede, Spannungen verschleppt und für Personen und Sachen gefährlich werden können.
DL6SEX hat geschrieben:
So 3. Feb 2019, 01:06
Yaesu FT857D hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 23:30
Beachte aber bitte, dass dein Transceiver über die Abschirmung des Koaxkabels und dem Grün/Gelben PE-Anschluss des Netzgerätes,
an dem Potentialausgleich des Hauses geerdet ist....!
Inwiefern ist den mein Transceiver geerdet, wenn der Ausgang des Netzgerätes doch nur aus Plus-/Minuspol besteht?
Das ist etwas kompliziert. Einfach gesagt:
Die meisten (mit CE und GS-Zeichen) Netzgeräte, haben intern den Minuspol des 13,8 V Ausganges, mit dem PE-Leiter des 230 V Netzes verbunden.
Da du ein 230V Netz ohne Nullung hast, ist der PE-Leiter am vorhandenen Potentialausgleich angeschlossen.
DL6SEX hat geschrieben:
So 3. Feb 2019, 01:06
Yaesu FT857D hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 23:30
Um Potentialunterschiede zu vermeiden und Spannungsspitzen gegen Erde abzuleiten, würde ich
a.eine Funkenstrecke zwischen Smarttuner und Erdstäben am Smarttuner dazwischen schalten
b.ebenso am Koaxeingang bzw. der Erdungsschraube des Transceivers und mittels Erdungsleitung (4mm2 genügt) an ein über den Potentialausgleich des Hauses geerdetes Teil (Wasser oder Heizungsrohr) erden
Da sich mein Shack im Keller befindet, so hätte ich leicht die Möglichkeit, ein Kabel (ca. 8 m Länge) zur Potentialausgleichsschiene zu legen. Würde das Sinn machen? :think:

73 de DJ1SAM. Stefan
Ja, aber mit der im Link gezeigten Funkenstrecke zwischen von draussen reinkommendem Koaxkabel und Antenneneingang des Transceivers.
Daran dann das 4mm2 Erdungskabel anschliessen und nach ca. 8m (ohne grosse Knicke und ohne andere Kabel zu kreuzen) an der Potentialausgleichsschiene.
Aber vergesse nicht, dass gleiche draussen am Antennenmast/Smarttuner zu machen.
Sonst bestehen Potentialunterschiede zwischen Mast/Tuner und Transceiver....

HINWEIS IN EIGENER SACHE:
Die vorgenannte Vorgehensweise, ist als Hinweis zu verstehen.
Jeder Funkamateur, ist für das was dieser im Rahmen seiner Tätigkeit als Funkamateur tut, selbst verantwortlich!

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#29

Beitrag von DL6SEX » So 3. Feb 2019, 18:46

Yaesu FT857D hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 23:30
Ja, aber mit der im Link gezeigten Funkenstrecke zwischen von draussen reinkommendem Koaxkabel und Antenneneingang des Transceivers.
Daran dann das 4mm2 Erdungskabel anschliessen und nach ca. 8m (ohne grosse Knicke und ohne andere Kabel zu kreuzen) an der Potentialausgleichsschiene.
Aber vergesse nicht, dass gleiche draussen am Antennenmast/Smarttuner zu machen.
Sonst bestehen Potentialunterschiede zwischen Mast/Tuner und Transceiver....
Habe ich das nun recht verstanden, dass ich zwei Funkenstrecken einsetzen muss?

Muss ich direkt nach dem Smartuner diese Funkenstrecke einsetzen, falls ich die Staberder einsetze?

Und falls ich nur Radiale einsetze, kann ich mir dann diese eine äussere Funkenstrecke ersparen?

Vorab schon mal vielen Dank, für deine Tipps, lieber OM Helmut :tup:

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guglielmo
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#30

Beitrag von guglielmo » Di 5. Feb 2019, 13:16

Lieber Stefan,
ich habe mir soeben Deine Frage durchgelesen. Folgendes davon konnte ich begreifen.

1. Du willst eine Antenne auf einen GFK Mast installieren der 10m hoch ist.
2. Außerden nöchtest Du einen Smart-Tuner an die Antenne anschließen.
3. Du hast 11 m Draht um den Mast gewickelt.
4. Du hast zwei Staberder die Du irgendwie verwenden möchtest.
---
Nun stellst Du folgende Fragen.
1. Sollten einer und beide Erder verwendet werden?
2. Welchen Abstande sollten diese Erder haben?
3. Wie tief sind sie einzugraben?
???
Mit diesen Informationen kann ich leider nichts anfangen. Warum? Es fehlen entscheidende Punkte.
1. Auf welchen Bändern möchtest Du senden?
2. Was für eine Antenne möchtest Du auf den GFK montieren?
3. Was soll die Erdung bewirken?
4. Welche Aufgabe haben die 11m Draht?

Ich selber habe meine KW Antenne auch auf drei GFK Masten montiert. Es ist eine G5RV, also ein recht leichtgewichtiger Dipol mit mittiger Speisung. Die GFK Masten biegen sich leicht durch und können nur sehr kleine Massen bzw. Gewichte tragen. Ggf. müssen die Masten abgespannt oder gleich ein ganz anderes Material gewählt werden. Eine Dipolantenne z.B. benötigt überhaupt keine Gegengewichte. Egal ob sie horizontal oder vertikal strahlt. Noch nicht mal jeder klassische Vertikalstrahler benötigt so etwas. Die Erdung, als Potentialausgleich kann nützlich aber auch gefährlich sein. Für einen vernünftigen Potenzialgleich währe es besser die metallischen Teil der Antenne mit der Hauserdung zu verbinden. Selbiges gilt auch für den Blitzschutz.

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