PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

Yaesu FT857D

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

#841

Beitrag von Yaesu FT857D » Sa 10. Nov 2018, 19:17

LJ80 hat geschrieben:
Sa 10. Nov 2018, 00:40
Vor ein paar Tagen wurde wieder ein PLC bei mir gefunden , AVM 510 und 540e, ....
Zumindest konnte man auch bei besagten Adaptern per Software hier den Filter nachträglich einfügen, aber die Bnetz wird wohl noch ein mal kommen müssen um noch ein weiteres oder weitere Geräte zu suchen und zu eliminieren oder mir zumindest die Verursacher mitteilen.
Also hast du nun die BnetzA gerufen?
Wenn ja:
Die müssen dir den ermittelten Verursacher mit dem Messwert (dBuV) nennen!
Nennen sie dir den nicht, kannst du laut Informationsfreiheitsgesetz, das von der BnetzA verlangen und zwar schriftlich!
Weigern die Beamten sich schriftlich dagegen (nicht mündlich!),
kannst du sie auf Herausgabe der Adresse und Namen mitsamt Messwert beim zuständigen Verwaltungsgericht verklagen.

Anmerkung: Das vorgenannte stellt KEINE Rechtsberatung dar!

Wenn nein: Dann stehst du auf verlorenem Posten....

LJ80
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

#842

Beitrag von LJ80 » So 11. Nov 2018, 19:34

"Die müssen dir den ermittelten Verursacher mit dem Messwert (dBuV) nennen!"

Hierzu muss ich mal einhakeln, der Bezug auf den von dir angesprochenen Messwert, wie soll das denn aussehen ? ich habe bei Messungen der BNetz noch nie einen ermittelten Wert bekommen, es ist auch unmöglich irgend wo im Netz nachzulesen wie eine Messung zu erfolgen hat !

Bei den Messungen 2013 wollte ich vom damals messenden Verantwortlichen vor Ort die Messvorgabe erhalten also nach was die Messen, waren nur 3 Messwägen damals vor Ort um das Haus herum verteilt, hier hat man mich auf das WWW verwiesen , da stehe alles zum nachlesen wie gemessen werden muss und wie die Grenzwerte aussehen.

Entweder hat der das WWW mit dem Intranet verwechselt, zumindest finde ich auch 2018 keinerlei Messvorgabe oder geschweige denn Grenz oder Richtwerte.

Wer also diese brisanten Daten hat , bitte hier veröffentlichen interessiert bestimmt nicht nur mich aber die derzeitige Messerei beschränkt sich nur auf herumlaufen mit einem Hand Analizer von R&S mit zugehöriger Richt-Peilantenne, hier werden auch keine Pegel ermittelt sondern nur gesucht wo her das Signal kommt.

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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

#843

Beitrag von DO4MJ (13DL7) » Di 13. Nov 2018, 19:19

Mir ist ein Päärchen Magic 2 Adapter über die Füsse gelaufen.Die Norm wird wohl eingehalten, auf Afu und CB 1-40 fast keine Störungen, vielleicht weil ich es in der Funkbude angeschlossen habe, draussen im Auto , Null, aber auf ca 41-72 dann wieder volle Pulle.Und schwer zu konfigurieren, jeder Aapter hat seine eigene IP, aber den selben Namen, da kommt die Fritte oder ESET Internet Security durcheinander und ein Adapter war erst nicht zu erreichen.
Aber das soll keine Werbung sein, die Dinger wandern irgendwann wieder ins Ebay.Ach noch was:Es geht nur devolos Cockpit in der neuesten Version, alle anderen Programme und Patches versagen bei den Dingern.
Gruß 13DL7
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

#844

Beitrag von LJ80 » Mi 14. Nov 2018, 01:05

Zumindest einmal eine Meldung die hoffen lässt, dass die nun endlich mal das machen was eigentlich schon seit 2013 der Fall sein müsste.

Bei mir ist Funk momentan komplett TOT, den ganzen Tag Dauermatsch mit S5 und dann immer wieder PLC mit 7 , an einen Funkn´betrieb ist hiermit nicht mehr zu denken.

Kann nur hoffen dass die von der Bnetz nicht lange auf sich warten lassen bis die hier weiter messen den mich kotzt es an was hier in Deutschland momentan ab geht mit diesem China Schrott den anscheinend jetzt jeder verwendet.

Krampfader
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

#845

Beitrag von Krampfader » Mi 14. Nov 2018, 08:53

LJ80 hat geschrieben:
Mi 14. Nov 2018, 01:05
Bei mir ist Funk momentan komplett TOT, den ganzen Tag Dauermatsch mit S5 und dann immer wieder PLC mit 7 , an einen Funkn´betrieb ist hiermit nicht mehr zu denken.
Ja, das ist bitter wenn einem am Home-QTH das Funken seit Jahren durchgehend vermiest wird :(

Es ist wie ein Kampf gegen Windmühlen, nahezu aussichtslos. Ich persönlich hätte in den 4 Jahren schon länger resigniert und mir eine alternative Lösung gesucht. Ich habe einen netten Funkkollegen welcher sich einen alten, günstigen Kastenwagen zum bequemen Wohnmobil ausgebaut hat (und damit nun weitläufig die Gegend erkundigt). An idyl­lischen (meist höher gelegenen) Plätzen bleibt er dann stehen, baut seinen GFK-Mast auf, schaltet die Standheizung ein, genehmigt sich ein (manchmal auch zwei) Bierchen und funkt bis ihm das Mikro aus der Hand fällt ...

Und das Beste daran: oben in der frischen Bergluft schläft es sich gut und es ist herrlich ruhig, sprich es gibt keinerlei HF-Müll (in Worten Null QRM).

Wäre doch ein denkbarer Lösungsansatz (anstatt sich ständig zu frusten), oder?

Grüße

Andreas
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

#846

Beitrag von LJ80 » Mi 14. Nov 2018, 17:01

Bergluft ist immer gut, aber warum muss ich auswandern ? Ich kann ned mein komplettes Equipment für einen Test oder REp. mit auf den Berg schleppen.
Klar wenn man funken will geht das auf dem Berg recht gut aber ich kämpfe halt hier am Boden um guten Empfang ohne Störungen und hier bemühe ich eben die BNetz so oft wie es nötig ist, ich bin keiner der alles so hin nimmt nur weil es so ist und ich kämpfe eben seit 2013 dagegen an, denn ein Firmenumzug deswegen ist nicht möglich. Ist bei mir nicht nur Hobby, ich verdiene damit auch meinen Unterhalt und wenn ich hier wegen dem zusperren soll , das geht nicht, eher gehe ich da noch vor Gericht deswegen, man hat schließlich eine Rechtsschutzversicherung und das kostet mich kein Vermögen nur ich muss eben wissen wer diese Störungen mit was verursacht und hier kommt die Bnezt zum wiederholten male ins Spiel und das so lange und oft bis ich ganz genau weis wo her die Störung kommt und welches Gerät das verursacht.
Aktuell warte ich noch auf Messergebnisse und einen Termin für die nächste Messung.

Ich muss zwar Störungen hin nehmen nur eine Dauerstörung nicht und um die geht es aktuell in 1. Linie + eben das eine oder andere PLC und hier muss pö a pö eins nach dem anderen gekillt werden um an die Hauptstörung heran zu kommen, das ist nicht einfach zu messen gerade diese Dauerstörung denn das hört sich an wie PLC im Dauereinsatz, kann auch gut vom Internet her kommen da man jetzt mehr wie 100MBit anbietet und deswegen auch eine Bandbreite von mehr al 17Mhz verwendet, es kann also alles mögliche gerade für die Dauerstörung in Frage kommen .

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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

#847

Beitrag von Siebenschläfer » Mi 14. Nov 2018, 17:04

Servus,
mein Beileid zu den Störungen die ihr habt. Das ist ja wirklich so richtig schei...
Da kann ich ja von Glück reden, bei mir sind die Störungen auf 11m normalerweise max. bei S1 meistens aber S0. Na und beim Hügelfunken sowieso.
Grüße
Marco

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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

#848

Beitrag von LJ80 » Mi 14. Nov 2018, 17:21

Meine Grundstörungen waren bislang auch immer bei 0-1 aber dann kam PLC dazu und jetzt dieses Dauernde Gerausche, das war den ganzen tag bis vor ca. 30min bei S5 aktuell ist es bei 1-3 das ist also irgend etwas wo man nicht weis wo es her kommt, ich kann es mit dem Beam zwar erfassen aber in so einem großen winkel von über 270° wo es auch kein wirkliches Maximum gibt denn wenn es da ist ist es da und ändert sich beim drehen auch nicht wirklich und die verbliebenen noch nicht gefundenen PLCs tun Ihr übriges oben drauf also nicht wirklich zu orten, aber was man sehen und hören kann , ab 28Mhz alles ruhig, das kann natürlich auch eine bekloppte LED Lichterkette sein oder ein Ladegerät oder was auch immer.

Beim letzten besuch der Bnetz, ich wollte es vor führen und was ist , Störung nur mit 0-1, dann haben die gemessen und kaum waren die weg , keine 20min danach wieder der Dauermüll. Irgend wie ist das schon zum verzweifeln, als wie wenn der Verursacher wüsste wann die kommen und messen und alles abschaltet.

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#849

Beitrag von LJ80 » Mi 14. Nov 2018, 17:32

Korrektur, der S 1-3 Pegel war am Beam, hatte beim Minimum suchen vergessen wieder auf den Rundstrahler zu schalten, hier isses wieder wie üblich bei S 5,5 im Moment Tendenz zu S 6 gehend heute.

Yaesu FT857D

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

#850

Beitrag von Yaesu FT857D » Mi 14. Nov 2018, 18:32

LJ 80:
Folgende Normen sind massgeblich (auch für die Grenzwerte):
EN 55032 da diese Norm 2017 die vorherigen Normen EN 55022 und EN 55103-1 ersetzt hat!
Darin steht der Grenzwert für PLC-Geräte.
Da du Firmeninhaber bist, kommst du über folgende Seite an diese Norm:
https://www.beuth.de/de/norm/din-en-550 ... /256291669
Der Linkverweis beinhaltet die "alte" Norm vor 2017....
Du musst dir dort (Beuth Verlag) die neue Norm EN55032 zusenden lassen.
Darin stehen u.a. die Grenzwerte für PLC. :wink:

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#851

Beitrag von LJ80 » Mi 14. Nov 2018, 22:23

wenn Du diese hast schick mir die doch einfach mal als PM dann muss ich hier keine Klimmzüge oder mit Schreibereien anfordern, und die wird bestimmt auch etwas kosten, oder ist die genau so kostenfrei wie die alte ?

ich habe da vor jahren schon mal etwas gefunden nur das hätte dann irgend wie wenn ichs noch recht im Kopf habe über 100 Euro gekostet.

Yaesu FT857D

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

#852

Beitrag von Yaesu FT857D » Do 15. Nov 2018, 10:38

Was gibt es denn heute noch umsonst?

Der Beuth Verlag wie der VDE-Verlag, verlangen manchmal einen Unkostenbeitrag.
Muss man auch verstehen: Die betreiben einen oder mehrere Server, die pro Jahr Betrag X kosten.

Ausserdem:
Es kommen häufig nur Firmeninhaber mit Gewerbekarte, an solche Normenschriften.
(ich bin kein Inhaber eines Gewerbebetriebes)

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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

#853

Beitrag von 13STW » Do 15. Nov 2018, 16:34

Der Beuth Verlag ist eine Tochtergesellschaft der DIN.
Die Normen müssen gekauft werden, wie ein Buch oder eine Zeitung bei einem X beliebigen Verlag. Es sind ja keine Gesetze.
Unkostenbeitrag für die Server ist lustig.
Bestellen können da auch Privatpersonen. Wäre im Onlineshop nach 30Sekunden fest zu stellen, man muß nur „Privatperson“ auswählen und die Zahlart wählen. Teure Spielerei.

Yaesu FT857D

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

#854

Beitrag von Yaesu FT857D » Fr 16. Nov 2018, 10:42

13STW hat geschrieben:
Do 15. Nov 2018, 16:34

Unkostenbeitrag für die Server ist lustig.
Ich schrieb ja "manchmal einen Unkostenbeitrag". :wink:
13STW hat geschrieben:
Do 15. Nov 2018, 16:34
Bestellen können da auch Privatpersonen. Wäre im Onlineshop nach 30Sekunden fest zu stellen, man muß nur „Privatperson“ auswählen und die Zahlart wählen. Teure Spielerei.
Das kann wohl sein. Habe ich nicht nachgeprüft bzw. konnte ich nicht, da mein Adblocker das verhinderte.
Wohl aus gutem Grund (Gründen?)..... und:
Ja es dürfte eine teuere Spielerei sein, wie ich vom DIN-VDE Verlag weiss.
Die verlangen normalerweise z.B. für sämtliche DIN-VDE Normschriften hinsichtlich Elektro (VDE 0100 usw.) in einem über 1000 S. starken Buch,
eine Menge Geld, das Elektrofachbetriebe (mit VDE-Abo) kostenlos inkl. Änderungen und DVD, von dort beziehen können.
Habe eine Verbindung über einen Bekannten der Elektriker, dessen Vater E-Meister ist und einen Betrieb hat. Von dem weiss ich das.

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#855

Beitrag von LJ80 » Fr 16. Nov 2018, 14:28

Ich werde mal das nächste mal wenn hier die Bnetz anrückt zum messen, nach dieser Norm fragen denn die müssten diese haben oder zumindest wissen was da drinnen steht wenn die zum messen kommen .

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