Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#496

Beitrag von Krampfader » Do 15. Feb 2018, 19:15

noone hat geschrieben:Vergesst mal diese Silber-Kupfer Diskussion ... Der Unterschied zwischen blankem Silber und Kupfer existiert in der Praxis nicht!
Das mag schon alles so sein ... trotzdem bleibt für mich als ungeprüfter CB-Funker die Frage warum die Firma Sirio für Stub+Kondesator ein sündteures, versilbertes Teflon-Kabel verwendet ?? (RG-300) ... die Antennen-Entwickler und Ingenieure von Sirio sind ja keine Anfänger, oder ?? ... ich denke dass sie die Antenne mit ihrem teuren Mess-Equipment optimiert haben, zumindest im Bereich höherer Leistungen ... kein Betrieb kann es sich heute mehr leisten unnötig Geld zu verbrennen wenns doch günstiger auch ginge, oder ??

Danke und Grüße

Andreas

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Charly Whisky
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#497

Beitrag von Charly Whisky » Do 15. Feb 2018, 21:09

Hallo Andreas,

wenn man auf der Suche nach dem Optimum ist, sollte man, um alle Register gezogen zu haben, auch all das ausprobieren, was man im Sinn hat. Sonst gibt die Forscherseele ja eh keine Ruhe :tup:

Nebenbei bemerkt: Positioniere neben deine Antenne einfach eine zweite gleicher Bauart, das bringt mehr als die Materialbetrachtung :holy:

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#498

Beitrag von gernstel » Fr 16. Feb 2018, 05:39

Krampfader hat geschrieben: ... trotzdem bleibt für mich als ungeprüfter CB-Funker die Frage warum die Firma Sirio für Stub+Kondesator ein sündteures, versilbertes Teflon-Kabel verwendet ?? (RG-300) ...
Nun, sie verkaufen das Ding spezifiziert für 500 W bzw. 1000 W PEP. Und heute muss man damit rechnen, dass diese Leistung auch tatsächlich vom einen oder anderen eingespeist wird. PE würde an dieser Stelle vermutlich rasch überfordert sein, also muss Teflon her.
Das ist billiger, als sperrige Antennen zur Reparatur hin- und herzuschicken und dem Ruf zuträglicher, als an dieser Stelle zu sparen.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#499

Beitrag von Krampfader » Sa 17. Feb 2018, 10:35

gernstel hat geschrieben:Das ist billiger, als sperrige Antennen zur Reparatur hin- und herzuschicken
Auch dafür haben die Entwickler von Sirio offensichtlich vorgesorgt. Wenn was kaputt geht (abraucht) dann nur der obere Teil der Antenne mit Stub+Kondensator. Deswegen haben die Entwickler auch diese FME-Kupplung vorgesehen, siehe: https://img3.picload.org/image/dridlada ... ter_cb.jpg ... man braucht also nur ein klein aufgerolltes Drahtgebilde hin- und her schicken, geht sich in einem A4-Kuvert aus. Ich wüsste sonst keinen Grund warum beim Original diese FME-Verschraubung notwenig ist ?? ... nicht einmal mal aus fertigungstechnischen und/oder Verpackungs-Gründen ...

Bild
Quelle: http://www.kabelwissen.de/steckverbinde ... er_buchse/

Denn jede zusätzliche Steckverbindung kostet Zeit+Geld und stellt eine unnötige Fehlerquelle dar (Feuchtigkeit, Kurzschluss, Verluste, etc.)

Also, die Jungs von Sirio wissen schon was sie tun ...

Grüße

Andreas

PS: hier z.B. gibts diesen oberen Teil der Antenne als Original-Ersatzteil:

Bild
Quelle: https://www.funktechnik-bielefeld.de/si ... it-sl05700 ... PPS: bei unseren Foren-Sponsoren kann ich dieses Teil leider nicht (mehr) finden ...

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#500

Beitrag von hl77 » Sa 17. Feb 2018, 11:05

Hallo Andreas
Was fehlt eigentlich um aus diesem Ersatzteil eine komplette Antenne zu machen(nur der elektrische Teil)? Nur die MWS und Pl-Anschluß?
73 Harry :wave:
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#501

Beitrag von Krampfader » Sa 17. Feb 2018, 11:48

hl77 hat geschrieben:Was fehlt eigentlich um aus diesem Ersatzteil eine komplette Antenne zu machen(nur der elektrische Teil)? Nur die MWS und Pl-Anschluß?
Hallo Harry

Du bräuchtest dazu eine FME-Buchse und einige Meter Koax-Kabel (5mm, 56 Ohm, VK 0,8). Und natürlich einen Spulenkörper (d=65mm) + PL-Buchse. Damit sollte es dann klappen. Das Problem ist nur ein 56 Ohm Kabel zu bekommen (keine Chance so etwas aufzutreiben). Und auch keine Ahnung welche Auswirkungen es hat wenn man dann 56 Ohm mit z.B. 50 Ohm kombiniert (H155 oder Aircell5) ... wäre aber mal einen Versuch wert ... vielleicht ist es ja völlig egal, vielleicht auch eben nicht ...

Grüße

Andreas

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#502

Beitrag von hl77 » Sa 17. Feb 2018, 12:01

Danke.das hilft mir weiter. :tup:
73 Harry :wave:
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#503

Beitrag von Krampfader » So 18. Feb 2018, 10:45

Schönen Guten Morgen! :)

Im Rahmen des gestrigen Aktivitätsabend war ich als "Schluchtenfunker" erstmalig auf einem "Berg" (Leopoldsberg bei Wien). Bei Nebel, -1.5 Grad, Windstille und einsetzendem Schneefall pflanzte ich meinen 12,5m-GFK-Mast auf und zog einen meiner resonanten 7,5m langen Nachbauten in die Höhe. Im Laufe des Nachmittages bzw. Abends kamen dann viele nette Verbindungen zustande, teilweise mit sehr guten Werten auf beachtliche Entfernungen. Über Wien selbst war ich überall gut zu hören, manche Stationen nahmen mich mit S9+60 auf ... ein Vergleich mit meiner 2,15m langen Firestik (am Autodach) ergab teilweise einen Unterschied von bis zu zwei S-Stufen, zugunsten der "Gain-Master"... abschließend hier einige Beispiele meiner gestrigen Verbindungen:

Bild
Volle Auflösung: https://img1.picload.org/image/darpaoww ... dsberg.jpg

Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Quelle: http://geo.ebp.ch/gelaendeprofil/

Es war wie immer ein gelungener, netter Abend, freue mich aufs nächste mal! :)

Grüße

Andreas

PS: Leider gibts auch heutzutage immer noch "Trägersetzer", dachte die wären schon längst ausgestorben ;) ... mit meiner Antenne, dem erhöhten Standort und meiner modifizieren Grant II waren jene "sprachgehemmten" Kollegen jedoch kein Problem :)

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#504

Beitrag von gernstel » So 18. Feb 2018, 20:18

Das mit der FME-Steckverbindung ist tatsächlich spannend!

Glückwunsch zu den Funkverbindungen. 60 km sind schon ordentlich. Ich hoffe, Du hast eine Standheizung, oder wie hast Du durchgehalten?
Interessant wäre es, wie sich die Firestick in 10 m Höhe schlägt. Weil nur auf der Höhe des Autodachs und dann nur zwei S-Stufen schlechter, das finde ich schon beachtlich!

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#505

Beitrag von Krampfader » So 18. Feb 2018, 21:58

Hallo gernstel
gernstel hat geschrieben:Ich hoffe, Du hast eine Standheizung, oder wie hast Du durchgehalten?
Mein Opel Meriva hat angeblich so eine Thermo-Verglasung, hielt überraschend lange warm. Ab und zu hab ich jedoch den Motor gestartet, schon alleine aus Angst wegen der Autobatterie ...
gernstel hat geschrieben: Interessant wäre es, wie sich die Firestick in 10 m Höhe schlägt. Weil nur auf der Höhe des Autodachs und dann nur zwei S-Stufen schlechter, das finde ich schon beachtlich!
Die 215cm lange Wendelantenne Firestik (KW7) war schon immer eine der besten Mobil-Antennen und ragt am Autodach rund 4m über Grund, mein Nachbau hingegen 12,5m. Ich denke ein Vergleich ist aber insofern zulässig da sich die Gegenstation (ein befreundeter Amateurfunker) knapp 22km entfernt ebenfalls auf einem "Berg" befand und wir quasi "Sichtkontakt" hatten, siehe folgendes Geländeprofil:

Bild
Quelle: http://geo.ebp.ch/gelaendeprofil/

Und ob sich die jeweilige Antennenspitze nun 379m (Firestik) oder rund 388m (Gain-Master) über der dazwischenliegenden "Tiefebene" befindet ist vernachlässigbar, behaupte ich. Sind bei knapp 400m gerade mal 8,5m Höhendifferenz. Und obwohl wie bereits erwähnt die Firestik schon mal nicht schlecht ist legte mein Nachbau dann nochmals zwei S-Sufen nach. Ich denke das ist ein Indiz dafür dass mein Nachbau nich so falsch sein kann ...

Zwei S-Stufen Unterschied mögen nicht viel erscheinen, können aber entscheidend sein zwischen "gehört werden" und "im Rauschen untergegangen". Apropos "Rauschen": hatte wie gewohnt wieder keinerlei QRM und konnte demnach auch schwache Stationen lesen welche mit S1 reinkamen ...

Grüße

Andreas

PS: hier der Rapport eines 32km entfernten Freundes (Jupiter1), mein Stationsname am CB-Funk ist "Vespa_300", siehe: https://www.cb-funk.at/forum/index.php/ ... ml#msg7672

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#506

Beitrag von Charly Whisky » So 18. Feb 2018, 23:32

Andreas,

2 S-Stufen sind gewaltig.

Das wäre so als ob Du anstatt mit 4 Watt mit 64 Watt senden würdest.

4-fache Leistung ist ein S-Wert...

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#507

Beitrag von hl77 » Mo 19. Feb 2018, 00:53

Oder beim 100 Watt Tranceiver 1600 Watt. 2 S-stufen ist schon was.
73 Harry :wave:
Spitfire ,DX call: 13 HL77 OP-Name:Harry.

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#508

Beitrag von Krampfader » Mo 19. Feb 2018, 10:27

Charly Whisky hat geschrieben: 2 S-Stufen sind gewaltig
hl77 hat geschrieben:2 S-stufen ist schon was
Na gut Jungs, wenn Ihr meint, mir solls recht sein! ;)

Ein weiteres Indiz: Am Samstag konnte ich auch erstmalig die Station "Camillo" (Hallo "kml" :wave: ) aufnehmen. Auf eine Entfernung von 34km, ebenfalls erhöht (und ebenfalls quasi Sichtkontakt, siehe nachfolgendes Geländeprofil). Camillo testete verschiedene Geräte und Antennen, unter anderem seine Eigenbau-Gain-Master (mit der er nicht wirklich zufrieden ist/war?). Auch hier war ein Unterschied von 2 S-Stufen bemerkbar, mit seiner Mobilantenne am Autodach kam Camillo bei mir mit S3 an, hingegen mit seiner "Gain-Master" mit S5, beide male jedoch saubere Modulation ...

Hmmm, schön langsam kristallisiert sich heraus dass die 1. Antennenregel (möglichst viel Draht in die Luft) stimmen dürfte, es macht also offensichtlich wirklich einen Unterschied ob die Antenne 2,15m lang ist (Firestik, 3/4 wave) oder eben 7,5m (Nachbau Gain-Master) ... Spaß beiseite, da spielen Wirkungsgrad und Erhebungswinkel auch noch eine Rolle, beides dürfte aber bei der Gain-Master passen ...

Grüße

Andreas

PS: vielleicht könnte "kml" auch noch was zu seinem Test sagen, Danke! :)

Bild

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#509

Beitrag von Krampfader » Fr 23. Feb 2018, 09:00

Guten Morgen allerseits!

Hab mir jetzt erstmalig das Konzept der "Gain-Master HW" angeguckt, also nicht das der längeren "5/8"-Version sondern jenes der kürzeren Halbwelle (HW). Die HW ist ja noch simpler aufgebaut als die große Schwester, ein Nachbau drängt sich ja geradezu auf, siehe Skizze:

Bild
Quelle: http://www.sirioantenne.it/images/pdf/m ... 2-2016.pdf

Allerdings fehlen uns/mir genaue Angaben zu den jeweiligen Kabellängen, Windungsanzahl und Spulendurchmesser. Und wie sieht die kleine Platine unter dem Schrumpfschlauch aus ??, siehe Foto: https://simonthewizard.files.wordpress. ... g_1432.jpg ... Vielleicht könnte ja einer von Euch eine (kaputte) HW "strippen" und diese Abmessungen hier reinstellen.

Stellt sich dann nur mehr die Frage welche der beiden Antennen ist die "bessere" ?? ... sind ja beide "mittengespeiste" Dipole, die eine eben nur länger, die andere eben kürzer ... beide Antennen haben nicht wirklich was mit einer echten "Halbwelle" bzw. "5/8" zu tun, oder ??

Danke und Grüße

Andreas

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#510

Beitrag von kml » So 4. Mär 2018, 23:38

Hallo Andreas!

Sorry, dass ich erst jetzt schreibe, aber fürs Hobby habe ich nicht immer die nötige Zeit.

Die beim Aktivitätsabend zum Vergleich benutzte Autoantenne war eine President Vermont
https://www.cbshop.com/PRESIDENT_Vermont
also nichts wirklich Leistungsstarkes.

Die selbstgebaute GainMaster war auf einer 8m langen Stipproute, diese wiederum auf einem 3m Alumasten befestigt. Also Einspeisepunkt doch viel höher als der Autoantenne.
Im Empfang habe ich zwischen den beiden Antennen eigentlich nur eine S-Stufe Unterschied bemerkt.

Warum unzufrieden mit meinem Nachbau.
Normalerweise benutze ich eine einfache 1/2 Welle von Sirio, die "Gps 1/2"
http://www.sirioantenne.it/en/products/ ... -8-gps-1-2
Nachdem für diesen Antennentyp ca.1/4 Welle Einspeisehöhe empfohlen wird, steht diese auf einem 3m Metallrohr, auf einem Hügel. Nahe an Bäumen zwar, aber anders habe ich keine Möglichkeit.
Ich habe Versuchsweise mit ROS-Software Beacons gesendet die GPS gegen die GM getauscht und die empfangenen Signale (gleicher Empfangsort/Entfernung, gleiche Empfangsantenne/-gerät) verglichen. Die empfangenen Werte waren laut ROS-Software bei meinem GM-Nachbau durchschnittlich um 4-5dB schlechter.

Ok, der Nachbau ist noch nicht perfekt da zu viel gekürzt (derzeit ca. bei 28,5 resonant obwohl bei 27,2 noch immer SWR 2), die Masthöhe sollte für die GM größer sein, und die Bäume sind ev. auch ein Problem. Aber nachdem die Antenne so hochgepriesen wird, habe ich mir zumindest ein gleich gutes Ergebnis erwartet.
Vielleicht liegen die Stärken der Antenne im Vergleich zu anderen Stationsantennen ja mehr im Empfang, da ja viele beschreiben, dass weniger QRM empfangen wird oder meine Messmethode war einfach nur Mist ;-)
Kann auch sein, dass ROS auch nicht dafür geeignet ist, und jemand könnte eine bessere Software empfehlen?
Also irgendetwas einfaches/günstiges womit man das empfangene Signal messen/protokollieren kann.
Mmn. sich nur auf das Gehör der Gegenstation sich zu verlassen, bzw. die abgelesenen S-Stufen, ist relativ ungenau.

Wäre toll, wenn man mal einen Test organisieren könnte wo man die Original GM und verschiedene Nachbauten, gegen den einen oder anderen Antennentyp (1/2L, 1/4L, 5/8L) bei für Bodenwelle optimaler Einspeisehöhe vermessen könnte.


Zum Thema GM HW

Wenn die Werte des Originals nicht irgendwo im Netz zu finden sind, würde ich die Spule lassen wie bei der 5/8, und die 1/4Welle Längen muss man ja sowieso für den jeweis verwendeten Kabeltyp laut Verkürzungsfaktor berechnen.
Also bei H155 3m*0,81, bei der HF-Litze sollte VK auch so um 0,8 liegen. Das Platinchen wird wohl nur dazu dienen den Innenleiter des Koax mit der HF-Litze zu verbinden bzw. als Zugentlastung damit nicht das ganze Gewicht nur auf dem Innenleiter des Koax hängt.

73
kml

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