Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

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doeskopp
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#376

Beitrag von doeskopp » Sa 30. Dez 2017, 12:31

Die Verklebung wird scheinbar noch mal ein eigenes "Projekt". :lol:
Das hier habe ich spontan zum Thema gefunden. Diese Firma sollte eigentlich wissen wie es geht. Bisher haben mich deren Produkte noch nie enttäuscht.

Ohne genaue Kenntnis, das Material betreffend, geht anscheinend nix.

https://www.klebeprofi.net/klebe-anleit ... fk-kleben/

Grüße from Doeskopp

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#377

Beitrag von Krampfader » Sa 30. Dez 2017, 13:09

doeskopp hat geschrieben:Die Verklebung wird scheinbar noch mal ein eigenes "Projekt". :lol:
Da hast Du recht ;) ... Das (dauerhafte) Verkleben von GFK ist eine eigene Wissenschaft für sich. Danke für den Link, wie ich vermutet habe sollte für dynamische Belastungen (schwankender Mast im Wind) auch ein flexibler Klebstoff verwendet werden. "Normaler"-Epoxidkleber wäre bei wechselnder Beanspruchung zu spröde und würde irgendwann abplatzen, eignet sich daher nur für statisch beanspruchte Verklebungen.

Dieser hochelasische Kleber von 3M wäre hingegen eventuell geeignet, siehe: http://solutions.3maustria.at/3MContent ... =ImageFile und hier: https://www.shop-sks.com/kleben-und-ver ... gLTLvD_BwE#

Vorausgesetzt die Klebestellen werden penibel von Trennmittelrückständen gesäubert (mit 120er Papier angeschliffen und gründlich entstaubt)

Wer verklebt nun den ersten GFK-Mast? ;)

Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#378

Beitrag von DK5VQ » Sa 30. Dez 2017, 13:55

Von der Ley verklebt die GFK Rohre für die Quad Antennen mit Bindulin... Hält Bombe über Jahre hinweg. Beispiel: https://bindulin-shop.de/de/produkt/kle ... EPX40.html

...von unterwegs aus.
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#379

Beitrag von doeskopp » Sa 30. Dez 2017, 16:17

DK5VQ hat geschrieben:Von der Ley verklebt die GFK Rohre für die Quad Antennen mit Bindulin... Hält Bombe über Jahre hinweg. Beispiel: https://bindulin-shop.de/de/produkt/kle ... EPX40.html
"Der Artikel wird nicht an Privatpersonen nach Deutschland versendet. "

Wieso nicht? Ist das Zeug politisch inkorrekt? Ist es gar sexistisch oder kann man damit Bomben bauen? Ich glaub ich spinne....... :wall:

Grüße from Doeskopp

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#380

Beitrag von DK5VQ » Sa 30. Dez 2017, 16:26

...habe ich jetzt erst gesehen...
Dann muss wohl Ebay ran... http://www.ebay.de/itm/8-Minuten-Epoxy- ... SwLVZVl7Tx
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#381

Beitrag von Krampfader » Sa 30. Dez 2017, 20:38

Bindulin ist rest-elastisch und daher bestimmt ebenfalls geeignet. Hab mir gerade eben das Datenblatt angeguckt, siehe: https://bindulin-shop.de/de/produkt/kle ... .html#mehr

Allerdings verliert dieser Kleber ab 60 Grad an Festigkeit, manches billige Laminierharz ebenfalls. Ein dunkler Mast sollte daher mit weißer Farbe lackiert werden. Ansonsten könnte die Temperatur im Hochsommer bei Windstille überschritten werden. Genau aus diesem Grund sind nämlich auch sämtliche Segelflugzeuge weiß angestrichen ...

Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#382

Beitrag von hl77 » Sa 30. Dez 2017, 21:53

Mein Tipp Sikaflex 252
73 Harry :wave:
Spitfire ,DX call: 13 HL77 OP-Name:Harry.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#383

Beitrag von Krampfader » Mo 1. Jan 2018, 16:41

Weiter gehts!

Zum Thema stationärer GFK-Mast: angeblich haben einige Amateurfunker einen hochwertigen Mast von VDL Kunststofftechnik stationär in Betrieb, problemlos und über Jahre hinweg. Und angeblich hält dieses Teil auch allen Stürmen stand, siehe Foto:

Bild
Quelle: https://vdl-fiberglas.de

Preise: https://vdl-fiberglas.de/masten-und-preise/

Sehen sehr stabil und hochwertig aus die Teile und sind bestimmt ihr Geld wert.

Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#384

Beitrag von Krampfader » Di 2. Jan 2018, 20:43

So, ich denke das Problem mit einem stabilen und wetterfesten GFK-Mast zur dauerhaften Montage (z.B. oben am Dach) ist mit dem VDL-Mast gelöst (die Chinesen melden sich eh nicht mehr ;) )

Folgendes: Lauf Auskunft des Herstellers verwenden einige Funkamateure diesen Mast seit über 20 Jahren, ohne Probleme. Der Mast gewinnt enorm an Festigkeit wenn man ihn nicht vollständig auszieht, wie z.B. die 15m-Version welche auf nur 10m ausgefahren wird und die einzelnen (dann jeweils weit überlappenden) Elemente fixiert werden.

Bild
Volle Auflösung: https://img1.picload.org/image/ddapowar/vdlgfk-mast.png
Quelle: https://vdl-fiberglas.de

Zubehör: Einspannschutzhülsen + Abspannteller
Bild
Volle Auflösung: https://img1.picload.org/image/ddapowaa ... k-mast.jpg
Quelle: https://vdl-fiberglas.de

Weiters kann der VDL-Mast auch an Bekongeländer, Stahlmast, etc. montiert werden indem man unten zwei Einspannschutzhülsen (aus verzinktem) Stahl aufklebt (mit Bindulin). Der Mast bleibt hierbei unten offen, Kondenswasser kann abfließen und das Antennenkabel kann innen geführt werden, siehe Skizze:

Bild
Volle Auflösung: https://img1.picload.org/image/ddapowal ... k-mast.png
Quelle: https://vdl-fiberglas.de

Das Ganze ist zwar keine "Low-Cost"-Lösung, dafür aber bestimmt eine hochwertige und dauerhafte!

Grüße

Andreas

PS: und wenn am Dach nicht mehr benötigt dann dient der Mast eben als portable Lösung ...
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#385

Beitrag von Krampfader » Sa 13. Jan 2018, 12:41

Hallo Jungs!

Ich grüble nach wie vor über dieser Eigenbau-Antenne, folgendes:

Die Frage nach einem stabilen und dauerhaften GFK-Mast wäre also geklär, siehe oben. Allerdings gibts da noch ein Problemchen. Und zwar müsste man wie bei der Original-Gain-Master seitlich ein kleines Loch ins GFK bohren um das Kabel der unten am Fuße liegenden "Luftspule" hinaus (bzw. ggf. auch mit einer zweiten Bohrung wieder hinein) zu führen. Es würde mich persönlich stören einen derart hochwertigen Mast anzubohren. Weiters sind Bohrungen im GFK immer "Sollbruchstellen", sind also möglichst zu vermeiden ...

Diese "Luftspule" ist ja beim Konzept der Gain-Master immer zwingend erforderlich. Sie begrenz nämlich HF-technisch die Länge der unteren Dipol-Hälfte (welche ja aus der Schirmung des Koaxialkabels besteht, Gain-Master = mittengespeister Dipol, obere Hälfte ist der Kupferdraht, untere Hälfte ist eben das Schirmgeflecht).

Deshalb hab ich mir folgendes überlegt:

Wäre es möglich bzw. sinnvoll die dicke Spule (sprich den Balun) zu ersetzten?, und zwar mittels einer schlanken Mantelwellensperre?, siehe: http://www.dx-wire.de/mantelwellensperren/

Bild
Quelle: http://www.dx-wire.de/mantelwellensperren/

Falls ja dann wäre es nämlich möglich die komplette Antenne innen in den GFK-Mast zu verlegen (und das Zuleitungskabel am unten sowieso offenen Mast herauszuführen), sprich es wäre keinerlei Antennenkabel von außen zu sehen. Gleichzeitig wäre das Kabel vor Witterungseinflüssen bestens geschützt.

Siehe dazu auch: http://www.dx-wire.de/files/pdf/faq-mwsp.pdf

Könnte das damit klappen? ... bzw. wäre das einen Versuch wert? ... bzw. was spricht dagegen? (prinzipiell untauglich, aber vielleicht auch zu "unscharfe Begrenzung"?, usw.)

Was meint Ihr?

Besten Dank und Grüße

Andreas

PS: weiters wäre es ein Leichtes durch Verschieben der Ferritkerne die untere Dipolhälfte in der Länge zu verändern (obere Dipolhälfte ebenso durch Verlängern/Kürzen des 2,5qmm-Kupferdrahtes) ... siehe: http://www.dx-wire.de/ferriteringkerne/ ... ensperren/
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#386

Beitrag von Jack4300 » Sa 13. Jan 2018, 20:58

Ich wäre da vorsichtig. Eine solche Luftspule hat nicht nur eine Induktivität, sondern auch immer eine parallele Kapazität. Diese zwei bilden natürlich auch einen Parallelschwingkreis welcher in Resonanz seine maximale Impedanz erreicht. Auf dieser Seite http://vk2zoi.com/articles/half-wave-flower-pot/ stehen viele interesante Informationen über Antennen dieser Bauart und auch über die Spule. Diese sollte am besten so konstruiert sein, dass die Resonanzfrequenz ca. 6% unter der Nutzfrequenz liegt. Es gibt auch eine Tabelle für RG58 in verschiedenen Durchmessern gewickelt.

Der Teufel liegt also wie so oft im Detail.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#387

Beitrag von Krampfader » So 14. Jan 2018, 11:38

Jack4300 hat geschrieben: Der Teufel liegt also wie so oft im Detail.
Alles klar Jack, verstehe. Es wäre halt so elegant gewesen, ein paar Ferritringe übers Kabel gezogen und fertig ... ok, soll aber nicht so sein!

Nun gut, wie kann ich nun meine "Luftspule" mit meinem Analyzer AA-35ZOOM vermessen ??, sprich wie kann ich die Resonanzfrequenz ermitteln bei der maximale Impedanz erreicht wird ?? ... eventuell lässt sich ja die Spule noch auf 27MHz optimieren ...

Hab in der Bedienungsanleitung folgendes gefunden:

Bild
Quelle siehe: https://www.rigexpert.com/files/manuals ... OOM_en.pdf

Hierbei handelt es sich jedoch um einen "Trap" ... aber wie mache ich das dann bei meiner Luftspule (alias 1:1 RF-Choke alias "UGLY BALUN")

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#388

Beitrag von Jack4300 » So 14. Jan 2018, 11:46

Das müsste mit der gleichen Messung funktionieren. Der Analyzer wir ja wie ein Dipmeter benutzt. Ich weiß nur nicht ob es am lebenden Objekt funktioniert, oder ob man die Spule einzeln (kurzgeschlossen) vermessen muss.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#389

Beitrag von Krampfader » So 14. Jan 2018, 11:57

Danke Jack. Ich könnt ja mal so eine alleinstehende Spule wickeln, müsste noch irgendwo einen Rest vom Kabel haben ...

Und auf welche Art sollte ich die Spule dann kurzschließen ?? ... an beiden Enden das Schirmgeflecht miteinander verbinden ?? ... und was mach ich dann mit dem Innenleiter ??

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

#390

Beitrag von hf-doktor » So 14. Jan 2018, 14:11

Krampfader hat geschrieben:...

Deshalb hab ich mir folgendes überlegt:

Wäre es möglich bzw. sinnvoll die dicke Spule (sprich den Balun) zu ersetzten?, und zwar mittels einer schlanken Mantelwellensperre?, siehe: http://www.dx-wire.de/mantelwellensperren/
...
Kannst natürlich auch eine schlanke MWS nehmen... ein "Kabelwickel" wie beim Original ist natürlich für Sirio billiger in der Produktion als Zylinderkerne...

In deinem Fall werden die nicht mit Stecker/Kupplung eingefügt, sondern sind direkt Bestandteil deiner Zuleitung. Werden einfach übers Kabel gestülpt und an die Stelle verschoben, wo der Übergang untere Strahlerhälfte zur Zuleitung erfolgt.
Die Aufgabe ist einerseit die Unterdrückung der Gleichtakt-Mantelströmen, aber dient in erster Linie zur
HF Entkopplung des Strahlerschirms (untere Dipolhälfte) zum Abschirmgeflecht deiner Zuleitung.

Der Vorteil ist andererseit auch, das du durch Verschieben der Zylinder die untere Strahlerhälfte "stufenlos" verlängern oder verkürzen kannst...

Bettest du das Ganze in den GFK, ist sowieso eine Längenanpassung erforderlich, weil das umgebende GFK ein Dielektrikum darstellt.... ohne Verkürzung oben und unten rutschen dir deine Resonanzen in der Frequenz nach unten...

Hier gibts die Zylinderkerne einzeln mit dem passenden Innendurchmesser. 10 Stck sollten bei 27/28 Mhz reichen. Fixieren kannst das einfach mit Kabelbinder, damit sie nicht runterrutschen. Ist die optimale Stelle gefunden -natürlich im zusammen- bzw. eingebauten Zustand-, kann dann noch Schrumpfschlauch drüber

http://www.amidon.de/contents/de/d156.html

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