Amateurfunkzeugnis E

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Toni
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Re: Amateurfunkzeugnis E

#91

Beitrag von Toni » Mi 20. Dez 2017, 18:30

PS. Bin (war) der einzige der wirklich auch verstanden hat was er gelernt hat :dlol:
Solche Aussagen zeigen mir, das Du sogar Dein Profilbild mit Bedacht gewählt hast. :!: :wink:

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PeTA - Personen für essbare Tiere als Appetitanreger!

Welle01
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Re: Amateurfunkzeugnis E

#92

Beitrag von Welle01 » Mo 1. Jan 2018, 19:58

Hi

mich würden Deine Erfahrungen interessieren, da ich mir kaum vorstellen kann,dass die Fernschulen
einen Mehrwert gegenüber DJ4UF und eigener Recherche / Interesse sowie Lerndisziplin.
An mangelnder Disziplin scheitert es meistens, spreche da aus eigener Erfahrung.

Viel Erfolg,

Andreas

13DS29
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Re: Amateurfunkzeugnis E

#93

Beitrag von 13DS29 » Di 2. Jan 2018, 11:47

Worin sollte der Unterschied bestehen, ob Dir ein Fernkurs, ein Lehrer an der Tafel, eine Buchseite oder eine pdf-Datei sagt, dass Rumänien YO als Landeskenner hat?
Wenn Du es Dir merken kannst, ist es egal, welche Quelle Du bemühst. Wenn Du zu doof bist, auch.
Allen gemein ist, dass Du selber dafür sorgen musst, WIE Du es Dir merkst.
Wenn Du nicht gelernt hast, wie Du lernen musst, ist alles mit ungleich höherem Aufwand verbunden. Die Kohle für einen Fernkurs steckst Du lieber in einen "WiekriegichganzschnellvielScheißinmeineRübeundbehaltedenauch"-Kurs.
Über 80 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig funken - Schreib Dich nicht ab, mach die Amateurfunklizenz.

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#94

Beitrag von guglielmo » Di 2. Jan 2018, 15:36

Die Einstellung das man eine Prüfung irgendwie schafft und es egal ist wie und mit welchen Mitteln finde ich traurig und bedauerlich. Ja es ist eine Volkskrankheit. In Deutschland ist es wichtig einen Zettel zu haben, wo drauf steht was man kann aber es ist nicht wichtig ist dies wirklich zu können. Ich denke dabei auch an die verschwendete Lebenszeit für das herumsitzen in Kursen und das stumpfsinnige pauken für irgendeine Prüfung. Es mag auch daran liegen das viele Prüfungen vom Anspruch weit über dem liegen was sich Viele aneignen und verstehen können. Ich selber habe früher in den Physik und Technikvorlesungen gesessen und habe den mir dargebotenen Stoff sehr oft geradezu genossen. Das Niveau der neuen Prüfungen ist schon recht hoch aber wie ich finde den Ansprüchen dieses Hobbys angemessen. Gut finde ich auch den Aufbau, angefangen bei den physikalischen Einheiten, über die Elektrizitätslehre bis hin zu Empfangs- und Sendetechnik. Das Problem dürfte darin bestehen schon ganz elementare Dinge wie die SI Basiseinheiten und die zusammengesetzten Einheiten Laien verständlich nahe zu bringen. Genauso auch das Verständnis der Elektrizitätslehre, wie die Verknüpfung von elektrischen und magnetischen Feldern ohne anspruchsvolle mathematische Formulierungen. Ein Verständnis der Elektrotechnik ist ohne diese Grundlagen nicht möglich. So bleibt dann nur noch der Ausweg auswendig zu lernen das ein Kondensator für hochfrequente Ströme einen Kurzschluss darstellt und die Spule eine Sperre. Oder das beim idelaen Kondensator der Wechselstrom der Wechselspannung um 90 Grad vorauseilt und dies bei der idealen Spule genau anders herum ist. Irgendwann, spätestens bei der Schaltungstechnik muss dann sowieso auswendig gelernt werden, wobei das physikalisch-technische Basiswissen einen viele Eselsbrücken ermöglicht. Mir ist klar das ich die Welt nicht ändern kann und alles vorerst so bleibt wie es ist.

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#95

Beitrag von sparkling_water » Di 2. Jan 2018, 16:29

guglielmo hat geschrieben:... So bleibt dann nur noch der Ausweg auswendig zu lernen das ein Kondensator für hochfrequente Ströme einen Kurzschluss darstellt und die Spule eine Sperre. Oder das beim idelaen Kondensator der Wechselstrom der Wechselspannung um 90 Grad vorauseilt und dies bei der idealen Spule genau anders herum ist....
... die Worte meines Lehrmeisters:" ... beim Kondensatoooor eilt der Strom voooor .... Bei der Induktivitäääät kommt der Strom zu späääät" :dlol:

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#96

Beitrag von DO4USA » Di 2. Jan 2018, 18:15

Meine Empfehlung :

1. HAM-Trainer als Lernsoftware :tup:
2. Prüfungstermin checken!
3. Zur Prüfung anmelden! (= Positiver Stressaufbau!)
4. Je nach Zeitfenster bis zur Prüfung Lernvolumen durch das Programm errechnen lassen. Dadurch weißt Du, wie oft und wie viele Minuten du täglich/ wöchentlich mindestens üben musst, um das Ziel zu erreichen.
Ich empfehle maximal einen Tag Pause zwischen dem Lernen! :book:
5. Taschenrechner, Stift und Zettel weglassen. :nono: Es sei denn du willst unbedingt alles ausrechnen und aufmalen. Besser: Wir sehen eine Frage und merken uns die Antwort! Punkt!
6. Die Fragen werden so lange wiederholt, bis sie ohne Zweifel richtig angekreuzt werden. (JA! Das geht!) :book:
7. Zur Prüfung sind nicht null Fehler das Ziel, sondern "BESTANDEN". :paper:

Mit dieser beschriebenen Lernmethode habe ich in allen drei Prüfungsteilen null Fehler gehabt. :banane: :sup:

Das wir uns jetzt nicht falsch verstehen, ich bastle seit meiner Kindheit mit elektrischen Schaltungen herum und habe entsprechende Grundkenntnisse. Aber HF-Schaltungen und Kilometerlange Formeln verursachen bei mir eine mittelschwere "Bild- und Tonstörung". Es ist halt sehr abstrakt und theoretisch auf dem Papier.

Wenn Du die Prüfung bestanden hast und Deine Urkunde mit Rufzeichenzuteilung, hast Du Dein ganzen Leben lang Zeit dich mit der ganzen technischen Materie in Ruhe zu beschäftigen! :book:
Allein für den Technikteil der Klasse E und vor allem der Klasse A müsste man eigentlich ein Studium der Elektrotechnik & Elektronik an einer Hochschule machen, um das alles zweifelsfrei zu verstehen. :seufz: Dieser Fakt lässt sich auch nicht zerreden. Wer sich später mit Selbstbauprojekten beglücken will, wird sich spätestens dann auch mit der Meterie tiefgründig beschäftigen.

Da wir alle i.d.R. einer beruflichen Tätigkeit nachgehen und auch anderweitige Verpflichtungen haben ((Familie, Frau, Kind(er), Haus, etc.)) haben die wenigsten Leute Zeit sich monatelang einem belastenden Fern- oder Selbststudium hinzugeben. Wer im Schichtdienst arbeitet, oder allg. an Wochenenden, der kann auch schlecht an einem 4-wöchige Schnellbesohlungsprogramm in einem OV teilnehmen.

Viel Erfolg beim (auswendig)lernen und maximale Erfolge bei der Prüfung!

vy73
Markus :wave:
TRX TS850 SAT / TS 950 SAT / FT3000DX / KAISER KA9015/40 / ZX11-5DX / ZX15-5DX / 6-Band-HEXBEAM, WIRE ANT for 10M-160M/ 5/8 WINKLER XA21 / NEW VECTOR4000 for 10m/DIAMOND verticals for 70cm/2m

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#97

Beitrag von Welle01 » Di 2. Jan 2018, 19:24

Ich weis nicht, was daran so tragisch sein soll,
wenn man zur Prüfung nicht 100% versteht und teilweise auswendig lernt ?

Solche Leute sind mir lieber als die Zahnlosen “Superfunker“ die über null
Sozialkompetenz verfügen und einem permanent die Technik Kassette ins Ohr drücken.
Seitdem die DOler nun auch auf 80m Betrieb machen dürfen, haben diese Herren auch noch einen Stamm an neuen
Jüngern gefunden, die den Käse den diese Herren quatschen, leicht verzögert wiederholen. Eigentlich Schade, da so viel Potential
an guten OMs mit Interesse und DO Lizenz in den Runden hängenbleiben und weder Aufstocken noch anderswo Betrieb machen.


Daher einfach Durchziehen und danach die richtige Betriebsart lernen :D

VG

Andreas

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#98

Beitrag von BWO » Di 2. Jan 2018, 21:55

Welle01 hat geschrieben:ISolche Leute sind mir lieber als die Zahnlosen “Superfunker“ die über null
Sozialkompetenz verfügen und einem permanent die Technik Kassette ins Ohr drücken.
Seitdem die DOler nun auch auf 80m Betrieb machen dürfen, haben diese Herren auch noch einen Stamm an neuen
Jüngern gefunden, die den Käse den diese Herren quatschen, leicht verzögert wiederholen. Eigentlich Schade, da so viel Potential
an guten OMs mit Interesse und DO Lizenz in den Runden hängenbleiben und weder Aufstocken noch anderswo Betrieb machen.
Boah! Heftige Kritik! Aber wenn schon das Wort "Sozialkompetenz" bemüht wird, dann sollte man diese auch selbst an den Tag legen. Nebenbei (aber das weisst du auch), es gibt keine DO-Lizenz, auch keine DL-Lizenz. ;) Also locker bleiben und nicht immer nur draufhauen.

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#99

Beitrag von Welle01 » Di 2. Jan 2018, 22:10

BWO hat geschrieben:
Welle01 hat geschrieben:ISolche Leute sind mir lieber als die Zahnlosen “Superfunker“ die über null
Sozialkompetenz verfügen und einem permanent die Technik Kassette ins Ohr drücken.
Seitdem die DOler nun auch auf 80m Betrieb machen dürfen, haben diese Herren auch noch einen Stamm an neuen
Jüngern gefunden, die den Käse den diese Herren quatschen, leicht verzögert wiederholen. Eigentlich Schade, da so viel Potential
an guten OMs mit Interesse und DO Lizenz in den Runden hängenbleiben und weder Aufstocken noch anderswo Betrieb machen.
Boah! Heftige Kritik! Aber wenn schon das Wort "Sozialkompetenz" bemüht wird, dann sollte man diese auch selbst an den Tag legen. Nebenbei (aber das weisst du auch), es gibt keine DO-Lizenz, auch keine DL-Lizenz. ;) Also locker bleiben und nicht immer nur draufhauen.
Zu der Kritik stehe ich. Mein Komentar war auch keineswegs abwertend gegenüber der DO Lizenz gemeint. Im Gegenteil. Ich animiere jeden einzusteigen. Ich kritisiere die Menge an OM´s die sich allabendlich und meist schon tagsüber auf dem 80m Band tummeln und aus meiner Sicht viele Einsteiger einfach in die falsche Richtung lenken. Die Leute bleiben einfach im Hobby stehen und viele verlagern Ihre Aktivitäten vom 2m Relais auf das 80m Blödelband. Das ist aber nur wertfrei meiner eigene Meinung. Mir sind Menschen mit weniger technischem Hintergrund, deren Horizont etwas weiter als das 80m Band, Bild Zeitung und liegender Schleifer geht, einfach lieber.

VG

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#100

Beitrag von BWO » Di 2. Jan 2018, 22:41

Welle01 hat geschrieben:Die Leute bleiben einfach im Hobby stehen und viele verlagern Ihre Aktivitäten vom 2m Relais auf das 80m Blödelband.
Das 80m-Band ist durchaus ein etwas spezielles Band. Da tummeln sich wirklich etwas "andere" OMs mit ihren eigenartigen Runden.

Aber:
Gerade das 80-Band bietet für Inhaber der Lizenzklasse E einige Nischen um Betrieb zu machen. Dort lässt sich bspw. auch oft mit QRP einiges bewegen. Und wenn es nur DigiModes sind. Gerade für "DO-ler", also Inhaber der Lizenzklasse E, ein interessantes Band, zumal man hier auch noch mit vertretbarer Technik eine Antenne realisieren kann. Auf 160m wird es schon ein bischen schwieriger. Und klar, "DL-ler", also Inhaber der Lizenzklasse A, haben natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, WARC, und, und, und,...

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#101

Beitrag von guglielmo » Mi 3. Jan 2018, 09:17

Ich habe doch mit solchen Antworten gerechnet. Sie sind für mich auch kein Problem. Mir ist klar, das meine Einlassungen als eine Provokation verstanden werden können. Jedoch bleibe ich dabei, das mir die Papageien, die immer nur alles unreflektiert nachplappern, irgendwie Leid tun. Ich sprach von verschwendeter Lebenszeit. Mir war das auswendig lernen, vor allem in der Schule, stets ein Geraus. Auch beim Studium, insbesondere in der Chemie, fand ich es besonders nervig. Mathematik und die Theorieschwerpunkte haben mir gefallen. Das Lernen, so finde ich, soll Spaß bringen und das Leben bereichern. Mit dieser Einstellung stehe ich irgendwie auf verlorenem Posten. Unsere Gesellschaft kennt das Genießen nicht mehr. Alles muss wahnsinnig schnell gehen und in sich hineingeschlungen werden. Hierbei ist es egal ob es sich ums Lernen, Essen oder sogar Sex dreht. Hauptsache schnell und möglichst viel. Die Qualität und Bekömmlichkeit spielt keine Rolle. So macht man sich dann mit tausenden von Pseudoqualifikationen und Zeugnissen gegenseitig ordentlich was vor. Ich kann es den Leuten die es nicht anders kennen keineswegs verübeln.

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#102

Beitrag von DK5VQ » Mi 3. Jan 2018, 09:39

guglielmo hat geschrieben:Ich habe doch mit solchen Antworten gerechnet. Sie sind für mich auch kein Problem. Mir ist klar, das meine Einlassungen als eine Provokation verstanden werden können. Jedoch bleibe ich dabei, das mir die Papageien, die immer nur alles unreflektiert nachplappern, irgendwie Leid tun. Ich sprach von verschwendeter Lebenszeit. Mir war das auswendig lernen, vor allem in der Schule, stets ein Geraus. Auch beim Studium, insbesondere in der Chemie, fand ich es besonders nervig. Mathematik und die Theorieschwerpunkte haben mir gefallen. Das Lernen, so finde ich, soll Spaß bringen und das Leben bereichern. Mit dieser Einstellung stehe ich irgendwie auf verlorenem Posten. Unsere Gesellschaft kennt das Genießen nicht mehr. Alles muss wahnsinnig schnell gehen und in sich hineingeschlungen werden. Hierbei ist es egal ob es sich ums Lernen, Essen oder sogar Sex dreht. Hauptsache schnell und möglichst viel. Die Qualität und Bekömmlichkeit spielt keine Rolle. So macht man sich dann mit tausenden von Pseudoqualifikationen und Zeugnissen gegenseitig ordentlich was vor. Ich kann es den Leuten die es nicht anders kennen keineswegs verübeln.
Sorry, aber wo ist das Problem ? Wenn du im Studium mit Mathematik zu tun hattest ist doch Klasse E kein Problem. Schwingkreise und Sicherheitsabstände berechnen... Dafür muss man nur Formeln umstellen und den Taschenrechner bedienen können. Die meisten anderen Sachen muss man so oder so lernen, egal wie. Der Moltrecht Kurs ist gut aufgebaut. Habe den zigfach als Pate mit heutigen OM's durchgeführt. Dazu das PDF Lichtblicke und es kommt bei vielen Unklarheiten Licht ins Dunkel. Betriebstechnik und Gesetze muss man auch so oder so lernen. Wenn man dann noch im Umfeld Kontakt zu ein paar alten Hasen aufnimmt kann nichts schief gehen.
Das Geld für die Fernschule hätte ich in Equipment investiert.

...von unterwegs aus.
vy 73 de Mario - http://www.dk5vq.de - und amateurfunk-westpfalz.de

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#103

Beitrag von guglielmo » Mi 3. Jan 2018, 10:52

Es gibt da kein Problem. In der Technik habe ich nur sehr wenig auswendig gelernt. Ein paar Grundschaltungen und das wars. Das meiste habe ich mir in der Prüfung, es war die Alte, selber zusammen gereimt. Dennoch war es mir vergönnt den Technikteil mit voller Punktzahl abzuschließen. Betriebskunde und Gesetze habe ich mich auch auf das nötigste beschränkt und es hat dicke für A gereicht. Hier hat mir meine physikalisch-mathematisch Ausbildung extrem geholfen. Genauso auch für mein anderes Hobby, das ist Sporttauchen. Für das sog. silberne und goldene Tauchsportabzeichen wird in der Theorie einiges an Physik (Gasgesetze, Wärmelehre, Optick), Technik (Kompressoren, Regler usw.) und medizinschen Grundwissen (Herz-Kreislauf, Atmung, Gehör-Gleichgewicht, Barotraumen usw.) abgefragt. Auch hier konnte ich zu 80% auf mein früher erworbenes Grundwissen zurück greifen. Man muss also nicht für jede bescheuerte Prüfung wieder damit anfangen den Schwachsinn auswendig zu pauken. Wie ich schon zweimal schrieb. Verschwendete Lebenszeit.

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#104

Beitrag von sparkling_water » Mi 3. Jan 2018, 10:55

DK5VQ hat geschrieben:
guglielmo hat geschrieben:Ich habe doch mit solchen Antworten gerechnet...
Sorry, aber wo ist das Problem ? Wenn du im Studium mit Mathematik zu tun hattest ist doch Klasse E kein Problem. Schwingkreise und Sicherheitsabstände berechnen... Dafür muss man nur Formeln umstellen und den Taschenrechner bedienen können. Die meisten anderen Sachen muss man so oder so lernen, egal wie. Der Moltrecht Kurs ist gut aufgebaut. Habe den zigfach als Pate mit heutigen OM's durchgeführt. Dazu das PDF Lichtblicke und es kommt bei vielen Unklarheiten Licht ins Dunkel. Betriebstechnik und Gesetze muss man auch so oder so lernen. Wenn man dann noch im Umfeld Kontakt zu ein paar alten Hasen aufnimmt kann nichts schief gehen.
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Da kann ich DK5VQ nur voll zustimmen :wave: :thup: :D

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#105

Beitrag von 13DS29 » Mi 3. Jan 2018, 14:25

Ich versteh das Problem auch nicht. Nicht jeder kann Hirnchirurg oder Raketenwissenschaftler werden. Ich auch nicht. Muss ich deshalb in einem Hirnchirurgenforum rumdiskutieren, wie ich einfacher an die Approbation komm? Muss ich deshalb verlangen, dass die Anforderungen runtergeschraubt werden und ich mit meinem Hirschfänger an der Werkbank in der Garage auch zugelassen werde?

Meine Fresse!

In der Zeit, in der hier rumdiskutiert wird, hätten einige schon ne ganze Menge Fragen lernen können. Oder können sie nicht und müssen deshalb diskutieren?
Jedes Kind sollte beigebracht bekommen haben, dass es einfach für jeden Grenzen gibt, die er nicht überschreiten kann. Und manche schaffen halt auch die E nicht.

So what?
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