Amateurfunkzeugnis E

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sparkling_water
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Re: Amateurfunkzeugnis E

#76

Beitrag von sparkling_water » Di 19. Dez 2017, 21:28

Sgt.Lapdance hat geschrieben:Da es bei mir keinen Ortsverband gibt, der Lernkurse anbietet, wird's die Fernschule Weber...
Kenne auch keinen OM, der mich als "Schüler" annehmen könnte.
o.k.
Sgt.Lapdance hat geschrieben:Der Fernkurs kostet zwar einiges - aber was solls. Ich kann's mir leisten.
Das sind rund 450 € - dafür bekommst Du ein "gutes" Funkgerät - dafür, dass Du im Endefekt auch nur einen Fragenkatalog "auswendig" lernst.
Sgt.Lapdance hat geschrieben:Auf eigene Faust, nur durch "Kreuzchenauswendiglernen" würde ich es bestimmt niemals schaffen.
...geht mit z.Zt genau so... Da fehlt halt das Chackaaa! ich ziehe das jetzt durch...
Sgt.Lapdance hat geschrieben:Auch der Onlinekurs von DJ4UF sagt mir nicht zu. Da bin ich vlt. zu undiszipliniert.
Aber wenn man es aus eigener Tasche bezahlt, überwindet man auch den inneren Schweinehund leichter und kniet sich nochmal extra rein.
Verstehe ich... Gibt*s keinen Kunpel der da mit zieht? Wie auf einer Bergtour? Zu Zweit, oder in der Gruppe geht*s viel leichter - man zieht sich gegenseitig hoch, bis zum "3000er" Gipfel.
Sgt.Lapdance hat geschrieben:A-Klasse strebe ich auch nicht an, aber vielleicht kommt der Appetit noch beim Essen. Und Weber unterscheidet da nicht. CW wäre ja ohnehin freiwillig.
Zur A-Klasse ist es nur ein "wenig" mehr Technik. Die Gesetzte, Vorschriften und der Betrieb ist das gleiche.

Sgt.Lapdance hat geschrieben:Finde es aber wirklich erstaunlich, dass bereits eine 10jährige die E-Prüfung bestanden hat. Ich könnte es beim besten Willen nicht, wenn ich mal so kurz den Fragenkatalog überfliege.
Chapeau an die JJ's :D
Ich habe den Beitrag zu den JJ's auch gelesen. Und ebenfalls Hut ab vor dem Mädchen. Wenn ich jedoch so darüber nachdenke, frage ich mich manchmal, ob Sie das auch wirklich alles Verstanden hat, was sie da (auswendig) gelernt hat?

Alles in Allem kann ich dich gut verstehen. Und wie schon erwähnt, geht es mir derzeit genauso. Der notwenige Druck fehlt, ... und das persöhnliche Chackaaaa - ich ziehe das jetzt durch... ist noch nicht eingetreten.
Ich rede auch immer wieder auf mich ein:" ... würde ich mich zwei Stunden am Tag auf die Fragenkataloge konzentrieren, dann hätte ich es in 4 Wochen drauf."

Vor über 12 Jahre hat mein Brötchengeber von mir verlangt, dass ich im Bereich IT / Netzwerktechink, bei dem weltweit größten und namhaftesten Hersteller von Netzwerk-Komponenten eine Certifizierung ablegen soll. Das waren 5 Prüfungen. Jede Prüfung umfaßte ca. 65 Fragen zu den verschiedensten Themen im Netzwerkumfeld. Lehrgangsunterlagen, Fragenkataloge und Prüfung - alles in englisch! ... und ich spreche nur BSE (bavarian simply englisch). Vor jeder Prüfung habe ich 3 - 4 Wochen im Selbststudium gebüffelt. Im Endefekt habe ich auch nur Fragenkataloge "auswendig" gelernt. Zwei Prüfungen habe ich versemmelt - also bin ich in Summe 7 mal angetreten. Letztendlich habe ich dann doch mein Certifikat erhalten.

... nur so am Rande... Mein Kollege, der damals aus Kostanegründen nicht mit auf die Schulungen durfte, hat das auch durchgezogen. Wenn ich am Montag von der Schulung zurück war, hat er sich die Lehrgangsunterlagen kopiert und dann mit gebüffelt. Und er hatte das bessere Chackaaa!... Er hat die 5 Prüfunge beim ersten mal bestanden - heute noch ein Hut ab!

Für das erreichen der (E-) bzw. A-Lizenz sehe ich das genau so wie damals, es ist im Grunde nicht schwer - es fehlt bei mir zur Zeit nur das Chackaaa!..., oder der Druck, dass ich es durchziehen muss..., oder jemand der mitzieht um sich gegenseitig aufzubauen...

Ich wünsche Dir viel Erfolg, ... und das, dass Chakaaa bald eintritt
Man hört sich irgend wann auf den AFu-Frequenzen

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Sgt.Lapdance
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Re: Amateurfunkzeugnis E

#77

Beitrag von Sgt.Lapdance » Di 19. Dez 2017, 21:46

Es sind 459€ ...

Und mein 1tes "Lernpaket" kommt wohl morgen mit der Post.

Ich selber kenne zwei E-Klasse Inhaber. Aber bitte nicht falsch verstehen, eine wirkliche Hilfe sind die beiden nicht.... der eine ist nach der Prüfung nie wieder in Erscheinung getreten u. ist wohl auch nirgends QRV.

Hat eigentlich nix mit dem Hobby und der Lust oder dem HAM-Spirit zu tun, wäre jetzt meine Meinung.

Und der Zweite .... der ist ein wirklicher Theoretiker und ein "Beamtentyp". Ich habe öfters QSOs mit dem auf 11Meter, allerdings immer nur ne' Stunde maximal, danach kriegt er immer die "rote Karte" von seiner Oberwelle und macht QRT
- das wird nix, Sorry :D

Auswendig lernen schön und gut aber ich wollte es eigentlich auch verstehen.

Den Ar.....tritt verpasse ich mir jetzt selber, indem ich meine "Hausaufgaben" lösen MUSS und meine 51,-€ dann jeden Monat an die Fernschule überweise :D

Und ja: ICH WILL ES SCHAFFEN - FÜR MICH PERSÖNLICH
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Re: Amateurfunkzeugnis E

#78

Beitrag von BWO » Di 19. Dez 2017, 21:55

Mach es! Mit ein bischen Wollen klappt das! Ist wirklich zu schaffen. *Daumendrück* (Habe leider keinen passenden Smiley gefunden)

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Sgt.Lapdance
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Re: Amateurfunkzeugnis E

#79

Beitrag von Sgt.Lapdance » Di 19. Dez 2017, 22:03

Ich werde mein bestes geben ^^

Aber wenn der sparkling_water schreibt, er hat durch seinen AG Prüfungen abgelegt... ich habe vor 4 Jahren auch nochmal einen neuen Beruf (Zerspanungsmechaniker/CNC-Fachkraft) durch eine Umschulung erlernt. Unnötig zu sagen, dass das
alles sehr Lernintensiv und anstrengend war. Irgendwann "platzt" einem der Schädel :D Ich bin ja auch keine 20 mehr LOL. Man ist dann einfach nicht mehr aufnahmefähig. Und dann arbeite ich auch noch im 4-Schichtsystem für einen großen Automobilzulieferer.... ich habe kein Wochenende oder eine "normale" 5-Tage Woche.... Aber ich bin dankbar für meine Arbeit, die mir auch mein EFH + Grundstsück 2015 ermöglicht hat.
Ist also alles gar nicht so einfach unter einen Hut zu bringen. Aber zumindest werde ich nie Probleme damit haben, eine geeignete Antennenanlage aufzustellen :D
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Re: Amateurfunkzeugnis E

#80

Beitrag von BWO » Di 19. Dez 2017, 22:06

Locker bleiben! Die AFU-Lizenz macht man aus Interesse und nicht um sich Stress an die Backe zu laden.

Also nimm's sportlich. Du schaffst das! :thup:

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#81

Beitrag von der_Kölner » Mi 20. Dez 2017, 00:17

Sgt.Lapdance hat geschrieben:Finde es aber wirklich erstaunlich, dass bereits eine 10jährige die E-Prüfung bestanden hat. Ich könnte es beim besten Willen nicht, wenn ich mal so kurz den Fragenkatalog überfliege.
Es schaffen 12-jährige sogar die Klasse A! 5 Tage vor dem 13. Geburtstag.
http://www.darc.de/fileadmin/filemounts ... 2b0d45.jpg
http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/he ... nkern.html

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#82

Beitrag von Sgt.Lapdance » Mi 20. Dez 2017, 10:54

Und der heißt auch noch Justin Bieber ... LOL

Standesämter gibt's - die gibts doch gar nicht.

Schöne Weihnachten & Ade'
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Re: Amateurfunkzeugnis E

#83

Beitrag von DK3NH » Mi 20. Dez 2017, 11:15

Sgt.Lapdance hat geschrieben:Und der heißt auch noch Justin Bieber
Und wurde geboren, ehe der andere seinen ersten Auftritt hatte. Da hatten Vater und Sohn einfach nur Pech; das Standesamt kann nichts dafür.

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#84

Beitrag von Iridium » Mi 20. Dez 2017, 12:03

Reginald hat geschrieben:Ich habe seinerzeit in Dortmund die Prüfung abgelegt. Ich würde dort auch jederzeit wieder hin. Das Personal ist derartig freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit, dass einem jede Nervosität genommen wird. Jajaja.. es gibt Zeiten, wo sich auch ein Schalker nach Dortmund verirrt....
Ich kenne die Dortmunder nur indirekt. Der Briefverkehr ging über Dortmund, abgelegt hab ich die Prüfung in Nürnberg. Aber ich kann auch nur positives von Dortmund berichten. Sehr freundlich und man antwortet auf eMails zackig. Ich weis noch, ich hab an einem Donnerstag Morgen die Prüfung abgelegt. Tags drauf hatte ich Post aus Dortmund: Die Zulassung zum Amateurfunkdienst.

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#85

Beitrag von Charly Alfa » Mi 20. Dez 2017, 17:32

von Sgt.Lapdance
Auswendig lernen schön und gut aber ich wollte es eigentlich auch verstehen.
Das sagen öffentlich ALLE die es auch geschafft haben !
Nur ich kenne KEINEN :dlol:
Es "kräht" später keine S** mehr danach wie man es geschafft hat, datt Dingens ist in der Tasche und gut isses !

Schlimmer wären Plagiaten wo man sich was erschlichen hat durch Betrug !
Aber durch Auswendig lernen alles im normalen Rahmen, Hauptsache in der "Birne" bis zur Prüfung :banane:

73 de Charly

PS. Bin (war) der einzige der wirklich auch verstanden hat was er gelernt hat :dlol:

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#86

Beitrag von Toni » Mi 20. Dez 2017, 18:30

PS. Bin (war) der einzige der wirklich auch verstanden hat was er gelernt hat :dlol:
Solche Aussagen zeigen mir, das Du sogar Dein Profilbild mit Bedacht gewählt hast. :!: :wink:

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#87

Beitrag von Welle01 » Mo 1. Jan 2018, 19:58

Hi

mich würden Deine Erfahrungen interessieren, da ich mir kaum vorstellen kann,dass die Fernschulen
einen Mehrwert gegenüber DJ4UF und eigener Recherche / Interesse sowie Lerndisziplin.
An mangelnder Disziplin scheitert es meistens, spreche da aus eigener Erfahrung.

Viel Erfolg,

Andreas

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#88

Beitrag von 13DS29 » Di 2. Jan 2018, 11:47

Worin sollte der Unterschied bestehen, ob Dir ein Fernkurs, ein Lehrer an der Tafel, eine Buchseite oder eine pdf-Datei sagt, dass Rumänien YO als Landeskenner hat?
Wenn Du es Dir merken kannst, ist es egal, welche Quelle Du bemühst. Wenn Du zu doof bist, auch.
Allen gemein ist, dass Du selber dafür sorgen musst, WIE Du es Dir merkst.
Wenn Du nicht gelernt hast, wie Du lernen musst, ist alles mit ungleich höherem Aufwand verbunden. Die Kohle für einen Fernkurs steckst Du lieber in einen "WiekriegichganzschnellvielScheißinmeineRübeundbehaltedenauch"-Kurs.
Über 80 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig funken - Schreib Dich nicht ab, mach die Amateurfunklizenz.

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#89

Beitrag von guglielmo » Di 2. Jan 2018, 15:36

Die Einstellung das man eine Prüfung irgendwie schafft und es egal ist wie und mit welchen Mitteln finde ich traurig und bedauerlich. Ja es ist eine Volkskrankheit. In Deutschland ist es wichtig einen Zettel zu haben, wo drauf steht was man kann aber es ist nicht wichtig ist dies wirklich zu können. Ich denke dabei auch an die verschwendete Lebenszeit für das herumsitzen in Kursen und das stumpfsinnige pauken für irgendeine Prüfung. Es mag auch daran liegen das viele Prüfungen vom Anspruch weit über dem liegen was sich Viele aneignen und verstehen können. Ich selber habe früher in den Physik und Technikvorlesungen gesessen und habe den mir dargebotenen Stoff sehr oft geradezu genossen. Das Niveau der neuen Prüfungen ist schon recht hoch aber wie ich finde den Ansprüchen dieses Hobbys angemessen. Gut finde ich auch den Aufbau, angefangen bei den physikalischen Einheiten, über die Elektrizitätslehre bis hin zu Empfangs- und Sendetechnik. Das Problem dürfte darin bestehen schon ganz elementare Dinge wie die SI Basiseinheiten und die zusammengesetzten Einheiten Laien verständlich nahe zu bringen. Genauso auch das Verständnis der Elektrizitätslehre, wie die Verknüpfung von elektrischen und magnetischen Feldern ohne anspruchsvolle mathematische Formulierungen. Ein Verständnis der Elektrotechnik ist ohne diese Grundlagen nicht möglich. So bleibt dann nur noch der Ausweg auswendig zu lernen das ein Kondensator für hochfrequente Ströme einen Kurzschluss darstellt und die Spule eine Sperre. Oder das beim idelaen Kondensator der Wechselstrom der Wechselspannung um 90 Grad vorauseilt und dies bei der idealen Spule genau anders herum ist. Irgendwann, spätestens bei der Schaltungstechnik muss dann sowieso auswendig gelernt werden, wobei das physikalisch-technische Basiswissen einen viele Eselsbrücken ermöglicht. Mir ist klar das ich die Welt nicht ändern kann und alles vorerst so bleibt wie es ist.

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Re: Amateurfunkzeugnis E

#90

Beitrag von sparkling_water » Di 2. Jan 2018, 16:29

guglielmo hat geschrieben:... So bleibt dann nur noch der Ausweg auswendig zu lernen das ein Kondensator für hochfrequente Ströme einen Kurzschluss darstellt und die Spule eine Sperre. Oder das beim idelaen Kondensator der Wechselstrom der Wechselspannung um 90 Grad vorauseilt und dies bei der idealen Spule genau anders herum ist....
... die Worte meines Lehrmeisters:" ... beim Kondensatoooor eilt der Strom voooor .... Bei der Induktivitäääät kommt der Strom zu späääät" :dlol:

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