Frage: USB oder LSB?

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Magnum66
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Frage: USB oder LSB?

#1

Beitrag von Magnum66 » Sa 19. Aug 2017, 17:39

Moin :)

Macht es eigentlich einen Unterschied - qantitativ oder qualitativ - ob man auf USB oder LSB funzt? Oder ist es technisch egal, welches der Seitenbänder man benutzt?
Ich habe für jede Lösung das Problem :D

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Re: Frage: USB oder LSB?

#2

Beitrag von Username: » Sa 19. Aug 2017, 18:22

:lol: Ich habe noch keinen unterschied feststellen können.
Da ist es meiner meinung nach wichtiger das alles gut abgestimmt ist.
Neuge hat geschrieben:Die meisten verwehren sich nur weil die Geräte teuer sind und sie die Technik nicht verstehen ( wollen ). Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis der Amateurfunk entweder komplett ausstirbt oder mehr und mehr digital gearbeitet wird.

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doeskopp
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Re: Frage: USB oder LSB?

#3

Beitrag von doeskopp » Sa 19. Aug 2017, 18:54

Magnum66 hat geschrieben:Moin :)

Macht es eigentlich einen Unterschied - qantitativ oder qualitativ - ob man auf USB oder LSB funzt? Oder ist es technisch egal, welches der Seitenbänder man benutzt?
Nö, ist egal. Wenn du auf LSB bist und jemand einen Kanal tiefer auf USB sendet kanns schon mal spratzen. Das hängt von den Gerätschaften und dem Abgleich ab.

Grüße from Doeskopp

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Re: Frage: USB oder LSB?

#4

Beitrag von Magnum66 » Sa 19. Aug 2017, 20:06

Danke! :D
Ich habe für jede Lösung das Problem :D

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Re: Frage: USB oder LSB?

#5

Beitrag von 13CVH015 » Sa 19. Aug 2017, 20:56

Technisch gesehen ist es egal. Wobei auf CB meine Erfahrung ist, dass alle USB sind. Im Afu-Bereich hängt man sich gerne noch daran auf: Bis 10 MHz LSB, darüber USB.

Gruß Dennis
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Re: Frage: USB oder LSB?

#6

Beitrag von JFK » Sa 19. Aug 2017, 20:56

Magnum66 hat geschrieben:... qantitativ oder qualitativ ...
Quantitativ schon
Bild
64±9 vom JFK - 13RT25, Tobias

2 dB, or not 2 dB, that is the question.

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Re: Frage: USB oder LSB?

#7

Beitrag von JFK » Sa 19. Aug 2017, 21:16

Ähm, bevor wieder die super-Lerner und Profifunker-Fraktion kommt: Woll, das obige Bild ist AM.
Deshalb vollständigerweise:
http://www.hamradioschool.com/wp-conten ... vs_SSB.jpg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... ndform.svg
64±9 vom JFK - 13RT25, Tobias

2 dB, or not 2 dB, that is the question.

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Re: Frage: USB oder LSB?

#8

Beitrag von der_Jeff » Mo 21. Aug 2017, 00:10

Jetzt hat JFK viele schöne Bilder gepostet die den Unterschied von AM zu SSB verdeutlichen, aber die Frage vom TE hat er damit immer noch nicht konkret beantwortet.
Also ich würde folgendes sagen:
Prinzipiell ist es vollkommen Wurst ob USB oder LSB, der Informationsgehalt, die Modulation etc. ist identisch, allerdings hat sich eingebürgert, oberhalb von 10MHz USB zu nutzen.
Also wäre bei CB USB die Wahl.
Damit umgeht man auch die von Doeskopp angesprochene Problematik des Überspratzen wenn sich alle daran halten.
Digimodes (PSK etc.) werden i.A. generell in USB gefahren, auch unterhalb von 10MHz.
Außerdem ist es so einfacher einen Gesprächspartner zu finden, da die meisten USB auf CB nutzen.
Wenn der Gesprächspartner vom TE oder selbst lieber LSB nutzen wollen ist das zwar nicht falsch, aber es kann beim Nachbarkanal auf USB dann eben Störungen geben.

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Re: Frage: USB oder LSB?

#9

Beitrag von guglielmo » Mo 21. Aug 2017, 10:05

Die Seitenbandmodulation ist eine logische Fortentwicklung aus der Amplitudenmodulation. Wird die Amplitude einer hochfrequenten, sinusförmigen Trägerschwingung (Täger, weil dieser über die Antenne abgestrahlt wird und die Nutzinformation mit sich fort trägt) über die Amplitude eines Nutzsignals zeitlich verändert (moduliert) ändert das Trägersignal völlig symmetrisch seine Form. Die Nutzinformation befindet oben am Rande des Trägers genauso wie unten am Rande des Trägers. Sie ist doppelt vorhanden. Der gesamte Zwischenbereich beinhaltet überhaupt keine Nutzinformation.

Daher ist es naheliegend die Informationen, die man nicht braucht wegzufiltern. Man muss sich jetzt nur noch einigen ob man zur Übertragung den oberen oder unteren Trägerrand verwenden möchte. Stellt man das Geschehen Spektroskopisch dar, erhält man die Trägerschwingung als einen Frequenzpeak und direkt darüber und darunter die zwei Peaks die das sog. obere- und untere Seitenband darstellen. Somit kann man ein Seitenband und den eingentlichen Träger heraus filtern, das übrige Seitenband verstärken und über die Antenne abstrahlen. Da nun beide Seitenbänder gleichberechtigt existieren kann man beide nutzen.

Vorteile bzw. Gründe. Weniger Bandbreite, höhere erzielbare Sendeleistung.

Man muss sich nur darauf einigen, welches man nutzt um sich zu verstehen. Daher die erwähnte Übereinkunft: Trägerfrequenz <= 10 MHz Unteres Seitenband (LSB) oder Frequenz > 10 MHz oberes Seitenband (USB).

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Re: Frage: USB oder LSB?

#10

Beitrag von pom » Mo 21. Aug 2017, 12:53

Im Afu-Bereich hängt man sich gerne noch daran auf: Bis 10 MHz LSB, darüber USB.
allerdings hat sich eingebürgert, oberhalb von 10MHz USB zu nutzen.
Übereinkunft: Trägerfrequenz <= 10 MHz Unteres Seitenband (LSB) oder Frequenz > 10 MHz oberes Seitenband (USB).
Diese Meinung ist so 1980er.
Kein kommerzieller Dienst nutzt LSB.
Auf 60 m AFu ist USB international üblich und für Sprechfunk in DL vorgeschrieben.
Bei AFSK ist es vollkommen egal, welches Seitenband man wählt. Meine APRS-Signale werden auf 20 m "LSB" ausgesendet und weltweit gehört. PSK und ROBUST auch.

Ahoi!
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Re: Frage: USB oder LSB?

#11

Beitrag von Magnum66 » Mo 21. Aug 2017, 13:08

Danke an alle, die geantwortet haben. Im Prinzip hatte ich mir das auch so ähnlich gedacht. Aber es ist eine Sache, etwas zu vermuten und etwas anderes es wirklich zu wissen.

Noch etwas rein interesse halber. Ich habe zwar eine SSB-taugliche Breake, bis jetzt aber noch keine Gegenstation gefunden, mit der ich SSB testen könnte. Hat irgendjemand Erfahrungen damit, in wieweit sich SSB-Sendungen gegenseitig stören wenn ein Gespräch auf USB und ein anderes auf dem selben Kanal auf LSB läuft?

lg Uwe aka Magnum
Ich habe für jede Lösung das Problem :D

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Re: Frage: USB oder LSB?

#12

Beitrag von Username: » Mo 21. Aug 2017, 13:29

Alles nur eine frage der Sendeleistung.
Ich höre oft genug (auf meinen SDR) sachen aus IT.
Neuge hat geschrieben:Die meisten verwehren sich nur weil die Geräte teuer sind und sie die Technik nicht verstehen ( wollen ). Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis der Amateurfunk entweder komplett ausstirbt oder mehr und mehr digital gearbeitet wird.

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Re: Frage: USB oder LSB?

#13

Beitrag von do8ail » Mo 21. Aug 2017, 14:04

pom hat geschrieben:
Im Afu-Bereich hängt man sich gerne noch daran auf: Bis 10 MHz LSB, darüber USB.
allerdings hat sich eingebürgert, oberhalb von 10MHz USB zu nutzen.
Übereinkunft: Trägerfrequenz <= 10 MHz Unteres Seitenband (LSB) oder Frequenz > 10 MHz oberes Seitenband (USB).
Diese Meinung ist so 1980er.
Kein kommerzieller Dienst nutzt LSB.
Auf 60 m AFu ist USB international üblich und für Sprechfunk in DL vorgeschrieben.
Bei AFSK ist es vollkommen egal, welches Seitenband man wählt. Meine APRS-Signale werden auf 20 m "LSB" ausgesendet und weltweit gehört. PSK und ROBUST auch.

Ahoi!
Man kann teilweise nur den Kopf schütteln.....Trägerfrequenz ist gut....

https://www.bundesnetzagentur.de/Shared ... onFile&v=4


Woher nimmst du deine Erkenntnisse POM

Der Betriebsartwechsel von LSB auf USB ab 10 MHz ist eine Empfehlung...nicht mehr und nicht weniger.

Woher kommt deine Kenntnis das es in DL Pflicht ist???


Gruß aus der Heide
Tom

hf-doktor

Re: Frage: USB oder LSB?

#14

Beitrag von hf-doktor » Mo 21. Aug 2017, 15:50

pom hat geschrieben:
Kein kommerzieller Dienst nutzt LSB.

Ahoi!
LSB
Int. Flugfunk Bereich 6,6 Mhz (Volmet)+RU Air Force, Aircraft auch oberhalb 10 Mhz LSB (z.B. Flugwetterdienste für int. Flughäfen, auch heute noch)
Botschaften, teilw. auch gewisse "Dienste"
... erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

USB/LSB Modes AFU sind (IARU / weltweit akzeptierte) Empfehlungen für koordinierten Betrieb... hat mit 80er Jahre Denken nix zu tun.

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