Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

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wavebreaker
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Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#1

Beitrag von wavebreaker » Do 29. Aug 2019, 22:49

Hallo Leute,

So langsam trudeln hier nach und nach die bestellten Sachen für meine erste, geplante Heimstation ein. Das Funkgerät ist hier, Kabel, Mast sowie Netzteil. Ich hoffe, dass die Drx111 Livewire 1/2 auch bald hier eintrifft. Scott hat sie bereits am Montag zur Post gebracht. Freue mich riesig!

Jedenfalls wollte ich Euch fragen, ob ich irgendwas vergessen habe, etwas bestimmtes beachten muss oder sollte?

Als Mast kommt ein 10 Meter DxWire GFK "EXTRA" - heavy duty zum Einsatz, der am Geländer des Balkons mit großen Kabelbindern fixiert wird.
Als Kabel habe ich jetzt ein 21 Meter langes Aircell 7, welches dann bis zu meinem Schreibtisch reicht, wo die Albrecht AE 5890 EU dann steht. Als Netzteil dient ein WIMO PSU 1228. Zum einmessen habe ich ein SWR-30 von Albrecht hier.
Habe ich was vergessen?

Achso: Bei richtig miesem Wetter, wie zum Beispiel Gewitter, oder bei einer Reise werde ich den Mast abbauen bzw einziehen. Ansonsten soll er halt dauerhaft ausgefahren sein. Laut Hersteller kann er das locker ab und hält so 5-10 Jahre.


Vielen Dank fürs durchlesen!
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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#2

Beitrag von DocEmmettBrown » Do 29. Aug 2019, 23:03

Hast Du an die Nylonschnüre mit den zugehörigen Befestigungsringen zum Abspannen des Masts gedacht, bevor die ersten Windböen kommen?

73 de Daniel

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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#3

Beitrag von wavebreaker » Do 29. Aug 2019, 23:46

DocEmmettBrown hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 23:03
Hast Du an die Nylonschnüre mit den zugehörigen Befestigungsringen zum Abspannen des Masts gedacht, bevor die ersten Windböen kommen?

73 de Daniel


Grüß Dich, Daniel!

Hmm, nein, ehrlich gesagt nicht! Mir war nicht bewusst, dass man das machen muss! Ich bin davon ausgegangen, dass 4 dicke Kabelbinder reichen würden! Also wie ein Campingzelt noch mal etwas mit Nylonschnüren quasi spannen als Sicherung? Da bleiben als Befestigungspunkte ja lediglich die zwei Schenkel des Balkons, wenn der Mast in der Ecke des Balkons angebracht wird genau. Gell?
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#4

Beitrag von df2tb » Fr 30. Aug 2019, 00:24

Wenn es stürmt, dann fahre den Mast ein, das sollte reichen

Andreas

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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#5

Beitrag von DocEmmettBrown » Fr 30. Aug 2019, 00:29

wavebreaker hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 23:46
Da bleiben als Befestigungspunkte ja lediglich die zwei Schenkel des Balkons, wenn der Mast in der Ecke des Balkons angebracht wird genau. Gell?
Das ist nicht optimal, aber geht notfalls. Wichtig ist, daß sich die Schwingungen nicht aufschaukeln können und bei zwei Schnüren im Winkel von 90° ist das gegeben. Es gibt für die GfK-Dinger spezielle Ringe, die man einfach drübersteckt. Und diese haben Ösen zur Befestigung der Schnüre. Manche nehmen auch Angelschnur dazu, aber das ist letztendlich egal. Hauptsache wetterfest und Verhinderung der Schwingungsneigung bei Wind.

73 de Daniel

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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#6

Beitrag von wavebreaker » Fr 30. Aug 2019, 00:42

Alles klar, jungs, vielen Dank!

Also, ich werde das ganze, sobald die Antenne da ist, erstmal Testweise aufbauen, und dann auch testen, wie lange ich im Ernstfall überhaupt brauche, um ihn einzufahren.
Solche Abspannschnüre und Ringe besorge ich dann aber noch, danke für den Tipp!

Wie schauts mit dem Erden aus? Ist nicht nötig, wenn ich ihn bei Gewitter einfahre, gell? Ich hatte halt beim Aircell 7 Flyer gesehen, dass es eine Erdungsschelle gibt, extra für die Kabel.
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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#7

Beitrag von Arco-Express » Fr 30. Aug 2019, 01:56

Hallole in die Nacht !

Wenn ich das richtig verstehe, soll die 'Kabelbinderbefestigung' als Dauerzustand dienen.
Denke bitte daran, daß Kabelbinder i.d.R. im Laufe von Witterungseinflüssen spröde und brüchig werden können und möglicherweise gerade unter erhöhter Windlast dann brechen oder reißen könnten. An jedem Befestigungspunkt wären doppelte Kabelbinder etwas sicherer, da es unwahrscheinlich ist, daß alle Kabelbinder gleichzeitig brechen.

Auch können Temperaturunterschiede die Kabelbinder bei Wärme lockern und bei Kälte sich zu stark zusammenziehen lassen. Sind sie zu diesem Zeitpunkt schon brüchig, führt auch das schneller zum Bruch.

Ansonsten alles Gute zum Start dieses schönen Hobby's :geil:

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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#8

Beitrag von Krampfader » Fr 30. Aug 2019, 08:17

wavebreaker hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 22:49
Habe ich was vergessen?
Guten Morgen Andre

Du brauchst auch noch ein kurzes Verbindungskabel um Dein Funksprechgerät mit Deinem SWR-Meter zu verbinden. Obwohl, "einmessen" kannst Du bei der DRX111 sowieso nicht viel, diese Antennen sind i.d.R. vorabgestimmt. Zur Kontrolle ist das SWR-Meter aber schon gut zu gebrauchen ...

Bei der dauerhaften GFK-Mast-Montage sollte man sicherstellen dass der Teleskop-Mast nicht in sich zusammen fällt, durch Windbewegungen lockern sich gerne einzelne Elemente und rutschen ineinander. Ich sichere meine Mastelemente temporär mit PVC-Isolierband (welches auch gleich die Drahtantenne fixier). Bei den Kabelbindern gibt es UV- und wetterfeste Ausführungen für den Außenbereich (Farbe schwarz). Ich würde den Mast aber eher mit auf der Mastseite gummierten Rohrschellen montieren, so ähnlich wie auf diesen Fotos hier:

Bild Bild Bild Bild
Siehe auch: viewtopic.php?f=15&t=47636&start=285#p537590

"Blitzschutz" ist ein eignes Thema und sollte von einer Fachfirma ausgeführt werden. Ich persönlich würde jedes mal nach Funkende den Mast abbauen (oder zumindest einziehen) und das Kabel aus dem Wohnbereich entfernen. Die verlinkte Erdungsschelle hilft statische Aufladungen abzuleiten (falls fachgerecht angebracht und die Antenne DC-geerdet ist, m.W. ist das bei Deiner DRX111 nicht der Fall). Als alleiniger "Blitzschutz" reicht diese Erdungsschelle nur unzureichend ...

So oder so, viel Spaß bei Deinem neuen Hobby! :)

Andreas
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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#9

Beitrag von guglielmo » Fr 30. Aug 2019, 09:39

Herzlich willkommen bei Deinem neuen Hobby und viel Spaß. Ich denke Du hast so weit an alles wichtige gedacht. Das allerwichtigste ist die Antenne und welchen Standort diese hat. Ich benutze auch immer noch GFK Masten. Sie sind nicht abgespannt. Wenn ich weggehe oder sie länge rnicht benutze fahre ich sie ein. Hier zwei Bilder von meiner derzeitigen Vertikalantenne die ich gerade teste. Ich kann den Mast auch bis zehn Meter ausfahren aber beschränke mich auch zwei bis drei Meter.

Bild

Bild

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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#10

Beitrag von Krampfader » Fr 30. Aug 2019, 10:30

Noch ein Tipp André

Bevor Du Nägel mit Köpfen machst (sprich alles fix und fertig montierst, verlegst, Blitzschutz, usw.) montiere im 1. Schritt erstmal alles provisorisch um auszutesten ob Deine Umgebung nicht etwa mit PLC oder anderweitig funktechnisch verseucht ist (QRM). Und ob überhaupt Gegenstationen vorhanden sind mit denen Du Dich unterhalten möchtest. Auf das sporadische „DX“ kann man sich nämlich nicht verlassen ...

Ansonsten kannst Du Dein Equipment (Mast, Antenne und Funkgerät) nämlich auch mobil verwenden. Am Berg oben macht’s sowieso mehr Spaß ...

Viel Erfolg!

Andreas
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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#11

Beitrag von wavebreaker » Fr 30. Aug 2019, 14:06

Hallo Leute,

und vielen Dank für die Beiträge! Das ist ja eine Menge an Input! :)


Also, was die Fixierung der einzelnen Segmente angeht, das hatte ich gar nicht erwähnt. Aber Danke für den Hinweis. Ich habe das Gummiprofil mitbestellt von DX Wire, sodass ein abrutschen der Segmente in Verbindung mit Kabelbindern verhindert wird. Im Nachhinein hatte ich jetzt noch diese Dinger gefunden. sehen sehr interessant aus, und wären schneller dran und auch wieder ab, wiederverwendbar!

Mit meiner neuen Stabo Handfunke hatte ich gestern ein kurzes QSO, als ich mit dem Fahrrad unterwegs war und eine Pause machte, konnte aber auch einigen anderen zuhören, die mich aber nicht empfangen haben anscheinend, kamen aber sehr klar rüber. Also, es scheint auf jeden Fall eine Menge los zu sein hier im nördlichen Ruhrpott, um auf Andreas' Hinweis zu kommen.

Danke auch für die Impressionen durch Eure Bilder, sieht ja Klasse aus bei Euch! Werde, wenn alles fertig ist, auch mal ein oder zwei Bildchen von meiner Balkon-Konstruktion hier reinstellen dann.

Ich werde auf jeden Fall das untere Segment dann doppelt befestigen, Robert, bevor da was zu Bruch geht und explizit dann nach den schwarzen Bindern ausschau halten, die Wetter- und UV-beständig sein sollen, wie Andreas meinte. Das wäre ja dann die sicherere Variante, bevor ich die alten Dinger von der Zeche verwende, die mein Vater damals noch "umgeräumt" hat ;)

Jetzt machst Du mir aber "Panik" mit dem Blitzschutz, Andreas. Das hört sich nach viel Geld an, Wenn Du von einer Fachfirma sprichst.
Ist das wirklich nötig bei einem GFK Mast und einer Drx111? Ich wollte das Teil sowieso bei Gewitter einfahren und das Kabel dann, welches an der Antenne angeschlossen ist und zum Wohnbereich führt, abtrennen. Dann wäre es ja im Grunde nur noch ein eingeklappter Sonnenschirm von der Höhe her, wenn überhaupt.
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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#12

Beitrag von Krampfader » Fr 30. Aug 2019, 17:11

wavebreaker hat geschrieben:
Fr 30. Aug 2019, 14:06
Jetzt machst Du mir aber "Panik" mit dem Blitzschutz, Andreas. Das hört sich nach viel Geld an, Wenn Du von einer Fachfirma sprichst.
Ist das wirklich nötig bei einem GFK Mast und einer Drx111? Ich wollte das Teil sowieso bei Gewitter einfahren und das Kabel dann, welches an der Antenne angeschlossen ist und zum Wohnbereich führt, abtrennen. Dann wäre es ja im Grunde nur noch ein eingeklappter Sonnenschirm von der Höhe her, wenn überhaupt.
Hallo André

Nur keine Panik, es wird selten so heiß gegessen wie gekocht ;)

Nun ja, eine dauerhaft montiere über das Dach ragende Antenne sollte in den bestehenden Blitzschutz integriert werden, fachmännisch ...

Wenn Du aber sowieso den Mast jedes mal wieder einschiebst und das Kabel trennst dann brauchst Du auch keinen zusätzlichen Blitzschutz ... würde ich so handhaben.

Grüße

Andreas
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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#13

Beitrag von wavebreaker » Fr 30. Aug 2019, 17:20

Alles klar, Andreas, das beruhigt mich! *puh*

Unser Haus hat auch tatsächlich keinen Blitzschutz, habe letzte mal einen Rundgang gemacht und konnte keinen entdecken. Es wurde, schätze ich zumindest, in den 60ern gebaut. Ist ein 2 Stöckiges + Drachgeschoß, mit drei Wohnungen. Antenne kommt auf den oberen Balkon im 1. OG wo kein Dach drüber ist, daher hat sich das angeboten.
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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#14

Beitrag von DocEmmettBrown » Fr 30. Aug 2019, 17:32

wavebreaker hat geschrieben:
Fr 30. Aug 2019, 17:20
Unser Haus hat auch tatsächlich keinen Blitzschutz
Dann hast Du auch gar kein Problem. :D Das Problem träte nämlich erst dann auf, wenn ein Blitzschutz schon vorhanden wäre, denn erst genau dann müßte die Antenne ebenfalls einen solchen von einer speziell dafür zertifizierten Fachfirma erhalten.

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Re: Meine erste Heimstation. Was spezielles zu beachten? Tipps o. Anregungen?!

#15

Beitrag von 13STW » Fr 30. Aug 2019, 19:34

Seufz,
Bevor Ihr ratsuchenden Neulingen den Kopf fusselig macht:

Ob ein Blitzschutz am Haus vorhanden ist, hat nichts mit der Antenne zu tun. Bestenfalls mit der Art und Weise deren Erdung, aber nicht mit der Notwendigkeit an sich.

Im konkreten Fall geht es um einen GKF Mast und um eine Drahtantenne.
Einen Mast aus nichtleitendem Material werden zu wollen, ist natürlich Unfug, weil es gar nicht funktioniert.
Es ist dementsprechend auch NICHT vorgeschrieben.
Bei DRAHTANTENNEN wird ausdrücklich NICHT gefordert, Antennenleitungen bzw. deren Schirme zu Erden.
Das ist in den relevanten Vorschriften (DIN VDE 0855-300 unter 12.3.1) festgelegt.

Rein rechtlich betrachtet ist man hier also auf der sicheren Seite, auch wenn tatsächlich ein Schaden entstehen würde.

Wenn man, warum auch immer, trotzdem Schutzmaßnahmen treffen möchte, wäre der Gang zur Fachfirma natürlich richtig.

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