Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

kermitkong
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Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#1

Beitrag von kermitkong » So 7. Apr 2019, 18:51

Hallo,

Ich habe mir das oben genannte Gerät bestellt.
Ich habe mich zuletzt vor ca. 30 Jahren mit CB-Funk beschäftigt. Dnt Meteor 5000 :D

Ich interessiere mich seit geraumer Zeit wieder für dieses Hobby.

Was brauche ich noch zu meinem Gerät ?

- Autoantenne (Magnetfuss) welche ?
- Stehwellenmessgerät ? Welches ?
- Batterien , welche sind zu empfehlen?

Sollte das Gerät abgeglichen werden ? Wenn ja, welche Firma oder Experte kann so was machen im Raum Berlin/Brandenburg?

Fragen über Fragen.
Würde mich freuen falls jemand Tipps dazu hat.

PS: ich den Beitrag jetzt das zweite mal Geschrieben.
Mein erster Versuch wurde irgendwie nicht gepostet.

Gruß
Kermit
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Krampfader
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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#2

Beitrag von Krampfader » So 7. Apr 2019, 19:08

Hallo Kermit

Zuerst einmal Willkommen hier im Forum! :)

Zu Deinen Fragen:

- Autoantenne (Magnetfuss) welche ? ... https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... :1066.html
- Stehwellenmessgerät ? Welches ? ... https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... :8488.html
- Batterien , welche sind zu empfehlen? ... https://www.pmr-funkgeraete.de/Nuetzlic ... :2157.html
- Sollte das Gerät abgeglichen werden ? ... ja, https://www.bensons-funktechnik.de

Viel Spaß mit Deinem neuen Gerät!

Andreas
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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#3

Beitrag von kermitkong » So 7. Apr 2019, 19:11

Krampfader hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 19:08
Hallo Kermit

Zuerst einmal Willkommen hier im Forum! :)

Viel Spaß mit Deinem neuen Gerät!

Andreas
Danke Andreas für die Tipps.
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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#4

Beitrag von hl77 » Mo 8. Apr 2019, 00:23

Hallo
Ich stimme Andreas Vorschläge bis auf Punkt 1 zu. Als Antenne würde ich die Sirio Turbo 3000 Pl der Wilson vorziehen.Vorteil der Sirio: Antenne mit einem Griff umgelegt(bei Garage oder Carport ideal)kein lästiges abschrauben.Außerdem passt die Sirio auf jeden Magnetfuss,was bei der Wilson nicht der Fall ist(selbst erlebt).Bei der Wilson sitzt das Gewinde ziemlich tief im Fuß und somit sind die meisten Magnetfüsse ungeeignet.Auch da gibt es natürlich abhilfe,man flext einfach ein par mm vom Fuß weg.Ich habe das so gemacht,aber das ist bestimmt nicht jedermans Sache :dlol:
73 Harry :wave:
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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#5

Beitrag von kermitkong » Mi 10. Apr 2019, 06:52

Welche Magnetfuss-Kurzantenne würdet ihr empfehlen?
Ich weiß das normalerweise kürzer auch schlechter ist :shock:

Gibt es unter den kurzen etwas halbwegs gutes auch im Sinner der Reichweite und Antennengewinn ?

Gruß
Kermit
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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#6

Beitrag von Krampfader » Mi 10. Apr 2019, 07:20

kermitkong hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 06:52
Welche Magnetfuss-Kurzantenne würdet ihr empfehlen?
Gibt es unter den kurzen etwas halbwegs gutes
Morgen Kermit

Wenn Du was "extrem" kurzes und "halbwegs" Gutes mit Magnetfuß suchst welches auch noch unauffällig und "hübsch" ist dann würde ich persönlich diese Antenne in Betracht ziehen, siehe: viewtopic.php?f=15&t=47237#p527414

Erwarte Dir davon aber keine Wunder. Für die geringe Länge spielt sie aber verblüffend gut ...

Grüße

Andreas
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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#7

Beitrag von DL 4 FCY » Mi 10. Apr 2019, 13:52

Hallo Kermit !
Viel Spaß mit dem Gerätchen - ich habe das Gerät ebenfalls. Natürlich sollte man davon keine Wunder erwarten-wenn aber das Sonnenfleckenmaximum zuschlägt, kann das Gerät einiges, und das wirst du vor allem im SSB-Bereich merken. Richtig ist, daß das Gerät am besten vor dem Kauf abgeglichen und optimiert/modifiziert wird. Ich hab' meins vom Jörn in Hamburg (Benson's Funktechnik) und habe es dort gleich noch vor der Auslieferung bearbeiten lassen, u.a. hat er mir gleich bei der Gelegenheit auch die HAM-Modifikation (10- und 12m-Band) aktiviert. Zusätzlich habe ich mir noch eine etwas längere Antenne (Hy-Flex CL 27) dazubestellt, die er ebenfalls optimiert hat (Resonanzabgleich auf 28,35 MHz). Auch die Bedienung ist etwas "gewöhnungsbedürftig" (Am Anfang am besten die Bedienungsanleitung immer mitführen...), bei häufigerer Benutzung ist das aber kein Problem. Für die Reichweitenoptimierung wurde hier im Forum ja schon einiges geschrieben.
73,
Klaus, DL4FCY

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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#8

Beitrag von kermitkong » Fr 12. Apr 2019, 14:32

DL 4 FCY hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 13:52
Richtig ist, daß das Gerät am besten vor dem Kauf abgeglichen und optimiert/modifiziert wird.
73,
Klaus, DL4FCY
Hallo Klaus,

Ich habe das Gerät bei Diesnerfunk gekauft, es wurde dort auch gleich abgeglichen.

Die Antenne die drauf ist, ist aber ehr mäßig.
Daher habe ich eine „Ablbrecht CL27“ Antenne bestellt.

Kurze Frage: Welches Akku-Ladegrät passt in die Ladebuchse an des Akkupacks (Habe Eneloop Zellen drinne)?

Ciao
Kermit
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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#9

Beitrag von DocEmmettBrown » Fr 12. Apr 2019, 15:16

kermitkong hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 14:32
Welches Akku-Ladegrät passt in die Ladebuchse an des Akkupacks (Habe Eneloop Zellen drinne)?
Quäl doch die armen Eneloops nicht so. Nimm lieber ein gutes (!) NiMH-Ladegerät mit Einzelschachtüberwachung. Deine Eneloops danken es Dir! :D

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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#10

Beitrag von ax73 » Fr 12. Apr 2019, 16:27

kermitkong hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 14:32
Welches Akku-Ladegrät passt in die Ladebuchse an des Akkupacks (Habe Eneloop Zellen drinne)?
Die Stromversorgungsbuchse am Akkupack eignet sich nicht so zum Laden von Akkus.
Hier müssten >14,5V dran wenn ich mich richtig an den Inhalt der Bedienungsanleitung erinnere.

Die Sponsoren des Forums haben dafür extra das DG-630N im Angebot. Das liefert die nötige
Ladespannung an den dafür vorgesehenen Kontakten an der Unterseite.

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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#11

Beitrag von Kanalratte I » Fr 12. Apr 2019, 16:58

Der schlimmste Fehler den man machen kann: Teure hichwertige Akkus kaufen, und dann beim Ladegerät sparen. Selbst billige Akkus mit hochwertigem Ladegerät sind da noch die bessere Wahl. Wenn beides Hochwertig ist, ist es natürlich am besten. :)
Und auf jeden Fall die Akkus zum Laden rausnehmen und einzeln extern laden. Akkus sind nicht gleich, der eine hat etwas weniger Kapazität der andere mehr. Beim laden bekommen aber alle gleich viel ab. Also sind die Akkus danach alle Unterschiedlich, einer ist nur zum teil geladen, der andere schon durch Überladung geschädigt und so weiter. Schon nach wenigen Ladezyklen sind die ersten Akkus dann kaputt, egal wie teuer und hochwertig die vorher waren.

https://www.elv.de/elv-4-fach-akkuladeg ... -nimh.html

https://www.elv.de/elv-prozessor-ladege ... c9000.html

Mit sowas wirst Du Deine Akkus jahrelang nutzen können.
DL8CBM
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LOK: JN59PO - DOK B-12

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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#12

Beitrag von Krampfader » Fr 12. Apr 2019, 17:48

Hallo Jungs!

Prinzipiell ist es nicht verkehrt die Akkus in einem guten (Computer-)Lader mit Einzelzellenüberwachung zu laden. Man kann aber auch das ganze Akku-Pack gefahrlos aufladen, mittels "Formierung" ( = zaghaftes überladen). Als Faustformel gilt C/10 über 14h, siehe Bild:

Bild
Quelle: http://wiki.rc-network.de/index.php/Formierung

Zaghafte Überladung mit geringem Strom schadet hochwertigen Akkus nicht, die sind als Consumer-Zellen dafür ausgelegt ...

Unabhängig davon ob man nun echte eneloop verwendet oder nicht, hier noch einige grundsätzliche Worte:

Hohe verwertbare Kapazität und Robustheit/Haltbarkeit/Zuverlässigkeit schließen sich gegenseitig aus. So ist die "schwarze" eneloop lediglich mit 500 Ladezyklen angegeben, die "weiße" hingegen mittlerweile mit 2.100 Zyklen. Die Zyklenzahl ist indirekt ein Maß für die Robustheit, Unkaputtbarkeit und Haltbarkeit einer Zelle. Die neue eneloop lite (AA, 950mAh) ist sogar mit 3.000 Ladezyklen ausgewiesen, Wahnsinn!

Die normale weiße eneloop bietet derzeit mit ihren 1.900mAh den besten Kompromiss aus Kapazität, Haltbarkeit und Preis und verzeiht nahezu alle Anwenderfehler wie Tiefentladung, Laden/Entladen mit zu hohen Strömen, billige Ladegeräte, Umpolung, Falschpolung, usw., usw.

Abschließend noch zum Thema "Umpolung", ganz prinzipiell: In jedem Batterie-Fach bei dem Akkus in Reihe (bzw. Serie) geschalten sind (z.B. Taschenlampe mit 8 Zellen, Funkgeräte mit 10 Zellen, etc.) wird gegen Entladeende hin die schwächste (bzw. leerste) Zelle zwangsläufig (von den anderen noch stromliefernden Zellen) verkehrt herum geladen (ja, richtig gelesen!), sprich umgepolt und dadurch gehörig malträtiert. Diese schwache Zelle wird dadurch dauerhaft geschädigt, in Folge noch schwächer um beim nächsten mal noch früher umgepolt zu werden ... ein Teufelskreis!

Abhilfe: Entweder die Akkus nie bis zum Gehtnichtmehr entleeren (mind. 10% Restkapazität belassen) oder eben die weiße eneloop verwenden (besitzen intern eine spezielle Beschichtung um genau diese Schäden durch Umpolung zu begrenzen), siehe Bild "Umpolung":

Bild
Quelle: http://wiki.rc-network.de/index.php/Umpolung

Umpolung einzelner Zellen ist auch einer der Hauptgründe warum Akku-Packs vorzeitig "sterben" ...

Siehe dazu: Ursache Umpolung einzelner Zellen im Akku-Pack: http://wiki.rc-network.de/index.php/Umpolung

Allseits genügend "Saft" in Euren Akkus!

Grüße

Andreas
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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#13

Beitrag von DocEmmettBrown » Fr 12. Apr 2019, 18:29

Krampfader hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 17:48
In jedem Batterie-Fach bei dem Akkus in Reihe (bzw. Serie) geschalten sind (z.B. Taschenlampe mit 8 Zellen, Funkgeräte mit 10 Zellen, etc.) wird gegen Entladeende hin die schwächste (bzw. leerste) Zelle zwangsläufig (von den anderen noch stromliefernden Zellen) verkehrt herum geladen (ja, richtig gelesen!), sprich umgepolt und dadurch gehörig malträtiert. Diese schwache Zelle wird dadurch dauerhaft geschädigt, in Folge noch schwächer um beim nächsten mal noch früher umgepolt zu werden ... ein Teufelskreis!
Das war mir noch komplett neu, aber gut zu wissen! :tup:
Krampfader hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 17:48
Allseits genügend "Saft" in Euren Akkus!
Möge der Saft mit Euch sein. :lol:

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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#14

Beitrag von kermitkong » Fr 12. Apr 2019, 20:05

Vielen Dank !

Mein Setup könnte nun folgende sein :

leeres Akkupack aufgefüllt mit 9 x eneloop (lötfahnen version) dann zusätzlich eine eigene Ladebuchse einbauen, damit ich dann über ein spezielles NIMH Ladegerät laden kann.

Was meint Ihr ?
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Re: Neuling hat „Albrecht AE 2990 AFS“ Funkgerät, wie geht es jetzt weiter ?

#15

Beitrag von DocEmmettBrown » Fr 12. Apr 2019, 21:45

kermitkong hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 20:05
Was meint Ihr ?
Ja, mach die Eneloops ruhig kaputt, wenn Dir das besser zusagt. :dlol:
Ich bin hier raus.

73 de Daniel

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