Handfunk in den Bergen

Yaesu FT857D
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Re: Handfunk in den Bergen

#61

Beitrag von Yaesu FT857D » Di 16. Jan 2018, 19:09

Username: hat geschrieben:Wie gesagt alle mit den man funkt müssen die AFU Prüfung gemacht haben.
Dazu kommt das man im Ausland eine Gastlizenz beantragen muss und noch viel wichtiger die Ausländischen AFU Frequenzen muss man kennen weil nicht überall darf man auf jeder Freq funken!
Oh Mann...
Zitat: "und aktuell bei E05 in der Ausbildung zur E Prüfung..." und "ich werde mein E Rufzeichen sicher rechtzeitig erhalten, die meisten anderen wahrscheinlich. Für den Betrieb in Rumänien gehe ich jetzt mal davon aus, dass alle über ein E Rufzeichen verfügen. Afu ist also eine Option."
Das dürfte genügen?!

Es gibt eine ECC 05/06 für Klasse E und die HAREC für Klasse A !
Von wegen Gastlizenz....
Auszug aus dem PDF vom DARC e.V.:

"Rumänien
Frequenzen: 135,7–137,8 kHz; 1,81–2; 3,5–3,8; 7–7,2; 10,1–10,15; 14–14,35; 18,068–18,168; 21–21,45; 24,89–24,99; 28–29,7; 50–
52; 70–70,3; 144–146; 430–440 MHz; 1,24–1,3; 2,3–2,45; 3,4–3,5; 5,65–5,85; 10–10,5; 24–24,25; 47–47,2; 75,5–84; 122,25–123; 134–
141; 241–250 GHz; CEPT-Novice-Klasse: alle Frequenzbereiche
Leistung: 1000 W (135 kHz: 1 W; 70 MHz: 20 W; 144,4–146, 430–432, 432,3–440 MHz: 200 W; 1,24 GHz: 100 W); CEPT-Novice-
Klasse: 100 W (70 MHz: 20 W; alle Frequenzbereiche oberhalb 430 MHz: 50 W)

Betriebsarten: alle
Landeskenner (dem Heimatrufzeichen vorangestellt): YO/; zusätzliche Kennzeichnung des Judet möglich: YO2/ Arad, Caraş-
Severin, Hunedoara, Timiş; YO3/ Bucureşti, Ilfov; YO4/ Brăila, Constanţa, Galaţi, Tulcea, Vrancea; YO5/ Alba, Bihor, Bistriţa-Năsăud,
Cluj, Maramureş, Satu Mare, Sălaj; YO6/ Braşov, Covasna, Harghita, Mureş, Sibiu; YO7/ Argeş, Dolj, Gorj, Mehedinţi, Olt, Vâlcea; YO8/
Bacău, Botoşani, Iaşi, Neamţ, Suceava, Vaslui; YO9/ Buzău, Călăraşi, Dâmboviţa, Giurgiu, Ialomiţa, Prahova, Teleorman"
Quelle: PDF des DARC zur CEPT-Regelung

Von wegen, die dürfen dort mehr, als wie wir hier in D und auch du in OE...!

fragnix
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Re: Handfunk in den Bergen

#62

Beitrag von fragnix » Di 16. Jan 2018, 19:38

Danke Yaesu, dass Du noch mal in meinen recht ausführlichen Anfangsbeitrag geschaut hast. Da steht ja eigentlich fast alles drin, falls jemand die ursprüngliche Frage interessiert. Ob ich an Abhörsicherheit glaube, ob ich nur auswendig lernen will, ob ich illegal funken will - alles erwähnt.

Wir haben gerade letzten Sonntag das Thema Funk im Europäischen Ausland gehabt, ich muss das also noch nicht einmal selber nachschauen. Leider scheinen einige ja an meinen Fähigkeiten zu Zweifeln :lol:

Mein Filius und ich wollen sowieso Amateurfunker werden; der Kurs wird keinesfalls abgebrochen. Der Ausflug im Mai nach Rumänien ist nur mein Ansporn, die Lizenz bis dahin haben zu wollen. Im März sollte es in Hamburg wieder einen Termin geben - bei mir auf der anderen Strassenseite. Ich bin also optimistisch. Bei meinen Ausflugbegleitern (der Filius gehört nicht dazu) bin ich zweckoptimistisch - ob das jeder rechtzeitig schaffen wird? Wir werden es sehen. Zum Glück dürfen ja alle am Funkverkehr teilnehmen - nur das Senden ist auf Lizenzinhaber beschränkt (ich will auch mal klugschnacken) :wink:

Ich habe mich nach einem Gespräch mit einem langjährigen Teilnehmer jetzt für analog, also FM entschieden. Digital mag später kommen, aber für den aktuellen Anlass halte ich FM für ausreichend. Innerhalb der Afu 2m/70cm FM Handquetschen habe ich mich dann für zwei Baofeng UV82 entschieden, da die Empfehlungen aus dem OV alle in Richtung UV5 gingen. Diese 82er testen wir demnächst mal (in Schleswig-Kamtschatka, einer kleinen unabhängigen Enklave ganz in meiner Nähe), und wenn die OK sind, kommen noch vier Stück dazu. Wenn sie nicht OK sind, dann suche ich mal weiter.

Die Gastlizenzen schaue ich mir noch einmal an, halte das aber nicht für ein Problem. Beantrage ich halt Gastlizenzen. Ich kann so etwas nämlich, besonders dann, wenn ich vorher die Kneifzange vom Hosenanziehen wieder aus der Hand lege. Nichts für ungut, das ist schon ein eher nettes Forum, ich fühle mich wohl. :heart:

Wie Yaesu schon schrieb: Bis auf den Erfahrungsbericht im Juni gehört alles weitere in eigene Rubriken. Wir sehen uns dort :tup:

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Re: Handfunk in den Bergen

#63

Beitrag von Username: » Di 16. Jan 2018, 19:48

:D Ich funke auch weiterhin ohne lizenz digital im EU ausland. :dlol:
Neuge hat geschrieben:Die meisten verwehren sich nur weil die Geräte teuer sind und sie die Technik nicht verstehen ( wollen ). Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis der Amateurfunk entweder komplett ausstirbt oder mehr und mehr digital gearbeitet wird.

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Re: Handfunk in den Bergen

#64

Beitrag von BWO » Di 16. Jan 2018, 20:26

Username: hat geschrieben::D Ich funke auch weiterhin ohne lizenz digital im EU ausland. :dlol:
Ach wie lustig. :wall:

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Re: Handfunk in den Bergen

#65

Beitrag von Yaesu FT857D » Mi 17. Jan 2018, 10:11

fragnix hat geschrieben:
Ich habe mich nach einem Gespräch mit einem langjährigen Teilnehmer jetzt für analog, also FM entschieden. Digital mag später kommen, aber für den aktuellen Anlass halte ich FM für ausreichend. Innerhalb der Afu 2m/70cm FM Handquetschen habe ich mich dann für zwei Baofeng UV82 entschieden, da die Empfehlungen aus dem OV alle in Richtung UV5 gingen. Diese 82er testen wir demnächst mal (in Schleswig-Kamtschatka, einer kleinen unabhängigen Enklave ganz in meiner Nähe), und wenn die OK sind, kommen noch vier Stück dazu. Wenn sie nicht OK sind, dann suche ich mal weiter.
Für den Anfang und den Zweck ist das völlig in Ordnung! Allein vom Preis her...und man hat später als FA nie genug Funkgeräte :wink: (glaube es mir, ich spreche aus Erfahrung....)
fragnix hat geschrieben: Die Gastlizenzen schaue ich mir noch einmal an, halte das aber nicht für ein Problem. Beantrage ich halt Gastlizenzen.
Brauchst du doch nicht. Siehe den Auszug aus dem PDF des DARC über Funken im Ausland, in meinem vorherigen Beitrag ! :wink:
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Re: Handfunk in den Bergen

#66

Beitrag von guglielmo » Do 18. Jan 2018, 09:17

Sehe ich genauso. Mit VHF/UHF Mobil kannst Du überhaupt nichts falsch machen. Die Geräte sind leicht und die Technik ist zuverlässig. Allerdings dürfen zwischen den Teilnehmern nicht allzu massive Hindernisse sich befinden. Man muss sich ggf. günstig positionieren. Zu den Handgeräten kann ich nichts sagen. Die Beurteilungen fallen sehr gemischt aus. Ich selber tendiere eher zu hochwertig, auch was die Verarbeitung angeht. Allerdings als Einstigesgerät und bei den sehr geringen Kosten ein vertretbares Risiko. Also viel Spaß!

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Re: Handfunk in den Bergen

#67

Beitrag von Username: » Do 18. Jan 2018, 10:01

Hytera hat eine nen mobilen repeter mit Akku.
Neuge hat geschrieben:Die meisten verwehren sich nur weil die Geräte teuer sind und sie die Technik nicht verstehen ( wollen ). Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis der Amateurfunk entweder komplett ausstirbt oder mehr und mehr digital gearbeitet wird.

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Re: Handfunk in den Bergen

#68

Beitrag von fragnix » Fr 19. Jan 2018, 11:56

Danke für den Hinweis!

Ich finde bei Hytera aber nur Geräte für vierstellige Beträge, und bekenne mich daher schuldig im Sinne Deiner Signatur:

Die meisten verwehren sich nur weil die Geräte teuer sind ...

Ich meine aber, schon Sprachrekorder für um und bei 100,- gesehen zu haben. Wir werden rechtzeitig vor Mai testen, und gegebenenfalls so ein Gerät mit in die Tests aufnehmen.
Generell sind Repeater oder SR aber für Berge sehr hilfreich.

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Re: Handfunk in den Bergen

#69

Beitrag von Username: » Fr 19. Jan 2018, 12:18

Was meinst du mit "Geräte" genau? Repeater? Funkgeräte?
Zb das gibt es sehr günstig: PD365
Neuge hat geschrieben:Die meisten verwehren sich nur weil die Geräte teuer sind und sie die Technik nicht verstehen ( wollen ). Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis der Amateurfunk entweder komplett ausstirbt oder mehr und mehr digital gearbeitet wird.

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Re: Handfunk in den Bergen

#70

Beitrag von fragnix » Fr 19. Jan 2018, 12:41

Mit Geräten meinte ich diesmal mobile Repeater.

Für FM scheinen RD625, RD965, RD985 und RD985S in Frage zu kommen. Die kosten alle über 1000,- Euro. Mögen sie wert sein, mir und unserem Anwendungszweck allerdings nicht. Trotzdem ein Dank für den Hinweis!

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Re: Handfunk in den Bergen

#71

Beitrag von Username: » Fr 19. Jan 2018, 12:46

Ohne einen Repeater hast du halt das Problem das eventuell nicht alle Leute hören kannst.
Neuge hat geschrieben:Die meisten verwehren sich nur weil die Geräte teuer sind und sie die Technik nicht verstehen ( wollen ). Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis der Amateurfunk entweder komplett ausstirbt oder mehr und mehr digital gearbeitet wird.

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Re: Handfunk in den Bergen

#72

Beitrag von Skipper 330 » Fr 19. Jan 2018, 13:27

Hallo Fragnix,

unter diesem Link findest du eine komplette Teileauswahl für einen PMR Repeater verlinkt.
https://www.cb-funk.at/forum/index.php/topic,707.0.html

@Username - Hallo Radio 2.0, wie gehts denn so?

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Re: Handfunk in den Bergen

#73

Beitrag von Username: » Fr 19. Jan 2018, 16:29

Ich kann nu für mich reden leicht im Stress aber der Regiojet ist entspannend.
Bitte bedenkt das ein Statischer Repeater je nach Land nicht erlaubt ist.
Ich kenne von hytera nur den mobilen sonst ist mir persönlich keiner bekannt der als Akku Teil läuft halt da gibts doch noch den hytera funkklastl das als handfunk Repeater arbeiten kann!
Neuge hat geschrieben:Die meisten verwehren sich nur weil die Geräte teuer sind und sie die Technik nicht verstehen ( wollen ). Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis der Amateurfunk entweder komplett ausstirbt oder mehr und mehr digital gearbeitet wird.

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Re: Handfunk in den Bergen

#74

Beitrag von fragnix » Mo 22. Jan 2018, 13:43

Der erste Erfahrungsbericht, mit OMs geklärt:
Hügeliger Wald, 100 m Höhenunterschiede, dichter, alter Bestand.
Baofeng UV 82, FM 70 cm, Serienantenne ~10 cm

1 Watt, ohne Hügel zwischen uns: Bei etwa 1,5 km war Schluss
4 Watt, ohne Hügel zwischen uns: Bei etwa 2,4 km war Schluss
4 Watt, mit Hügel zwischen uns: Bei etwa 1,9 km war Schluss

Schluss = HFG senkrecht hochgehalten, Gespräch über Headset, In die passende Richtung geschaut, und vielleicht jedes dritte Wort erraten können.

Trotz Hügel sind in diesem Wald knapp zwei Kilometer erreichbar. Wir hatten noch PMR dabei (deswegen im 70 cm Band unterwegs), und die stiegen viel früher aus.

Geordert sind NA-771 Antennen, und der nächste Test wird auf 2 m stattfinden. Ich hoffe, dass wir dann auf mindestens vier Kilometer im hügeligen Wald kommen könnten. Im Zielgebiet Karpaten ist der Grund steinig; eine Vorhersage wage ich kaum zu treffen.

Unter dem gegebenen Umständen bin ich mit dem vorläufigen Ergebnis halbwegs zufrieden. Nachdem in der CQ DL ein Bericht über alte Russische Sendeanlage mit 10 KW stand, sind 4 Watt doch sehr zahm ;-)

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