Spannungsversorgung im Feld?

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stocki
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Spannungsversorgung im Feld?

#1

Beitrag von stocki » Di 21. Jun 2016, 09:55

Servus Leuts,

es stellt sich mir folgende Frage: Wie versorgt Ihr Eure etwas stärkeren RX/TX-Geräte mit „Saft“ draußen im Feld?

Bisher betrieb ich meine AE5890 im Wohnmobil über den Aufbau Akku ohne Probleme. Nun schloss ich eine Maas DX 5000 an und selbige meldet ab ca. 11,5V dass die Spannung zu niedrig ist. Die TDC Spannungsüberwachung ist im Func-Menü ausgeschaltet, ansonsten würde ein Warnton zu hören sein und die Sendeleistung abgeschaltet werden. Das wollte ich genauer wissen und versorgte beide Geräte mit einem Labornetzgerät. Die Albrecht zieht bei ca. 4W Sendeleistung auf FM etwa 2,2 A. Die Spannung sinkt von 14,0V auf 13,6V ab, wenn ich die PTT betätige. Die Maas genehmigt sich, bei 11W Sendeleistung auf FM ca. 4,1A. Die Spannung verringert sich von 14V auf ca. 12,5V.

Wird die Wohnraumbakterie unseres Womos durch die Solarzelle unterstützt, sofern die Sonne blinzelt, ist das Betreiben der Maas kein Problem. Des Nächtens, die Säufersonne hat ja um Längen nicht mehr so viel Kraft, kann die Maas nicht lange an der 85Ah speziellen Womo-Nasszelle im Sendebetrieb laufen.

Ich stelle mir nun die Frage, wie versorgt Ihr Funkamateure Eure Geräte, die ja über etwas andere Sendeleistungen verfügen, als die CB-Kisten, draussen im Feld?
Schleppt Ihr zu jedem Contest einen Moppel mit herum? Oder verwendet Ihr tatsächlich Akkus und über welche Kapazitäten spricht man dann hier?

Bin gespannt!

Es grüßt

Andreas
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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#2

Beitrag von Mark » Di 21. Jun 2016, 10:56

Hallo Andreas,

ich benutze immer ein 1kW Aggregat (kein Baumarkt Teil), mit einem 10L Reservekanister kann ich problemlos 24h funken. Mit Abgasschlauch ist es auch recht leise...

73
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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#3

Beitrag von 13sf1508 » Di 21. Jun 2016, 11:00

Hallo Andreas,

der Kabelquerschnitt kann aber nicht viel zu gering sein !?
Und das dann der Grund für den Spannungsabfall ?

Mich wundert nämlich, dass der Spannungsabfall bei doppelter Stromstärke ziemlich steigt.
Ich würde da zunächst einen zu geringen Drahtquerschnitt von der Batterie/Netzteil zum Funkgerät vermuten.
Nutzt Du im Wohnmobil hierfür eine Einbaudose, z.B. die übliche 12V-Kfz-Zigarettenanzünderdose und die Verdrahtung von der Batterie zur Dose ist bereits zu dünn ausgeführt ?

Oder wie ist das bei Dir gelöst ?

Im Afubereich werden zum Entgegenwirken entweder PowerCaps aus der Hifi-Kfz-MegaBummBumm-Audioverstärkertechnik eingesetzt oder eben Spannungswandler, die hochtransformieren und auch bei abfallender Akkuspannung die 13,8V am Ausgang noch eine ganze Weile konstant halten können.

vy 73,
Jochen

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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#4

Beitrag von noone » Di 21. Jun 2016, 11:15

Ist dein Kabel ein bisschen dünn oder der Bleisammler ein bischen platt?

Dickeres Kabel und Säurestand in Bleisammler kontrollieren!
Die Flüssigsäurebatterien mögen es auch mal aufzubluppern so eine schwule Laderei ohne in Wallung zu kommen macht die Teile nur lahm weil sich die Säure unten in der Batterie absetzt und oben ein dünnes Wasserzeug aufschwimmt, dann kann nur noch der mittlere Bereich der Batterie mitspielen, auch die meisten wartungsfreien Batterien lassen sich warten zumindest das Wasser kann man bei den meisten nachfüllen.

Wenn Geräte aussteigen liegt das oft daran dass die Spannungsregler zb 7809 etc zuviel Spannung abfallen lassen, hier kann sich der Austausch des im Gerät verbauten Spannungswandler gegen eine Lowdropversion lohnen und da gibt es inzwischen sehr gute Varianten pinkompatible Versionen (ja Exoten) die "fast keinen" Spannungsabfall in den Grenzbereichen mehr aufweisen, also quasi durchschalten können.

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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#5

Beitrag von pom » Di 21. Jun 2016, 11:50

stocki hat geschrieben:Servus Leuts,

es stellt sich mir folgende Frage: Wie versorgt Ihr Eure etwas stärkeren RX/TX-Geräte mit „Saft“ draußen im Feld?
Hej Andreas,

im Feld befeuert ein 6,6 Ah LiFePo4-Akku den FT-857. Das macht netto so ca. 3 Stunden Aktivität in SSB mit ca. 30 W out (oder auch mal 50 oder 100, wenn die Condx doof sind). Wenn's mal länger dauert, ist der 7,7 Ah Bleigel-Akku als Reserve dabei.
... im Wohnmobil...
Du parkst Dein WoMo Im Feld? Pöser Purche! ;)
... kann die Maas nicht lange an der 85Ah speziellen Womo-Nasszelle im Sendebetrieb laufen.
1. Aufstocken auf eine ordentliche Kapazität, so ab 140 Ah aufwärts. Das Bier soll ja nicht warm werden und das Licht nicht leise, nur weil Du funken willst...
2. Ggf. Akku prüfen. Die Laufzeit hört sich zu kurz für echte 85 Ah an.
3. Der andere FT-857 hängt bei mir im Bus am 140 Ah Wohnraumakku, der wiederum vom 90 W Solarpanel gepuffert wird. Inkl. Kühlschrank non-stop (Biertemperatur 8° C) und ca. 70 W out auf SSB (TX:RX gefühlt 1:9) hält das bislang befriedigend. Das Panel hat die kleinste sinnige Leistung, es hätte auch gerne doppelt so viel sein können. Passt aber nicht mehr auf den Bus. Unterwegs wird der Akku außerdem bei jeder sich bietenden Gelegenheit vom Landstrom geladen.
4. 0,4 V Spannungsabfall habe ich bei ca. 100 W out. Ich schließe mich 2??Js Zweifeln ob des Querschnitts an.

Ahoi
Pom
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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#6

Beitrag von Delta-Lima 23 » Di 21. Jun 2016, 17:48

Mark hat geschrieben:
ich benutze immer ein 1kW Aggregat (kein Baumarkt Teil), mit einem 10L Reservekanister kann ich problemlos 24h funken. Mit Abgasschlauch ist es auch recht leise...
Hallo Mark,

ist das ein Honda EU-10i?
Wenn ja, den besitze ich auch. :)

Ein schöner kleiner Generator, betreibe ihn auch nur mit Aspen 4 Gerätebenzin.
Dadurch riecht er nicht oder kaum und der Motor bleibt sauber.

73, Lothar

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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#7

Beitrag von DO1MDE » Di 21. Jun 2016, 19:21

Im Gartengrundstück - 5 x 120 Watt + 2 x 55 W Solarpanels.....laden eine 110 Ah - Solarbatterie. Stromspitzen werden von einem Powercap kompensiert - 100W-Kurzwellenbetrieb den ganzen Tag möglich.
Abends/nachts - Aggregat mit 6 kW Spitze....versorgt Funk, Licht, Kaffeemaschine, Mikrowelle, TV und mehr....

Portabel - Aggregat mit 2 kW. Meist sind wir zu zweit unterwegs....da werden auch beide Stationen plus Licht, Computer u.v.a. versorgt.
http://www.myheimat.de/schwabmuenchen/f ... 57196.html
http://do1mde.synthasite.com/do1mde-portabel.php

Viel Erfolg beim "Auswärtsbetrieb"

73 Mike

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Mark
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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#8

Beitrag von Mark » Di 21. Jun 2016, 20:33

Hallo Mark,

ist das ein Honda EU-10i?
Wenn ja, den besitze ich auch. :)

Ein schöner kleiner Generator, betreibe ihn auch nur mit Aspen 4 Gerätebenzin.
Dadurch riecht er nicht oder kaum und der Motor bleibt sauber.

73, Lothar[/quote]

Hallo Lothar,

der Honda war mir zu teuer, ich benutze folgenden schon seit 3 Jahren erfolgreich, selbst in den Dolomiten auf 2800m bei -1°C im Schneetreiben sprang er sauber an...
http://kipor.org/detailsbenzin.php?action=eh1000

73, Mark

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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#9

Beitrag von stocki » Mi 22. Jun 2016, 10:50

Servus Leuts,

vielen Dank für Eure Beiträge! Sehr interessant, sehr informativ, viele nützliche Informationen!

Die ermittelten Spannungen und Stromstärken wurden nicht im Wohnmobil gemessen, sondern an einem Labornetzgerät, da ich, und das führtet Ihr ja auch schon an, die Verkabelung hinter der genutzten 12V Steckdose (noch) nicht kenne. Bei den verwendeten Kabeln handelt es sich um die Originalkabel der Funkgeräte, die schon ab Werk verbaut waren.

Erstaunlich finde ich es, wenn hier Transceiver, die wesentlich mehr Leistung in die Luft bringen als meine Maas, an 6,6Ah Akkus über einen längeren Zeitraum betrieben werden können. Da sehe ich mit meiner 85Ah Nasszelle doch eher blaß aus. Letztere ist übrigens erst zwei Jahre alt und von Moll, also auch nicht unbedingt vom Grabbeltisch im Baumarkt. Und bei lange fernsehgucken, duschen (Wasserpumpe), heizen, Radio hören usw gibt es absolut keine Probleme! Und auch der Kühlschrank (Gas) zündet zuverlässig. Den Säurestand kontrolliere ich auch regelmäßig.

Vor der Anschaffung eines Moppels schrecke ich noch zurück, da mir die Dinger einfach zu laut sind. Hört man ja ab und an auf Womo-Stellplätzen. Vielleicht gibt es aber auch leisere Gesellen, die ich nur noch nicht kenne.

Da Einigen von Euch der Spannungsabfall der Maas beim Senden eher zu hoch erschien, werde ich einmal den Kucha Hans
bitten, sich der Sache anzunehemen. Die Kiste ist eh gerade auf dem Weg zu ihm.

Parallel werde ich mich einmal mit den PowerCaps beschäftigen! Und auch per PN erhielt ich einen interessanten Hinweis, den ich mir bisher nur oberflächlich anschauen konnte. Der genutzten Steckdose im Womo werde ich auch zu Leibe rücken und, wenn nötig, wovon ich ausgehe, den Kabelquerschnitt erhöhen und vielleich direkt von der Wohnraumbakterie, natürlich mit entsprechender Sicherung, abnehmen.

Es wurde auch das Aufstocken der Bleisammlerkapazität vorgeschlagen. Dazu müsste ich auf den Raum unter dem Beifahrersitz ausweichen, was einen größeren Umbau erfordert. Der momentane Akku ist in einem Unterschrank untergebracht, wo kein Platz für einen Zweiten ist.

Es gibt viel zu tun. Nochmals vielen Dank für all' Eure Hinweise! Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Es grüßt

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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#10

Beitrag von pom » Mi 22. Jun 2016, 13:45

stocki hat geschrieben: Erstaunlich finde ich es, wenn hier Transceiver, die wesentlich mehr Leistung in die Luft bringen als meine Maas, an 6,6Ah Akkus über einen längeren Zeitraum betrieben werden können. Da sehe ich mit meiner 85Ah Nasszelle doch eher blaß aus.
Dann pack' mal Butter bei die Fische! Der 85 Ah-Akku müsste das Maas eigentlich über 10 Stunden lang im FM-Sendebetrieb befeuern können. Wie lange kannst Du bei voll geladenem Akku Betrieb machen? Wie hast Du festgestellt, dass
die Maas nicht lange an der 85Ah speziellen Womo-Nasszelle im Sendebetrieb laufen
kann?
Mein genanntes Beispiel ist für SSB-Betrieb, nicht FM mit Dauerstrich. Außerdem kann man rund 90 % der Kapazität eines LiFePo-Akkus verwenden, bei Bleiakkus sind es ca. 70 %.
Den Spannungsabfall muss ich korrigieren, es muss 1,4 V heißen statt 0,4. Leider kann ich das Post nicht mehr editieren.
Der genutzten Steckdose im Womo werde ich auch zu Leibe rücken und, wenn nötig, wovon ich ausgehe, den Kabelquerschnitt erhöhen und vielleich direkt von der Wohnraumbakterie, natürlich mit entsprechender Sicherung, abnehmen.
Lass' die Steckdose und verkabel die Funke mit ausreichendem Querschnitt direkt an die Batterie. Bordsteckdosen und Funk passen nicht wirklich zusammen.

Viel Erfolg & Ahoi!
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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#11

Beitrag von ax73 » Mi 22. Jun 2016, 14:13

pom hat geschrieben:...
Lass' die Steckdose und verkabel die Funke mit ausreichendem Querschnitt direkt an die Batterie. Bordsteckdosen und Funk passen nicht wirklich zusammen...
Das ist sicher ein guter Vorschlag. Hier in der Umgebung sind einige Maasfunken, die schon bei abgeschaltetem Motor im Fahrzeug über
zu wenig Spannung meckern und auch mal den Sendedienst versagen. Die scheinen besonders empfindlich zu sein.

Übrigens (und das gilt für alle Funkgeräte) - wenn die Spannung sinkt, steigt der Strom. Das führt auch schonmal zu durchgebrannten
Spannungsreglern oder Leiterbahnen wenn man die Warnsignale ignoriert :wink:

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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#12

Beitrag von noone » Mi 22. Jun 2016, 16:25

ax73 hat geschrieben:
pom hat geschrieben:...
Lass' die Steckdose und verkabel die Funke mit ausreichendem Querschnitt direkt an die Batterie. Bordsteckdosen und Funk passen nicht wirklich zusammen...
Das ist sicher ein guter Vorschlag. Hier in der Umgebung sind einige Maasfunken, die schon bei abgeschaltetem Motor im Fahrzeug über
zu wenig Spannung meckern und auch mal den Sendedienst versagen. Die scheinen besonders empfindlich zu sein.

Übrigens (und das gilt für alle Funkgeräte) - wenn die Spannung sinkt, steigt der Strom. Das führt auch schonmal zu durchgebrannten
Spannungsreglern oder Leiterbahnen wenn man die Warnsignale ignoriert :wink:
Niedrige Spannung mehr Strom....
Das sind doch alles Längsregler DC- Spannungskonstanter sind mir nicht bekannt!

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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#13

Beitrag von stocki » Do 23. Jun 2016, 07:13

Servus,

kurz zu der Frage von pom:
pom hat geschrieben: Dann pack' mal Butter bei die Fische! Der 85 Ah-Akku müsste das Maas eigentlich über 10 Stunden lang im FM-Sendebetrieb befeuern können. Wie lange kannst Du bei voll geladenem Akku Betrieb machen?
Mittlerweile glaube ich, dass es gar nicht so um die Leistungsfähigkeit des Akkus geht, sondern vielmehr um den Spannungsabfall, der durch die Maas hervorgerufen wird. Die Womo Bakterie "liefert" 12V, ohne laufenden Motor, ohne Solarzelle. Wenn nun die Maas beim FM Senden den Akku mit 1,5V belastet, dann ist sehr schnell das untere Limit erreicht, bei dem das Funkgerät meldet "DC to low". Erst durch diese Meldung wurde ich auf die Belastung des Bordnetzes aufmerksam.

Ihr schlugt vor, dass ich die Funke direkt verkabeln soll. Damit habt ihr sicherlich Recht. Aber ich wollte die Maas ja nicht im Womo lassen. Werde also um eine "Steckeinrichtung" nicht herum kommen. Im Auto selbst ist ja schon eine AE 6890 installiert, die reicht für unterwegs.

Wertvoll fand ich auch den Hinweis, dass die Maas Büchsen, in Bezug auf die Spannung, etwas empfindlicher sind, als andere Geräte. Auch interessant, dass bei 100W Sendebetrieb, ein Spannungsabfall in ähnlicher Höhe wie bei mir auftritt.

Jochen hatte noch einen sehr interessanten Aspekt erwähnt: PowerCaps und auch Step-Up-Wandler. Hierzu fand ich einen Beitrag von DL4NO http://www.dl4no.de/thema/sicheres.htm. Hat eventuell jemand so etwas im Einsatz und kann mir seine Erfahrungen mitteilen? Das wäre sehr hilfreich! Ist einfach blöd immer die Leistung herunter regeln zu müssen, damit diese "DC to low" Meldung nicht mehr erscheint.

Es grüßt

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Re: Spannungsversorgung im Feld?

#14

Beitrag von pom » Do 23. Jun 2016, 08:48

stocki hat geschrieben:Die Womo Bakterie "liefert" 12V, ohne laufenden Motor, ohne Solarzelle.
Im Leerlauf gemessen? Zu wenig. Ein voller Bleiakku hat im Leerlauf > 12,5 V. 12 V bedeutet nahezu leer. Ich würde den Akku jetzt 24 - 48 Stunden lang laden und dann nochmal messen.
Solltest Du an der genannten Steckdose gemessen haben, noch einmal direkt am Akku messen. Ist die Spannung dann i.O., hast Du irgendwo einen erhöhten Wiederstand in der Leitung. In dem Fall wird der Spannungsabfall immer größer, je höher der fließende Strom ist.
Ihr schlugt vor, dass ich die Funke direkt verkabeln soll. Damit habt ihr sicherlich Recht. Aber ich wollte die Maas ja nicht im Womo lassen. Werde also um eine "Steckeinrichtung" nicht herum kommen. Im Auto selbst ist ja schon eine AE 6890 installiert, die reicht für unterwegs.
Guck Dir mal Anderson Power Poles an. Das ist ein geniales Stecksystem. Es gibt nur Stecker, keine Kupplungen. Alles passt aneinander, ist verpolungssicher, kann mindestens 15 A vertragen, und kostet nicht viel. Man braucht eine gute Crimpzange, um die Stecker zu crimpen.

Ahoi
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Hornisse

Re: Spannungsversorgung im Feld?

#15

Beitrag von Hornisse » Do 23. Jun 2016, 09:14

pom hat geschrieben:Im Leerlauf gemessen? Zu wenig. Ein voller Bleiakku hat im Leerlauf > 12,5 V. 12 V bedeutet nahezu leer.
Ich bin mir nicht sicher, ob diese Tabelle (noch) allgemein gültig ist. So hatte meine Starterbatterie (Ford Focus) schon ab Werk nur ca. 12 V - und er startet seit > 2 Jahren absolut problemlos :clue:

Aber der Spannungseinbruch ist schon verdächtig...

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