Externe Antenne bei Freenet nun legal???

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ax73
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Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#166

Beitrag von ax73 » Di 24. Jan 2017, 11:53

Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die ihre Kommunikation im Internet auf Beiträge beschränkt,
die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielt...


Lies mal den thread unter diesem für dich scheinbar neuen Aspekt und überlege dann ganz in Ruhe wer hier trollt.

Natürlich gibt es bei Freenet keine Ländernormen zum Umschalten :rolleyes:
Darum geht es ja auch nicht. Es geht um die Entscheidung des Anwenders ob und wie weit er sein Gerät im Rahmen der Konformitätserklärung
einsetzt!
:paper: dieser thread hier geht ja gerade um so ein Thema :wall:

Und eine Erweiterungsmöglichkeit auf einen oder sogar zwei Amateurfunkbereiche oder mehr bieten auch viele Freenetgeräte.

hf-doktor

Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#167

Beitrag von hf-doktor » Di 24. Jan 2017, 12:06

Kommen wir mal wieder zum Ursprungsthema.

Was hier in diesem Zusammenhang bislang noch nicht erwähnt wurde, ist folgendes:

Wenn ein Hersteller (Definition siehe oben) sein Gerät so anbietet, das es 500 mW ERP Leistung abstrahlt (siehe Bedienungsanleitung unter techn Daten), bedeutet es noch lange nicht,
dass das Gerät auch "nur" 500mWatt" Leistung an der Antennenbuchse zur Verfügung stellt. Die kann bei einem Freenetgerät völlig Gesetzeskonform auch höher sein. 530- 600 mW wurden in der Praxis schon vereinzelt gemessen.

Warum kann er das?
Gegenüber eines " genormten" Bezugsstrahler zur Berechnung der ERP Leistung setzt er seine Zubehör-/Originalantenne -kurze Stummelantenne- als Bezugswert ein.
Diese Stummelantennen haben aufgrund ihrer Länge einen negativen Gewinn. Mit der höheren Leistung gleicht er so diese mögliche Höchstgrenze 500mW ERP u.U. aus.
Das kann sein, muss aber nicht zwingend und ist dem Hersteller überlassen. Denn er muss gewährleisten, das die ERP Leistung des Geräts (einschl. mitgelieferte Antenne) der Allgemeinzuteilung bzw. den Parametern entspricht, zumindest nicht überschritten werden.

Wenn man sich also Gedanken über Gewinn/Verluste einer externen Antenne macht, (Antennengewinn abzüglich Kabel- und sonstiger Verluste), und unter 500mW bleiben möchte, sollte er diesen Umstand ggf. berücksichtigen, wenn man "legal" bleiben will.

Letztendlich ist der Anwender dafür verantworlich, wenn er eine externe Antennenanlage verwendet.

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Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#168

Beitrag von 13DS29 » Di 24. Jan 2017, 12:15

Ich gratuliere Herrn ax73 zum ersten Eintrag in meiner Ignorierliste. Es reicht.
Über 80 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig funken - Schreib Dich nicht ab, mach die Amateurfunklizenz.

hf-doktor

Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#169

Beitrag von hf-doktor » Di 24. Jan 2017, 13:35

...

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Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#170

Beitrag von ax73 » Di 24. Jan 2017, 13:46

hf-doktor hat geschrieben:Kommen wir mal wieder zum Ursprungsthema....

Letztendlich ist der Anwender dafür verantworlich, wenn er eine externe Antennenanlage verwendet.
Wer hätte es gedacht!
Und genauso ist der Anwender für alle weiteren Parameter verantwortlich unter denen er sein Gerät betreibt.

Das neue und interessante daran ist, daß die Bescheinigung einer "grundsätzlichen Konformität" Anwendern
einen größeren Gestaltungsspielraum für den Einsatz ihrer Geräte einzuräumt.
Der Funkamateur kann dieser Logik folgend zum Beispiel endlich auch am CB-Funk (ob er möchte ist ja eine andere
Frage) sofern er ein Gerät einsetzt dessen grundsätzliche Konformität dafür festgestellt wurde. Gleichzeitig kann
er das selbe Gerät ohne die Einschränkung der Einhaltung der CB-Zuteilung zum Amateurfunkbetrieb nutzen.

hf-doktor

Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#171

Beitrag von hf-doktor » Di 24. Jan 2017, 14:28

ax73 hat geschrieben: Der Funkamateur kann dieser Logik folgend zum Beispiel endlich auch am CB-Funk (ob er möchte ist ja eine andere
Frage) sofern er ein Gerät einsetzt dessen grundsätzliche Konformität dafür festgestellt wurde. Gleichzeitig kann
er das selbe Gerät ohne die Einschränkung der Einhaltung der CB-Zuteilung zum Amateurfunkbetrieb nutzen.
Umgekehrt AFU Gerät als Freenetfunke allerdings nicht. Denn dann begeht er (FA) eine OWI und riskiert auch entsprechende Bussgelder im Rahmen eines Gerichtsverfahrens (Verwaltungsgericht).
Beispiele aus der Praxis Verwaltungsgericht gibt es... z.B. Nutzung eines AFU TRX im Freenet durch FA...

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Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#172

Beitrag von ax73 » Di 24. Jan 2017, 15:40

Ich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis auch die ersten Mehrband-Kurzwellentransceiver mit Konformitätserklärung auftauchen.
Für den UHF-/VHF-Bereich in FM (2m/70cm) gibt es speziell bei den Handfunkgeräten ja schon all-in-one-Lösungen.
Die Entwicklung auf dem Hardwaremarkt wird jedenfalls aus Rentabilitätsgründen in diese Richtung gehen. Deshalb sehen wir
auch im CB-Bereich so wenig neues die letzten Jahre. Individualfertigung ist teuer, Individualprogrammierung degen nicht.

hf-doktor

Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#173

Beitrag von hf-doktor » Di 24. Jan 2017, 19:01

Individualproduktion hat es bei Freenetgeräten nie gegeben. Für die paar Geräte, die in Deutschland verkauft werden, hätte sich eine (nur) Freenetgeräte Entwicklung nie gelohnt. Entwickungskosten ständen in keinem Verhältnis zu mögl. Verkaufszahlen/Gewinnen.

Selbst die ersten zugelassenen Freegeräte waren bereits vor über 20 ! Jahren für diesen Zweck "individual" programmiert.
Stabo Freetalk, Motorola- und Kenwood Freenetgerate kamen zu dem Zeitpunkt schon aus dem AFU-/Betriebsfunksektor.
und waren offen im Bereich 136-178 Mhz frei programmierbar. Selbst die billigste darunter (war trotzdem teuer genug) Stabo Freetalk 3 Kanal Büchse hatte im offenen Modus Repeaterablage, CTCSS, Kanalspeicher... alles was moderne AFU Monobander auch haben.

Mehrband bzw Duoband KW TRX mit CB-Modus und Konformitätserklärung gibt es schon >Albrecht. Auch die President Lincoln 12/10 Meter mit ihrem CB Kanalraster und CB Kanalschalter ist ein verkapptes CB Gerät. Durch die Vorliebe, im CB Illegale (Pseudo-)AFU Geräte zu nutzen, wird sie als 10M KW TRX verkauft. Als reines CB Gerät wäre sie vermutlich kein Verkaufsknaller, aber der Reiz am Verbotenen fördert scheinbar die Produktionszahlen und Umsätze.

Grosse AFU TRX mit zugelassenen CB Modus / Konformität brauchen nicht entwickelt zu werden. Das kann heute jeder moderne TRX durch kleine Hardwareänderung und mit anderer Firmware im Hauptprozessor. Wäre hierfür ein lohnenswerter Markt bzw. die entspr. Nachfrage da, hätten alle Grossen wie ICOM, Yaesu, Kennwood, Alinco KW TRX 160-6 mit CB Modus am Start.

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Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#174

Beitrag von Wolf » Di 24. Jan 2017, 22:48

hf-doktor hat geschrieben:
Wolf hat geschrieben:
Auf welcher Rechtsgrundlage könnte die BNetzA z.B. ein OWi-Verfahren einleiten gegen den Besitzer eines (beliebigen) UHF-Funkgeräts, das vom Hersteller nicht als PMR446-Gerät beworben wird, das vom Benutzer aber auf die PMR446-Frequenzen programmiert wurde? (Einhaltung der in der Allgemeinzuteilung vorgegebenen Parameter und CE-Kennzeichnung vorausgesetzt.)

Die Antwort ist einfach: Es gibt keine.
Klar gibt es Grundlage für OWI: Nutzung einer nicht zugewiesenen Frequenz mit einem Gerät, welches bestimmungsgemäss nicht durch ausdrückliche Erklärung des Herstellers/Inverkehrbringers zur Nutzung dieses oder
(jenes) Bereichs deklariert ist.... sinngemäss... Fertig.
(...)
Nimms mir bitte nicht übel, aber solch ein Rechtskonstrukt gibts nicht.

Die ganze Diskussion um den "bestimmungsgemäßen" Zweck von Funkgeräten gründet sich einzig und allein auf § 11 (1) FTEG:

  • § 11 Inbetriebnahme und Anschlussrecht
    (1) Geräte dürfen nur dann zu ihrem bestimmungsgemäßen Zweck in Betrieb genommen werden, wenn sie die grundlegenden Anforderungen erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sind. Sie müssen den übrigen Vorschriften dieses Gesetzes entsprechen.

Hardliner konstruieren daraus eine Art Inbetriebnahme-Verbot von Funkgeräten, die nicht "bestimmungsgemäß" (was immer das heißen mag) verwendet werden.

Ich halte diese Auslegung für falsch. Aber nehmen wir mal an, es wäre tatsächlich verboten. Dann wäre ein Verstoß dagegen trotzdem keine Ordnungswidrigkeit.

Der Grund ist einfach: Ein Verstoß gegen § 11 (1) ist schlicht und ergreifend nicht unter den OWi-Tatbeständen des FTEG aufgeführt. :-)

Gruß
Wolf :-)
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

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Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#175

Beitrag von Wolf » Mi 25. Jan 2017, 00:09

hf-doktor hat geschrieben:(...)
Umgekehrt AFU Gerät als Freenetfunke allerdings nicht. Denn dann begeht er (FA) eine OWI und riskiert auch entsprechende Bussgelder im Rahmen eines Gerichtsverfahrens (Verwaltungsgericht).
Beispiele aus der Praxis Verwaltungsgericht gibt es... z.B. Nutzung eines AFU TRX im Freenet durch FA...
Hmm, gibts zu einer solchen Entscheidung eine Quelle?

In solchen Verfahren gehts i.d.R. darum, dass mit zu hoher Leistung gesendet wurde und nicht um das Gerät, das dazu benutzt wurde.

Gruß
Wolf :-)
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hf-doktor

Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#176

Beitrag von hf-doktor » Mi 25. Jan 2017, 02:01

Wolf hat geschrieben:
hf-doktor hat geschrieben:(...)
Umgekehrt AFU Gerät als Freenetfunke allerdings nicht. Denn dann begeht er (FA) eine OWI und riskiert auch entsprechende Bussgelder im Rahmen eines Gerichtsverfahrens (Verwaltungsgericht).
Beispiele aus der Praxis Verwaltungsgericht gibt es... z.B. Nutzung eines AFU TRX im Freenet durch FA...
Hmm, gibts zu einer solchen Entscheidung eine Quelle?

In solchen Verfahren gehts i.d.R. darum, dass mit zu hoher Leistung gesendet wurde und nicht um das Gerät, das dazu benutzt wurde.

Gruß
Wolf :-)
Gibts... auch ein Aktenzeichen. Nutzung AFU Gerät auf Freenet -in welchen Zusammenhang auch immer (ging wohl um Leistung und zu breiter Aussendung?!)-
Diese "nicht bestimmungsgemässe Nutzung" muss eine OWI gewesen sein. Denn ohne OWI >keine Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht.
War mal bei RA Riedel auf der Seite. Leider hat er das ja alles von seiner Seite entfernt...


Aber nur unter dem Aspekt §11 FTEC einen Betrieb mit z.B. einen AFU Gerät oder Chinakracher zu legitimieren, reicht nicht. Für den bestimmungsgemässen Zweck -z.B. um ein Gerät für CB, PMR oder Freenet benutzen zu können- müssen je nach Anwendungsbereich spezielle ETSI Normen
(die besagten EN 300 / 301 XYZ Nummern) eingehalten werden. Denn genau diese definieren letztendlich ein PMR, CB und Freenetgerät.
Unter diesem Aspekt sollte man mal den Begriff "bestimmungsgemäss" betrachten und sich vllt .nicht nur an §11 FTEC hochziehen.
Denn die grundsätzliche Anforderungen erfüllen alle Geräte, aber nicht die speziellen für die jeweilige Funkanwendung erforderlichen.

Sonst könnte man sich diese ganzen (Selbst-)Zertifizierungen / Erklärungen der Konformität explizit zur entspr. Anwendung (CB, PMR, Freenet) auch sparen.

Eine erforderliche, bestimmte/spezielle EN 300/301..., wie sie für Freenet/PMR erforderlich ist, wirst du z.B. auf einem VHF/UHF AFU TRX bzw in der Erklärung des Herstellers nicht finden. Somit werden nach meiner Auffassung auch nicht die grundlegenden Voraussetzungen für den Betrieb dort erfüllt....

So in etwa meine Auffassung.

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Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#177

Beitrag von korkely » Sa 2. Feb 2019, 18:02

Hallo zusammen,

ich war auch zu dem Thema auf der Suche nach einer Antwort und habe dies gefunden:

http://www.funkmagazin.de/01037.htm

Kurz gesagt: Andere Antenne ja, aber Zitat aus dem o. g. Link: Voraussetzung ist in jedem Falle, dass die zulässige Strahlungsleistung von 0,5 Watt (ERP) nicht überschritten wird.

Übrigens gilt dies auch für PMR.

Und vor allem sollte man nicht mit AFO-Geräten am anderen Ende des Dachantennenkabels senden. Denn dies ist für nichtlizensierte Hobbyfunker schon mal sowieso nicht erlaubt. Besitzen ja, anmachen und NUR zuhören ja, aber dann darf mit dem Gerät kein Sendebetrieb möglich sein (kein PTT-Mic z. B. angeschlossen). Ob dies allerdings juristisch aus meiner Sicht korekt ist, dafür übernehme ich keine Verantwortung. Aber im Störfall und wenn dann die BNA mit ner Durchsuchungserlaubnis vor der Türe steht und solch ein Gerät dann angeschlossen an Antenne und Strom vorfindet, ob das dann wirklich einen Unterschied macht wenn kein Mic daran angeschlossen ist mag ich mal bezweifeln.

Nun ja jeder kann von mir aus betreiben was ER/Sie will, dafür ist jeder letztlich selbst verantwortlich. Ich darf im Straßenverkehr auf der Autobahn auch nicht den Lehrer spielen wenn mich bei erlaubten 100 KM/H jemand mit 150 überholen will.

Noch etwas, die BNA geht quasie davon aus das auch ein Hobbyfunker die Strahlungsleistung berechnen kann. Denn in der Vfg Nr.11/2016 Allgemeinzuteilung von Frequenzen für den CB-Funk unter § 3 Nebenbestimmung und dann weiter unten unter Hinweise (6) kann man die Formel finden, hier der Link:
https://www.bundesnetzagentur.de/Shared ... onFile&v=5

Vereinfacht steht es bei Wikipedia so:
ERP = Ps x Gd
Ps = … In die Antenne eingespeiste Leistung (in Watt)
Gd = … Antennengewinn (dB) gegenüber einem Halbwellendipol (dimensionslos)

EIRP = ERP x 1,64

Und wer das alles aus dem vorgenannten Artikel des FM-Funkmagazins so nicht glaubt oder glauben will... Dazu habe ich gestern eine Anfrage an die BNA geschrieben ob ich da etwas missverstanden habe. Auch dem FM-Funkmagazin habe ich aktuell noch mal die Frage gestellt ob ich das richtig verstanden habe das man eine Dachantenne quasie betreiben darf wenn man die 0,5 Watt ERP einhält.

Und noch etwas, viele schreiben immer "ende der Diskusion". Ich schreibe das nicht nur ich werde dazu auch nicht weiter hier etwas schreiben, auch ob ich die Antworten von der BNA oder dem FM-Funkmagazin hier auszugsweise einstelle, behalte ich mir vor. Denn viele hier haben viele MEINUNGEN geschrieben. Nichts was ich bisher hier in diesem Thread gelesen habe hat mich konkret weitergebracht (keine Fakten). Dazu zähle ich auch den Verweis auf dieverse EN-Normen und Konformitätsverweise etc. in denen kein Wort davon steht das eine Externe Antenne verboten ist (siehe dazu auch den Artikel vom FM-Funkmagazin und deren Kommentar dazu):
Die Rechtslage stellt sich folgendermaßen dar:
Es ist richtig, dass die "Freenet"-Allgemeinzuteilung keine Angaben über "zulässige" Antennen oder Antennen-Anschlussarten enthält. Es gibt darin auch keine Regelung, die technische Änderungen an den Geräten ausdrücklich "verbietet".


Ich wünsche allen Antenneantwortsuchenden viel Spaß mit Ihren Dachantennen und den daran angeschlossenen "postalischen" Freenetfunkgeräten!

Und noch etwas, auch AFO-Funker müssen sich an die in dem Freenetbereich zulässigen Sendeleistung von 0,5 Watt halten, so wie mich ein AFO-Funker informiert hat. Also auch die müssen die Strahlungsleistung ausgehend von Ihren Dachantennen mit viel dB-Gewinn dann einhalten. Und ich weis bzw. kenne einige AFO-Funker die sich mit uns auf dem Freenetbereich auch unterhalten (oft natürlich mit mehr Leistung als 0,5 Watt). Wie gesagt, mir ist das egal, jeder so wie ER/Sie das mag, ich bin ja auch nicht immer mit nem Persilschein unterwegs.

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Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#178

Beitrag von grinsekater » Sa 2. Feb 2019, 19:17

Was bitte ist denn ein "AFO-Funker"? :shock:


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Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#179

Beitrag von Toni » Sa 2. Feb 2019, 19:19

Na Andy, das sind die Funker in der Air Force One. :wink:

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Re: Externe Antenne bei Freenet nun legal???

#180

Beitrag von Grundig-Fan » Sa 2. Feb 2019, 20:06



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