1 Watt erlaubt ?

Wolf
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#151

Beitrag von Wolf »

Liebe Leute,

Was den Begriff der Amateurfunkstelle angeht: Nicht jedes Funkgerät, bei dem auch nur entfernt die Möglichkeit besteht, es auf Amateurfunkfrequenzen umbauen oder umprogrammieren zu können, stellt allein schon deshalb eine Amateurfunkstelle i.S. des AFuG dar. Mal abgesehen davon, daß es dem TE hier überhaupt nicht um Amateurfunk ging.

Um es nochmal klarzustellen: ich habe eingangs bemängelt, daß Einsteigern gegenüber gern mal die Verbots-Keule geschwungen und von fehlenden "Zulassungen" geschwafelt wird. Ich empfehle keinem Einsteiger, Amateurfunkgeräte für Jedermann-Funkanwendungen zu benutzen und habe das auch nie getan. Nun hat sich ja wenigstens herauskristallisiert, daß es administrative Funkgeräte-"Zulassungen" für Hobbyfunkgeräte nicht mehr gibt, das ist ja schon mal ein Lichtblick :-)

Zu der albernen Unterstellung, ich sei vielleicht gar nicht der "Wolf" vom Funkmagazin, sag ich mal gar nichts, da ist mir die Zeit zu schade, um mich mit solchem Unfug auseinandersetzen.

Gruß in die Runde
"Wolf"gang :-)
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DocEmmettBrown
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#152

Beitrag von DocEmmettBrown »

Zum Thema "Zulassung": Eine Büchse mit passender Konformitätserklärung vom Hersteller ist zulässig, ohne diese ist sie unzulässig. Das heißt, die zulässige ist zugelassen, hat also eine Zulassung. Die unzulässige halt nicht. Deutsche Sprache!

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criticalcore5711
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#153

Beitrag von criticalcore5711 »

Wolf hat geschrieben:
Mo 19. Okt 2020, 23:41
Was den Begriff der Amateurfunkstelle angeht: Nicht jedes Funkgerät, bei dem auch nur entfernt die Möglichkeit besteht, es auf Amateurfunkfrequenzen umbauen oder umprogrammieren zu können, stellt allein schon deshalb eine Amateurfunkstelle i.S. des AFuG dar.
Hmm nicht direkt jedenfalls, nach Modifikation ist es aber eine.

Man nehme eine AE5890 eu, jumper umstecken, einstellen... fertig ist das 10,11,12m Gerät.

AE2990, handfunke, gleiches vorgehen.

Die alten President, Tastenkombination...

Wo machst du da den Unterschied aus?
Zur zeit nur DX.
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#154

Beitrag von ROMEO 1 »

criticalcore5711 hat geschrieben:
Mo 19. Okt 2020, 23:51
Wolf hat geschrieben:
Mo 19. Okt 2020, 23:41
Was den Begriff der Amateurfunkstelle angeht: Nicht jedes Funkgerät, bei dem auch nur entfernt die Möglichkeit besteht, es auf Amateurfunkfrequenzen umbauen oder umprogrammieren zu können, stellt allein schon deshalb eine Amateurfunkstelle i.S. des AFuG dar.
Hmm nicht direkt jedenfalls, nach Modifikation ist es aber eine.
Das ist so nicht korrekt.
Was Wolf wohl meint ist, ein Funkgerät allein ist noch keine Amateurfunkstelle. Da gehört schon etwas mehr dazu, s. § 2 3. AFuG.

Ich sehe allerdings jetzt nicht wirklich einen Zusammenhang zwischen für bestimmte Zwecke "zugelassenen oder nicht zugelassenen" Geräten und dem Begriff "Amateurfunkstelle".
Zuletzt geändert von ROMEO 1 am Di 20. Okt 2020, 09:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#155

Beitrag von ROMEO 1 »

Doppelpost

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Re: 1 Watt erlaubt ?

#156

Beitrag von ROMEO 1 »

Wolf hat geschrieben:
Mo 19. Okt 2020, 23:41
... ich habe eingangs bemängelt, daß Einsteigern gegenüber gern mal die Verbots-Keule geschwungen und von fehlenden "Zulassungen" geschwafelt wird.
Und das als Unart hingestellt!
Einen Einsteiger über die rechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren, hat nichts mit "Verbots-Keule" zu tun und hat auch nichts abschreckendes. Gerade Einsteiger kennen oftmals nicht die Konsequenzen ihres Handelns.
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#157

Beitrag von DL6WAB »

Wolf hat geschrieben:
Mo 19. Okt 2020, 23:41
Was den Begriff der Amateurfunkstelle angeht: Nicht jedes Funkgerät, bei dem auch nur entfernt die Möglichkeit besteht, es auf Amateurfunkfrequenzen umbauen oder umprogrammieren zu können, stellt allein schon deshalb eine Amateurfunkstelle i.S. des AFuG dar.
Was den Begriff der Amateurfunkstelle angeht gibt es mMn überhaupt keinen Ermessenssspielraum, weil es sich um einen definierten Rechtsbegriff handelt.
Eine Amateurfunkstelle [ist] eine Funkstelle, die aus einer oder mehreren Sendefunkanlagen und Empfangsfunkanlagen einschließlich der Antennenanlagen und der zu ihrem Betrieb erforderlichen Zusatzeinrichtungen besteht und die auf mindestens einer der im Frequenznutzungsplan für den Amateurfunkdienst ausgewiesenen Frequenzen betrieben werden kann.
Wenn all diese Merkmale zutreffen, dann handelt es sich um eine Amateurfunkstelle i.S.d.G.
Wolf hat geschrieben:
Mo 19. Okt 2020, 23:41
Mal abgesehen davon, daß es dem TE hier überhaupt nicht um Amateurfunk ging.
Wie kann man einem TE, der so eine Frage aufwirft unterstellen, dass er das im Hinterkopf hatte. Davon ist nun wirklich nicht auszugehen.
Ich habe ein TCA AN/PRC-152 gekauft. Dieses kann ich auf 1,5 und 10 Watt stellen. Nun zu meiner Frage. Laut Aussage meines Kollegen darf ich als Laie 1 Watt senden denn früher waren es 0,5 Watt. Stimmt das oder irrt er sich?
Nach meinen Recherchen handelt es sich um ein Gerät ohne Konformitätserklärung (KE) und ist auf dem europäischen Markt nicht erhältlich. Frequenzbereich 137-480 MHz, also ausdrücklich auch Amateurfunkfrequenzen. Ergo, wenn diese Funkanlage von Privatpersonen hier betrieben wird, handelt es sich gem. der Definition um eine Amateurfunkstelle.
Wolf hat geschrieben:
Mo 19. Okt 2020, 23:41
Um es nochmal klarzustellen: ich habe eingangs bemängelt, daß Einsteigern gegenüber gern mal die Verbots-Keule geschwungen und von fehlenden "Zulassungen" geschwafelt wird.
Das finde ich gegenüber den Teilnehmern hier im Forum schon sehr anmaßend von Geschwafele zu reden, nur weil sie nicht den richtigen Ausdruck (Notifizierung) verwenden. Grundsätzlich haben sie sogar Recht (siehe Anmerkung von Doc!) Die Verbots-Keule, so wie Du es ausdrückst und als Geschwafele deklariert hast, gibt es!
§ 7 Bereitstellung auf dem Markt, Inbetriebnahme und Nutzung
(1) Funkanlagen dürfen nur auf dem Markt bereitgestellt, in Betrieb genommen und genutzt werden, wenn sie bei ordnungsgemäßer Installierung und Wartung sowie bei bestimmungsgemäßer Nutzung den Anforderungen dieses Gesetzes genügen.
(2) Zusätzliche Anforderungen in Rechtsvorschriften zur effektiven und effizienten Nutzung des Funkspektrums, zur Vermeidung funktechnischer Störungen, zur Vermeidung elektromagnetischer Störungen oder aus Gründen der öffentlichen Gesundheit bleiben unberührt.

Das vom TE hier genannte TCA AN/PRC-152 erfüllt diese Anforderungen für den privaten Einsatzbereich (Nutzung) ausdrücklich nicht! Das das FuAG keine Ermächtigungsgrundlage für eine Ordnungswidrigkeit gegenüber den Nutzern kennt, ändert nichts an dieser Tatsache des Verbots. Wer hieraus ableitet, keine drohende Ordnungswidrigkeit aus dieser Norm und deshalb auch kein Verbot, handelt mMn vorsätzlich und bewusst irreführend. Normen diesbezüglich die sich an den Nutzer richten, gibt es genug (z.B. § 315 StGB, § 148, Nr. 10 TKG, § 9 AFuG)
Wolf hat geschrieben:
Mo 19. Okt 2020, 23:41
Ich empfehle keinem Einsteiger, Amateurfunkgeräte für Jedermann-Funkanwendungen zu benutzen und habe das auch nie getan. Nun hat sich ja wenigstens herauskristallisiert, daß es administrative Funkgeräte-"Zulassungen" für Hobbyfunkgeräte nicht mehr gibt, das ist ja schon mal ein Lichtblick :-)
Obwohl es, wie Du so "blumig" ausdrückst, administrative Funkgeräte-"Zulassungen" für Hobbyfunkgeräte nicht mehr gibt, folgende Anmerkung. Es gibt Prüfungen von Funkanlagen ausdrücklich nach wie vor noch, nur führt die Prüfung keine zentrale Stelle mehr durch (FTZ, BZT) sondern der Hersteller, der dann im Rahmen der Notifizierung durch eine notifizierte Stelle die Konformitätsbewertung herbeiführen und den bestimmungsgemäßen Zweck angeben muss. Sie mündet in der Konformitätserklärung (vergleichbar mit einer früheren Zulassung). Die BNetzA prüft das u.U. als Aufsichtsbehörde. Siehe ausdrücklich noch mal die Anmerkungen des Herstellers. Die Notifizierungsstellen müssen übrigens akkreditiert (zugelassen) sein, die TÜV Rheinland LGA Products GmbH in Nürnberg ist z.B. so eine Stelle.
Wolf hat geschrieben:
Mo 19. Okt 2020, 23:41
Zu der albernen Unterstellung, ich sei vielleicht gar nicht der "Wolf" vom Funkmagazin, sag ich mal gar nichts, da ist mir die Zeit zu schade, um mich mit solchem Unfug auseinandersetzen.
Keine Antwort ist auch eine Antwort!

Und nun würde ich bei all den kritischen Anmerkungen von Wolf zumindest erwarten, dass er sich selbst überhaupt mal zu der Frage des TE äußert. Darf er oder darf er nicht in der vom TE beschriebenen Konstellation und warum? Bitte nenne mir (nicht uns) die Rechtsgrundlage für einen "Laie" (Privatperson), die den Betrieb (Nutzung) dieses Gerätes (TCA AN/PRC-152) hier in D ohne KE rechtfertigt (ausgenommen im Amateurfunkdienst versteht sich)? Mit welchen Konsequenzen hat der TE schon bei der Einfuhr u.U. zu rechnen und in der Folge, wenn er das TCA AN/PRC-152 betreibt und erwischt wird und warum? Wie ist denn die Rechtslage, lieber Wolfgang?

Wie immer, alle Angaben sind meine persönliche Meinung, müssen nicht richtig sein und sind ausdrücklich keine Rechtsberatung gem. RDG.
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#158

Beitrag von Wolf »

Wenn solche angeblichen "Verbote" denn wenigstens mal sachlich begründet worden wären, dann hätte ja auch niemand was gegen Warnungen gegenüber Einsteigern einzuwenden. Und natürlich stellt das bloße Vorhandensein eines auf Afu-Frequenzen umbaubaren Funkgeräts noch nicht eine Amateurfunkanlage i.S. des AFuG dar.

Und was den Begriff der fehlenden "Zulassung" angeht, der Einsteigern gern mal gebetsmühlenhaft und unreflektiert präsentiert wird: alte CB-Hasen und vermutlich auch Einsteiger verbinden damit vielleicht staatliche Zulassungen,die es im CB-Funk ja tatsächlich mal gab (z.B. in Form von Genehmigungsurkunden - lang, lang, lang ist's her...), die aber heute bekanntlich Schnee von vorgestern sind. Deshalb sollte mit diesem Begriff m.E. eher sparsam umgegangen werden.

Bei Anfragen bei Herstellern sollte man sich schon darüber klar sein, daß diese auch nur die bestehende Rechtslage aus ihrer Sicht wiedergeben können. Funkgeräte-Hersteller müssen bei der Erstellung einer KE auch keineswegs immer eine"zertifizierte Stelle" hinzuziehen, wie mein Vorredner behauptet. Betriebsinterne Qualitätssicherung beim Hersteller macht die Zertifizierte Stelle oft hinfällig. Von daher verbietet sich schon die Gleichsetzung einer weitgehend "privat" erstellten KE mit einer der damals "behördlich" ausgefertigten Genehmigungsurkunden.

Und natürlich hat ein Hersteller auch keine legislativen Befugnisse, d.h.er darf selbstverständlich nicht selbsttätig Bußgeld-Tatbestände definieren.Hätte das besagte Funkgerät keine KE, dann wäre es in DL gar nicht verkehrsfähig.

Und mein Vorredner kann sich auf den Kopf stellen: Eine Ordnungswidrigkeit kann nun mal nur dann geahndet werden,wenn die Ahndung gesetzlich bestimmt ist, und für den bloßen Betrieb eines Funkgeräts ohne KE gibt es eine solche gesetztliche Regelung ganz einfach nicht. sie ist ganz einfach nicht vorhanden. und deshalb kann auch nicht "geahndet"werden. 315 StGB im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Funkgeräts ohne KE zu nennen, ist vermutlich ein schlechter Scherz. :think:

Nun, immerhin weist mein Vorredner ja darauf hin, daß er keine Rechtsdienstleistungen erbringt. Dann können wir ja beruhigt sein. :dlol:

Gruß in die Runde
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#159

Beitrag von DL6WAB »

Da muss man sich jetzt wirklich die Frage stellen, wer hier "schwurbelt". Nicht ein einziger konkreter oder sachlich begründeter Hinweis, nur Annahmen, Behauptungen und Vermutungen. Na dann will ich wenigstens noch was Brauchbares für die Teilnehmer hier im Forum liefern und wir lassen den Wolf (oder wen auch immer) mal weiter "rumschwurbeln"! :D Bis jetzt hat er zur Diskussion um dieses Thema nichts, aber wirklich nichts Nachvollziehbares oder Brauchbares für die Teilnehmer dieses Forums beigetragen. Schade eigentlich!
Sehr geehrter Herr XXXXXXX,

vielen Dank für Ihre E-Mail, welche zuständigkeitshalber an mich weitergeleitet wurde.

Ein Kurzwellenempfänger erfüllt nicht die Voraussetzungen einer Amateurfunkstelle im Sinne der Begriffsbestimmung aus dem § 2 Nr. 3 des Amateurfunkgesetzes (AFuG) und kann daher auch ohne Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst betrieben werden.
Beim Betrieb einer Empfangsfunkstelle sind jedoch immer die Bestimmungen über den Empfang von Nachrichten, die für die Funkstelle nicht bestimmt sind nach dem Telekommunikationsgesetz zu beachten.

Ein Amateurfunk-Kurzwellentransceiver ist eine Amateurfunkstelle im Sinne § 2 AFuG und darf erst nach der Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst und der Zuteilung eines personengebundenen Rufzeichens betrieben werden (§ 3 Abs. 3 AFuG), wobei jedoch der reine Empfangsbetrieb noch nicht als Teilnahme am Amateurfunkdienst zu werten ist und somit nicht in den Geltungsbereich des Amateurfunkgesetzes fällt. Im Zweifelsfall ist aber durch den Betreiber des Transceivers plausibel darzustellen, dass dieser tatsächlich nur im Empfangsmodus betrieben wurde.

Die Bestimmungen des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) und des Funkanlagengesetzes (FuAG) sind ebenfalls zu beachten. Die hierin enthaltenen Ausnahmeregelungen für Funkamateure gelten nur für Inhaber eines Amateurfunkzeugnisses oder einer harmonisierten Amateurfunk-Prüfungsbescheinigung.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

XXXXX XXXXX

Bundesnetzagentur
Außenstelle Dortmund
XXXXXXX XXXXXXXX XXXXXXXX
(Amateurfunkverwaltung)
Alter Hellweg 56
44379 Dortmund
Eine Antwort steht noch aus, ich liefere sie nach.

Deshalb noch mal hier an der Stelle lieber Wolfgang, was sagst Du denn zu der Anfrage des TE. Komm doch mal auf den Punkt!

Wer weitergehende Informationen haben möchte dem empfehle ich das hier:

https://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/u ... nlagen.pdf

Wie immer, alle Angaben sind meine persönliche Meinung, müssen nicht richtig sein und sind ausdrücklich keine Rechtsberatung gem. RDG. :D
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#160

Beitrag von criticalcore5711 »

Wenigstens ist jetzt mal belegt das im reinen Empfangsbetrieb nichts zu befürchten ist.

Vorausgesetzt das die Endstufe nicht gerade Kaffee kocht :dlol: :tup: :banane:
Zur zeit nur DX.
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#161

Beitrag von DL6WAB »

Wolf hat geschrieben:
Di 20. Okt 2020, 16:12
315 StGB im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Funkgeräts ohne KE zu nennen, ist vermutlich ein schlechter Scherz.
Da will ich nochmal drauf eingehen, natürlich ist das ein schlechter Scherz von mir und der "Schwurbelwolf" hat meinen Lapsus sofort erkannt. Ich bitte um Nachsicht!

Natürlich kann es nicht sein, dass sich ein "Laie" so ein schickes Funkgerät mit Flugfunkfrequenzen vom freundlichen Chinese oder Taiwanese zulegt. Ein schickes Gerät mit der Möglichkeit, sich mit den Piloten der überfliegenden Verkehrsmaschinen aller Nationen vortrefflich zu unterhalten. Mit denen könnte man doch mal ein nettes Pläuschchen halten und auch mit dem Mann oder der Frau im Tower schnacken, wenn man nahe genug dran ist. :D Da auf CB Funk nicht mehr so viel los ist, eine echte Alternative! Die Piloten sind sicher froh, wenn sie sich mal unterhalten können. Ob dadurch die Luftsicherheit evtl. gefährdet wird ist egal und eigentlich auszuschließen. Deshalb stehen auch VHF Flugfunkgeräte und die dafür in der EU erforderliche KE überhaupt in keinem Zusammenhang! Eine Gefährdung des Luftraums durch den Einsatz eines solchen Gerätes ist absurd! Wie konnte ich das übersehen?

https://www.icomjapan.com/support/doc/1685/
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#162

Beitrag von DocEmmettBrown »

DL6WAB hat geschrieben:
Di 20. Okt 2020, 17:09
wobei jedoch der reine Empfangsbetrieb noch nicht als Teilnahme am Amateurfunkdienst zu werten ist und somit nicht in den Geltungsbereich des Amateurfunkgesetzes fällt. Im Zweifelsfall ist aber durch den Betreiber des Transceivers plausibel darzustellen, dass dieser tatsächlich nur im Empfangsmodus betrieben wurde.
Will heißen: FT897 zu kaufen und ihn ausschließlich als RX zu betreiben, könnte mindestens einige unangenehme Fragen nach sich ziehen.
criticalcore5711 hat geschrieben:
Di 20. Okt 2020, 17:37
Wenigstens ist jetzt mal belegt das im reinen Empfangsbetrieb nichts zu befürchten ist.
Wenn Du es richtig begründest, dann nicht. Wenn Dir aber dabei schon der Angstschweiß auf der Stirn steht, die Hände zittern und die Stimme stottert, kriegst Du vielleicht kein Bußgeld, bist aber für den Rest des Lebens traumatisiert. :lol:

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Re: 1 Watt erlaubt ?

#163

Beitrag von ROMEO 1 »

criticalcore5711 hat geschrieben:
Di 20. Okt 2020, 17:37
Wenigstens ist jetzt mal belegt das im reinen Empfangsbetrieb nichts zu befürchten ist.
Es soll ja Leute geben, die wissen das schon länger, weil es auf der Seite der BNetzA schon seit ein paar Donnerstagen nachzulesen ist:
Der Empfang von Amateurfunksendungen und der Besitz von Amateurfunkgeräten ist in Deutschland jedermann gestattet. Für den Betrieb eines Senders einer Amateurfunkstelle sind jedoch besondere Kenntnisse und eine Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst mit personengebundener Rufzeichenzuteilung erforderlich.
Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sac ... _node.html

Ich verstehe deshalb nicht, wieso das hier so ewig lange diskutiert wird... :think:
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#164

Beitrag von Wolf »

Jürgen, es immer die alte Leier: Wenn keine Argumente mehr vorhanden sind,wird die Person angegriffen.Schade eigentlich, aber ich weiß aus längerer Erfahrung mit einem eingefleischten Narzissten,wohin das führt: es bringt in der Sache absolut nichts,führt nur zu vergiftetem Klima und verständlichem Unmut beim Rest der Forenteilnehmer.

[ironie on] Nun, ich habe immerhin versucht, Dir auf schonende Art Grundzüge des dtsch. OWi-Rechts nahezubringen, und ich bin natürlich untröstlich,daß ich dabei Dein Weltbild erschüttert habe [ironie off]

Bei Deinen Ausführungen zu Gefährdungen des Luftverkehrs habe ich mich wie in einer Zeitmaschine zurückversetzt gefühlt in die Anfangszeit des CB-Funks,als das damalige Postministerium vor den Tätigkeiten böööser CB-Schwarzfunker warnte, die bei ihrem schändlichen Tun angeblich in Kauf nahmen, auch die Könige der Lüfte unsanft auf die Erde zurückzubefördern.

Das solls von meiner Seite gewesen sein. Ich bin aus diesem Thema erst mal raus.

und tschüs
Wolf :-)
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Re: 1 Watt erlaubt ?

#165

Beitrag von criticalcore5711 »

DocEmmettBrown hat geschrieben:
Di 20. Okt 2020, 18:24
Wenn Du es richtig begründest, dann nicht. Wenn Dir aber dabei schon der Angstschweiß auf der Stirn steht, die Hände zittern und die Stimme stottert, kriegst Du vielleicht kein Bußgeld, bist aber für den Rest des Lebens traumatisiert. :lol:
Das schaffen nicht mal die Kalkmützen bei mir!
Da bin ich einfach mit ganz anderen Leuten groß geworden, nicht wenige davon sitzen heute.
Und werden vermutlich noch sitzen wenn ich Rente beantrage.

Da stehst so oder so Aussage gegen Aussage.
Wenn ich sage ich hab nicht gesendet gibts keinen Grund das nicht zu glauben. Also kehrt sich der Spieß um, die müssten mir beweisen das ich doch gesendet habe.
Zur zeit nur DX.
Bevorzugt T5, QSY nach Absprache.

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