Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

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Lawfactory CGN

Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

#1

Beitrag von Lawfactory CGN » Mo 13. Feb 2006, 08:19

Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

Rolf Dieter, DL 5 JY, aus Solingen ist seit 1967 Funkamateur. Er bewohnt seit dem Jahre 2000 in Solingen eine Eigentumswohnung mit Balkon im oberen Stockwerk einer Wohnanlage mit insgesamt 128 Wohneinheiten. Er ist ein engagierter und aktiver Funkamateur. Als Mitglied des DARC-Ortsverbandes R 14 bekleidet er das Amt des Notfunkbeauftragten, ist zugleich Beauftragter beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), verantwortlich für die Clubstation DF 0 RP, gehört der Vereinigung Funkamateure in Hilfsorganisationen (FiH) an und ist Verbindungsmann zum Stadtdienst der Feuerwehr und zum Katastrophenschutz der Stadt Solingen. Sein beachtenswertes und herausragendes Engagement als Funkamateur und "DRK-Mann" stößt bei seinen Nachbarn und seinem Hausverwalter indessen auf recht wenig Wertschätzung. Während der Verhandlungen über den Erwerb der Eigentumswohnung erklärte der Hausverwalter noch, dass Rolf Dieter Antennen für den Amateurfunk errichten dürfe. "So was brauchen wir hier nicht“, sagte der Hausverwalter als Rolf Dieter ihm einen vorformulierten Antennenvertrag vorlegte. Die mündliche Zusage und der lockere und unkomplizierte Umgang mit dem Thema beschleunigten den Entschluss zur Unterzeichnung des Kaufvertrages. Nachdem Rolf Dieter auf dem Balkon zwei Antennen für 2m und 70cm errichtete und den Funkbetrieb aufnahm, änderte sich die Einstellung des Verwalters beachtlich. Im Jahre 2003 beschwerten sich eine Vielzahl von Miteigentümern bei der Hausverwaltung über Störungen des Rundfunk- und Fernsehempfangs. Schnell wurde unter den 128 Miteigentümern das Gerücht verbreitet, dass für diese Störungen einzig und alleine die Amateurfunkstelle verantwortlich sei. Bedrohende Anrufe von Miteigentümern zur Nachtzeit waren die Folge und beunruhigten Rolf Dieter derart, dass er zeitweise ernsthaft um Leib, Leben und Eigentum fürchtete. Er empfand das Verhalten als mobbing und Rufmordkampagne, zumal sein Vorschlag, die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post – heute die Bundesnetzagentur - zur Aufklärung der Störungen einzuschalten, von den Miteigentümern abgelehnt wurde. Zur Wahrung seiner Rechtsposition nahm er daraufhin einen Miteigentümer auf Unterlassen verleumderischer Behauptungen in Anspruch. Vor dem Schiedsmann wurde alle Anschuldigungen bestritten und keiner wollte es gewesen sein. Zwischenzeitlich hatte DL 5 JY in Erfahrung gebracht, dass die Hausverwaltung ein privates Unternehmen damit beauftragt hat Messungen vorzunehmen und die Ursache der Störungen aufzuklären, wobei sich im Ergebnis herausgestellt hat, dass seine Amateurfunkstelle als Ursache ausscheidet. Dennoch forderte der Hausverwalter ihn kurze Zeit später auf, die im Balkonbereich installierten "PVC-Rohre“ zu entfernen, weil diese angeblich das Erscheinungsbild des Objektes beeinträchtigten und einen Eingriff in das Gemeinschaftseigentum darstellen würden. Im März 2004 und nach weiter andauernden Beschwerden von Miteigentümern über angebliche Störungen des Rundfunk- und Fernsehempfanges erklärte Rolf Dieter auf der Eigentümerversammlung gegenüber dem Hausverwalter, dass er seine Antennen nunmehr auf dem Flachdach an ausgedienten Steigeisen eines Dachaufbaus errichten werde. Der Hausverwalter – so DL 5 JY – widersprach dem Vorhaben nicht. 5 Monate später im August 2004 forderte die Hausverwaltung den Funkamateur auf, die auf dem Dach installierten Antennen zu beseitigen, weil es erneut zu Störungen des Rundfunk- und Fernsehempfangs gekommen, ihm das Betreten des Flachdachs nicht gestattet und die Errichtung der Antennen nicht genehmigt worden sei. Daraufhin nahm der Funkamateur DL 5 JY anwaltliche Hilfe in Anspruch. Durch seinen Rechtsanwalt ließ er der Hausverwaltung mitteilen, dass er ein Recht auf Antenne habe. Ferner stellte er klar, dass ihm die behaupteten Beeinträchtigungen des Rundfunk- und Fernsehempfangs nicht zuzurechnen seien, ein Beseitigungsanspruch nicht bestehe und dieser u.a. willkürlich geltend gemacht werde, weil seit Jahren durch ausländische Mitbürger auf dem Dach installierte Satellitenempfangsantennen von der Verwaltung geduldet würden. Daraufhin ließ die Hausverwaltung im März 2005 über eine Erlaubnis der Installation der Funkantennen durch die Eigentümerversammlung abstimmen. In zutreffender Erkenntnis der Sach- und Rechtslage genehmigte die Eigentümerversammlung durch Mehrheitsbeschluss die Errichtung der Antennenanlage in dem bislang betriebenen Umfang.

mitgeteilt von :

Rolf Dieter Feldmann, DL 5JY

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Brock
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Re: Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

#2

Beitrag von Brock » Mo 13. Feb 2006, 12:20

Na ja, Rechtlich hat er jetzt erstmal Ruhe, ob es deswegen wieder mit den Nachbarn klappt... aber mir wäre das egal, wer sich nicht traut mit mir offen zu diskutieren und sich meinen Standpunkt dazu erst gar nicht anhören will, der braucht dann von mir aus auch gar nicht mit mir reden Bild
Aber gut, dass das Gesetz in dem Punkt wenigstens etwas hilfreich war
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Re: Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

#3

Beitrag von yaesu-User » Mo 13. Feb 2006, 13:25

So ist das Leider fasst überall Bild !
Wenn jmd. das Wort Funker hört, der absolut keine Ahnung davon hat, denkt der doch sofort, dass man ein Schwerverbrecher sei, der "tödlich gesundheitsgefährdende Strahlungen" verursacht ! So denkt halt leider die Mehrheit der Bevölkerung. Da kann man leider nichts machen!

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Rumpelstilzchen
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Re: Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

#4

Beitrag von Rumpelstilzchen » Mo 13. Feb 2006, 14:36

yaesu-User schrieb am 13.02.2006 13:25 Uhr:
So ist das Leider fasst überall Bild !
Wenn jmd. das Wort Funker hört, der absolut keine Ahnung davon hat, denkt der doch sofort, dass man ein Schwerverbrecher sei, der "tödlich gesundheitsgefährdende Strahlungen" verursacht ! So denkt halt leider die Mehrheit der Bevölkerung. Da kann man leider nichts machen!
So isses. Selbst wenn du ein eigenes Haus hast kannst du schon ärger mit deinem Nachbar bekommen.
Der klagt dann wegen allerlei Sachen: Frau bekommt Kopfschmerzen, der Hund ist an Krebs gestorben. Das Fernsehen und andere elektronische Sachen spinnen. Schon hast du im Ort deinen Ruf weg!
Aber selbst mit dem Handy am Ohr den ganzen Tag rumlaufen und sich vom TV bestrahlen lassen. Bild Bild

Ein Glück das meine Nachbarn in Ordnung sind Bild Bild
55 & 73 de 13TH733, Rumpelstilzchen, Heiko ; JO40QT Nordhessen CB & SWL z.Zt. sporadisch QRV ;-) und auf 6070kHz auf Sendung...

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grinsekater
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Re: Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

#5

Beitrag von grinsekater » Fr 31. Mär 2006, 20:24

Bemerkenswert sind auch die Störungen, die manche Nachbarn plötzlich haben, wenn irgendwo nur -deutlich sichtbar- eine Antenne neu errichtet wurde, an der aber überhaupt (noch) gar kein Funkbetrieb durchgeführt wird. Bild

Hab ich selbst schon mal erlebt, als ich ne Diskone aufm Dach hatte, an der nur ein Scanner und gar kein Funkgerät betrieben wurde. Bild

73, Andy
Die Menschen, die diese Welt ruinieren, haben Krawatten und keine Tätowierungen.

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Re: Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

#6

Beitrag von 13RA1MB » Fr 31. Mär 2006, 20:45

Das kommt mir alles sehr sehr bekannt vor!

Bis auf die Tatsache das ich hier kein Wohnungseigentümer bin, sondern nur
Mieter seit 28 Jahren, könnte der Beitrag fast über mich sein. Nun bin ich mal
gespannt wie meine Hausverwaltung darauf reagiert das ich meine Amateurfunk
Lizenz bestanden habe und erneut nach einer Dachgenehmigung frage.

Der Brief ist schon fertig.

73!
Und denkt immer daran: Die Zielgruppe des CB-Funks sind die LKW Fahrer, darum wurden Techniken wie CTCSS erfunden!

RG100

Re: Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

#7

Beitrag von RG100 » Fr 31. Mär 2006, 22:16

@Rumpelstilzchen "Aber selbst mit dem Handy am Ohr den ganzen Tag rumlaufen und sich vom TV bestrahlen lassen"

Und nicht die tollen DECT Schnurlostelefonzellen vergessen.

Da wird sich wegen CB und Amateurfunk sowie Handymasten aufgeregt und das gutste DECT Fönchen samt Handy kommt sogar mit ins Bett.
Kein Wunder das solche Vorurteile herschen.Wenn man manche Anlagen sieht(zusammengeschustert ohne jeden Qualitätsanspruch)und dann noch so manches mal die Berichterstattungen im Unterschichten-TV sieht.
Dann braucht man sich auch nicht mehr wundern,wie Vatter Müller von neben an über das Thema Funk denkt. Bild

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Neckar Alb 01
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Re: Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

#8

Beitrag von Neckar Alb 01 » Sa 1. Apr 2006, 00:48

Bild Da will ich auch nicht passen :

neue Doppelhaushälfte, 17 M Natomast mit 2 Yagis und nem Rundstrahler so bei 10 Metern Höhe....
Alle Nachbarn ok, vorher mit dem DARC Blättchen versorgt... naja bis halt auf den Doppelhaus Nachbarn...
Er klagte und klagte ..AG RT verloren...AG TÜ verloren... ich immer noch diese Strahlenkanone neben seinem Haus - der lief schon rot an als er mich sah.
Du diesem Zeitpunkt ca 1 Din A4 Leitzordner voll Behördenkram. Meine Kosten - Sero, seine da er einen anwalt beschäftigte (sorry Michael) ca 4000 Teurons.

Aber da gab es ja noch das Baurechtsamt in Reutlingen, hatte der Mast überhaupt eine Baugenehmigung ???
Diese Jungs mal auf den Plan gerufen, klein Hannes am Start - hallo Ihr Mast kann ja auf 17 M ausgefahren werden - ja isser aber nich nur 10 .....
Egal somit musste ne Baugenhmigung her da ich den Masten ja heimlich Nachts höher drehen könnte.
Das war der Anfang vom Ende...
Nach vielen neuen Eingaben meines Nachbarn (Kinder können nicht mehr schlafen, der Mast "singt im Wind", baulich nicht tragbar...) wurde dann nach einem weiteren Jahr hin und her (hatte Unterstützung von Frau Hinrichs RA DARC) eine Baugenehmigung mit 12 Metern zugeteilt - ja Ihr habt richtig gelesen die erste offizielle über 10 Meter in BW !!!

Mann war ich stolz...
Dann eines schönen Fielddays Abends, wollte klein Hannes mal ein bisschen mehr hören - der böse Bube und schraubte den Mast 2 Meter höher...
Naja am nächsten Tag wurde dann wohl ein Foto gemacht, dieses ging dann an die Polizeibehörde die wiederum die Baubehörde verständigte...
250 Teurons Bußgeld sofort zur Zahlung fällig...

Klar ich war selber Schuld, die Regtp war ja auch schon erfolglos bei mir und hatte die Störung im Radio des Nachbarn durch kürzen seines selbstgebastelten Drahtantennchens behoben. ;;))) 2 Fahrzeuge 4 Mann Kosten ca 4000.- € die dann wohl die Allgemeinheit wider mal berappen musste ... what an ash....
Naja irgendwann wurden dann die Kabel wohl so porös das sie auseinanderfielen, Stecker abrissen (durch den starken Wind) und Störsender den Funkempfang unmöglich machten...

Hilft alles nix nun sind wir umgezogen, nächstes Haus 80 M entfernt, voll inner Pampa und der Nachbarssohn hat Interesse am funken...
hier auf der Alb sind die Menschen irgendwie anders - besser ?

73 de Hannes
Bild
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Re: Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

#9

Beitrag von Ikarus » Sa 1. Apr 2006, 00:58

Ich bin auch mal bespannt, was meine neuen Nachbarn so sagen, wenn ich demnächst bei meinem neuen QTH die Antennenanlage auf mein Hausdach errichten werde.

Allerdings werde ich vorab NUR die Antennenanlagen aufbauen und erst nach meinem Umzug (ca. August) den Betrieb aufnehmen. Bin mal gespannt, was die Nachbarn für Störungen haben werden, sobald die Dinger auf dem Dach sind...... Bild

Aber so ist das leider (fast) überall - gerade bei solchen Wohnblocks.... schade schade, aber die Minderheit - in diesem Fall wir Funker - fallen da meist hinten runter. Bild

Aber zum Glück kann es MIR egal sein, was die Leute rund um mich sagen - mir EGAL, weil mir mein Dach so gefällt Bild
man sagt mir einiges nach - oft nichts gutes - aber da steht man drüber :-))

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Re: Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

#10

Beitrag von Neckar Alb 01 » Sa 1. Apr 2006, 01:30

Bild @ Matthias - korrekte Sache - korrekte Einstellung - weiter so Jeeeeeeeeeeppp Bild
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Re: Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

#11

Beitrag von WB9 » Sa 1. Apr 2006, 18:42

So ähnliche Wiedrichkeiten habe ich selber auch schon mal mitmachen müssen.
Das Verhalten der lieben Nachbarn zeigt im Grunde nichts anderes als die Dummheit der Gesellschaft. In einer solchen leben zu müssen stellt uns Funker jeden Tag vor neuen Herausvorderungen. Also Funken wir weiter, jetzt erst recht!

Mit nachdenklichen 73,

Jörg

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Re: Wohnungseigentum, Antennengenehmigung und die Nachbarn

#12

Beitrag von Schuchie » Sa 1. Apr 2006, 19:23

Hallo@all
also bei diesem Thema kann ich mich nicht mehr halten Bild
Ich versuche schon seit fast 20 Jahren eine Antenne auf das Dach zu bekommen.
Leider wohne ich zur Miete in einem 10 Familien Haus von denen, ohne zu übertreiben
ich der einzig Normale bin. Da könnt ihr euch denken wie die Anderen sind HI.
Ich möchte jetzt nicht die ganze Zeit Revue passieren lassen aber welche Argumente
ich mir von diesen Deppen anhören musste nur damit die Antenne nicht genehmigt
wurde das würde einen ganzen Roman füllen.
Und natürlich, wie schon oben erwähnt, von Leuten die den ganzen Tag das Handy
am Ohr haben und in der Nacht, damit sie keinen Anruf verpassen das schnurlose
Telefon auf dem Nachttisch stehen haben.
Der schlimmste Quertreiber war ein Elektroingenieur.
Nachdem alles nicht fruchtete habe ich mir auf dem Wohnzimmerbalkongeländer im
Parterre eine DV 27 Wendel mit einer Länge von 1,46 mtr. aufgebaut.
Nach etwa 14 Tagen beschwerte sich so eine dusselige Kuh über mir bei der
Hausverwaltung und behauptete allen Ernstes dass diese (statische) Antenne
nachts (ich zitiere) bis zu ihr in den ersten Stock ausfahren und von dort hohe
Pfeiffrequenzen aussenden würde so dass sie nicht schlafen könne!?!?!?!

Soviel zum Thema "Nachbarn" mit wem soll man sich da unterhalten?

55+73 vom Karl
Man kann nicht in Frieden funken wenns dem lieben Nachbarn nicht gefällt :-(

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