Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

Benutzeravatar
KLC
Santiago 9+30
Beiträge: 4165
Registriert: Mi 16. Aug 2006, 23:08
Standort in der Userkarte: Saarbrücken
Wohnort: Dehemm

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#16

Beitrag von KLC »

Romeo Oscar ( 13RO763) hat geschrieben:
Sa 18. Jan 2020, 19:59
Am Schluss hätte aber nicht das Bier, sondern ein "Klosterfrau-Melissengeist" stehen müssen! :holy: :king: :dlol:
Naja , die Jungs hatten -wie die meisten auch hier- die schönsten & besten Zeiten im letzten Jahrhundert. Aus dieser Zeit gab es auch viele Gags, deren Pointe bei "heimischen Gerstentee" endete. Das Saarland ist halt eine ehemalige(!) Bergbauregion, in der jedes größere Khaff eine eigene Brauerei hatte. Ist aber alles kaputt(-gemacht worden).
Zintus hat geschrieben:
Sa 18. Jan 2020, 22:46
Der Beitrag an sich ist garnicht so schlecht. Es werden verschiedene Aspekte angesprochen, zunächst der Vergleich mit dem heutigen Chat im Internet, dann verschiedene Spielarten (Kurzwelle, EME etc). Gut gemacht. ...
So ist es: Leider zeigt sich wieder , daß der heutiger "Journalismus" und aktuelle Berichterstattung nicht mehr das Vermitteln und Transportieren von Wissen und Informationen bedeutet. :(
Wer die Einleitung von Michael Friemel vorher zum Bericht sich zu Gemüte führt, sieht meine schlimmen Unken-Urteile bestätigt.
Sein "Nachruf" zum Bericht , bei dem erkennbar wird , daß Zeisig wohl Lehrer/Ausbilder(lt. Wochenspiegel:Studiendirektor) war, verdeutlicht dazu meine These , daß wohl gutes Wissen nicht gut genug in den Vordergrund drängt / drängen darf. :sdown:

:thdown: Verkümmert doch die heutige "Medienkompetenz" (mein Lieblingswort aus dem "Gleichschaltungs-Mediengesetz" im Saarland, dem auch der OKS zum Opfer gefallen ist) doch nur noch zum Kontrast-Fundament von Werbeblöcken oder zerstreuender Hintergrundgestaltung der Meinungsmache in einer DDR2.0 .

Tornado KLAR !! Dieser "Clip(?)"/Bericht? ist verbesserungwürdig.
:arrow: Ich denke schon , daß am Beispiel EME und ditalen Betriebsarten die Jungs eine abendfüllende Sendung fertigen könnten , wenn sie denn dürften wie sie wollten! Die haben ihre Prüfung noch nicht mit Fahrschulfragebögen im Multiple Choice-/Mehrfachauswahl-Verfahren machen dürfen und anschließend mußten sie noch zeigen , daß sie morsen konnten.
:ballon: Die Session bei Daniel Roche – DJ0KF mit dem lapidaren Spruch von Dieter als Statement "abzuschließen" , nur weil er was von 300.000 km hoch und runter rechnet, sollte doch die Frage aufwerfen , ob und in wie fern sich die "Facharbeiter" vom heutigen Staatsfernsehen mal Gedanken um ihre Arbeit gemacht haben und ob sie wissen, wie "Rundfunk" technisch & physikalisch funktioniert .... :sdown:
Diese Szene so herauszustellen ist schon fast zum peinlichen Mitschämen, nur weil der Regisseur/Schneiderling/(?) diese "fette Zahl" für einen "Aufhänger" hielt.
Da hätte der SR besser einen Peter Baum für diese Berichterstattung "bei die Amatörfunkers" geschickt . Wäre bestimmt mehr rausgekommen. Vielleicht sogar der Wurlitzer-Preis.

:wall: Daß unsere wackeren Funkerkollegen leider nicht unser Hobby vorführen konnten , sondern eher auf primitive Weise und aus niederen Beweggründen der Journallie sten "vorgeführt" wurden , wird ihnen wohl selbst nicht sehr gefallen.
Wenn meine Infos über DJ0KF stimmen , noch um so schlimmer. Neben Funkamateur als Hobby ehemaliger Großhändler für Elektronik/Satelitentechnik und ehemaliger Techniker in BERUS (Europe1).

Daß man mit dem Funkhobby an die Öffentlichkeit muß , wissen auch "die drei Jungs von der Funkstelle" und ihre Mitprotagonisten.
Wie wir hier schon oft bemerkt haben , sind die heutigen Journalliesten nicht in der Lage , unser Hobby und unsere Leidenschaft sach- & sinngemäß zu vermitteln.
Wir können lamentieren und unsere Kollegen schlecht oder lächerlich machen wie wir wollen, das hilft nichts , träfe die Falschen , wäre zudem ungerecht und ist nur kontraproduktiv.

Selber machen !! - Besser machen !!! kann nur/muß das Resultat hieraus sein.
Dort wo ihr noch Bürger-Rundfunk , Offene Kanäle habt , solltet ihr die nutzen. Kann nur besser werden ! *
SAARLAND
Großes vergeht immer im Kleinen.


Lupus Alpha
Santiago 3
Beiträge: 160
Registriert: Fr 18. Mär 2016, 10:52
Standort in der Userkarte: Düsseldorf

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#18

Beitrag von Lupus Alpha »

Als jemand, der Krawatten nur im Job trägt, fand ich die Fernsehbeiträge im positiven Sinne "romantisch". Diese Dinge werden wiederkommen. Ich denke, mittlerweile sind viele Leute den Bits und Bytes überdrüssig und wünschen sich wieder was analoges, irgendwie "Handarbeit".
VG
Knut

gesendet mit DHL

Eigentlich bin ich ein ganz netter Kerl. Und wenn ich Freunde hätte, könnten die das auch bestätigen.

Elektron
Santiago 1
Beiträge: 20
Registriert: Sa 24. Nov 2018, 15:42
Standort in der Userkarte: JN59MF

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#19

Beitrag von Elektron »

Hallo alle HF-Sportler und Funker jeglicher Gattung :-)

da muss ich doch gleich mal (wieder) unsere Eigenproduktion
heraus kramen, auch wenn sie schon ein wenig älter ist .....
Vielleicht gefällt das ja etwas besser, auch wenns nicht nur
ein Kurzfilm, dafür aber kurzweilig ist ....
Viel Spaß beim guggen !

[youtube]https://youtu.be/PNokpPwvSzI[/youtube]

Grüße vom Andy, ELEKTRON, DK5NAD
(der auch mal irgendwo im Streifen auftaucht)

jerome

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#20

Beitrag von jerome »

Lupus Alpha hat geschrieben:
Do 30. Jan 2020, 09:58
Ich denke, mittlerweile sind viele Leute den Bits und Bytes überdrüssig und wünschen sich wieder was analoges, irgendwie "Handarbeit".
Ich denke aber, dass die meisten Entwicklungen bei Digitalmodi stattfinden.

jerome

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#21

Beitrag von jerome »

Elektron hat geschrieben:
Do 30. Jan 2020, 11:09
Hallo alle HF-Sportler und Funker jeglicher Gattung :-)

da muss ich doch gleich mal (wieder) unsere Eigenproduktion
heraus kramen, auch wenn sie schon ein wenig älter ist .....
Vielleicht gefällt das ja etwas besser, auch wenns nicht nur
ein Kurzfilm, dafür aber kurzweilig ist ....
Viel Spaß beim guggen !

[youtube]https://youtu.be/PNokpPwvSzI[/youtube]

Grüße vom Andy, ELEKTRON, DK5NAD
(der auch mal irgendwo im Streifen auftaucht)
9. Minute. Die Idee, dass Amateure wie D1KNR Hausbesuche durchführen dürfen, entspricht nicht die Realität.

Benutzeravatar
ax73
Santiago 9
Beiträge: 1227
Registriert: Di 3. Nov 2015, 21:45
Standort in der Userkarte: Hannover

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#22

Beitrag von ax73 »

Warum nicht? :dlol:

Lupus Alpha
Santiago 3
Beiträge: 160
Registriert: Fr 18. Mär 2016, 10:52
Standort in der Userkarte: Düsseldorf

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#23

Beitrag von Lupus Alpha »

Das dürfen nur CB-Profis. 8)
VG
Knut

gesendet mit DHL

Eigentlich bin ich ein ganz netter Kerl. Und wenn ich Freunde hätte, könnten die das auch bestätigen.

Benutzeravatar
Alexander
Santiago 9+30
Beiträge: 3514
Registriert: Fr 6. Nov 2009, 19:40
Standort in der Userkarte: 47226 Duisburg-Rheinhausen
Wohnort: Rheinhausen (fast Holland)

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#24

Beitrag von Alexander »

Hallo Leute...

... warum müsst Ihr eigentlich alle immer so negativ sein? Egal wie groß oder klein die Anzahl von Funkamateuren ist, sie sind immer noch ein aktiver Haufen, der immer wieder auf sich aufmerksam macht; UND DAS IST GUT SO! Die Jungs in den Beiträgen waren schon etwas älter?
Na und!!!
Diese Leute haben den Amateurfunk in Deutschland mit aufgebaut und - nach dem zurecht verlorenen Krieg - in Deutschland es überhaupt erst wieder möglich gemacht Funkamateur zu sein. Gerade die, welche hier am lautesten meckern, wären heute alles andere, aber bestimmt keine Funkamateure, denn sie haben nix, absolut nix zum Fortbestand des Amateurfunkes beigetragen. Es wird von diesen "Lautschnauzen" immer wieder bemängelt, dass die Älteren nichts zum Nachwuchs beitragen, warum eigentlich?

Ist es von der Evolution nicht so vorgesehen, dass die jungen kräftigen Männer für den Nachwuchs sorgen? Warum sollen es ausgerechnet beim Amateurfunk die "alten" Männer sein, welche für die Fortpflanzung sorgen? Ist das nicht ein wenig widersprüchlich?

Klar ist es bedeutend einfacher - ohne selbst etwas zu leisten - andere zu kritisieren. Ganz klar, es muss mehr für den Nachwuchs getan werden, doch warum kümmern sich die jungen und junggebliebenen Funkamateure nicht darum?

Es tut mir leid, aber ich fühle mich durch so oberflächliche Diskussionsbeiträge über die "alten Männer" wirklich angegriffen und beleidigt, denn ich stehe auch nur ein paar Monate vor meinem 70sten Geburtstag.


Wie so oft, wird auf die inhaltlichen Themen in den beiden Videobeiträgen, überhaupt nicht - oder nur oberflächlich - eingegangen! Beide Videos der öffentlich-rechtlichen Sender - waren im Fall vom SR angemessen und im Fall vom BR ausgezeichnet, auch wenn man berücksichtigen muss, dass die Journalisten in beiden Sendern "keine Funkamateure" sind. Auf die Tatsache, dass die Funkamateure im Beitrag vom Bayerischen Rundfunk, etwas ganz besonders leisten konnten (immerhin geht es um einen einmaligen Weltrekord) wollten oder konnten die Profis hier im Forum nicht eingehen, vermutlich weil ihnen jedes Hintergrundwissen zum Thema fehlt. DAS IST KEIN VORWURF; SONDERN LEDIGLICH EINE FESTSTELLUNG! Wer auf 5,1 kHz(!!!!) also in einem Bereich, den man NF- oder Stereoverstärkern zuordnet, weltweiten Funkverkehr erreicht, hat etwas besonders geleistet. Ohne wenn und aber!

Zum Thema Notfunk, wird hier der absolute Quatsch geschrieben, vermutlich auch, weil man es nicht besser weiß oder - im schlimmeren Fall - nicht wissen will. Natürlich können Funkamateure in Katastrophenfällen zur kommunikativen Unterstützung der Hilfskräfte angefordert und eingesetzt werden. Dies ist eben hier in Deutschland, der Unterschied zum CB-Funk (was ich absolut nicht abwertend meine, ich gehöre auch dazu). Schließlich ist der Amateurfunk ein Funkdienst, der allen anderen Funkdiensten gleichgestellt ist. Doch das will ja keiner wissen!

Bei dem schlimmen Hochwasser im Osten vor einigen Jahren, waren sämtliche Rettungs- und BOS-Netze über Tage hinweg ausgefallen, weil alles unter Wasser stand und/oder anderweitig beschädigt war.

Besonders übel:

Feuerwehren aus Bayern (in einem Fall aus Cadolzburg in Franken) sind mit mehreren Fahrzeugen angefahren und mussten wieder zurückfahren, weil die BOS-Netze in Sachsen im Frequenzbereich nicht kompatibel , oder völlig abgesoffen waren. Es waren die Funkamateure, welche (innerhalb von Stunden!!) komplette Netze zur Kommunikation aufbauten und direkt in der Einsatzzentrale im sächsischen Landtag und in den jeweiligen Fahrzeugen vor Ort, ihr Können und ihre stets einsatzbereite Technik zur Verfügung stellten, sogar Video-Netze konnte man aufbauen. So wie damals in Sachsen - und auch in Brandenburg - stellen sich Funkamateure immer wieder in den Dienst der Allgemeinheit. Das war u.a. auch bei der unsäglichen Schneekatastrophe in Schleswig-Holstein, vor etwa 30 Jahren so.

Heute steht in fast jedem OV ein Notfall-Koffer zum sofortigen Einsatz. Auch bei kleineren Notsituationen, wie vermissten Personen oder Unfällen, zieht man Funkamateure immer wieder hinzu, gerade und auch beim THW. Auch deshalb ist die Bundesrepublik Deutschland mit einem der dichtesten Relaisfunkstellennetze der Welt überzogen.

Über Italien will ich an dieser Stelle nicht reden, weil es am Thema vorbeiführt, jedoch sind dort Funkamateure und CB-Funker völlig in den nationalen Katastrophenschutz integriert und werden immer, z.B. bei Erdbeben direkt in die Hilfe angefordert, weil die Erfahrungen bestens sind.

Notfunk bedeutet also - nach meiner unmaßgeblichen Meinung - dass Funkamateure dann mit Technik und Manpower zur Verfügung stehen, wenn man die Hilfe der Funkamateure benötigt. Immer öfter fordern nach den Erfahrungen im Osten, die Behörden Funkamateure an. Es hat sich unterdessen herum gesprochen, dass Funkamateure kompromisslos und mit hoher Einsatzbereitschaft - immer unentgeltlich zur Verfügung stehen. Natürlich muss das alles gelernt und geübt werden, aber dafür sorgen die jeweiligen Beauftragten schon. Die Dichte von Notfallkoffern, war in DL noch nie so hoch wie gegenwärtig. Einfach mal im jeweiligen Ortsverband nachfragen.

Doch natürlich habe ich auch Kritik, sowohl an den Funkamateuren als auch am entsprechenden Verband. Ich muss meine Worte nun noch deutlicher auswählen als sonst:

Es bedeutet nicht zwangsläufig Fortschritt oder Verbesserung, wenn man jeden Quatsch den die Technik so anbietet umsetzt, wie es in Deutschland getan wird. DMR zum Beispiel, ist vom Amateurfunk so weit entfernt wie es nur geht. Die unterschiedlichsten - z.T. inkompatiblen Systeme und Netze - sorgen dafür, dass Amateurfunk zum Handyersatz wird. Die unterschiedlichen Systeme sind gar nicht oder nur bedingt kompatibel. Hier wird - und das ist immer noch meine Meinung - der Ast auf dem wir sitzen, koordinationslos abgesägt. Es gibt noch einige andere Dinge die man kritisieren muss, doch dies würde den Rahmen hier deutlich sprengen. Trotzdem hoffe ich deutlich genug geworden zu sein.

So das war wieder viel zu lang, trotzdem hoffe ich verstanden worden zu sein.

vy 73 de Alexander
Name: Alexander QTH: JO31IJ QRV: z.Zt von daheim nicht auf AFU aktiv. Sende seit 4.8.2017 alle 8 Minuten auf 13,56 MHZ in ASK. DARC: OV L-20
CB-Funk ist die ursprünglichste Sinngebung von Entropie!

Benutzeravatar
DocEmmettBrown
Santiago 9+30
Beiträge: 4748
Registriert: Sa 3. Jan 2015, 02:37
Standort in der Userkarte: Kaiserslautern

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#25

Beitrag von DocEmmettBrown »

Alexander hat geschrieben:
Do 30. Jan 2020, 16:19
Diese Leute haben den Amateurfunk in Deutschland mit aufgebaut und - nach dem zurecht verlorenen Krieg - [...]
Zu Recht, weil die anderen in der Überzahl waren oder weil uns der Diesel ausging? :shock:

73 de Daniel

jerome

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#26

Beitrag von jerome »

jerome hat geschrieben:
Do 30. Jan 2020, 13:09
Elektron hat geschrieben:
Do 30. Jan 2020, 11:09
Hallo alle HF-Sportler und Funker jeglicher Gattung :-)

da muss ich doch gleich mal (wieder) unsere Eigenproduktion
heraus kramen, auch wenn sie schon ein wenig älter ist .....
Vielleicht gefällt das ja etwas besser, auch wenns nicht nur
ein Kurzfilm, dafür aber kurzweilig ist ....
Viel Spaß beim guggen !

[youtube]https://youtu.be/PNokpPwvSzI[/youtube]

Grüße vom Andy, ELEKTRON, DK5NAD
(der auch mal irgendwo im Streifen auftaucht)
9. Minute. Die Idee, dass Amateure wie D1KNR Hausbesuche durchführen dürfen, entspricht nicht der Realität.
Als Antwort: diese Inszenierung zeigt, wie Funkamateure sich selber wahrnehmen. Als so eine Art Cowboys, die im wilden Bahn die "Schwarzfunker" jagen dürfen.

(Edit: Korrektur, "der" Realität. Deutsch ist nicht meine Muttersprache.)
Zuletzt geändert von jerome am Do 30. Jan 2020, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
DocEmmettBrown
Santiago 9+30
Beiträge: 4748
Registriert: Sa 3. Jan 2015, 02:37
Standort in der Userkarte: Kaiserslautern

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#27

Beitrag von DocEmmettBrown »

Müssen französische Funkamateure eigentlich auf dem Band unbedingt Englisch schwätzen? Man versteht ja kein Wort. %) %) %)

73 de Daniel

Benutzeravatar
ax73
Santiago 9
Beiträge: 1227
Registriert: Di 3. Nov 2015, 21:45
Standort in der Userkarte: Hannover

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#28

Beitrag von ax73 »

jerome hat geschrieben:
Do 30. Jan 2020, 17:54
jerome hat geschrieben:
Do 30. Jan 2020, 13:09
Elektron hat geschrieben:
Do 30. Jan 2020, 11:09
Hallo alle HF-Sportler und Funker jeglicher Gattung :-)

da muss ich doch gleich mal (wieder) unsere Eigenproduktion
heraus kramen, auch wenn sie schon ein wenig älter ist .....
Vielleicht gefällt das ja etwas besser, auch wenns nicht nur
ein Kurzfilm, dafür aber kurzweilig ist ....
Viel Spaß beim guggen !

[youtube]https://youtu.be/PNokpPwvSzI[/youtube]

Grüße vom Andy, ELEKTRON, DK5NAD
(der auch mal irgendwo im Streifen auftaucht)
9. Minute. Die Idee, dass Amateure wie D1KNR Hausbesuche durchführen dürfen, entspricht nicht die Realität.
Als Antwort: diese Inszenierung zeigt, wie Funkamateure sich selber wahrnehmen. Als so eine Art Cowboys, die im wilden Bahn die "Schwarzfunker" jagen dürfen.
Also wenn schon Korinthenkacken dann bitte korrekt: "entspricht nicht der Realität" heisst es. Ordnung muss sein.
Guck das Video einfach noch ein paarmal bis du es verstanden hast :wink:

jerome

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#29

Beitrag von jerome »

Alexander hat geschrieben:
Do 30. Jan 2020, 16:19
Bei dem schlimmen Hochwasser im Osten vor einigen Jahren, waren sämtliche Rettungs- und BOS-Netze über Tage hinweg ausgefallen, weil alles unter Wasser stand und/oder anderweitig beschädigt war.

Besonders übel:

Feuerwehren aus Bayern (in einem Fall aus Cadolzburg in Franken) sind mit mehreren Fahrzeugen angefahren und mussten wieder zurückfahren, weil die BOS-Netze in Sachsen im Frequenzbereich nicht kompatibel , oder völlig abgesoffen waren. Es waren die Funkamateure, welche (innerhalb von Stunden!!) komplette Netze zur Kommunikation aufbauten und direkt in der Einsatzzentrale im sächsischen Landtag und in den jeweiligen Fahrzeugen vor Ort, ihr Können und ihre stets einsatzbereite Technik zur Verfügung stellten, sogar Video-Netze konnte man aufbauen. So wie damals in Sachsen - und auch in Brandenburg - stellen sich Funkamateure immer wieder in den Dienst der Allgemeinheit. Das war u.a. auch bei der unsäglichen Schneekatastrophe in Schleswig-Holstein, vor etwa 30 Jahren so.
Wenn eine Gruppe von 5 Amateuren mir Handgurken die Feuerwehr mehrmals retten muss, halte ich es eher für ein Beweis der krassen Inkompetenz der BOS als ein Beweis der Leistung des Amateurfunks.

Alexander hat geschrieben:
Do 30. Jan 2020, 16:19
Es bedeutet nicht zwangsläufig Fortschritt oder Verbesserung, wenn man jeden Quatsch den die Technik so anbietet umsetzt, wie es in Deutschland getan wird. DMR zum Beispiel, ist vom Amateurfunk so weit entfernt wie es nur geht.
Tatsächlich wird DMR öfters nur angewendet, damit einer mit einer Handgurke und 2W in das 10m entfernte Hotspot brüllt. Das Problem liegt aber anderswo: die digitale Technik ist weit von den Nützen des Amateuren entfernt, weil die Amateure diese Entwicklung komplett verpasst haben. Amateurfunk sollte der Experiment und Entwicklung dienen und was wurde da getan? Sogar in den Fragen zur Lizenz ist Stille über Digitalmodi.

Benutzeravatar
KLC
Santiago 9+30
Beiträge: 4165
Registriert: Mi 16. Aug 2006, 23:08
Standort in der Userkarte: Saarbrücken
Wohnort: Dehemm

Re: Amateurfunker - Eine vom Aussterben bedrohte Spezies

#30

Beitrag von KLC »

jerome hat geschrieben:
Do 30. Jan 2020, 17:54
Als Antwort: diese Inszenierung zeigt, wie Funkamateure sich selber wahrnehmen. Als so eine Art Cowboys, die im wilden Bahn die "Schwarzfunker" jagen dürfen.
:opa. Ich würde gerne mal wissen , wie sich CB-Funker in den "goldenen 80ern" wahrgenommen hätten. :mrgreen:
Ja, soll man das wirklich übertreiben , oder sieht man nur , daß Hobbyfunk nun doch nicht so anonym ist .... :ballon:
jerome hat geschrieben:
Do 30. Jan 2020, 17:54
(Edit: Korrektur, "der" Realität. Deutsch ist nicht meine Muttersprache.)
Das trifft sich ja sehr gut , oder wie man hier hinter dem abmontierten Schlagbaum sagen würde: Tres bien !! :thup:
:tup: Mein Französisch ist zwar gut, aber mit der Sprache habe ich viele Probleme ! :geil: :sup:
Na da Zeig mal , was du kannst, s.v.p. :thup:
Deine verlinkten Clips, machen auf mich einen schönen Eindruck. Besser als der vom SR, den ich in 2 Posts schon kritisiert habe, etwa so gut wie der vom BR.
Jetzt will ich von dir wissen, ob die Clips von dir auch meinen Ansprüchen oder Kriterien genügen ?
Konnten sich die Funkamateure gut darstellen ? Ist auf die Technik eingegangen worden ?
Die Madame hatte auf mich den Eindruck gemacht , als gibt es keine Ausrede , um nicht am Amateurfunk mit teilzunehmen. Wie stellen das die französischen Berichterstatter dar ?
Hier in Deutschland würde bei einer Funkamateurin gleich der Gender-Mainstreaming-Gleichberechtigungs-Emanzipations-Wahn abgeleiert. :kotz: Wozu ich nur meine: Über Gleichberechtigung spricht man nicht , die macht man !!

Und wenn man irgendwelche Gerüchte weiterverbreitet .... :bla: Das TETRA-BOS-Netz ist in Deutschland kompatibel !

Ansonsten hat der Alexander recht!
Egal aus welchen Ecken die Helfer anrücken. Mit ein bißchen Freischaltung auf deinem SEPURA oder Motorrolla oder Funkwerk Köpenick kannst du dich durch das ganze deutsche Netz mit jedem , der dir zugeteilt ist unterhalten.

Ist halt doof bei TETRA: der "ADMIN" muß das "freischalten" !
Wenn die Jungs aus BAYERN waren , hat da nicht nur Einer nicht aufgepaßt oder bei seiner Unterweisung gepennt.
Wenn die Jungs nicht aus BAYERN waren , sondern aus BAS-RHIN (Niederrhein frz.), ist das Netz leider nicht kompatibel.
In Europa gibt es da halt doofe Unterschiede , die nicht zusammenpassen.

Egal wieviel Wahrheit in deiner "Meldung" ist , es ist immer ein Argument für meine Implementierung für einen Notfunk in Deutschland:
-Die freiwerdenden Frequenzen sollten wie eine "Notfall-Ebene" erhalten bleiben und hier Anwendern/Gruppen aus Funkamateuren und Helfern der BOS zugute kommen, die die "Pflege" des Bandbereichs übernehmen. Die Infrastruktur ist vorhanden und müßte nicht einfach mit Gewalt in den MÜLL.

Ansonsten zu dem Thema:
Selber machen ! Besser machen !!
Nicht: Selber nichts machen , besser nichts machen .... :sdown:
SAARLAND
Großes vergeht immer im Kleinen.

Antworten

Zurück zu „AFU - Allgemein“