Ende der Hoffnung

Jack4300
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Re: Ende der Hoffnung

#106

Beitrag von Jack4300 » Sa 30. Dez 2017, 16:52

Der Anteil komischer Vögel dürfte ziemlich unabhängig sein von Lizenz oder nicht. Eine K-Lizenz ist wirklich überflüssig, wenn die Afuler den lizenzfreien Funk als Sprungbrett zur Lizenz sehen würden und diesen auch aktiv fördern würden. Hier insbesondere den CB-Funk. Manchmal reicht auch das was man schon hat. Ein besseres Miteinander würde sowohl 11m beleben als auch mehr Leute zur Lizenz motivieren. Da bin ich mit sicher.

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SHIELD 6-1-6
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Re: Ende der Hoffnung

#107

Beitrag von SHIELD 6-1-6 » Sa 30. Dez 2017, 17:38

Tja, Jack4300
die Realität sieht leider anders aus.
Schau Dich doch allein hier um.
Die CB`ler mit ihren Amateurfunkgeräten mobben die, die "postalisch" funken.
Die E-Lizenzler mobben die CB`ler
Die A-Lizenzler mobben alle
Und dann gibt`s noch die alten A-Lizenzler, die noch die alten Prüfungen, ohne Multiple Choice und mit
Morsen gemacht haben. Die mobben sogar die A`ler.

Wenn ich manchmal so lese und höre was da so gesagt und geschrieben wird, möchte man
gerne mal den "Moltrecht" nehmen und denen das Vorwort um die Ohren hauen.
So lange, bis die Bedeutung des Wortes HAM-Sprit ins Hirn sickert.

Gruß Björn

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xplane
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Re: Ende der Hoffnung

#108

Beitrag von xplane » Di 2. Jan 2018, 10:08

SHIELD 6-1-6 hat geschrieben:Tja, Jack4300
die Realität sieht leider anders aus.
Schau Dich doch allein hier um.
Die CB`ler mit ihren Amateurfunkgeräten mobben die, die "postalisch" funken.
Die E-Lizenzler mobben die CB`ler
Die A-Lizenzler mobben alle
Und dann gibt`s noch die alten A-Lizenzler, die noch die alten Prüfungen, ohne Multiple Choice und mit
Morsen gemacht haben. Die mobben sogar die A`ler.

Wenn ich manchmal so lese und höre was da so gesagt und geschrieben wird, möchte man
gerne mal den "Moltrecht" nehmen und denen das Vorwort um die Ohren hauen.
So lange, bis die Bedeutung des Wortes HAM-Sprit ins Hirn sickert.

Gruß Björn
:lol: :tup: :tup: :tup:

Wolf
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Re: Ende der Hoffnung

#109

Beitrag von Wolf » Di 2. Jan 2018, 19:25

SHIELD 6-1-6 hat geschrieben:(...)
Die CB`ler mit ihren Amateurfunkgeräten mobben die, die "postalisch" funken.
Die E-Lizenzler mobben die CB`ler
Die A-Lizenzler mobben alle
Und dann gibt`s noch die alten A-Lizenzler, die noch die alten Prüfungen, ohne Multiple Choice und mit
Morsen gemacht haben. Die mobben sogar die A`ler.

Wenn ich manchmal so lese und höre was da so gesagt und geschrieben wird, möchte man
gerne mal den "Moltrecht" nehmen und denen das Vorwort um die Ohren hauen.
So lange, bis die Bedeutung des Wortes HAM-Sprit ins Hirn sickert.
Naja, sowas kommt zwar öfter vor, aber verallgemeinern kann man es nicht.

Ein Grund für solche Mobbereien ist auch elitäres Klassendenken, das seinen Ursprung in den Anfangsjahren des Amateurfunks hat. Damals war das Medium Funk nur dem Staat vorbehalten. Privatleute durften (wenn überhaupt) nur dann Funk betreiben, wenn sie entsprechende Kenntnisse nachwiesen, was zu einem gewissen Elite-Bewusstsein der Funkamateure führte.

Damals war das auch sinnvoll, weil es kaum fertige Amateurfunkgeräte zu kaufen gab und die Funkamateure auf Selbstbau und Selbsthilfe ("HAM SPIRIT")angewiesen waren.

Heute ist das anderes. Millionen Menschen nutzen Funkgeräte (oftmals, ohne sich dessen bewusst zu sein, beschweige denn, eine Prüfung dafür ablegen zu müssen). Auch Amateurfunkgeräte gibt's massenweise in allen Preisklassen. Der Staat hat kaum Interesse am Amateurfunk, muss ihn aufgrund internationaler Verträge aber berücksichtigen. Das Prüfungs- und Lizenzklassen-System ist jedoch ein Tabu-Thema über das kaum sachlich diskutiert werden kann. Selbst bei zaghaften Reformbemühungen wie z.B. dem Wegfall des Nachweises von CW-Kenntnissen als Voraussetzung für den Zugang zu den KW-Bändern wurden Schreckensszenarien vom Untergang des Amateurfunks an die Wand gemalt. Was hat sich von all dem bewahrheitet? Nichts.

Heute sollte man sich fragen. in welchem Umfang Prüfungen für den Zugang zum Amateurfunkdienst erforderlich sind. Die VO-Funk schreibt den Nachweis von Kenntnissen zwar grundsätzlich vor, bietet aber bei der praktischen Umsetzung einen großen Spielraum. Gleiches gilt für die Unterteilung in verschiedene Lizenz"klassen" (die nicht mal in der VO Funk vorgeschrieben ist).

Aber sachliche Diskussionen darüber sind nicht möglich, ohne in polemischem QRM unterzugehen. Schade eigentlich, denn damit könnte man elitäres Klassendenken aufbrechen.

Gruß
Wolf :-)
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DocEmmettBrown
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Re: Ende der Hoffnung

#110

Beitrag von DocEmmettBrown » Mo 15. Jan 2018, 00:17

Und außerdem wird die AFu-Prüfung ja immer leichter.

73 de Daniel

Mordillo69
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Re: Ende der Hoffnung

#111

Beitrag von Mordillo69 » Mo 15. Jan 2018, 03:31

Einsteigerlizenz halt ich für Schwachsinn.Gab es doch damal schon.
C: war die Kleine
A: war die Mittlere
B: war die Große
Wer mehr wollte, mußte mehr machen
Dann kam 1989 die Wende.
Und dann mußte im Amateurfunk alles geändert werden
Warum eigendlich, war damals schon vollkommen überflüssig.
Meine persönliche Meinung

heavybyte
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Re: Ende der Hoffnung

#112

Beitrag von heavybyte » Mo 15. Jan 2018, 07:39

Mordillo69 hat geschrieben:Und dann mußte im Amateurfunk alles geändert werden
Warum eigendlich, war damals schon vollkommen überflüssig.
Die Welt verändert sich, der Mensch muss sich anpassen. Das gilt nichtnur für den Amateurfunk.

Es wird immer eine gewisse Anzahl von Leuten geben die es lieber sehen würden, wenn alles still stehen würde.
Einmal im Leben einen Beruf gelernt und den dann in seiner ursprünglichen Form bis zum Lebensende ausführen.
C: war die Kleine
A: war die Mittlere
B: war die Große
Der theortische Prüfungsteil der C-Lizenz unterschied sich in keinster Weise von dem der A-Lizenz.
Beide waren gleichauf, nur im Anschluss selbiger mussten die A-Lizenzler noch auf die Taste hauen.
Die B-Lizenz gabe es auf Antrag, wenn ein OM länger als 2 Jahre die A-Lizenz hatte.

So, jetzt erzähle mal, was daran gut war und was qualitativ die Klassen unterschied.

Dass damals das Morsen so hoch bewertet wurde, hat historische Gründe.
Die Welt verändert sich und darauf müssen wir reagieren.

Wach auf!

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Re: Ende der Hoffnung

#113

Beitrag von 13DS29 » Mo 15. Jan 2018, 08:18

Einspruch, bitte.

Die Fragen waren für A und C gleich, der Technikteil wurde extra gewertet. Hast Du Dich für C angemeldet und eine gewisse Punktzahl erreicht, hast Du nicht nur C, sondern die Technik von A gleich mit bestanden.
Die C war die UKW-Lizenz.
Von der Klasseneinteilung her finde ich es okay, wie es heute ist. Und es ist auch gut, dass nicht jeder Einsteiger gleich alles darf.

Dass die Autoupgrader auf A von 2006 einen auf dicke Hose machen, finde ich unerträglich.

Und weiter:
Wundert sich da ein Ossi, dass für ihn nach der Wende "alles" anders wurde? :dlol:
Über 80 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig funken - Schreib Dich nicht ab, mach die Amateurfunklizenz.

heavybyte
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Re: Ende der Hoffnung

#114

Beitrag von heavybyte » Mo 15. Jan 2018, 08:41

13DS29 hat geschrieben: Die Fragen waren für A und C gleich
Sag´ ich doch.
der Technikteil wurde extra gewertet.
Nö, alle haben die gleiche Prüfung gemacht, danach durften die C-Lizenzler gehen und die A-Lizenzler haben die Taste geklopft.
Hast Du Dich für C angemeldet und eine gewisse Punktzahl erreicht, hast Du nicht nur C, sondern die Technik von A gleich mit bestanden.
Nochmal, so sagte ich es.
Wer später die A nachmachen wollte, musste nurnoch die Taste kloppen.
Die C war die UKW-Lizenz.
yep, obwohl der gleiche Wissensstand gefordert war. Alleine das Tastenkloppen hat zum Funk auf der KW berechtigt.
Das soll gut gewesen sein?
Von der Klasseneinteilung her finde ich es okay, wie es heute ist. Und es ist auch gut, dass nicht jeder Einsteiger gleich alles darf.
Sehe ich auch so.
Dass die Autoupgrader auf A von 2006 einen auf dicke Hose machen, finde ich unerträglich.
Ist mir noch nicht begegnet, wüsste auch nicht warum.

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Re: Ende der Hoffnung

#115

Beitrag von 13DS29 » Mo 15. Jan 2018, 09:46

Noch einer, mit dem man nicht diskutieren kann, weil er nicht weiß, was er schreibt oder nicht schreibt, was er denkt oder denkt, er hätte geschrieben, dass ...

Ach, egal.
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Zintus
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Re: Ende der Hoffnung

#116

Beitrag von Zintus » Mo 15. Jan 2018, 11:44

13DS29 hat geschrieben:Einspruch, bitte.

Die Fragen waren für B und C gleich, der Technikteil wurde extra gewertet. Hast Du Dich für C angemeldet und eine gewisse Punktzahl erreicht, hast Du nicht nur C, sondern die Technik von A gleich mit bestanden.
Die C war die UKW-Lizenz.
Genauso war es. Komischerweise war die B die höchste Lizenzklasse, A die zweithöchste mit einigen wenigen KW-Bändern und C die dritte, ohne KW. A und B unterschieden sich im CW-Tempo, das gegeben und gehört werden konnte, 60 BpM für B und 30 BpM für A. Bei der Technik bin ich mir nicht ganz sicher, ob es zwischen A und B einen Unterschied gab. Für die B musste man im Technikteil mindestens 75 % richtig haben. Für die C musste man 50 % richtig haben. So war es jedenfalls im April 1985, als ich meine Prüfung machte. Da ich noch kein CW konnte, aber die Technik für die Klasse B bestanden hatte, bekam ich einen Stempel in meine Lizenzurkunde, der lautete: "Prüfungsteil Technische Kenntnisse für Klasse B erfüllt". Ich musste dann "nur" noch CW lernen, wozu ich mich nach einigen gescheiterten Anläufen schließlich 14 Jahre später durchringen konnte.

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Re: Ende der Hoffnung

#117

Beitrag von Yaesu FT857D » Mo 15. Jan 2018, 12:17

13DS29 hat geschrieben:Einspruch, bitte.

Die Fragen waren für A und C gleich, der Technikteil wurde extra gewertet. Hast Du Dich für C angemeldet und eine gewisse Punktzahl erreicht, hast Du nicht nur C, sondern die Technik von A gleich mit bestanden.
Die C war die UKW-Lizenz.
Von der Klasseneinteilung her finde ich es okay, wie es heute ist. Und es ist auch gut, dass nicht jeder Einsteiger gleich alles darf.

Dass die Autoupgrader auf A von 2006 einen auf dicke Hose machen, finde ich unerträglich.

Und weiter:
Wundert sich da ein Ossi, dass für ihn nach der Wende "alles" anders wurde? :dlol:
Nochmal Einspruch!
Die Fragen waren nur dann für C und A (bzw. B) gleich, wenn der Prüfling für Klasse C die sogenannte "B-Anwartschaft" beantragt und laut seiner Punktzahl auch erreicht hatte (im Technikteil).
Dann musste der nur irgendwann später mal das Morsen (CW) nachholen und zwar in der höchsten Geschwindigkeit geben und hören.
Hatte der C-Prüfling wenigstens A (also die mittlere) im Technikteil erreicht, musste er nur eine langsame Geschwindigkeit geben und hören und hatte somit A (damals nur DH-Rufzeichen) erreicht.
Die Sendeleistung für die A, war auf 150 W auf der KW (ich glaube nix WARC-Bänder?) und das gleiche auf UKW begrenzt.
Nach 2 Jahren Betrieb in A, konnten die dann aufstocken mit einer weiteren Morseprüfung auf die B-Klasse.
C war auf die UKW-Bänder 2m, 70cm und höher bis max. 75 W PEP begrenzt.

Nachdem das neue Amateurfunkgesetz (und damit eine neue Klasseneinteilung) 1997 erfolgte, waren automatisch alle früheren A-Klasse Lizenzierten (nur DH-Rufzeichen) plötzlich Klasse 1
und somit wie die früheren mit Klasse B ohne zusätzliche Prüfung im Morseteil, mit höherer Sendeleistung (bis 750 W)auf allen Bändern, auf den WARC-Bändern und später auch auf 6m, unterwegs....
Die frühere Klasse C wurde zu Klasse 2 und eine neue "Einsteigerklasse" die Klasse 3 war geboren.
Im Zuge des Wegfallens der Morseprüfung für den Zugang auf die KW, wurden 2006 alle Klassen nochmals geändert und seitdem gibt es Klasse A und Klasse E.

Eine Einsteigerklasse finde ich (gelinde gesagt) für die Katz.
Sehe es doch an dem Kurs für Klasse E, der z.Zt. an der (Fach)Hochschule hier in Kaiserslautern läuft.
Alles hochmotivierte junge Leute, die sich (auch aus ihrem schulischen Umfeld sei es an der FH oder an der Uni heraus) für Funk im allgemeinen interessieren und auch mal das technische hinterfragen!
Nicht nur um zu wissen, dass ihr Schmachtphone einen "Umsetzer" braucht, um Daten und Telefongespräche zu übertragen, sondern auch das, was dahinter steckt, was man dazu braucht usw...
Da kommt auch die KW und andere analoge Verfahren (wie ein OM zu Anfang sagte "Oldschool"), auch Digitalfunk usw. nicht zu kurz!
Was ich mir für die Zukunft wünschen würde,
wäre u.a. die Umsetzung der CEPT Decision 05/06 in ALLEN Ländern die der CEPT angehören, sodass ein Klasse E FA nur mit dem Landeskenner und / QRV werden kann, ohne spez. Gastlizenz...
Denn wir leben in einer Welt (zumindest noch in der EU), in der von einem Land in das andere gewechselt wird (sei es mit dem PKW, der Bahn, dem Flugzeug), sodass eine solche "Grenze" nur hinderlich ist!
73, Helmut DO1TBP

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Re: Ende der Hoffnung

#118

Beitrag von heavybyte » Mo 15. Jan 2018, 13:44

Nochmal Einspruch: Zu meiner Zeit, musste nur für A und C eine Prüfung abgelegt werden. Das geforderte Tempo für CW war damals 50Bpm. B bekam man auf Antrag wenn man schon mindestens 2 Jahre die Klasse A hatte. Der Unterschied zwischen A und B war nur die erlaubte Sendeleistung.
Nachtrag: Die erlaubte Sendeleistung war damals für die Klasse C auf 10W Verlustleistung der Endstufe begrenzt, für die Klasse A waren es 150W Verlustleistung. Für B weiss ich es nichtmehr so genau, ich glaube es waren 1kW.
Das war 10.6.1969

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Re: Ende der Hoffnung

#119

Beitrag von 13DL04 » Mo 15. Jan 2018, 14:44

Ich geb' dann auch nochmal meinen Senf dazu...

Wer sich zur Prüfung der Klasse A angemeldet hatte, aber nur >50% und < 66% der technischen Fragen korrekt beantwortet hatte wurde von den Prüfungsbeamten gefragt, ob er mit der Klasse C abschließen möchte, oder aber sich einen neuen Termin für die A-Prüfung geben lassen möchte (hier nur Prüfungsteil Technik und Morsetelagrafie).

Wer sich zur Prüfung der Klasse C angemeldet hatte, aber > 67% der technischen Fragen korrekt beantworten konnte, bekam einer Eintrag in seiner Lizenzurkunde mit dem ungefähren Wortlaut: "Für Lizenzklasse A nur Nachweis im Prüfungsteil Morsetelgrafie erforderlich." (Ich glaube ich habe noch eine Kopie meiner damaligen C-Lizenz irgendwo versteckt, inklusive diesem Eintrag.)

Und ja, die Fragen für Lizenzklasse C und A waren im technischen Teil identisch.

Stand März 1980, OPD Münster
73' "HORNSBY" (Wer Klartext redet, riskiert verstanden zu werden.)
Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit;
aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht. (Abraham Lincoln)

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Re: Ende der Hoffnung

#120

Beitrag von heavybyte » Mo 15. Jan 2018, 15:08

Da wurde ja regelrecht gefeilscht :roll:

Was uns C-Lizenzler damals aufregte, war die Beschränkung auf diese 10W Anodenverlustleistung.
Das Anoden hat man dann erst im Laufe der Jahre weggelassen.

Damals fing es dann an, dass Taxi-Funkgeräte ausgemustert wurden und die darin verbauten Endröhren, die QQE 03/12 mit ihren 10W Anodenverlustleisung für den AFU zur Verfügung standen.
Von Endtransistoren dieser Leistungsklasse konnten Privatleute damals nur träumen.

Dann setzte so langsam der Mitgliederschwund beim DARC ein und man fing an, an den Zulassungsbestimmungen zu basteln.

Die Bastelarbeiten sind gerade hier im Thread jetzt nachzulesen :sup:

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