"Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

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13DL04
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"Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#1

Beitrag von 13DL04 » Do 26. Okt 2017, 18:56

Laura Bergmann – 10 Jahre jung – hat am 24. Oktober ihre Prüfung bei der Bundesnetzagentur in Eschborn bestanden. Sie ist die jüngste Kursteilnehmerin, die bei dem Intensivkurs des OV Frankfurt am Main (F05) je teilgenommen hat. In der zweiten Ferienwoche von 13. bis 22. Oktober hatte sie die Prüfungsfragen fleißig gelernt und geübt. Vater Emil, DL8JJ, und Mutter Verjy Bergmann, DL9JJ, freuen sich, ihre Tochter unter ihrem neuen Call DO9JJ im Äther zu hören.

„Ein besonderes Dankeschön an Karl-Heinz, DC4PC, und das ganze Team vom OV F05 für die Unterstützung und den tollen Afu-E-Intensivkurs!“, resümiert DL8JJ, der sich nun stolzer Vater einer „Amateurfunkfamile“ nennen kann.

Quelle: https://www.darc.de/home/
73' "HORNSBY" (Wer Klartext redet, riskiert verstanden zu werden.)
Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit;
aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht. (Abraham Lincoln)

Jack4300
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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#2

Beitrag von Jack4300 » Do 26. Okt 2017, 19:40

Hätte ich es nicht selbst gesehen, es fiele mir schwer es zu glauben. Kommt mit Plüschtier im Arm und zieht knall hart alle Prüfungsteile durch. Das verdient höchsten Respekt. Nur mal zur Einordnung: Sie war wahrscheinlich vor den Sommerferien noch in der Grundschule.

Glückwunsch nochmal von hier aus.

73 Jack

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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#3

Beitrag von cougar » Do 26. Okt 2017, 19:51

Respekt :lol: da hat die Kleine manch Einem was vorraus!

DL6SEX
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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#4

Beitrag von DL6SEX » Do 26. Okt 2017, 23:14

Auch ich kann mich nur den Glückwünschen anschließen. Es ist schon eine Leistung, diese Klasse-E-Prüfung in diesem Alter zu bestehen. :banane:

Ich habe auch an diesem Intensivkurs vom F05 teilgenommen und muss sagen, daß die ganzen Tutoren wirklich ganze Arbeit geleistet haben. Für mich war es eher zum Auffrischen gedacht.

Nun bin ich mal gespannt, wieviele von den erwachsenen Teilnehmern dem positiven Beispiel von Laura Bergmann DO9JJ folgen und auch die Prüfung bestehen. :think:

73 de DJ1SAM, Stefan
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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#5

Beitrag von Wurstauge » Fr 27. Okt 2017, 11:32

do8ail hat geschrieben:...andere machen sich lächerlich...
War so logisch dass das kommt...
13LR666/DO8ZZ
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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#6

Beitrag von Woody » Fr 27. Okt 2017, 11:45

Lass das bloß nicht den Mäusequäler mitbekommen :D

Gratulation und 73
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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#7

Beitrag von funkfan » Fr 27. Okt 2017, 15:10

ist ja auch nicht irgendwer emil ist ein echt sehr ehrgeiziger und sehr guter funker und da ist es kaum verwunderlich wenn das töchterchen so früh den schein gemacht und deswegen auch von mir herzlichen glückwunsch ! :banane:

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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#8

Beitrag von Charly Alfa » Fr 27. Okt 2017, 17:35

Kenne auch so eine Familie, Vater , Mutter und Sohn (11 Jahre alt) Funkamateur.
Das hielte nicht lange an, das erste Smartphone war viel Interessanter .
Ist doch klar, über was sollen die Kids sich mit den "alten " unterhalten ausser 5/9 .
Umgekehrt aber genau so :clue:
In der Regel werden sie nur Funkamateur aus Überzeugung der Eltern !
Nicht´s falsch gemacht der Eltern, hätte ich auch gemacht , für die Bildung kann es nur on Vorteil sein !
Da scheint die Klasse E ja wirklich schwer zu sein
Klasse A erst Recht :dlol:
Sie werden immer jünger
https://www.qrz.com/DB/DJ5KM

73 de Charly

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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#9

Beitrag von funkfan » Fr 27. Okt 2017, 18:37

ja das eine schließt das andere ja nicht aus! verstehe auch nicht warum ein smartphone oder neue medien immer mit dem amaterfunk konkurrieren sollen! können sie auch nicht ist ne völlige andere baustelle und wer den amteurfunk versucht dem smartphone oder anderen kommerziellen kommunikationsmedien in konkurrenz zu setzen hat das hobby einfach nicht verstanden, denn darum gehts auch nicht! ob jetzt ein junger mensch bei dem hobby bleibt oder nicht hat viele gründe! das wird die zukunft zeigen und wie man das hobby versteht oder nur konsumiert!!! die reinen konsumenten sind aller spätestens nach 10 jahren wieder weg! das ist meine erfahrung in den letzte 45 jahren gewesen!

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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#10

Beitrag von Bondarenco » Sa 28. Okt 2017, 09:17

Da gibt es doch gar nix zu diskutieren,das ist eine tolle Leistung für ein 10 jähriges Kind.
73.

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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#11

Beitrag von funkfan » Sa 28. Okt 2017, 13:56

genau so ist es!

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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#12

Beitrag von Bondarenco » Sa 28. Okt 2017, 14:58

Und ich lege noch einen nach:
Ich kenne Erwachsene,die das nicht auf die Kette kriegen. 8)
73.

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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#13

Beitrag von guglielmo » Mo 30. Okt 2017, 07:06

Auch meine Achtung und Anerkennung.Wenn sie das, was die da auswendig gelernt hat, auch verstanden hat, wird mir das kleine Mädchen unheimlich :wink: . Schön das es noch Kinder gibt die lernen und sich durchbeißen können.

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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#14

Beitrag von Kanalratte I » Mo 30. Okt 2017, 12:48

Erstmal Gratulation der Kleinen, egal ob sie hier mitliest oder nicht. :)
Da sollen sich die Jammerer die meinen daß die Hürden so hoch sind, und man dringend eine leichtere Prüfung bräuchte mal eine Scheibe von Abschneiden.

Aber jetzt kommt für das Mädel der 2. Schritt: Aktiv werden. Das ist nämlich auch mit dem Schein in der Tasche manchmal gar nicht so leicht.
Hier in der Gegend hat ein Junge mit 12 Jahren die Lizenz gemacht, mittlerweile ist der glaub ich 15 oder so. Und wann hört man Ihn? Nur dann wenn der Papa (auch Lizensiert) über das Relais fragt wann der Sohnemann nach Hause kommt, oder andersrum der Sohn sagt, daß Papa auf dem Heimweg vom QRL noch schnell was vom Supermarkt mitbringen soll. :)
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Re: "Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie"

#15

Beitrag von Wolf » Mo 30. Okt 2017, 15:10

Solche euphorischen Meldungen über Kinder, die Außerordentliches geleistet haben, sind immer ein zweischneidiges Schwert.

Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich ist es eine beachtliche Leistung für die Zehnjährige, mal eben die Klasse-E-Lis zu machen. Ich kenne auch die Gründe nicht, die die Lütte dazu bewogen haben.

Aber generell frage ich mich bei solchen Geschichten doch, ob die Kinder das immer aus eigenem Antrieb/eigenem Interesse´gemacht haben oder ob manchmal eher die Interessen der Eltern im Vordergrund standen und die Kleinen nur mitgemacht haben, um den Eltern zu "gefallen" (wobei es völlig egal ist, obs um Amateurfunk oder irgendwas anderes geht).

Wie gesagt: Ich kenne die "JJ's" nicht und kann mir da kein Urteil erlauben. Aber ich denke schon, dass man solche Überlegungen nicht völlig ausblenden sollte.

Grüß
Wolf :-)
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

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