IC 7300 Freaks

gary
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Re: IC 7300 Freaks

#121

Beitrag von gary » Mi 12. Okt 2016, 18:03

Wer kann um diese Uhrzeit funken ??? Ich nicht, um 5 Uhr klingelt mein Wecker :dlol:

artlandxy
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Re: IC 7300 Freaks

#122

Beitrag von artlandxy » Mi 12. Okt 2016, 19:33

gary hat geschrieben:Wer kann um diese Uhrzeit funken ??? Ich nicht, um 5 Uhr klingelt mein Wecker :dlol:
Ach was. Schlaf wird ohnehin überbewertet. Musst nur aufpassen, das Du passend loskommst.
73

Radiofreund
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Re: IC 7300 Freaks

#123

Beitrag von Radiofreund » Mi 12. Okt 2016, 23:10

Charly Alfa hat geschrieben:Hier wird nur viel diskutiert um dem IC 7300 , funkt den überhaupt jemand damit !?
War letzte Nacht QRV und wie der Zufall war , mit 2 OM´s die ihn auch hatten.
War begeistert von der Modulation , dachte alle hätten ein teures Studio Equipment angeschlossen,
aber alle mit mir inbegriffen NUR das O-Mike .
Hat Spass gemacht , alle auch die ihn nicht hatten waren wieder begeistert von dem Gerät !

Wird fortgesetzt von Donnerstag auf Freitag in der Nacht ;ab 2 Uhr Küchenzeit CQ auf 3.714 !!!!!!!!!!
Mal vorbei hören und sich melden :wave:

73 de Charly
Aber Dein technischer Sachverstand reicht hoffentlich aus, um Fragestellungen zu den Eigenschaften des Sendeteils von denen des Empfängerteils eines Transceivers sachlich zu trennen und auch getrennt zu beurteilen... :roll:
Schon mal den Begriff "Kochbuchphysik" gehört? In der Wisenschaft und technischen Entwicklung gehört es inzwischen zum "guten Ton", daß die Bedingungen erfaßt und zur Beurteilung einer Sache - ihrer technisch-innovativen Werthaltigkeit - herangezogen werden, um eben genau diese zu beurteilen. Es ist wie bei der Hochsee-Schifffahrt: Bei ruhiger See sinken nur die Kähne, die total morsch sind, bei Windstärke 10 oder höher geht es an die Substanz, wo sich die Spreu vom Weizen trennt...

DeltaFox

Re: IC 7300 Freaks

#124

Beitrag von DeltaFox » Do 13. Okt 2016, 01:39

Schon mal den Begriff "Kochbuchphysik" gehört? In der Wisenschaft und technischen Entwicklung gehört es inzwischen zum "guten Ton", daß die Bedingungen erfaßt und zur Beurteilung einer Sache - ihrer technisch-innovativen Werthaltigkeit - herangezogen werden, um eben genau diese zu beurteilen.
Es gibt aber auch Menschen, die nie getestet haben und von vornherein alles Neue für schlecht erachten. Nur gut, dass es dann auch Leute gibt, die Geräte prüfen, und das ohne Einbezug ihrer technisch-innovativen "Werthaltigkeit" um dann zu der Erkenntnis zu gelangen:" Och, macht sich im Vergleich ganz ordentlich"!

Soll sich doch jeder sein eigenes Bild darüber machen!

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Re: IC 7300 Freaks

#125

Beitrag von Charly Alfa » Do 13. Okt 2016, 06:56

Wer kann um diese Uhrzeit funken ??? Ich nicht, um 5 Uhr klingelt mein Wecker :dlol:
Ja, so um diese Zeit wird Abendbrot gegessen :dlol:
Aber Dein technischer Sachverstand reicht hoffentlich aus, um .................
Das ganze technisch schlechtgeschriebene bla bla können die geschenkt haben die Ihn NICHT haben bzw. die , die IHN NIIE kaufen würden
weil ER ja so schlecht ist. :dlol:
Es ist wie es ist und ich finde ER ist besser wie es ist.
Das sagen auch die, die Ihn auch haben und damit funken.

Es gibt aber auch Menschen, die nie getestet haben und von vornherein alles Neue für schlecht erachten. Nur gut, dass es dann auch Leute gibt, die Geräte prüfen
Gut geschrieben :tup:

73 de Charly

DeltaFox

Re: IC 7300 Freaks

#126

Beitrag von DeltaFox » Do 13. Okt 2016, 11:23

Das ganze technisch schlechtgeschriebene bla bla können die geschenkt haben die Ihn NICHT haben bzw. die , die IHN NIIE kaufen würden

Stimmt, zumal das im Fall vom Radiofreund auch die altbekannte Monotonie ist!

Woody schreibt, er hat Probleme mit starken Radiosignalen und der "Fachmann" erkennt daraus, dass dies am begrenzen Dynamikumfang des Wandler liegt, alleine der Zusammenhang wie er darauf kommt, leuchtet mir nicht so ganz ein. Wie erwähnt, um clipping zu vermeiden, komme ich nicht umher mit Fließkommaberechnung zu agieren! Nur es gibt keine Fließkomma-Wandler. Selbst der Wandler mit 120dB Dynamikumfang wird bei diesen starken Radiosignalen in´s Clipping gehen. In der Audiotechnik vermeiden man digitales clipping durch korrektes analoges Einpegeln und dort gehören 24Bit Wandler zum guten Ton.
Zudem sitzen vor jedem A/D Wandler, analoge Tief-/ oder/und Hochpassfilter um Quantisierungsfehler und Artefakte zu vermeiden. Die Audiotechnik ist physikalisch nah zu gleiche der Hochfrequenztechnik wenn es um den Dynamikumfang geht. Aber wenn man die Bitrate und die Abtastrate im Bezug auf die spektralen Eigenschaften eines Signals in einen Topf wirft.....

Ich verweise eigentlich nicht so gern auf die Sherwood Leute, aber mal die Fakten:
Diese Liste, ist nach Dynamikumpfang der Geräte "sortiert". Auf Platz eins, steht dort mit 108dB Dynamikumfang der Flex6700 ein vollwertiges Computer-Funkgerät, der schlägt sogar den PT-8000 die Luxusklasse der digital/analog Geräte! Der IC-7300 steht mit maximal 94dB auf dem 13. Platz, danach kommen auch noch eine Menge analoger Funkgeräte mit schlechterem Dynamikumfang. Der Noise Floor des IC-7300 liegt bei -133dBm seine Eingangsempfindlichkeit bei 0,27uV! Also ab 220nV fängt der IC-7300 hörbar über der Rauschgrenze an (gut) zu arbeiten.

Aber natürlich, darf man die Glaubwürdigkeit dieser Liste mit der Begründung anzweifeln, dass irgendwas zum guten Ton gehört.

Ich kenne ähnliche Fälle aus dem Audiobereich! So richtig alte Tonmeister der öffentlich Rechtlichen, die kein gutes Wort an der Digitaltechnik lassen, aber im gleichen Atemzug über die Wertigkeit der Optimod´s (digitale Signalprozessoren) reden. Das sind so alte Säcke, die eine digitale von einer analogen Aufnahme unterscheiden können. Uns hat´s interessiert, wir haben den Vergleich gemacht. Keiner derer hat auch nur ansatzweise einen Unterschied gehört!

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Re: IC 7300 Freaks

#127

Beitrag von neo2103 » Do 13. Okt 2016, 12:53

Also ich wollte nur sagen das ich den noch immer echt gut finde :thup:

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Re: IC 7300 Freaks

#128

Beitrag von 13ctxxx » Do 13. Okt 2016, 13:34

Hatte mir mal einen für eine Woche vom Funkfreund ausgeliehen

7300 VS meinem alten 756 Pro 2

Sicher nicht schlecht für das Geld aber der Pro 2 bleibt hier stehen

73

PS Mein Kollege wollte Tauschen :nono:

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Re: IC 7300 Freaks

#129

Beitrag von Radiofreund » Do 13. Okt 2016, 15:16

13ctxxx hat geschrieben:Hatte mir mal einen für eine Woche vom Funkfreund ausgeliehen

7300 VS meinem alten 756 Pro 2

Sicher nicht schlecht für das Geld aber der Pro 2 bleibt hier stehen

73

PS Mein Kollege wollte Tauschen :nono:
Hallo 13txxx,
da bleibt mir nur ein fettes Grinsen... :D :lol: :mrgreen: :dlol: , eine richtig dimensionierte ZF mit drei bis vier Mischfrequenzen ist eben doch nicht zu verachten :tup: ...

Gruß
Radiofreund :wave:

DeltaFox

Re: IC 7300 Freaks

#130

Beitrag von DeltaFox » Do 13. Okt 2016, 17:50

da bleibt mir nur ein fettes Grinsen... :D :lol: :mrgreen: :dlol: , eine richtig dimensionierte ZF mit drei bis vier Mischfrequenzen ist eben doch nicht zu verachten :tup: ...
Es wird langsam peinlich lieber Radiofreund! Erst bestätigt dir der IC-7300 die Tatsache, dass digitale Filter nicht in eine ZF gehören sondern dahinter in die "Demodulation", obwohl er gar keine ZF hat und die DSP in dem Gerät für die Demodulation zuständig ist. Und nun, zaubert dir ein Gerät mit digitalen Filtern in der ZF ein fettes Grinsen in´s Gesicht. Du solltest über deine Ausführen mal gehörig nachdenken habe ich so das Gefühlt.

Dafür das du dich selber als "Fachmann" präsentierst, ist das enorm auffällig.

Aber soviel zum Thema: Alte Säcke der Tontechnik.

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Re: IC 7300 Freaks

#131

Beitrag von salat » Fr 14. Okt 2016, 17:48

Beim 756 kommt der DSP erst nach der 3. ZF auf 36 kHz. Voher sind's noch Kristall/Keramikfilter.
Wenn man vom Neupreis ausgeht sind die zwei Geräte aber in völlig verschiedenen Liegen - warten auf den IC-7610 für faire Vergleiche?

73, Sascha

DeltaFox

Re: IC 7300 Freaks

#132

Beitrag von DeltaFox » Fr 14. Okt 2016, 19:13

Beim 756 kommt der DSP erst nach der 3. ZF auf 36 kHz. Voher sind's noch Kristall/Keramikfilter.
Was bei den Gängigen DSP-Geräten grundsätzlich der Fall ist. Arbeitest du mit mehreren ZF-Stufen, wird zumeist immer die ZF mit der niedrigsten Mischfrequenz jene sein, dessen Signale du durch die DSP verarbeiten lässt. Einfach weil es die best zu beherrschende Frequenz ist ohne größeren Aufwand. Bei Icom ist es immer besagte 36KHz ZF. Die DSP sitzen also meist immer in der letzten ZF-Stufe (bei Icom).

Was- bei genauerer Betrachtung- Radiofreunds fundamentale Bedenken gegenüber DSP-Filtern in der ZF-zumindest seiner Aussage nach, gehört in die Demodulation- noch absurder erscheinen lässt. Zumeist sitzen diese Filter ja schon in den letzten ZF-Stufen vor der Demodulation.
Nur hat das ja nichts mit dem IC-7300 zutun, weswegen die Frage, wie er das Eine mit dem Anderen Verbinden kann, sinnvoll erscheinen könnte.
Der IC-7300 bestätigt seine fundamentalen Bedenken gegenüber digitalen Filter in der ZF, dabei hat der nicht mal eine ZF geschweige den Filter in dieser, sondern die DSP übernimmt die komplette Demodulation.
Also stellen wir Mal die grundsätzliche Frage: Gibt es überhaupt Geräte mit digitalen Filtern in eine der vorderen ZF-Stufen über die sich Radiofreund auslassen könnte? Ist mir so jetzt kein Gerät bewusst.

Bis jetzt, hat er noch keine wirklich technisch sinnvolle Begründung geliefert. Nur weil die DSP respektive der Wandler einen begrenzen Dynamikumfang hat ist Nonsens!

Und an den Analogen Filtern in den anderen Stufen kann das nicht liegen. Ausser man erklärt mir jetzt, dass analoge Filter effektiver arbeiten als digitale Filter, was ich dann mal definitiv verneinen werde. Digitale Filter arbeiten vollkommen anders als ihre analogen Vertreter. Es sind weder passive noch aktive Filter, sondern sie rechnen "Signalanteile" weg oder hinzu!

Das bedeutet bspw. das du digitale Filter programmieren kannst die egal wie du die Parameter setzt nie dazu neigen werden, ein Eigenresonanz zu erzeugen, was du oftmals bei älteren Geräten gerade bei schmalbannigen CW-Filtern hast. Zudem erreichst du bei digitalen Filtern eine Ordnungsgröße, die du analog in der Form überhaupt nicht umsetzten könntest.
Aber ein noch viel wichtigerer Aspekt ist, dass digitale Filter phasenlinear sind und keine unter umständen ungünstige Phasenverschiebungen verursacht. Vor allem wenn du sie im absoluten "Grenzbereich" betreibst.

Im Grunde ist aber alles nur eine Frage der Umsetzung! Sicherlich hätte Icom beim IC-7300 gerade im Bezug auf stärkere Signale einiges besser machen können.
Aber dennoch- und ich selber besitze dieses Geräte nicht mal- finde ich, ist er für seine Aufgaben und in dem Preissegment eine sehr gute Alternative zu analogen Vertretern in dieser Preisklasse.
warten auf den IC-7610 für faire Vergleiche?
Ich weiß nicht ob das überhaupt in dem Sinn ein fairer Vergleich ist! Man müsste die Geräte auf dem Messplatz vergleichen um zu einem Aussagekräftigen Ergebnis zu kommen.
Der IC-7610 ist von der Technik her identisch mit dem IC-7300, lediglich hat er einige Funktionen mehr.
Rein von den Messergebnissen her, ist es aber so, dass schon der IC-7300 besser da steht als der IC-756 Pro2. Aber wie das jeder für sich empfindet, ist eine ganz andere Geschichte!
Der IC-756 Pro2 könnte in so einem Vergleich schon "besser" für dich sein, weil sein akustischer Klag, also das was aus dem Lautsprecher kommt, wesentlich voller klingt.

Was auch der Grund ist, weshalb ich auf ein breites Grinsen im Gesicht eines Operators nicht viel gebe!

Aber, wenn man sich mal ein wenig mit der Technologie hinter diesem Konzept beschäftigt, und das auch Mal an Radiofreund gerichtet, wird man relativ schnell erkennen, dass digitale Geradeausempfänger- und die ersten Vertreter dieser Gattung waren die auf dem Softrock Projekt basierenden Systeme- immer Probleme mit zu starken Signalen haben. Das liegt nicht an dem Dynamikumfang des Wandlers, denn diese wurden über die Soundkarte betrieben wo 24Bit möglich sind, sondern grundsätzlich an der Berechnung der I/Q Signale, es is mathematisch begründet und hängt mit dem Offset der beiden Signale zusammen. Das jetzt zu erklären, macht keinen Spaß ;-)

salat
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Re: IC 7300 Freaks

#133

Beitrag von salat » Fr 14. Okt 2016, 21:21

DeltaFox hat geschrieben:Aber dennoch- und ich selber besitze dieses Geräte nicht mal- finde ich, ist er für seine Aufgaben und in dem Preissegment eine sehr gute Alternative zu analogen Vertretern in dieser Preisklasse.
Ja, der IC-7300 wäre momentan meine erste Wahl als Einstiegs-HF TRX (Würde ich mir vllt. für Portabelbetrieb holen, wenn ich nicht eh viel zu viele TRX hätte) .
warten auf den IC-7610 für faire Vergleiche?
Der IC-7610 ist von der Technik her identisch mit dem IC-7300, lediglich hat er einige Funktionen mehr.
Da wäre ich nicht so ganz sicher - Vieleicht wird der ADC 16bitig? Ich hätte jetzt schon gedacht, dass die sich bei dem neuen gehobene Mittelklassenprodukt sich einigen Kritikpunkten des 7300ers annehmen.
Man kann auf den Videos auch 40m und 20m auf einmal sehen.

Warten wir mal auf die Specs..

73, Sascha

DeltaFox

Re: IC 7300 Freaks

#134

Beitrag von DeltaFox » Fr 14. Okt 2016, 22:28

Da wäre ich nicht so ganz sicher - Vieleicht wird der ADC 16bitig?
Doch, da bin ich mir sogar sehr sicher! Das Schaltungskonzept der Aufbereitung ist identisch lediglich die Programmierung weißt unterschiedliche Merkmale auf.
Möglich, dass es hier und da noch witzige Veränderungen gibt/gab, nicht umsonst kam der 7300 zuerst. Aber im Grunde ist es dasselbe Gerät in groß.
Der Augenmerk liegt da mehr auf der Programmierung, bessere Algorithmen, mehr Funktionen , so was. Natürlich auch ein wenig mehr Technik. Monitorausgang z.B.

Aber im laufe der Zeit, wird der IC-7300 auch witzige Veränderungen erfahren, weswegen man bei Icom eigentlich nie die ersten Geräte kaufen sollte, reift beim Kunden :wink:
Dieses Problem mit der Übersteuerung bspw. hat Icom auf dem Schirm.

Und ja, auch der IC-7610 ADC wird "16Bittig :dlol: " genialer Begriff :thup:

Dookie
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Re: IC 7300 Freaks

#135

Beitrag von Dookie » Di 22. Nov 2016, 17:43

Ich habe einen 7300 und bin mit diesem Gerät sehr zufrieden.
Einzig fällt mir auf, dass gegenüber dem analogen Vorgerät ich beim Empfang schwacher Signale - warum auch immer - an den Filtern heruzuspielen HABE. Das heißt mach ich es nicht, kann es sein, dass das Signal nicht unbedingt lesbar genug ist (und mit lesbar mein ich tatsächlich man hört es nicht anständig). Spiele ich mich mit den Filtereinstellungen kann das zu extremen Verbesserungen führen.
Warum das so ist, weiß ich nicht. Ich bin kein Profi. Ich kann nur sagen, DASS es in meinem Fall so ist. Als Vergleich: Der FT857 hat davor zwar auch gewisse Filtereinstellungen gehabt und auch DSP (war ein 857D), allerdings war da der Unterschied nicht so gravierend. Gehört/Verstanden hat man die schwache Stationen immer, sofern sie "im Gerät da" war. Egal, ob mit Filter(einstellung) oder ohne. Beim 7300 -rein empirisch- kann ich sagen, ist es nicht so. Wenn Du ein äußerst schwaches Signal hast und Du siehst es im Wasserfall so dezent, kurbelst hin und hörst erstmal sehr wenig, dann evtl richtigen Filter auswählen und nochmals solange den Filter "per Hand" manuel feinjustieren, bis das Signal knackig hörbar wird. Dann ist es wirklich hörbar und nicht blos subtil wahrnehmbar. Verbesserungen sind da aus meiner Sicht durch einfaches Herumstellen an den Filtereinstellungen wirklich nützlich. Kannte ich so nicht vom Yaesu-Gerät. Wie gesagt bezieht sich das auf SCHWACHE Signale.

Als Antenne verwende ich eine Käferlein-Magnetic-Loop.
Bisher bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden, OVL leuchtet bei mir so gut wie nie auf, erstens hab ich keine Antennenfarmen bzw riesen Antennen zig Meter aufgebaut, zweitens wird die Loopantenne ihre Preselektoreigenschaften einfließen lassen. Ich kann nicht klagen, bin zufrieden.

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