Statische Aufladung Antenne

criticalcore5711
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Re: Statische Aufladung Antenne

#16

Beitrag von criticalcore5711 »

DF2JP hat geschrieben: Mo 28. Jun 2021, 09:03 Mantelwellen sind immer ein Zeichen von ungenügender Stationserdung.
Der Antennenstrom braucht einen Weg zur Erde, wenn er den nicht findet, sucht er sich einen Weg... notfalls über den OP.
:dlol:

Komisch, meine letzte L/2 war auf einem sehr, sehr gut geerdeten metallmast aufgebaut der dazu noch in Ufernähe zu mehreren das Grundstück umgebenden seen stand. Trotzdem hatte ich mantelwellen und nur eine MWS konnte das ganze abstellen.

Also irgendwas stimmt an deiner Aussage nicht.

Zumindest kann es nicht nur an der Erdung alleine liegen.
VictorPapa
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Re: Statische Aufladung Antenne

#17

Beitrag von VictorPapa »

Hi,

folgendes kann, muss aber nicht umbedingt helfen:

1. Antenne richtig auf Resonanz abstimmen
2. Mantelwellen-Sperre kurz unter der Antenne verwenden (ca. 6 Wdg mit d=10cm)
3. DC-Grounded Antenne verwenden
4. Erden schadet nicht - Antenne, Mast, Geräte und Kabel
5. 1:1 Balun verwenden
6. Hoch-Ohmigen Draht Widerstand im Funkgrät im Antennen-Anschluss zwischenschalten
7. Draht-Spule (ca. 15 Wdg. mit d=2cm) am Fußpunkt zwischenschalten (siehe Butternut Antennen)
8. An der Antennen-Spitze eine Kugel/Korb o.ä. anbringen
9. Funkenstrecke einbauen
10. Mit Schalter die Antenne kurzfristig auf Erde schalten (entladen)
11. Gutes Koaxial-Kabel verwenden
12. Defekte, wie Kabelschäden, schlechte Lötstellen, Verschraubungen und Kontakte ausschließen

73 Victor
noone
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Re: Statische Aufladung Antenne

#18

Beitrag von noone »

criticalcore5711 hat geschrieben: Mo 28. Jun 2021, 13:20
DF2JP hat geschrieben: Mo 28. Jun 2021, 09:03 Mantelwellen sind immer ein Zeichen von ungenügender Stationserdung.
Der Antennenstrom braucht einen Weg zur Erde, wenn er den nicht findet, sucht er sich einen Weg... notfalls über den OP.
:dlol:

Komisch, meine letzte L/2 war auf einem sehr, sehr gut geerdeten metallmast aufgebaut der dazu noch in Ufernähe zu mehreren das Grundstück umgebenden seen stand. Trotzdem hatte ich mantelwellen und nur eine MWS konnte das ganze abstellen.

Also irgendwas stimmt an deiner Aussage nicht.

Zumindest kann es nicht nur an der Erdung alleine liegen.
Antennenstrom ist Hochfrequenz einfach mal oben in der Nähe der Antenne (am besten auf den Stecker) auf eine blanke Stelle mit zb einer Schlauchschelle ein Kabel oder mehrere um Landa/4 Länge (abgestimmt) oder wenns nichts bringt auch mal länger und mehrere in beliebigen Längen festzwingen.

Da ist es egal ob alte Stromkabel, Lautsprecherkabel alte Koax TV-Koax Netzwerkkabel usw usw Hauptsache es leitet! Ich habe schon Steuerungskabel mit 20, 30 oder mehr von 0,25 bis 1mm² Einzelleiter gesehen, als Radialnetz einfach auf dem Boden oder unter zb einem Teppich.
Tomatenpizza
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Re: Statische Aufladung Antenne

#19

Beitrag von Tomatenpizza »

Hallo Leute, danke für die ganzen Rückmeldungen. Ja, das geriffelte um das Koaxkabel ist ein Kunststoffschlauch, weil wir manchmal einen Marder auf dem Dachboden haben, nicht dass der das anknabbert. Ich versuche, dass ich die Antenne nach draußen bekomme, die Vermieterin möchte vorher noch jemanden aus ihrem Bekanntenkreis fragen, der sich auch mit Funk auskennt, bevor sie mir erlaubt, dass ich sie auf den Balkon bringe und ein 5mm Loch durch den Fensterrahmen bohren darf. Hoffentlich bekomme ich nicht irgendwelche sinnlosen Vorschläge zurück. Eine Mantelwellensperre werde ich auch nochmal basteln, aber wenn ich sehe, wie das um den Ferritkern gewürgt wird, da sehe ich kein gutes SWR. Wenns gar nicht geht, dann muss ich die Antenne eben tagsüber aufbauen und das Kabel durchs Fenster hängen. Gut gut, lassen wir es erst einmal dabei, nochmal danke für eure Hilfe :thup:
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lonee
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Re: Statische Aufladung Antenne

#20

Beitrag von lonee »

Du brauchst für eine einfache Mantelwellensperre kein Kabel durch irgendwelche Ferritringe würgen.
Da tun es auch eine Reihe Ferritperlen, die man auf das Kabel auffädelt.
Alternativ dazu, kann man auch eine Luftspule in das Koaxkabel wickeln, wenn man am Ende der Spule die Abschirmung erden kann.

Und wenn Du 5mm bohren darfst, fallen 7mm nicht mehr auf. (Das wäre dann das bessere Kabel).

Gruß,
André

Aber wenn Du doch eh schon die Antenne auf dem Dachboden hast, wäre es doch ein Leichtes dort eine fachgerechte Halterung anzubringen.
Dann vielleicht noch mit dem Vermieter vertraglich regeln, dass man bei Auszug den Kram wieder in den Ursprungszustand versetzt.
Die herausgenommene Dachpfanne sollte man dann natürlich beiseite legen!!! ;-)

Das funktioniert natürlich nur, wenn von vorherigen Antennen noch eine Leitung zur Potential-Ausgleichsschiene liegt.
(die muss man nämlich anklemmen, wenn es fachgerecht sein soll!)

Gruß,
André
Tomatenpizza
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Re: Statische Aufladung Antenne

#21

Beitrag von Tomatenpizza »

lonee hat geschrieben: Do 15. Jul 2021, 17:04 Du brauchst für eine einfache Mantelwellensperre kein Kabel durch irgendwelche Ferritringe würgen.
Da tun es auch eine Reihe Ferritperlen, die man auf das Kabel auffädelt.
Alternativ dazu, kann man auch eine Luftspule in das Koaxkabel wickeln, wenn man am Ende der Spule die Abschirmung erden kann.

Und wenn Du 5mm bohren darfst, fallen 7mm nicht mehr auf. (Das wäre dann das bessere Kabel).

Gruß,
André

Aber wenn Du doch eh schon die Antenne auf dem Dachboden hast, wäre es doch ein Leichtes dort eine fachgerechte Halterung anzubringen.
Dann vielleicht noch mit dem Vermieter vertraglich regeln, dass man bei Auszug den Kram wieder in den Ursprungszustand versetzt.
Die herausgenommene Dachpfanne sollte man dann natürlich beiseite legen!!! ;-)

Das funktioniert natürlich nur, wenn von vorherigen Antennen noch eine Leitung zur Potential-Ausgleichsschiene liegt.
(die muss man nämlich anklemmen, wenn es fachgerecht sein soll!)

Gruß,
André
Hey, danke für die Antwort. Habe jetzt auch nochmal ein nagelneues, gutes (!) Koaxkabel mit nagelneuen Steckern genommen. Ja, ich habe die Antenne jetzt mal geerdet (als Test am Schutzleiter), meine Stehwelle ist sofort deutlich besser geworden, jedoch, wenn ich von der Masse zum Schutzleiter an der Steckdose die Spannung messe (hat mir ein Elektriker gesagt) und ich auf TX gehe, dann misst das Messgerät zwischen 40V u. 50V Wechselspannung, ist das normal? Ich möchte nicht schon wieder eine gebritzelt bekommen?! Ich habe noch nie meine Antennen geerdet oder Mantelwellensperren gebraucht, alles hat immer funktioniert, was mache ich verkehrt? Das mit der Spannung beim Senden interessiert mich. Danke
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Re: Statische Aufladung Antenne

#22

Beitrag von lonee »

Tomatenpizza hat geschrieben: Mo 19. Jul 2021, 16:21 Habe jetzt auch nochmal ein nagelneues, gutes (!) Koaxkabel mit nagelneuen Steckern genommen. Ja, ich habe die Antenne jetzt mal geerdet (als Test am Schutzleiter), meine Stehwelle ist sofort deutlich besser geworden,
Kabel gewechsel,-> Unterschied zu vorher?
Antenne "geerdet?" Was habe ich mir darunter vorzustellen?

Bei den beschriebenen Messungen stehe ich gerade auf dem Schlauch.
Was hast Du denn da messen wollen, abgesehen davon dass Du offensichtlich einen Potentialunterschied hast?

Gruß,
André
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Re: Statische Aufladung Antenne

#23

Beitrag von Jack4300 »

Tomatenpizza hat geschrieben: Mo 19. Jul 2021, 16:21 ... wenn ich von der Masse zum Schutzleiter an der Steckdose die Spannung messe (hat mir ein Elektriker gesagt) und ich auf TX gehe, dann misst das Messgerät zwischen 40V u. 50V Wechselspannung, ist das normal?
Ist denn dein Messgerät HF-fest? Sonst kann es schon sein, dass es alles Mögliche anzeigt. Also bei einem Wald-und-Wiesen-Multimeter wäre ich da extrem skeptisch.
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Re: Statische Aufladung Antenne

#24

Beitrag von Tomatenpizza »

Jack4300 hat geschrieben: Di 20. Jul 2021, 11:16
Tomatenpizza hat geschrieben: Mo 19. Jul 2021, 16:21 ... wenn ich von der Masse zum Schutzleiter an der Steckdose die Spannung messe (hat mir ein Elektriker gesagt) und ich auf TX gehe, dann misst das Messgerät zwischen 40V u. 50V Wechselspannung, ist das normal?
Ist denn dein Messgerät HF-fest? Sonst kann es schon sein, dass es alles Mögliche anzeigt. Also bei einem Wald-und-Wiesen-Multimeter wäre ich da extrem skeptisch.


Nee, ist nur ein kleines, ganz normales Messgerät
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Re: Statische Aufladung Antenne

#25

Beitrag von Tomatenpizza »

lonee hat geschrieben: Mo 19. Jul 2021, 22:27
Tomatenpizza hat geschrieben: Mo 19. Jul 2021, 16:21 Habe jetzt auch nochmal ein nagelneues, gutes (!) Koaxkabel mit nagelneuen Steckern genommen. Ja, ich habe die Antenne jetzt mal geerdet (als Test am Schutzleiter), meine Stehwelle ist sofort deutlich besser geworden,
Kabel gewechsel,-> Unterschied zu vorher?
Antenne "geerdet?" Was habe ich mir darunter vorzustellen?

Bei den beschriebenen Messungen stehe ich gerade auf dem Schlauch.
Was hast Du denn da messen wollen, abgesehen davon dass Du offensichtlich einen Potentialunterschied hast?

Gruß,
André
Mit Antenne geerdet meine ich, dass ich das Rohr, an dem die Antenne montiert ist, auf den Schutzleiter (also im Endeffekt auf die Potentialausgleichsschiene) gelegt habe
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Re: Statische Aufladung Antenne

#26

Beitrag von Tomatenpizza »

Eine Mantelwellensperre a la YouTube habe ich jetzt auch noch gebastelt, mit einem FT-140-43 und gutem RG58. Das werde ich noch in die Antennenleitung einschleifen, die Antennenhalterung erden und dann bekomme ich hoffentlich keine mehr gebritzelt.
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Re: Statische Aufladung Antenne

#27

Beitrag von lonee »

Alsoo,.. der Schutzleiter ist zwar mit der Potential-Ausgleichsschiene verbunden, normalerweise ist aber der Schutzleiter unter dem Dach unzureichend.
Will sagen: Normalerweise bekommt die Antenne eine eigene Leitung zur Schiene und ebenso eine Leitung aus dem Shack wo dann die Gerätegehäuse dran kommen.
Ich bekomme aber gerade einen anderen Verdacht. Könnte es sein, dass Euer Haus nur eine sogenannte "Nullung" hat?
Da wird dann über den Nullleiter "geerdet" (was natürlich Blödsinn ist).
Dabei kann es aber passieren, dass Kriechstrom auf den Gehäusen der Geräte ist. Und damit auch auf der "Masse" der Antenne. (diese ist ja über die Abschirmung mit dem Funkgerät verbunden und dieses dann mit dem Netzteil.)

Du könntest einen Versuch machen, um dies herauszufinden.
1. Gerät an Akku anklemmen und die "Erde" an der Antenne entfernen.-> Test.
2. Netzteil wieder anklemmen.-> Test... anschließend den Anschlussstecker des Netzteiles in der Schukodose umdrehen -> Test.
3. Antenne wieder an Schutzleiter anklemmen und die Testfolge von 2. wiederholen.

Du solltest auf alle Fälle eine Veränderung feststellen können. Zudem scheint Deine Antenne zu wenig "Gegengewicht" zu haben.
Du könntest zusätzliche Radiale auf den Boden auslegen, um den Effekt zu vermindern.

Die Mantelwellensperre schaut gut aus, jedoch wäre die Luftspule einfacher gewesen.
Du solltest aber auch die Verbindung NACH der Mantelwellensperre auf Erde legen.
Also Antenne-> Mantelwellensperre->(Verbindung zum Koaxkabel erden)->Koax runter zum Shack.

Gruß,
André
Tomatenpizza
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Re: Statische Aufladung Antenne

#28

Beitrag von Tomatenpizza »

lonee hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 10:41 Alsoo,.. der Schutzleiter ist zwar mit der Potential-Ausgleichsschiene verbunden, normalerweise ist aber der Schutzleiter unter dem Dach unzureichend.
Will sagen: Normalerweise bekommt die Antenne eine eigene Leitung zur Schiene und ebenso eine Leitung aus dem Shack wo dann die Gerätegehäuse dran kommen.
Ich bekomme aber gerade einen anderen Verdacht. Könnte es sein, dass Euer Haus nur eine sogenannte "Nullung" hat?
Da wird dann über den Nullleiter "geerdet" (was natürlich Blödsinn ist).
Dabei kann es aber passieren, dass Kriechstrom auf den Gehäusen der Geräte ist. Und damit auch auf der "Masse" der Antenne. (diese ist ja über die Abschirmung mit dem Funkgerät verbunden und dieses dann mit dem Netzteil.)

Du könntest einen Versuch machen, um dies herauszufinden.
1. Gerät an Akku anklemmen und die "Erde" an der Antenne entfernen.-> Test.
2. Netzteil wieder anklemmen.-> Test... anschließend den Anschlussstecker des Netzteiles in der Schukodose umdrehen -> Test.
3. Antenne wieder an Schutzleiter anklemmen und die Testfolge von 2. wiederholen.

Du solltest auf alle Fälle eine Veränderung feststellen können. Zudem scheint Deine Antenne zu wenig "Gegengewicht" zu haben.
Du könntest zusätzliche Radiale auf den Boden auslegen, um den Effekt zu vermindern.

Die Mantelwellensperre schaut gut aus, jedoch wäre die Luftspule einfacher gewesen.
Du solltest aber auch die Verbindung NACH der Mantelwellensperre auf Erde legen.
Also Antenne-> Mantelwellensperre->(Verbindung zum Koaxkabel erden)->Koax runter zum Shack.

Gruß,
André
Hallo André

Danke für Deine Ausführungen, ich gehe davon aus, Du meinst mit Nullleiter die blaue Ader. Nein, auf gar keinen Fall, ohne dass ich das getestet habe, denn die Wohnung und die wirklich komplette Stromanlage im ganzen Haus wurde vor etwa drei Jahren vollständig erneuert.

Was meinst Du mit "1. Gerät an Akku anklemmen und die "Erde" an der Antenne entfernen.-> Test" Also auf TX gehen und gucken, ob es britzelt? :wink:

Die Antenne ist eine Sirio Signal Keeper 27, also eine
Groundplane Antenne mit drei Radialen, das war unter Dach die beste Lösung für mich.

Danke erstmal
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Screenshot_20210722_113058.jpg
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Re: Statische Aufladung Antenne

#29

Beitrag von lonee »

Ich versuche das mal zu erläutern.
Wenn Du Kriechstrom am Netzteil hast, überträgt sich dieser via Minusleitung auf das Funkgerät.
Das kann auch mal passieren, wenn man das Funkgerät AUF das Netzteil stellt und sich z.B. die Gehäuse berühren.
Wenn aber kein Netzteil angeschlossen ist, sondern nur der Akku als Spannungsquelle, ist der Rest der Station aus dem Thema.
Also Antenne, Kabel und TRX.

Was mir auf dem Bild auffällt, sind die sehr kurzen Radiale der Antenne.
Ich würde Testweise diese mal auf Lambda 1/4 verlängern.
Ne Lüsterklemme am Ende der Radiale und den Draht dann daran anklemmen.
Die 3 Drähte kannst Du dann auf dem Boden auslegen.
Die Wellenlänge auf Kanal 1 /26.965 (also ungefähre Mitte der 80K) wäre 11.118 m
11.118 m : 4 = 2,779 = 2,78m (hier müsste man je nach Drahtdicke ggf. anpassen. Stichwort: Verkürzungsfaktor bzw. Schlankheitsgrad.) in der Regel liegt man aber recht gut, wenn man die Gesamtlänge so macht.

Probier das mal bei abgeklemmtem Schutzleiter aus. Dafür reicht auch altes Lautsprecherkabel oder sonstwas.
Wird ja nicht nass und es kommt auch keine Belastung drauf.

Gruß,
André
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Krampfader
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Re: Statische Aufladung Antenne

#30

Beitrag von Krampfader »

lonee hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 11:55Ne Lüsterklemme am Ende der Radiale und den Draht dann daran anklemmen.
Dazu muss man allerdings erst an den Enden der drei GFK-Radials den eingearbeiteten Kupferkern freilegen.

Bandmitte ist bei 80 Kanälen der Kanal 03.

Andreas :wave:
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