Fuchsjagd im Sinne der BNA

DD1GG
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Re: Fuchsjagd im Sinne der BNA

#91

Beitrag von DD1GG » So 28. Okt 2018, 07:49

Moin,

war wohl in meiner abstinenten Zeit. Habe mittlerweile Störungen bis + 20 DB auf 11m. Mit der Loop geht es noch im Radius bis 40 km, dann ist Ende.

20/40 m so leidlich, 80 erzeugt einen erhöhten Kotzreiz. Rest ist dicht. Hab schon einen Großteil verscheuert. Verbleibt nur portables Equipment. Die großen Antennen gehen auch bis Jahresende. Zubehör sortieren und weg.

Bis dahin
P.

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Re: Fuchsjagt im Sinne der BNA

#92

Beitrag von doeskopp » So 28. Okt 2018, 09:29

Yaesu FT857D hat geschrieben:
Sa 27. Okt 2018, 18:38

Doeskopp leider sind wir soweit gekommen....
Anders wird man solchen Typen nicht beikommen (können).
Doch, einfach ignorieren hilft immer. Ein durchdachtes "Frequenzmanagement" ist ebenfalls hilfreich. Diese Typen hassen nichts mehr als häufige Frequenzwechsel oder gar Splitbetrieb. Zudem wird sich das alles entspannen wenn die Bänder sich wieder öffnen. Meine Erfahrung nach mehreren durchlaufenen Sonnenzyklen.....
Oder willst du auch auf 11m wie auf AFU, digitalen Sprechfunk mit ausgesendeter ID-Nr. haben?
Meinst du, dass das der Weisheit letzter Schluss ist?
Du wirst die meisten der CB-Funker (und damit evtl. die letzten verbliebenen) nicht dazu bringen können,
digitale Sprechfunkgeräte sich zuzulegen, die dem "Freifunkgedanken" widersprechen dürfte....
Nö, will ich nicht. Dann kann ich gleich das Internet verwenden. Digitale Betriebsarten wie DMR hätten auf 11m auch keine Chance weil dazu einigermassen stabile und vor allen saubere Verbindungen notwendig sind. Auf dem zugemüllten 11m Band keine Chance. Da funktioniert nur SSB enigermassen.
Auf AFU sieht es ähnlich aus....
Oder warum meinst du, gab es in den letzten Monaten zigtausende Anmeldungen für eine ID-Nr zumindest auf DMR?
Die Nachfrage nach MMDVM Platinen und Funkgeräten ala Motorola GM340/360/380 um Repeater auf 70cm aufzubauen,
steigt in den letzten Monaten dermassen an, dass der Markt fast leergefegt ist....
Wartezeiten von 1 bis 3 Wochen für ein krachneues DMR-Funkgerät (da reden wir nicht von chinesischem Versand!) sind mom. die Regel,
weil die Hersteller solcher Geräte (Tytera, Retevis, Anytone ect.) der Nachfrage kaum nachkommen können.
Ich habe immer noch nicht verstanden was dieser Digitalquatsch angesichts leergefegter Bänder soll. Dadurch werden die SWLs ausgesperrt und es geht "Öffentlichkeit" verloren. Man braucht sich über fehlenden Nachwuchs nicht beschweren. Ohne diverse technische Kenntnisse kann man das nicht dekodieren. Ich selbst habe als Kind die 2m-Relais mit einem umgefrickelten Transistorradio (Zufall) abgehört und mir so die ersten Kenntnisse erworben. Einfach durch zuhören. Vorher wusste ich nichtmal was AFU ist. Durch den Digitalbetrieb wird der Amateurfunk zu einer geschlossenen Veranstaltung. Nicht das ich was gegen digitale Betriebsarten als technische Spielart und Experimentierfeld hätte. Ich bin aber felsenfest davon überzeugt das eine zu starke Konzentration darauf und eine daraus resultierende Erhebung zum Standard, dem Amateurfunk über kurz oder lang das Genick brechen wird.

Grüße from Doeskopp

Yaesu FT857D
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Re: Fuchsjagt im Sinne der BNA

#93

Beitrag von Yaesu FT857D » So 28. Okt 2018, 22:18

DocEmmettBrown hat geschrieben:
Sa 27. Okt 2018, 23:54
Yaesu FT857D hat geschrieben:
Sa 27. Okt 2018, 18:38
Du wirst die meisten der CB-Funker (und damit evtl. die letzten verbliebenen) nicht dazu bringen können, digitale Sprechfunkgeräte sich zuzulegen, die dem "Freifunkgedanken" widersprechen dürfte....

Auf AFU sieht es ähnlich aus....
Oder warum meinst du, gab es in den letzten Monaten zigtausende Anmeldungen für eine ID-Nr zumindest auf DMR? [...] Wartezeiten von 1 bis 3 Wochen für ein krachneues DMR-Funkgerät (da reden wir nicht von chinesischem Versand!) sind mom. die Regel, weil die Hersteller solcher Geräte (Tytera, Retevis, Anytone ect.) der Nachfrage kaum nachkommen können.
Ich kann da nicht ganz folgen. Was Du als "ähnlich" beschreibst, sieht in meinen Augen irgendwie wie das genaue Gegenteil aus: Digimöhren auf 11 m will keiner, im AFu dagegen sehr.

73 de Daniel
Daniel dann lese mal das von HF-Terminator auf der S.6 ganz unten geschriebene.
Das was auf 11m seit Jahren (ach was rede ich...seit Jahrzehnten) gang und gäbe ist, wird auf AFU auch schon seit Jahren praktiziert.

Da wird hintenrum (Fratzebuch, Whats App, Telefon, Mail) über einen anderen FA "getratscht", was nicht (oder nur halb) der Wahrheit entspricht,
bloss weil der dem anderen z.B. seine Lebensweise nicht passt oder seine gute HF-Lage missgönnt usw....
Gelingt demjenigen nur z.T. andere davon zu überzeugen, hat der schon Mitstreiter die z.B. dem anderen, gezielt auf Funk (AFU) das Funken schwer machen, indem Träger gedrückt werden (abwechselnd), mit verstellter Stimme unflätige Äusserungen getätigt werden usw......
Das kann man auf analogem Sprechfunk (egal wo) tun. [
b]Nicht[/b] aber auf digitalem Sprechfunk, da dort u.a. eine eindeutige Kennung (ID-Nr.) vom Funkgerät ausgesendet wird.
(von Manipulationen reden wir mal dabei nicht, die würde ein aufrichtiger FA nicht tun und steht auch unter Strafe...)
Alles, nur um den anderen evtl. zu bewegen, den Funkbetrieb einzustellen, seine AFU-Genehmigung abzugeben :seufz:

Die Gründe dazu, hat HF-Terminator in seinen vorherigen Beiträgen genannt.
73, Helmut DO1TBP

Yaesu FT857D
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Re: Fuchsjagt im Sinne der BNA

#94

Beitrag von Yaesu FT857D » So 28. Okt 2018, 23:14

doeskopp hat geschrieben:
So 28. Okt 2018, 09:29
Yaesu FT857D hat geschrieben:
Sa 27. Okt 2018, 18:38

Doeskopp leider sind wir soweit gekommen....
Anders wird man solchen Typen nicht beikommen (können).
Doch, einfach ignorieren hilft immer. Ein durchdachtes "Frequenzmanagement" ist ebenfalls hilfreich. Diese Typen hassen nichts mehr als häufige Frequenzwechsel oder gar Splitbetrieb. Zudem wird sich das alles entspannen wenn die Bänder sich wieder öffnen. Meine Erfahrung nach mehreren durchlaufenen Sonnenzyklen.....
Vergiss das!
Wenn du bzw. dein Gesprächspartner nicht in der Lage bist/ist, z.B. auf solche analogen Relais auszuweichen, auf die der/die anderen, nicht hinkommt?
Was machst du dann? Ausweichen auf SSB 2m?
Probiert, aber aufgrund meiner bzw. der anderen mit denen ich mich verständigen will, Lage und Antennen nur unter erschwerten Bedingungen möglich.
doeskopp hat geschrieben:
So 28. Okt 2018, 09:29
Oder willst du auch auf 11m wie auf AFU, digitalen Sprechfunk mit ausgesendeter ID-Nr. haben?
Meinst du, dass das der Weisheit letzter Schluss ist?
Du wirst die meisten der CB-Funker (und damit evtl. die letzten verbliebenen) nicht dazu bringen können,
digitale Sprechfunkgeräte sich zuzulegen, die dem "Freifunkgedanken" widersprechen dürfte....
Nö, will ich nicht. Dann kann ich gleich das Internet verwenden. Digitale Betriebsarten wie DMR hätten auf 11m auch keine Chance weil dazu einigermassen stabile und vor allen saubere Verbindungen notwendig sind. Auf dem zugemüllten 11m Band keine Chance. Da funktioniert nur SSB enigermassen.
Da gebe ich dir Recht. Für 11m wäre digitaler Sprechfunk (DMR und Co) völlig deplaziert!
doeskopp hat geschrieben:
So 28. Okt 2018, 09:29
Auf AFU sieht es ähnlich aus....
Oder warum meinst du, gab es in den letzten Monaten zigtausende Anmeldungen für eine ID-Nr zumindest auf DMR?
Die Nachfrage nach MMDVM Platinen und Funkgeräten ala Motorola GM340/360/380 um Repeater auf 70cm aufzubauen,
steigt in den letzten Monaten dermassen an, dass der Markt fast leergefegt ist....
Wartezeiten von 1 bis 3 Wochen für ein krachneues DMR-Funkgerät (da reden wir nicht von chinesischem Versand!) sind mom. die Regel,
weil die Hersteller solcher Geräte (Tytera, Retevis, Anytone ect.) der Nachfrage kaum nachkommen können.
Ich habe immer noch nicht verstanden was dieser Digitalquatsch angesichts leergefegter Bänder soll.
Frage das mal die BnetzA, warum auf AFU-Bändern wie 2m und 70cm Digitalsprechfunk (DMR/D-Star/C4FM/Nexedge) gelegt wird,
die bisher u.a. von PR-Digipeatern belegt war...
Oder Bänder wie 2,5 Ghz, 5 Ghz oder gar 10 Ghz für Klasse E zusätzlich freigegeben wurden, um dort u.a. Hamnet und digitales ATV zu etablieren,
während die KW-Bänder und 6m von PLC und Co zugemüllt werden?
Denke mal darüber nach. Hat alles ein Ziel...
doeskopp hat geschrieben:
So 28. Okt 2018, 09:29
Dadurch werden die SWLs ausgesperrt und es geht "Öffentlichkeit" verloren. Man braucht sich über fehlenden Nachwuchs nicht beschweren. Ohne diverse technische Kenntnisse kann man das nicht dekodieren.
Doeskopp, du kannst sehr wohl mit der richtigen Software (unter Windows wie Linux), einem SDR-Stick der den AMBE-Chip drin hat,
bzw. über die SW nachgebildet (machen die Chinesen manchmal in ihren DMR-Funkgeräten) wird, und einem Rasberry Pi,
DMR und alle anderen digitalen Sprechfunkanwendungen "abhören"....
Es gibt sogar Scanner (AOR, Uniden ect.) die das auch können.
doeskopp hat geschrieben:
So 28. Okt 2018, 09:29
Ich selbst habe als Kind die 2m-Relais mit einem umgefrickelten Transistorradio (Zufall) abgehört und mir so die ersten Kenntnisse erworben. Einfach durch zuhören. Vorher wusste ich nichtmal was AFU ist.
Technische Standards ändern sich im Laufe der Zeit.
Warum sollen wir FA (die doch dem technischen Fortschritt im Bereich Funk sich verschrieben haben), dem "hinterhinken"?
doeskopp hat geschrieben:
So 28. Okt 2018, 09:29
Durch den Digitalbetrieb wird der Amateurfunk zu einer geschlossenen Veranstaltung. Nicht das ich was gegen digitale Betriebsarten als technische Spielart und Experimentierfeld hätte. Ich bin aber felsenfest davon überzeugt das eine zu starke Konzentration darauf und eine daraus resultierende Erhebung zum Standard, dem Amateurfunk über kurz oder lang das Genick brechen wird.

Grüße from Doeskopp
Mitnichten! Die Sprache im AFU ist offen und das ist auf DMR ect. auch so!
Jeder kann diesem Sprechfunk zuhören, sofern sie/er das passende Gerät dazu hat (und weiss was und wie man das einstellt :roll: )
Das dieses evtl. dann mal knapp 900 Euro kostet (Kenwood NX5000 US-Version (ohne SW und Progkabel),
ist eben den Herstellern solcher Geräte geschuldet und nicht uns FA anzulasten...
Das es billiger geht, beweisen uns die Chinesen immer wieder!

Übrigens: Diese "Erhebung zum Standard" und dass das "dem AFU das Genick brechen wird", wurde auch bei D-Star vor Jahren nachgesagt.
Dort wurden Relais boykottiert, die Betreiber verunglimpft. Wo sind wir heute? Vernetzung aller Relais, ob DMR, C4FM oder D-Star.
Jeder FA kann das tun, wonach es ihr/ihm ist und was der Geldbeutel hergibt.
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Re: Fuchsjagd im Sinne der BNA

#95

Beitrag von wasserbueffel » Mo 29. Okt 2018, 00:06

Yaesu FT857D hat geschrieben:
So 28. Okt 2018, 22:18

, mit verstellter Stimme unflätige Äusserungen getätigt werden usw......
Das kann man auf analogem Sprechfunk (egal wo) tun. [
b]Nicht[/b] aber auf digitalem Sprechfunk, da dort u.a. eine eindeutige Kennung (ID-Nr.) vom Funkgerät ausgesendet wird.
(von Manipulationen reden wir mal dabei nicht, die würde ein aufrichtiger FA nicht tun und steht auch unter Strafe...)
Alles, nur um den anderen evtl. zu bewegen, den Funkbetrieb einzustellen, seine AFU-Genehmigung abzugeben :seufz:
Da kennst die Digitalgeräte aber schlecht.
Damit kann man 20 Repeater auf einmal lahmlegen.
Und dafür brauch ich keine Kennung(oder ich nimm einfach eine)
Das geht auch mit Handy(Echolink).
Wo es viele Möglichkeiten der Verbindung gibt ,gibt es auch viel Manipulationsmöglichkeiten.

Ist wie Internet.....

Man kann aber Beides gut nutzen analog(und) (oder) digital.
Obwohl ich analog bevorzuge,hört sich nicht nach gequetschten Hoden an;-))

Walter

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Re: Fuchsjagd im Sinne der BNA

#96

Beitrag von Yaesu FT857D » Mo 29. Okt 2018, 11:13

wasserbueffel hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 00:06
Yaesu FT857D hat geschrieben:
So 28. Okt 2018, 22:18

, mit verstellter Stimme unflätige Äusserungen getätigt werden usw......
Das kann man auf analogem Sprechfunk (egal wo) tun. [
b]Nicht[/b] aber auf digitalem Sprechfunk, da dort u.a. eine eindeutige Kennung (ID-Nr.) vom Funkgerät ausgesendet wird.
(von Manipulationen reden wir mal dabei nicht, die würde ein aufrichtiger FA nicht tun und steht auch unter Strafe...)
Alles, nur um den anderen evtl. zu bewegen, den Funkbetrieb einzustellen, seine AFU-Genehmigung abzugeben :seufz:
Da kennst die Digitalgeräte aber schlecht.
Walter deine Tests in allen Ehren.
Aber:
wasserbueffel hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 00:06
Damit kann man 20 Repeater auf einmal lahmlegen.
Und dafür brauch ich keine Kennung(oder ich nimm einfach eine)
Wenn du das weisst, dann weisst du auch, dass man auch den Ausgangsrepeater (da wo der "Schwarzfunker" ist) mit bestimmten DMR-Funkgeräten und einer bestimmten SW dazu, herausfinden kann....
wasserbueffel hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 00:06
Das geht auch mit Handy(Echolink).
Wo es viele Möglichkeiten der Verbindung gibt ,gibt es auch viel Manipulationsmöglichkeiten.

Ist wie Internet.....
Ausserdem:
Es gibt die Möglichkeit (nicht wie bei analogem FM), gezielt jeden unliebsamen Funker (also über dessen Kennung) vom Funkbetrieb mit mir, auszuschliessen....
Also jeden "Schwarzfunker" mit der Kennung XY1VYZ oder so und auch FA mit ihrer Kennung :mrgreen:
Über andere Überprüfungsmöglichkeiten (Datenbank der BnetzA, Datenbank von QRZ.com, Telefonbuch),
findet man so die Adresse des FA und evtl. die Tel.Nr., um den "echten" FA mal anzurufen bzw. darüber zu informieren,
dass sein Rufzeichen für unliebsame Funkverbindungen benutzt wird.
Das wäre u.a. ein Verstoss gegen das TKG, welches von der BnetzA und Strafverfolgungsbehörden verfolgt wird.
wasserbueffel hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 00:06
Man kann aber Beides gut nutzen analog(und) (oder) digital.
Obwohl ich analog bevorzuge,hört sich nicht nach gequetschten Hoden an;-))

Walter
Ach Walter....
Wenn (um zum Thema halbwegs zurück zu kommen) man auf Digitalsprechfunk sich seine QSO-Partner aussuchen kann
und diejenigen aussortieren, die auf analogem Funk nie mehr begegnen will (aus welchen Gründen auch immer),
nimmt man die Aussprache (ausser bei C4FM) derjenigen FA gerne hin. Ist halt Gewöhnungssache. :)
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Re: Fuchsjagd im Sinne der BNA

#97

Beitrag von wasserbueffel » Mo 29. Okt 2018, 13:02

Yaesu FT857D hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 11:13

Ausserdem:
Es gibt die Möglichkeit (nicht wie bei analogem FM), gezielt jeden unliebsamen Funker (also über dessen Kennung) vom Funkbetrieb mit mir, auszuschliessen....
Also jeden "Schwarzfunker" mit der Kennung XY1VYZ oder so und auch FA mit ihrer Kennung :mrgreen:
Über andere Überprüfungsmöglichkeiten (Datenbank der BnetzA, Datenbank von QRZ.com, Telefonbuch),
findet man so die Adresse des FA und evtl. die Tel.Nr., um den "echten" FA mal anzurufen bzw. darüber zu informieren,
dass sein Rufzeichen für unliebsame Funkverbindungen benutzt wird.
Das wäre u.a. ein Verstoss gegen das TKG, welches von der BnetzA und Strafverfolgungsbehörden verfolgt wird.
Auweia du glaubst auch alles was auf irgendeinem Papier steht....
Man kann auch ohne Kennung Funkbetrieb auf DMR machen.
Der Schwachpunkt (bzw. Angriffspunkt für Störer) sind die vielen Einstiegsmöglichkeiten.
Was meinst wieviele Leute auf Echolink keine Amateurfunker sind,oder mit falschem Rufzeichen im KW Band QRV sind.
Die meisten machen sich noch nicht mal die Mühe ein Rufzeichen zu nennen,warum auch.
Da wird seit Jahren Betrieb gemacht ohne das es Konsequenzen hat.
TKG und Strafverfolgung ist schon lange vorbei,ist nur noch eine OWI....
Yaesu FT857D hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 11:13
Ach Walter....
Wenn (um zum Thema halbwegs zurück zu kommen) man auf Digitalsprechfunk sich seine QSO-Partner aussuchen kann
und diejenigen aussortieren, die auf analogem Funk nie mehr begegnen will (aus welchen Gründen auch immer),
nimmt man die Aussprache (ausser bei C4FM) derjenigen FA gerne hin. Ist halt Gewöhnungssache. :)
Genau das ist das Problem "aussortieren"....
CTCSS,DCS,ID Kennungen ,DTMF Kennungen,geschlossene Benutzergruppen,inkompatbilität der Geräte,verschiedene Systeme etc.etc.
Was für Betriebsfunk gut ist ist nicht im Sinne des Amateurfunks......

Weltweit Kontake knüpfen ging früher mit allen Spechfunkgeräten,egal welchem Herstellers.
Jetzt ist das (fast )vorbei wenn man nicht die gleichen Geräte mit gleicher Firmware nutzt.

Schönreden bringt Keinem was!!!!
Nur gut für die Industrie.
Alles hat immer zwei Seiten.

Ps
Die DMR Geräte sind noch sehr fehlerhaft,eine Liste mit den Fehlern würde pro Gerät mehr als eine DIN A4 Seite füllen.
Teilweise wird sogar vom Kauf abgeraten.

http://www.dm0gap.de/2018/09/anytone-at ... lt-defect/

http://www.dm0gap.de/2018/10/dmr-alinco ... erfahrung/

Walter

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Re: Fuchsjagd im Sinne der BNA

#98

Beitrag von Yaesu FT857D » Di 30. Okt 2018, 17:48

wasserbueffel hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 13:02

Auweia du glaubst auch alles was auf irgendeinem Papier steht....
Man kann auch ohne Kennung Funkbetrieb auf DMR machen.
Hä? Man muss irgendeine ID-Nr. in das Funkgerät eintragen. Ohne jene, funktioniert es nicht.
(zumindest ist das meine Erfahrung nach Programmierung von MD380, RT3, GD77, MD9600)
Bei Eintragung einer ID-Nr. die NICHT in den offiziellen Listen steht, wirst du ganz schnell auf irgendeinem Relais Probleme bekommen....
Selbst wenn eine offizielle ID-Nr. eines Funkamateurs benutzt wird, gibt es irgendwann das Problem,
dass FA die denjenigen (den richtigen Inhaber der Nr.) schon öfters gesprochen haben, den als "Schwarzfunker" identifizieren....
wasserbueffel hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 13:02
Der Schwachpunkt (bzw. Angriffspunkt für Störer) sind die vielen Einstiegsmöglichkeiten.
Nochmals:
Es gibt für ein bestimmtes Gerät eine modifizierte SW, über die man ID-Nr. zurückverfolgen kann,
von welchem Ausgangsrelais derjenige eingestiegen ist.
wasserbueffel hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 13:02
Was meinst wieviele Leute auf Echolink keine Amateurfunker sind,oder mit falschem Rufzeichen im KW Band QRV sind.
Die meisten machen sich noch nicht mal die Mühe ein Rufzeichen zu nennen,warum auch.
Da wird seit Jahren Betrieb gemacht ohne das es Konsequenzen hat.
TKG und Strafverfolgung ist schon lange vorbei,ist nur noch eine OWI....
Hier sind wir (wieder) beim analogen Sprechfunk (Echolink ist auch analog, da es analoge FM-Relais nutzt)....
Von KW-Funk ganz zu schweigen, welches immer mehr durch PLC und Co "verseucht" wird...(zumindest in D)
Deshalb ist (u.a. auch wegen der "rüden" Art und Weise wie dort insbesondere mit Funkern kleinster Leistung in Ellenbogenmanier umgegangen wird)
mein Interesse schon seit bald 20 Jahren für die KW auf fast Null gesunken!
wasserbueffel hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 13:02
Yaesu FT857D hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 11:13
Ach Walter....
Wenn (um zum Thema halbwegs zurück zu kommen) man auf Digitalsprechfunk sich seine QSO-Partner aussuchen kann
und diejenigen aussortieren, die auf analogem Funk nie mehr begegnen will (aus welchen Gründen auch immer),
nimmt man die Aussprache (ausser bei C4FM) derjenigen FA gerne hin. Ist halt Gewöhnungssache. :)
Genau das ist das Problem "aussortieren"....
CTCSS,DCS,ID Kennungen ,DTMF Kennungen,geschlossene Benutzergruppen,inkompatbilität der Geräte,verschiedene Systeme etc.etc.
Was für Betriebsfunk gut ist ist nicht im Sinne des Amateurfunks......

Weltweit Kontake knüpfen ging früher mit allen Spechfunkgeräten,egal welchem Herstellers.
Jetzt ist das (fast )vorbei wenn man nicht die gleichen Geräte mit gleicher Firmware nutzt.

Walter
Walter, wir Funkamateure sollen (und sollten) uns selbst behelfen, was Störer und deren Aussendungen angeht. Auch aus den eigenen Reihen!
Dazu musste man solche Verfahren und Systeme aus dem prof. und semiprof. Bereich übernehmen und für AFU "umbauen"/umändern.
Daraus ist u.a. DMR für den Sprechfunk auf 2m und 70cm hervorgegangen. (von den anderen wie dPMR rede ich mal nicht...)
Auf der KW u.a. die digitalen Betriebsarten wie PSK31, JT64 oder das neue FT8.
Das Geräte nur mit den Geräten des gleichen Herstellers mit der gleichen FW und SW funktionieren liegt vermutlich u.a. daran,
dass sich manche Hersteller nicht auf ein System einigen konnten.
Jeder kocht sein eigenes Süppchen (Yaesu C4FM, Icom D-Star, Kenwood Nexedge, Motorola und Hytera inkl. chinesischer Hersteller auf DMR)
und manche wie Alinco über Drittanbieter (Anytone) auf DMR, oder wie bei Vertex gleich auf zwei unterschiedliche Systeme (C4FM und DMR)...
Zusätzlich (im Falle DMR) benutzen manche Hersteller den Original AMBE Chip, manche aber eine Nachbildung über Software.
Aber wir schweifen jetzt völlig vom Thema ab....
73, Helmut DO1TBP

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Re: Fuchsjagd im Sinne der BNA

#99

Beitrag von ax73 » Di 30. Okt 2018, 18:11

Yaesu FT857D hat geschrieben:
Di 30. Okt 2018, 17:48
wasserbueffel hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 13:02

Auweia du glaubst auch alles was auf irgendeinem Papier steht....
Man kann auch ohne Kennung Funkbetrieb auf DMR machen.
Hä? Man muss irgendeine ID-Nr. in das Funkgerät eintragen. Ohne jene, funktioniert es nicht.
(zumindest ist das meine Erfahrung nach Programmierung von MD380, RT3, GD77, MD9600)
Bei Eintragung einer ID-Nr. die NICHT in den offiziellen Listen steht, wirst du ganz schnell auf irgendeinem Relais Probleme bekommen....
Selbst wenn eine offizielle ID-Nr. eines Funkamateurs benutzt wird, gibt es irgendwann das Problem,
dass FA die denjenigen (den richtigen Inhaber der Nr.) schon öfters gesprochen haben, den als "Schwarzfunker" identifizieren....
Für alle die dran glauben mag das ja helfen :dlol:

Hier im Umkreis funktioniert genau das seit Jahren nicht.
Solange keine relevante Straftat vorliegt kannst du dir nen Wolf "identifizieren" und es passiert nichts.

Man richtet sich halt danach, schaut auf den Kalender, stellt fest daß wir schon 2018 haben und spart sich jede
Aufregung.

Egal ob online oder in Foren :beer:

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