President McKinley EU im Anflug

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BravoDelta23
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President McKinley EU im Anflug

#1

Beitrag von BravoDelta23 »

Hallo,

es wundert mich, dass hier noch nicht über die neue President McKinley diskutiert wird :-)

Das ist doch das Gerät, was wir uns schon ewig gewünscht haben:

12 Volt/24 Volt
kompakte Größe (Autoradio DIN Format)
mit SSB !
mit Echo (wer's braucht)
mehrfarbiges Display
Frontlautsprecher

und "postalisch" ähm "zertifiziert" also EN 300433 :-)

Simon (The Wizard) hat schon eine (wer sonst? :-) und die Videos auf YouTube klingen vielversprechend.

Ich hab mal ein paar Infos zusammengestellt
https://www.cb-lounge.de/forum/viewthre ... ad_id=1348

und schon eine bestellt :-)
73 & 55 (Gruss) Henning
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Grundig-Fan
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Re: President McKinley EU im Anflug

#2

Beitrag von Grundig-Fan »

Wie wird es sein? Ein überbewertete President die zu teuer sein wird im Vergleich zu CRT9900 und Co.. Warten wir ab bis die ersten President-Jünger sie hochloben.

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Re: President McKinley EU im Anflug

#3

Beitrag von Komet »

Henning die kommt erst Ende Monats ( wenn überhaupt ) laut Stabo von gestern
73 vom Ralf aus 71287 Weissach vom Funk-Keller Weissach

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BravoDelta23
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Re: President McKinley EU im Anflug

#4

Beitrag von BravoDelta23 »

Hallo,
Grundig-Fan hat geschrieben:
Sa 4. Mai 2019, 13:11
Wie wird es sein? Ein überbewertete President die zu teuer sein wird im Vergleich zu CRT9900 und Co..
Wenn ich es richtig sehe, ist die CRT9900 "ähnlich" der Team Hamcom 1011.

TEAM hatte wohl überlegt, die 1011 in einer "postalischen" (= zugelassenen ) Variante auf den Markt zu bringen, scheute aber die Kosten für die Umrüstung und Neuprogrammierung für eine "Zulassung" . Schade. Das hätte m.E. ein Knüller werden können.

Die CRT 9900 ist offiziell ein Afu-Gerät und müsste erst vom Händler oder Schrauber umprogrammiert werden. Bin ich kein Fan von.

Viele hier sehen das anders, ich weiß :-)
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Re: President McKinley EU im Anflug

#5

Beitrag von Grundig-Fan »

Ja Henning so ist es. Beide stammen ursprünglich von der Anytone AT6666 ab. Das hätte vielleicht für Team ein lohnendes Geschäft werden können. Wäre aber jetzt eh zu spät. Dennoch, Hut ab, dass es Team überhaupt noch gibt. Da hätte ich Anfang der 90'er Jahre keinen Cent drauf gesetzt.

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Re: President McKinley EU im Anflug

#6

Beitrag von Bravo Whisky »

Wollen wir mal abwarten wie das nachgeschusterte FM spielt

73
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Re: President McKinley EU im Anflug

#7

Beitrag von PMRFreak »

Wollen wir mal abwarten wie das nachgeschusterte FM spielt
Das Gerät ist komplett neu entwickelt, da wurde kein "FM nachgeschustert".

Entsprechende Platinenfotos sind bei SimonTheWizard zu finden, wenn man gerne mal vergleichen will.

Der Stein der Weisen wird es wohl nicht werden, aber es ist das perfekte Gerät für den DIN-Schacht oder
generell den Einbau mit Frontlautsprecher. Die ganzen Koryphäen werden wohl bei den Exportgeräten
bleiben, das ist auch klar.

Wenn ich mir die Verkaufszahlen von Grant II Premium und in den letzten Wochen auch der Jackson II
anschaue, ist aber durchaus ein Markt vorhanden.

Vor Mitte/Ende Juni wird das aber wohl nix werden. Die DE-Anleitung ist allerdings schon soweit fertig :D

Grüßle
Markus
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Grundig-Fan
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Re: President McKinley EU im Anflug

#8

Beitrag von Grundig-Fan »

Da wird der Markus noch knüppelreich dank President

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Re: President McKinley EU im Anflug

#9

Beitrag von DMA284 »

Produziert die echt bei 4/12 Watt soviel Abwärme das wieder so ein hässlicher fetter Kühlkörper angeschraubt werden musste? Oder ist der dafür da, damit der Linear Spannungsregler bei 24 Volt Betrieb nen kühlen Kopf behält?

Mit nur 145mm Gehäuse Tiefe + Antennenstecker und Kabel hätte die so schön an die Mittelkonsole meines Autos gepasst. Bei 206mm steht sie wieder darüber hinaus.

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55 & 73

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Toni P.
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Re: President McKinley EU im Anflug

#10

Beitrag von Toni P. »

:shock:

Das hatte ich mir aber anders vorgestellt

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Re: President McKinley EU im Anflug

#11

Beitrag von PMRFreak »

Da wird der Markus noch knüppelreich dank President
Na, das bezweifle ich aber :)

Reich wird in dem Job niemand mehr, man kann sicher gut davon leben, aber man bringt auch genug Einsatz dafür mit.

Und ohne Regler ist die McKinley 170mm tief, wenn schon vergleichen, dann richtig. Die 145mm waren ja auch ohne Regler ;)
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BravoDelta23
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Re: President McKinley EU im Anflug

#12

Beitrag von BravoDelta23 »

Hallo,

die Diskussion um die Modulationsqualität - speziell bei FM - ist uralt. Wenn man die Grenzwerte bezüglich Nachbarkanalleistung einhalten will, wird es sehr schnell "eng", weil da ein Maximal-Hub von etwa 2 KHz (2,2 KHz) wohl das höchste der Gefühle ist.

Damit "beliebige" Verstärker-Mikrofone passen, haben die Geräte heute Brutal-Begrenzer, die alles niederknüppeln und in die tiefen Modulationsfrequenzen schicken, weil hohe Modulationsfrequenzen auch wieder Nachbarkanalstörungsverdächtig sind :-(

Wenn es schön klar und laut klingt, misst man oft Hübe im Bereich 2,5 - 3 KHz und möglicherweise noch mehr.

Das tierische Rauschen beim Empfang und der "leise" klang kommt auch daher, dass die verwendeten FM-Schaltkreise aus der UKW-Rundfunktechnik oder dem Profi-Funk "herüber" genommen wurden, wo man viel höhere Hübe fahren darf. Wenn das IC 5 KHz erwartet, klingen 1,5 kHz schon sehr "leise". Mit 5 KHz wäre es denn schon "lauter".

Das Modulations-Problem ist wohl lösbar, erfordert aber Feintuning.

Historisch war President lange Zeit kein Fan von "FM", weil "real CB-Radio" aus/in den USA auf AM und SSB stattfindet und FM dort bis heute "verboten" ist, kein Witz. Warum die das dort immer noch verbieten, habe ich aber bis heute nicht verstanden.

Was ich bei President echt gut finde, ist das oben zitierte Bild mit ausführlichen Bemassungen der Kiste. Das sollte allgemein Schule machen. Es soll ja Leute geben, die ihr Funkgerät nach wie vor in ihr Auto einbauen wollen :-)

Da ein PL-Stecker ja meist auch noch "Platz" braucht, wenn man keinen Winkelstecker nimmt und das RG58 Kabel nicht knicken will, ist das längere Kühlblech vielleicht gar nicht so "unpraktisch" :D
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Re: President McKinley EU im Anflug

#13

Beitrag von BravoDelta23 »

Hallo,

nach den Erfahrungen mit den bisherigen President Multi-Norm-Modellen, gehe ich stark davon aus, dass es "innendrin" eine Draht- oder Lötbrücke (oder mehrere davon) gibt, womit das Gerät in einen Multiband Modus (10-12m) umgeschaltet werden kann und die Sendeleistung dann auf 20 Watt oder etwas mehr steigen könnte.

Mich persönlich reizt dieser Modus nicht so sehr, weil es auf den legalen 80 Kanälen schon viel zu ruhig ist.

Mit 4/12 Watt kann man auch schon viel im Auto unterwegs erreichen, manchmal wären sicher 16 oder 64 Watt (jeweils eine S-Stufe mehr) mehr ganz hilfreich. Ich persönlich bin "früher" mit 0,5 Watt auch irgendwie durchgekommen und wurde oft belächelt, vielleicht bin ich da auch hoffnungslos "altmodisch" :-)
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Re: President McKinley EU im Anflug

#14

Beitrag von Kid_Antrim »

750 Watt können halt auch Spass machen.... :-D

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Badewanne
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Re: President McKinley EU im Anflug

#15

Beitrag von Badewanne »

BravoDelta23 hat geschrieben:
Mo 6. Mai 2019, 09:53
die Diskussion um die Modulationsqualität - speziell bei FM - ist uralt. Wenn man die Grenzwerte bezüglich Nachbarkanalleistung einhalten will, wird es sehr schnell "eng", weil da ein Maximal-Hub von etwa 2 KHz (2,2 KHz) wohl das höchste der Gefühle ist.

Damit "beliebige" Verstärker-Mikrofone passen, haben die Geräte heute Brutal-Begrenzer, die alles niederknüppeln und in die tiefen Modulationsfrequenzen schicken, weil hohe Modulationsfrequenzen auch wieder Nachbarkanalstörungsverdächtig sind :-(

Wenn es schön klar und laut klingt, misst man oft Hübe im Bereich 2,5 - 3 KHz und möglicherweise noch mehr.

Das tierische Rauschen beim Empfang und der "leise" klang kommt auch daher, dass die verwendeten FM-Schaltkreise aus der UKW-Rundfunktechnik oder dem Profi-Funk "herüber" genommen wurden, wo man viel höhere Hübe fahren darf. Wenn das IC 5 KHz erwartet, klingen 1,5 kHz schon sehr "leise". Mit 5 KHz wäre es denn schon "lauter".
Es ist schon seltsam, wieso das diskutiert wird,
die Sachlage ist eigentlich klar, es sind aber viele Meinungen dazu sehr abwegig.
Immer nur AUFdrehen ist nicht zielführend!
Die Grenzwerte für die Nachbarkanalsleistung sind durchaus sinnvoll,
wäre es doch schade, mit zu viel Hub, Leistung auf die Nachbarkanäle zu "verschenken"
Eingangsbegrenzer hatten schon die ersten Geräte,
das ist auch sinnvoll, um Übersteuerungen im AM zu vermeiden.
Diese Begrenzer arbeiten als Regelschaltung, die den Pegel ausregelt.
Das bringt auch den Komfort, nicht genau auf den Besprechungsabstand achten zu müssen.

Die Brutalbegrenzer, die ähnlich den Heavy Metal Verzerrern arbeiten,
kamen Ende der 80er schon.

Das beruht auf irgend Idee irgend eines Funkers, ein "Clipper" könnte gut sein.
Da haben die Hersteller damals schon auf "Diskussionen" reagiert.
Die Verzerrungen, die durch den Clipper entstehen, hier bei 500Hz Sinus am Eingang

Bild

muß man dann anschließend mit einem Tiefpassfilter reduzieren.
Der Tiefpassfilter war so ausgelegt, daß der Testton einwandfrei durch kam,
aber links und rechts daneben fast gar nichts übertragen wurde.

Bild

Dabei kamen dann diese dumpfen, schmalbandigen und verzerrten Modulationen heraus.
Das Beispiel in diesen beiden Simulationen ist eine sehr beliebte Heimstation der 90er.

Die neuen Kisten jedoch sind jetzt endlich keine Clipper mehr drin,
sondern ordentliche Regelschaltungen und das ist gut so.
Ich habe mir die verschiedenen Schaltungen von Anytone,
CRT und President reingezogen und dabei festgestellt,
daß diese wieder nur ein sehr schmales "Fenster" für die Modulation haben.
Das haben die von den Clipper-Filtern einfach übernommen,
ohne die Frequenzgänge an zu passen, die könnten jetzt wieder breiter sein.
Hat es doch eigentlich viel weniger Verzerrungen im Audio.

Da hängt es jetzt, diese Frequenzgänge müssen nicht so eng sein.
Ich hab das auch mal mit meinen President Jackson II simuliert und
natürlich auch ausgeführt und über den Meßplatz gemessen.
Dazu habe ich am Schomandl FD1000 den W&G NFA1 angeschlossen.
Vom W&G habe ich dann Bildschirmfotos, also echte screenshots gemacht.
In die Fotos habe ich dann mit Bildbearbeitung noch getüpfelte Hilfslinien gezeichnet.
Man beachte bitte die vertikale Teilung von 5db pro Kästchen
Die waagrechte Linie "-25dB" entspricht etwa 2kHz Hub.
Zunächst die nach Herstellerangaben:
bei 2kHz Modulationsfrequenz einen Hub von 2kHz +/-0,1kHz
also aufs "maximalste" 2,1 abgeglichene Kiste im Originalzustand

Bild

Die getüpfelte Linie ergibt sich, wenn man den Modulationsindex berücksichtigt.
zwei mal Hub plus zwei mal Modulationsfrequenz ist gleich Kanalbreite
Ich bin kein guter Mausmaler und habe vielleicht die Punkte
nicht auf die Kommastelle genau gesetzt,
bitte,
hier geht es nur um das Verständnis der Sache.

Man kann erkennen, daß man bei einem Ton von 500 Hz theoretisch gut 4kHz Hub machen dürfte,
ohne dabei die Nachbarkanalsleistung zu überschreiten.
Praktisch will sich das aber keiner anhören, viel zu Bass-lastig.
Ebenso kann man erkennen, daß mit steigender Modulationsfrequenz
der Hub mehr und mehr zurück gehen muß, damit die NKL im grünen Bereich bleibt.
Bei 3,5kHz Modulationsfrequenz darf noch 1,5kHz Hub sein.
Bei 4kHz Modulationsfrequenz darf noch 1kHz Hub sein.
Bei 4,5kHz Modulationsfrequenz darf noch 0,5kHz Hub sein.
Bei 5kHz Modulationsfrequenz darf nichts mehr übertragen werden.

Nach etwas Theorie nun die Interpretation dieses Bildes.
Man kann sehen, daß die beiden -3dB-Punkte bei
1,2kHz und bei etwa 3kHz liegen,
das ist schmal und quäkig.
So hörte sich das auch an.

Nun zum nächsten Bild, es zeigt den veränderten Freuquenzgang
der hauptsächlich durch Vergrößern der Koppelkondensatoren erreicht wurde

Bild

Hier sind die -3dB-Punkte bei
180Hz und 3,5kHz
Der Frequenzgang ist flacher, das Ergebnis hört sich natürlicher an,
die Verständlichkeit ist natürlich auch viel besser, dafür hab ich´s ja gemacht.

Der mit einem Dauerton bei 1,25kHz eingestellte Wert ist nun 1,85kHz Hub !
Das ist eine Regelschaltung, da stellt man einen Mittelwert ein.
Nicht wie beim Clipper, wo der Maximalwert eingestellt wird.
Der Spitzenwert der Modulation ist immer noch innerhalb des Kanals,
aber mit dem Spitzenhubmeter deutlich über 2kHz

Durch die Vergrößerung der Koppelkondensatoren wird das Gerät
viel empfindlicher und man braucht kein Vorverstärkermikrofon.
Dabei kann man etwas variieren, je nach dem wie viel Bassabsenkung man möchte.
Schon mit dem Originalmike bekomme ich gute Rapporte,
ohne daß ich plärren muß, aus verschiedenen Besprechungsabständen,
grad wie ein V-Mike.
Hier von den Portugiesen in der Nachbarschaft spontan:
"um bom audio!"

Die Kiste ist jetzt im "postalischen Fenster" viel lauter im Eindruck,
das wirkt sich auch bei SSB positiv aus und da bekomme ich auch gute Rapporte
auch mit der Bemerkung, daß es ungewohnt aber gut ist.

SSB mit etwas Bass, das geht nicht nur im 80Meter-Band, das geht auch auf CB !
Die Handy-Abzocke ist mir einerlei, CB-Funk ist gebührenfrei

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