Mobilfunkgerät hat nach "ausmotten" keine Leistung

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MKB1
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Re: Mobilfunkgerät hat nach

#31

Beitrag von MKB1 » Sa 2. Dez 2017, 23:31

Grundig-Fan hat geschrieben:Bingo
Du hast BLITZSCHUTZ falsch geschrieben!

:seufz:
narf

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Grundig-Fan
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Re: Mobilfunkgerät hat nach "ausmotten" keine Leistung

#32

Beitrag von Grundig-Fan » So 3. Dez 2017, 10:04

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Re: Mobilfunkgerät hat nach "ausmotten" keine Leistung

#33

Beitrag von Yaesu FT857D » So 3. Dez 2017, 10:25

MK.Matthias hat geschrieben:
Yaesu FT857D hat geschrieben:Theoretisch kannst du einen 10m Mast auf dein Haus bauen und darauf die Antenne (ob die nochmals 6 oder gar fast 8m lang ist, ist irrelevant).
So meinte ich das nicht. Der Antennenfuß wäre bei mir nur so gerade eben höher als der Dachfirst. Aber die Antennenspitze wäre dann deutlich über 10 Meter vom Boden entfernt. Schätze unser Haus mal auf etwa 8 Meter, dazu die Antenne mit 5,5 Metern (wenn ich meine vorhandene nehme) bin ich "schon" bei 13,5 Metern. Ist für einen AFU vermutlich pillepalle, läge aber natürlich über 10 Meter Gesamthöhe. So hatte ich es erst verstanden. :wink:
Die 10 m gelten ab dem Punkt, wo der Mast frei z.B. über dem Dach steht.
So wie ich das jetzt verstehe, hast du einen kleinen Spitzboden unter dem First, der vielleicht gerade mal 1m hoch ist?
Das ist natürlich zu knapp für eine Anbringung eines Mastes, da mind. 1/6 der gesamten Rohrlänge vom untersten zum obersten Einspannpunkt (Befestigungspunkt) sein muss (6m Gesamtlänge also 1m unter Dach, der Rest frei über Dach)!

Ach und noch etwas zum Eternit:
Aufpassen! Sind die Eternitplatten VOR ca. 1990 angebracht worden, sind die mit Asbest verseucht !!!! NIEMALS daran bohren, sägen oder so!
Wenn NACH 1990 angebracht, trotzdem Vorsicht walten lassen und vorsichtig ein Probestück entnehmen (abschaben genügt) und von einem Bausachverständigen im Labor untersuchen lassen!
Restbestände wurden auch nach dem Verbot von Asbest, in Baumaterialien eingebracht und verbaut....
Ich muss es wissen, denn ich habe mal Zimmerer gelernt, war auch mal bei einer Zimmerei und Dachdeckerei beschäftigt und kenne einen Zimmerer und Dachdeckermeister, der AFU wie ich macht.
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KLC
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Re: Mobilfunkgerät hat nach "ausmotten" keine Leistung

#34

Beitrag von KLC » So 3. Dez 2017, 21:05

Yaesu FT857D hat geschrieben: .... Ich muss es wissen, denn ich habe mal ....
gerade nicht hier hingeschrieben, daß ich mal gehört habe , daß Arbeiten an möglichen Asbesthaltigen Eternit-Fassaden deren Entsorgung nach sich ziehen können mit Auflagen und Dach-Fachfirma und Ferdi-zieh-Kart !

:cry: Habe hier mal davon gehört, daß sich hier die neidhaftem Nachbarn angschissen haben, weil dem einen ein paar Platten von der Hauswand durch den netten "Nachbarschafts-Hilfe-Helfer" ausgetauscht wurden. Da soll nicht der Zoll wegen Schwarzarbeit aufgeschlagen sein, sondern das LfU wegen der Asbestplatten.

Also wäre da nix mehr , mit einfach mal was basteln. :sdown:
:clue: Ich weiß aber da micht 100% Bescheid und will kein Blitzs-mäßiges Thema aufreißen. :nono:

Ist eher wegen der Nachbarn.
SAARLAND
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Re: Mobilfunkgerät hat nach "ausmotten" keine Leistung

#35

Beitrag von Yaesu FT857D » Mo 4. Dez 2017, 10:53

Rolf, das Internet gibt sehr viele Informationen dazu:
Ein Beispiel wäre hier https://www.energieheld.de/dach/dachsan ... t-erkennen

Damit ist nicht zu spassen! Derjenige, der damit arglos umgegangen ist (Bohren, Sägen usw.) kann noch nach über 20 Jahren an Asbestose, Lungenkrebs ect. erkranken und versterben,
ohne jemals das im Zusammenhang mit dem Asbest in verschiedenen Baumaterialien und dem Umgang damit, gebracht zu haben. :think:
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Re: Mobilfunkgerät hat nach "ausmotten" keine Leistung

#36

Beitrag von MK.Matthias » Mo 4. Dez 2017, 12:02

Ja, die Platten sind von 1972, da ist definitiv Astbest drin.

Aber wir haben das Häuschen schon ein paar Jahre, ist nicht das erste Mal dass ich mich damit befassen muss. :wink:
Das letzte Mal war wegen der Montage eines Unterstandes. Um Ethernit wird viel Tamtam gemacht, dabei ist es eigentlich harmlos so lange es bleibt wo es ist.
Problematisch wird es erst, wenn es demontiert, gebohrt, gesägt oder wasweisichwas wird. Vorgehen ist daher ganz einfach: Ich rufe einen Dachdecker an (der mittlerweile die ganze Siedlung schon kennt), sage ihm wo ich was hin dübeln will, er nimmt die Platten ab und entsorgt sie fachgerecht. Anschließend kann ich am Mauerwerk befestigen was ich will. Zum Verschließen kann ich entweder direkt bei ihm die moderne Variante der Platten kaufen, die ist aus Kunststoff und daher auch völlig unproblematisch zu bearbeiten, oder er kommt halt noch mal und macht neue (Kunststoff-) Platten wieder dran. Das ist der offizielle Weg, wie er eigentlich von allen Nachbarn bei größeren Sachen gehandhabt wird.
Kleinere Sachen, z.B. mal ein Rohr für einen Wasserhahn durch das Ethernit zu führen machen insbesondere die älteren Nachbarn selber.

Und btw.:
Bei Ela sind auch ein paar Platten beim ein oder anderen Nachbarn heruntergekommen. Streng genommen hätten die durch Spezialfirmen entsorgt werden müssen. Tatsächlich sind sie in den Restmüll-Tonnen gelandet und es wurden einfach nur neue Platten montiert. Bei den Erstbesitzern der Häuser auch gerne mal mit Astbest, die haben sich nämlich damals alle eine Reserve in den Keller oder Schuppen gelegt. :dlol:
Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet

Matthias

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