Was setzt ihr auf dem Berge ein?

noone
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#16

Beitrag von noone »

Krampfader hat geschrieben:
Do 1. Okt 2020, 11:34
Mahlzeit!

Zum Thema "Power-Bank" und 12V-Anschluss: Habt Ihr schon mal die Spannung unter Last gemessen ??, viele dieser Power-Packs brechen beim Drücken der PTT-Taste unter 12V ein ... ein CB-Funk-Kollege hat das hier mal vermessen, siehe: https://www.cb-funk.at/forum/index.php/ ... ml#msg9274

Und soweit ich mich erinnern kann baute dieses Teil auch recht schnell an Leistung, Kapazität und Spannungslage ab. Solange die Teile neu sind aber bestimmt eine Alternative zu dicken, schweren Blei-Akkus.

Möge der Saft immer mit Euch sein! ;)

Andreas :wave:

Mein Batteriepack: 40 Stk. BK-3MCCE in löt- bzw. schweißfreier Konfiguration 2S(5S4P) ergibt 12V/8Ah:
- Abmessungen: 27 x 7 x 3,5 cm (Volumen: 0,66 Liter)
- Gewicht: 1.4 kg (durch die Verwendung zweier M6-Gewindestangen aus Alu könnte man hier noch an Gewicht sparen).

Bild Bild Bild Bild
Siehe: viewtopic.php?p=562568#p562568
Wir hatten damals so ein CB Portabelgerät das lief bis 10,5 Volt bevor es schwächelte als Antenne eine Alu-L/2 und RG58 bzw Belden Schaum-Koax von der Netzwerktechnik oder HP-Netzwerkcoax in der Art eines RG-213AA mit Papierumhüllung zwischen PVC-Schlauch und der doppelten Schirmung, das hatten wir auch mit Luftfahrtversion in Alu (Innenleiter mit Kupferauflage versilbert und Schirm Versilbert.

Ich habe damals eine 3/4 Tonne Koax zum Schrottpreis aufgekauft war alles dabei halt auch vieles mit Knick und Druckstellen.
Kabel in Edelstahl versilbert gabs umsonst.

Krampfader
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#17

Beitrag von Krampfader »

noone hat geschrieben:
Do 1. Okt 2020, 12:23
Wir hatten damals so ein CB Portabelgerät das lief bis 10,5 Volt bevor es schwächelte
Nicht nur damals, auch heute. So funktioniert meine "Grant II Premium" am leeren eneloop-Akku runter bis auf 9,0V (RX als auch TX). Bei 9V bringt sie allerdings nur mehr 3W (statt 4W) am Dummy, siehe Foto:

Bild

Andreas :wave:
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Wingman
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#18

Beitrag von Wingman »

Interessantes Thema :thup:

In das SOTA Thema würde ich auch gerne einmal einsteigen, zumal die guten Standorte hier im Norden (Lüneburger Heide) fast komplett im Naturschutzgebiet sind und dort kommt man mit dem Auto nunmal nicht hin, außerdem stellt das einen gewissen Reiz dar.
Möglichst viel und effektiv in den Funkrucksack packen und dazu das Gewicht im Auge behalten und dann so lange es geht QRV sein zu können wo man möchte, das hat was :tup:

Ich habe das Thema LiFePO mal bei einem befreundeten Nachrichtentechniker und Funkamateur angesprochen,
er sagt, dass es bei solchen Vorhaben nicht nur bei der Batterie bleibt, für die LiPos braucht man einen Laderegler und Überwachungselektronik.
Er nutzt z.B. eine Carbon-Silikon Batterie mit 15Ah und hat damit immer seinen Icom IC7300 outdoor betrieben, einfache Technologie, da Bleiakku ähnlich, habt Ihr davon schon mal gehört bzw. Erfahrungen sammeln können?

Gruß Stefan
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Krampfader
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#19

Beitrag von Krampfader »

Guten Morgen Stefan

"Carbon-Silikon Batterie" ?? ... noch nie gehört davon ... hast Du da nähere Infos ?? ... würde mich interessieren.

Besten Dank!

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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#20

Beitrag von DF5WW »

Wingman hat geschrieben:
Sa 3. Okt 2020, 22:58
Ich habe das Thema LiFePO mal bei einem befreundeten Nachrichtentechniker und Funkamateur angesprochen,
er sagt, dass es bei solchen Vorhaben nicht nur bei der Batterie bleibt, für die LiPos braucht man einen Laderegler und Überwachungselektronik.
Es braucht bei LiFePO4 lediglich einen Balancer und etliche Akkus bekommt man bereits mit eingebautem
Balancer. Also immer darauf achten ob der bereits integriert ist dann hast Du keine zusätzlichen Kosten dafür
denn nachrüsten ist immer teurer als wenn sowas gleich mit integriert ist (Menge halt beim Hersteller). Das
gilt natürlich für fertige Akkublocks. Wenn man aus Einzelzellen selbst baut kommt man sowieso nicht um
diese Anschaffung herum.

Bin mich da auch gerade nach am umschauen weil ich im nächsten Jahr wenn das Wetter wieber besser wird
gerna mal mit dem 12m GFK, meinem HS2 und eine 2m/70cm LPDA ein bissel bei den VHF/UHF Kontesten
mitmischen möchte. Bei mir soll es ein 12V (Ladeschlusspannung 14,4 V) werden mit 20 - 30 AH weil ich
noch eine kleine Duoband PA (etwa 25W) mit versorgen will. Dürfte auch weniger reichen aber sicher ist
sicher.
73´s, Jürgen, DF5WW
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ALT-512 SDR, Ailunce HS2, 50m random wire via SG-211 ATU und X-30 indoor.

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Elektron
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#21

Beitrag von Elektron »

MoinMoin,
falls nocht nicht bekannt ... siehe:
https://youtu.be/RsbPeAoOsXg

vy 73 de Andy, ELEKTRON
:heart: i love QRP :heart: ... i accept my country's cb-rules! I try to be never a crocodile :sdown:
Power ... so viel wie nötig, so wenig wie möglich, mit der Leistung eine Fahrradrücklichtes um die Welt

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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#22

Beitrag von criticalcore5711 »

Elektron hat geschrieben:
So 4. Okt 2020, 11:18
MoinMoin,
falls nocht nicht bekannt ... siehe:
https://youtu.be/RsbPeAoOsXg

vy 73 de Andy, ELEKTRON
Bei diesem Typen, der Videos für "Funkamateure" bzw. Technikbegeisterte Leute macht kriege ich das eiskalte :kotz:

Aber das ist auch bei Heinz - just me und anderen so.

Die Videos sind ja inhaltlich manchmal recht interessant aber eben so elendig in die Länge gezogen.
Es ist grausam das man sich bei manchen Videos vorkommt als säße man in der Grundschule vor seinem Lehrer der einem Die Welt erklären muss.

Fakt ist das 12V Lifepo4 mit Balancer an einem normalen bleiladegerät mit 14,4V Ladeendspannung geladen werden können. Wozu sonst würden Hersteller Lifepo4 als 1:1 Ersatz von Bleibatterien anpreisen?
Ohne balancer braucht es natürlich ein ladegerät mit passendem Anschluss und Funktion.

Das einzig teure ist meist der akku selbst.
Zur zeit nur DX.
Bevorzugt T5, QSY nach Absprache.

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Wingman
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#23

Beitrag von Wingman »

@criticalcore5711

Glückwunsch, du musst dir die Videos ja nicht anschauen.
Es gibt genug Funkamateure, die die Videos unterhaltsam und die Erklärungen gut und leicht verständlich finden.
Dass es den heiligen Gral der Erklärbären auf Youtube nicht gibt ist mir auch bewusst aber immerhin ist Arthur nicht so ein langweiliger "Stock im Arsch" OM sondern vermittelt auch etwas.
Gerade die Videos über FT8 sind super für OMs, wie meine Wenigkeit, die in das Thema einsteigen wollen.
Wenn du dich so gut mit der Thematik lifepo4 und Co auskennst gebe hier doch mal deine praktischen Erfahrungen zum Besten :)

@Krampfader
Seine Rückmeldung:
Es wird ein Teil des Bleis durch ein Carbon-Material ersetzt. Die Flüssigkeit ist ein Gel, daher auch Auslauf und Ausdampf sicher, weniger Gewicht, höherer Kurzschlussstrom und leichter.

Exide sei wohl der Hersteller, der solche Batterien schon lange herstellt.
Varianten der Bleibatterien haben jedoch ihr Gewicht, was sich nur bis zu einem gewissen Grad reduzieren lassen, der Vorteil ist halt der Preis und die Wartung (Laden, Pflegen usw.).
Wir haben 2020, da gibt es nicht nur die klassischen Bleibatterien.

Er nutzt seit 5 Jahren eine 15Ah Blei-Silikon Batterie mit einem ordentlichen Laderegler mit Up-Stepper und das kostet wohl seinen Preis.

Ich bin was das Thema angeht wie gesagt noch Grünschnabel, früher habe ich immer die 180Ah LKW Batterien auf die Berge geeselt aber die Zeiten sind rum :D

Gruß

Gesendet von meinem SM-G960F mit Tapatalk


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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#24

Beitrag von criticalcore5711 »

Wingman hat geschrieben:
So 4. Okt 2020, 12:30
Wenn du dich so gut mit der Thematik lifepo4 und Co auskennst gebe hier doch mal deine praktischen Erfahrungen zum Besten :)
Ich mache jetzt schon seit einem Jahrzehnt alles rund um das Thema E-Antriebe und dazugehörige Akkus selbst. Also seit ich meinen Forca E-Scooter habe. Noch lange bevor die kleinen tretdinger zugelassen waren.
Da ist die kleinste Einheit etwa in der Stromstärke eines 100W Allmode Allband Gerät (~30A wenn der Motor läuft) aber die Spannung eben deutlich höher.
Vom anlaufstrom (5x30A zb. Also gut und gerne 150A oder mehr je nach Motor) mal ganz zu schweigen.

Derzeit nutze ich dafür LiIon mit 36V (42V Ladeendspannung) mit integriertem BMS.

Lifepo4 sind dafür einfach derzeit noch etwas zu groß um die benötigten 36V im batteriefach unter zu bringen. Da ist die mechanische Hürde zu groß.
Außerdem verliert er ansonsten die Zulassung wenn ich das batteriefach vergrößern würde. Alternativ bräuchte ich ein 60V Modell von dem ich nur den Rahmen verwende. Das würde gehen wenn ich Motor und Steuergerät meines 36V Modell verwenden würde.

https://enerprof.de/blog/technische-anl ... und-mythen

Lifepo4 mit integriertem Balancer bzw. BMS sind genauso "Pflegeleicht" eher sogar noch leichter zu pflegen als Blei. Durch die geringere selbstentladung muss man nicht alle drei Monate nachladen oder kontrollieren, die ladeerhaltung die sonst für Bleiakkus und lange Lagerung nötig ist (Standby Charge wie in USV) fällt quasi weg es sei denn du willst die Lifepo4 für Jahrzehnte einlagern. 100% Voll müssen sie auch nicht immer sein um trotzdem genug Strom zu entnehmen.
Einzig der Temperaturbereich (kein laden unter bzw. Bei 0°c) ist noch relativ nachteilig für SOTA. Im Winter mit Solarzelle bei gutem Wetter, bei dem auch durch die geringere Erwärmung der solarzelle ein hoher Ertrag bei Sonnenschein möglich ist müsste man unnötig Energie in eine Heizung für den Akku gesteckt werden.

Was für Vorteile und nachteile sich daraus ergeben kann jeder für sich selbst sehen.

Sie sind eben teuer. Was sich aber durch die Tatsache der größeren NUTZBAREN Kapazität mit günstigeren kleineren Akkus ausgleichen lässt.

Wie gesagt, viele Hersteller werben damit das Lifepo4 sogar als Ersatz für Starterbatterien bzw. alle möglichen Bleibatterien verwendet werden können OHNE dabei irgendwelche Laderegler am Auto, USV, Solaranlagr ect. Auszutauschen.

Beim kauf auf ein verbautes Balancermodul achten. Dann funktioniert auch das bleiladegerät.
Zur zeit nur DX.
Bevorzugt T5, QSY nach Absprache.

Krampfader
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#25

Beitrag von Krampfader »

Mahlzeit! :D
Elektron hat geschrieben:
So 4. Okt 2020, 11:18
falls nocht nicht bekannt ... siehe:
https://youtu.be/RsbPeAoOsXg
Eines vorweg, ein grandios gestaltetes Video :tup: ... vielem stimme ich zu :tup: ... trotzdem möchte ich einige Punkte relativieren. Habe dazu Bildschirmkopien angefertigt und meine Anmerkungen in blauer Schrift ergänzt, siehe Bilder:

Bild
Quelle: https://youtu.be/RsbPeAoOsXg

Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild
Quelle: https://youtu.be/RsbPeAoOsXg

Zu den eneloops siehe: viewtopic.php?f=14&t=49101

Ansonsten wie gesagt wirklich gut und aufwändig gestaltet! :thup:

Schönen Sonntag noch!

Andreas :wave:
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#26

Beitrag von Elektron »

OK, wieder mal "back to the Roots"
Frage war ja: "Was setzt ihr auf dem Berge ein?"

zu erst aber noch ...
@ criticalcore5711
Danke für Deinen äh... Beitrag. Ich habe mir mal die Arbeit gemacht und ein paar deiner
vergangenen 21xx Posts durchgelesen ... (nicht nur die letzten auch sehr frühe) ... um zu erfahren
wie Dein Funk- und Technischer Backround ist und warum Du antwortest wie Du antwortest ... ohne Worte ...

Aber jetzt zur Sache ...
Wenn ich unterwegs bin, habe ich etwas von dem auf dem Bild mit dabei:
Bild
ELECRAFT-K1 (20/40) , iCOM IC705 , oder iCOM IC703 (auch nur 10W, aber Tuner mit drinnen)

Das ganze zusammen mit für die geplanten Bänder (auch CB) ABGESTIMMTEN Antennen, da ich
die mühevoll auf den Berg geschleppte Energie auch abstrahlen und nicht im Wärme umwandeln will.
Natürlich ist auch die Ernergiequelle im Rucksack oder Körbchen, neben Schreibsachen, Draht, Seil,
ein Mästchen. ein Decklein fein und last but not least Essen und Trinken je nach geplanter Zeit.
Beim Thema Energie habe ich alle "gängigen" Sachen für mich durch NC, NIMH, LiPo, Blei und aktuell
LiPePo4. Aufgrund dessen, dass ich (noch) arbeiten muss um Geld fürs Hobby zu haben
eine Frau mit eigenen Hobbys und selber auch noch andere Hobbys habe die Zeit kosten,
greife ich fast immer auf fertige oder mit vorhandenen Mitteln handelbare Energiequellen zurück,
auch wenn die vielleicht ein wenig kostspieleiger sind.
Daher natürlich auch ein mit Balancer und Lade- Entladeschutz versehener LiFePo4 Accu-Pack !
Davor war es der untere abgebildete Blei mit 5Ah oder in einen Portabelköfferchen ein 6.5Ah Bleigel.
Blei-Technik aus bekannten Gründen und weil sie für mich kostenfrei waren. Aufgrund fortschreitenden Alters :lol:
und der höheren Wichtigkeit von Getränken im Backpack bin ich derzeit auf der LiFePo4-Schiene.
12V 5Ah Bleigel = 1770 Gramm
12V 5/6 Ah LiFePo4 = 620 Gramm !!! ( da passen das locker mal 2 Halbliterfaschen erfrischungsgetränk mehr rein)
... und das ganze reicht locker für einen ausgedehnen Funknachmittag im Grünen mehr braucht nicht !

@ Krampfader, mit kritischer Betrachtung hast Du recht, keine Info sollte ohne Querprüfung geglaubt werden!

Viel Spass alle beim "draußen Funken"
vielleicht hört man sich ja mal irgend wo zwischen 1800khz und 2400Mhz
vy 73 de Andy - ELEKTRON
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Power ... so viel wie nötig, so wenig wie möglich, mit der Leistung eine Fahrradrücklichtes um die Welt

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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#27

Beitrag von Krampfader »

Elektron hat geschrieben:
So 4. Okt 2020, 15:02

Das ganze zusammen mit für die geplanten Bänder (auch CB) ABGESTIMMTEN Antennen, da ich
die mühevoll auf den Berg geschleppte Energie auch abstrahlen und nicht im Wärme umwandeln will.

Beim Thema Energie habe ich alle "gängigen" Sachen für mich durch NC, NIMH, LiPo, Blei und aktuell
LiPePo4.

@ Krampfader, mit kritischer Betrachtung hast Du recht, keine Info sollte ohne Querprüfung geglaubt werden!

Hallo Andy (ELEKTRON)

Schöne, nette Funkausrüstung hast Du da! :tup:

Wir Schmalbandfunker ( = CB-Funker) haben ja zwei Vorteile: Erstens können wir unsere Mono-Band-Antennen optimal auf Arbeitsfrequenz abstimmen ( = CB-Bandmitte) und zweitens brauchen wir als Kleinleistungsfunker ( = CB-Funker) auch keine allzu hohen Ströme. Ich habe mir mal Deinen "12V 6Ah LiFePO4" angeguckt, der Preis ist heiß, siehe: https://www.eremit.de/p/12v-6ah-lifepo4 ... ich erlaube mir folgende Gegenüberstellung:

EREMIT "12V 6Ah LiFePO4":
- 12,8V / 6Ah
- 6A Dauer
- 10A Kurz
- Abmessungen: 80x70x70mm (Volumen 0,45 Liter)
- Gewicht: 630g
- Ladezyklen: 2.000 (80% DoD)
- Selbstentladung: 4 % pro Monat
- Lagerfähigkeit/Pflege: Lagerung bei 75% / nachladen alle 6 Monate empfohlen
- BMS: notwendig
- Preis: EUR 44,--

weiße eneloop "BK-3MCCE" in der Konfiguration 3P10S:
- 12,0V / 6Ah
- 6A Dauer
- 12A Kurz
- Abmessungen: 140x50x42mm (Volumen 0,29 Liter)
- Gewicht: 810g
- Ladezyklen: 2.000 (80% DoD)
- Selbstentladung: 1-2 % pro Monat
- Lagerfähigkeit/Pflege: Ladezustand egal / keine
- BMS: keines
- Preis: EUR 70,--

Vorteilhaftere Werte sind jeweils grün dargestellt.

Vielleicht abschließend noch zwei, drei allgemeine Hinweise zu LiFePO4:
- Leere LiFePO4 nach Gebrauch sofort nachladen (ansonsten besteht die Gefahr dass sich die LiFePO4 aufgrund von "Selbst- plus BMS-Entladung" tiefentlädt und dauerhaft selbst schädigt, nur durchs lange Stehenlassen).
- Längere Lagerung bei möglichst 75% der Nennkapazität
- Allgemeine Pflegehinweise des Herstellers beachten


Wenn man das beherzigt dann hat man mit LiFePO4 lange Freude. Vorausgesetzt es wurden hochwertige Zellen verbaut (da sparen dann mache Akkupack-Konfektionierer, LiFePO4 ist nämlich nicht gleich LiFePO4, genauso wenig wie NiMH gleich NiMH ist!).

Andreas :wave:


PS: War heute funken, mit meiner "Grant II Premium", konnte einem Funkfreund mein kleines 4Ah-eneloop-Pack demonstrieren, im leistungsstärkerem "Export-Modus", kein Unterschied bemerkbar, egal ob ich an den eneloops hing oder direkt am dicken 12V-KFZ-Akku, auch die Gegenstationen konnten am S-Meter keinen Unterschied feststellen, siehe dazu: viewtopic.php?p=560693#p560693

Bild Bild Bild Bild
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Krampfader
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#28

Beitrag von Krampfader »

.
Schönen Guten Abend!

Lag heute Nachmittag in unserer Post-Empfangsbox! :)

Bild

Sieht gut aus. Allerdings könnten die Kabel einen etwas größeren Querschnitt haben (sind relativ dünn).

Werde den Akku zuerst komplett aufladen und dann vermessen, analog meiner eneloop-Akkus, bin gespannt!

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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#29

Beitrag von ph3x »

Sind lt. Hersteller AWG18 (0,8..mm2) Kabel. Wenn die mit 20A abgesichert sind, passt das.

C

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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#30

Beitrag von Krampfader »

ph3x hat geschrieben:
Fr 9. Okt 2020, 19:36
Sind lt. Hersteller AWG18 (0,8..mm2) Kabel. Wenn die mit 20A abgesichert sind, passt das.
Nun ja, laut folgender Tabelle packt ein 0,8er Kabel gerade mal zwischen 4,2A und 9,5A, je nach Anzahl der Litzen, siehe: https://www.icpgroup.eu/images/Dokument ... arkeit.pdf

Bild

Nur, was bringt mir die (theoretisch) gute Hochstromfähigkeit von LiFePO4 wenn dann derart dünne Kabel verbaut werden ??

Aber mal abwarten ...

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