Was setzt ihr auf dem Berge ein?

Flimso 79
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Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#1

Beitrag von Flimso 79 »

Ich schmeiss mal ein CQ in die Runde.
Da ich gerne mal in die Berge verschwinde um dort etwas zu Wandern und das eine oder andere QSO zu fahren (das Jopix 413 / X9600 nicht mehr reicht) überlege ich mir mein CRT 2000 in den Rucksack zu packen den Mast dazu und die DX - 100.
Doch was wichtiges fehlt der Strom, den will ich aber nicht von meinem Pajero oder meiner BMW ausbauen denn sonst komm ich nicht wieder Heim zudem sind die Batterien nicht gerade leicht HI.
Darum überlege ich mir ein Solarakku set zuzulegen etwa dieses hier:
:link: https://www.voelkner.de/products/104578 ... 226b993d54
Ist dies was gutes oder habt ihr andere Ideen? Die Geschichte mit den Eneloops zusammenbraten ist nicht so meins mit meinen zwei linken Füssen und rechten Händen.

Jenso
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#2

Beitrag von Jenso »

Am Samstag Abend habe ich einen Funkfreund besucht der hat seine CRT SS9900 über einen LIPOFE Akku 12V 15ah betrieben nach ein paar Stunden ~6 war der Akku erst auf 56% runter.
Das Teil war so groß wie eine Kleine Motorradbatterie die Ladeelektronik war fest verbaut deswegen kann der Akku mit jedem Handelsüblichen Ladegerät geladen werden.

Ich hätte nicht gedacht das so ein 15ah Akku eine SS9900 über stunden bedienen kann sowas werde ich mir auch kaufen.
13HN973 13DX666 %)

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Charly Whisky
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#3

Beitrag von Charly Whisky »

Also so ein LiFePo ist zwar im Vergleich zu bisherigen Batterien eine Steigerung, aber 15 Ah bleiben 15 Ah, wobei man die im Falle des LiFePos auch entnehmen kann.

Bleiakkus sollte man allenfalls bis 40% Restladung entladen, damit sie keinen Schaden nehmen.

Weiterhin sind die Funkgeräte im Betriebsmodus „SSB“ wesentlich sparsamer als in FM.

Für einen 15 Ah LiFePo kegt man schon deutlich über 200 EUR auf den Tisch.

73

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ultra1
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#4

Beitrag von ultra1 »

Hallo !

Ja, da kann ich dem Christian nur zustimmen .
In SSB zu senden braucht nur 30 bbis 40 % des Stroms, im Vergleich zu FM oder AM .

Ich nutze häufig einen 10Ah LiFePo 4 - Akku (1,5kg) mit einem Exportgerät .
Das leistet 12W auf FM und 25-30W auf SSB .
Dafür ist die Akkuleistung mit 10Ah voll ausreichend und in einer Funknacht kaum leer zu kriegen .

Zur Abstrahlung nutze ich Drahtantennen (Bauanleitungen gibt es hier im Forum) und GFK-Mast .


:wave:
55/73, Ingo

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13DCB66
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#5

Beitrag von 13DCB66 »

Bis auf wieviel Volt kann man denn eine Autobatterie (72 Ah) eigentlich entladen, dass das Auto hinterher noch anspringt ??
Ich habe es noch nicht getestet ! Ein Voltmeter habe ich immer angeschlossen.
Gruß Andreas !
`73
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OP: Andreas

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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#6

Beitrag von Jenso »

Wenn die Spannung beim Trägern auf 10,5Volt fällt wird es zeit bei mir den Motor zu Starten
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Krampfader
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#7

Beitrag von Krampfader »

LiFePo4 ist "in", guck mal hier, 12.8V, 10Ah:

Bild
Quelle: https://de.aliexpress.com/item/40003265 ... hweb201603_

Gibt es um umgerechnet EUR 67,-- (inkl. Ladegerät und gratis Versand - nach Österreich)

Viel Spaß damit!

Andreas :wave:
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

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Grauer Ritter
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#8

Beitrag von Grauer Ritter »

Ich nutze sehr erfolgreich das Dino Powerpack 600

https://www.amazon.de/Dino-KRAFTPAKET-1 ... B012DC26K4

Egal ob mit der McKinley, dem Auto-Kühlschrank oder als Starthilfe für andere Autos.

Das Ding ist genial, klein und handlich, und die 18000 mah hab ich noch nicht leer gespielt bekommen :king: :thup:

Beste Grüße, Björn
Ritter ruft Welt, Ritter ruft Welt, kommen.....

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Volkerm
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#9

Beitrag von Volkerm »

https://www.i-tecc.de/shop/lifepo4-batt ... -bms?c=108

Bisschen überdimensioniert für klassisch QRP auf KW.....aber am IARU1-Fieldday QRP und parallel angeschlossenem FT7900 auf ~20W hatte ich nach knapp 3h Betrieb bisschen über 1Ah gezogen.
Volker - DG1VM

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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#10

Beitrag von 64Digger295 »

Habt Ihr schon mal an diese Lösung gedacht?

Hier nur als Beispiel im Test.

https://www.computerbild.de/test-vergle ... gJZHvD_BwE

73 Digger
Tradition bedeutet nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers

Am Mike Hartmut, 13HN958
Mobil: AE 5890 EU, StarMac, DV27, DV 27 lang, Eigenbau (3/4 Lambda)
KF: CRT Xenon, Eigenbau(3/4 Lambda)
Mobil: Anrufkanal 1 FM 9 AM

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Grauer Ritter
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#11

Beitrag von Grauer Ritter »

64Digger295 hat geschrieben:
Mi 30. Sep 2020, 19:26
Habt Ihr schon mal an diese Lösung gedacht?

Hier nur als Beispiel im Test.

https://www.computerbild.de/test-vergle ... gJZHvD_BwE

73 Digger
Siehe meinen Beitrag 3 weiter oben :wink:
Ja funktioniert einwandfrei mit dem Starthilfe-Powerpack, ich nutze wie gesagt das Dino 600 und es ist perfekt für ALLES, auch funken :)
Ritter ruft Welt, Ritter ruft Welt, kommen.....

Wellenangler
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#12

Beitrag von Wellenangler »

64Digger295 hat geschrieben:
Mi 30. Sep 2020, 19:26
Habt Ihr schon mal an diese Lösung gedacht?

Hier nur als Beispiel im Test.

https://www.computerbild.de/test-vergle ... gJZHvD_BwE
Hallo,

das kann natürlich funktionieren, allerdings muss man auf ein paar Dinge achten. Ein guter Starterakku ist nicht zwangsläufig auch ein guter Versorgungsakku. Starterakkus sind üblicherweise darauf ausgelegt, für kurze Zeit (ein paar Sekunden) möglichst hohe Ströme zu liefern und danach wieder vollgeladen zu werden, d.h. sie sind üblicherweise nur für sehr geringe Entladetiefen ausgelegt. Ein Versorgungsakku ist im Gegensatz dazu dafür ausgelegt, längerfristig Strom zu liefern und dabei einen deutlich tieferen Entladezyklus durchzumachen als ein typischer Starterakku. Wenn man reine Starterakkus als Versorgungsakku betreibt, kann es passieren, dass diese die im Vergleich zum Starterbetrieb tiefen Entladezyklen nicht gut vertragen und dadurch an Kapazität verlieren. Das heisst nicht, das es keine Starterakkus geben kann, die auch tiefere Entladezyklen vertragen, aber man kann sich nicht ohne Weiteres darauf verlassen, dass ein beliebiger Starterakku auch langfristig als Versorgungsakku taugt.

Zum Thema Kapazitätsangaben muss man außerdem gerade bei LiIon- bzw. LiPo-"Powerbanks" aufpassen. Die Hersteller drücken sich gerne davor, die nutzbare Kapazität in Wh (Wattstunden) anzugeben, wie es eigentlich sinnvoll wäre, sondern schreiben nur eine Angabe in mAh in die Beschreibung, Dieser Wert bezieht sich aber leider oft genug eben nicht auf die angegebene nominale Ausgangsspannung (5V bei USB-"Powerbanks" oder 12V bei "Powerbanks", die auch als Starthilfeakku dienen), sondern auf die interne Akkuspannung, die dank eines eingebauten DC-DC-Wandlers durchaus erheblich niedriger sein kann, als die nominale 5V- bzw. 12V-Ausgangsspannung des Systems. Letztere Information fällt dann allerdings in der Produktbeschreibung gerne mal unter den Tisch :-).

Davon abgesehen neige ich dazu, den Kapazitätsangaben der Hersteller von "Powerbanks" eher wenig Glauben zu schenken, nachdem ich das Innenleben mehrerer solcher Geräte gesehen habe, bei denen die Kapazitätsangabe auf dem verbauten Akku und die Angabe auf dem Gehäuse, um es vorsichtig zu formulieren, "nicht ganz deckungsgleich" waren.
73,
Wellenangler

Moesi61
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#13

Beitrag von Moesi61 »

64Digger295 hat geschrieben:
Mi 30. Sep 2020, 19:26
Habt Ihr schon mal an diese Lösung gedacht?

Hier nur als Beispiel im Test.

https://www.computerbild.de/test-vergle ... gJZHvD_BwE
Ich hab mir das Dino Kraftpaket 600-12V (Testsieger in Deinem Link) vor etwa 2 Monaten besorgt, weil ich es auf dem eBike in den Bergen einsetzen will (mit meiner EndFed DX-100, dem kurzen 10m Mast von DX-Wire und je nach Tour entweder mit der President McKinley, Albrecht AE6110 oder AE2990).

Bis jetzt habe ich das Ding erst ein paar mal im Auto benutzt, wenn ich auf einen Berg hochgefahren bin (Muss beim Prius für DX die ganze Bord-Elektrik abschalten, weil sie sonst Störungen mit S3-S7 macht). Habs damit schon in die "Bayernrunde" geschafft.
Bis jetzt bin ich ganz zufrieden damit. Mit 4W FM /12W SSB hab ich schon mehrere Stunden funken können, ohne dass das Ding leer wurde.
Für den Einsatz auf dem Fahrrad ist das Kraftpaket wegen seiner Dimensionen und seines Gewichts ideal.
Mit dem ganzen Zubehör ist das Ding auch sonst sehr universell einsetzbar. Hab neben den Prius noch Liebhaberfahrzeuge mit bis zu 7L Hubraum. Da ist man immer froh um eine potente Starthilfe, die man so leicht tragen kann. Mir gefällt das Teil bis jetzt sehr gut.

Eine Gefahr birgt das Teil aber: Der 12V Ausgang hat dummerweise den gleichen Stecker wie der 19V Ausgang für Laptops! Die beiden Stecker liegen auch gleich nebeneinander! Da könnte man im dunkeln schnell mal ein 12V Gerät grillieren! Ich empfehle darum den 19V Ausgang mit einem Klebeband zu überkleben (bei der McKinley spielt das keine Rolle, die läuft auch mit 24V).

73-55, Moesi61

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Rossi
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#14

Beitrag von Rossi »

Also es kommt ja immer darauf an, wie man auf den Berg hochkommt, so wie ich am vergangenen Samstag vom Hoherodskopf habe ich natürlich mein rollendes Wohnzimmer dabei.
Es besteht schon mal aus einem Ex-Telekom Auto, was mit Büroausstattung und Standheizung gekauft wurde.
Es ist ein Renault Trafic Bj 2006, hatte damals 50.000km runter und war für 10.000 Steine zu haben.

Mittlerweile hat er eine Ausbaustufe erreicht, sodass dieses Auto mehrere Wochen autark sein kann, man muss dabei aber auf Computer und Fernseher verzichten.
Er hat neben der Fahrbatterie eine Zweitbatterie die während der Fahrt mittels Batteriebooster geladen wird über die Lichtmaschine.
Damit noch nicht genug, ich hab noch eine 230Ah AGM Batterie als Solarpuffer und zwei Solarpaneele auf dem Dach mit insgesamt 260Watt.
Das Auto hat natürlich noch einen Wechselrichter, ich kann also auch 230V wenn es denn sein muss.

Das Ganze ist so verschaltet, das unser Kühlschrank(wenn er dann mal wieder funktioniert), während der Fahrt von der Zweitbatterie und im Stand vom Solarpuffer gespeist wird (gaaanz wichtig im Sommer für kühle Getränke).
Außerdem gibt es eine Vorrangschaltung für die 230V Versorgung, entweder über den Wechselrichter oder wenn Strom auf einem Campingplatz vorhanden ist, dann läuft der Kühlschrank über ein 24V/20A Netzteil.

Jetzt kommt die Funkausrüstung die da besteht aus :
1. Yaesu 857 oder President George Bj 1995
2.Drahtgroundplane (Selbstbau) als Antenne, wenn ich im Hohen Norden unterwegs bin, stehen mir eine Super 12 oder eine K48 zur Verfügung.
3.GFK Mast 12m Spiderbeam Mast für die Drahtantenne oder 10m Alumast für die Hochantennen.
Das ist natürlich die „Kuschelweich“ Variante, da ich ja auch ein Bett im Auto habe, ist das fast wie Funken von Daheim, nur ohne Störungen.

Für die „Harte“ Variante geht auch noch Bleigeelakku in Verbindung mit der Drahtantenne und GFK Mast, wahlweise auf Fahrradanhänger oder Schlitten (je nach Wetterlage).
Dann lassen sich auch die Hügel erklimmen, die mit dem Auto nicht erreichbar sind oder nicht befahren werden dürfen.
Wo ein Wille, da ein Gebüsch, ich gehöre definitiv nicht zu den „Schönwetterfunkern“ , oberstes Gebot, auf mich ist Verlass, Adel verpflichtet :rolleyes:

Grüße vom ollen Rossi
Vorsitz der Jackson Dynasty 13JD 15/Rossi Rodgau locator JO40KA

Krampfader
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Re: Was setzt ihr auf dem Berge ein?

#15

Beitrag von Krampfader »

Mahlzeit!

Zum Thema "Power-Bank" und 12V-Anschluss: Habt Ihr schon mal die Spannung unter Last gemessen ??, viele dieser Power-Packs brechen beim Drücken der PTT-Taste unter 12V ein ... ein CB-Funk-Kollege hat das hier mal vermessen, siehe: https://www.cb-funk.at/forum/index.php/ ... ml#msg9274

Und soweit ich mich erinnern kann baute dieses Teil auch recht schnell an Leistung, Kapazität und Spannungslage ab. Solange die Teile neu sind aber bestimmt eine Alternative zu dicken, schweren Blei-Akkus.

Möge der Saft immer mit Euch sein! ;)

Andreas :wave:

Mein Batteriepack: 40 Stk. BK-3MCCE in löt- bzw. schweißfreier Konfiguration 2S(5S4P) ergibt 12V/8Ah:
- Abmessungen: 27 x 7 x 3,5 cm (Volumen: 0,66 Liter)
- Gewicht: 1.4 kg (durch die Verwendung zweier M6-Gewindestangen aus Alu könnte man hier noch an Gewicht sparen).

Bild Bild Bild Bild
Siehe: viewtopic.php?p=562568#p562568
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

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