Neues kabel/ welche länge

Charly Whisky
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Re: Neues kabel/ welche länge

#16

Beitrag von Charly Whisky » Di 9. Apr 2019, 08:26

Sputnik01 hat geschrieben:
Di 9. Apr 2019, 07:50

...Flachzangen, Luftpumpen und Hirntote.
Hm...

keine gesehen/gelesen.

Warum denn gleich so in die Luft gehen?

https://www.youtube.com/watch?v=oBdXltQhHrM

(Wie sich die Zeit doch verändert hat- heute würde der Spruch lauten: Warum denn gleich in die Luft gehen? Greife lieber zum Lungenkrebs)

Krampfader
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Re: Neues kabel/ welche länge

#17

Beitrag von Krampfader » Di 9. Apr 2019, 08:27

Guten Morgen Jungs, ruhig Blut!

Hmmmm, gucken wir uns mal an was der geschätzte Funkamateur Max Rüegger (HB9ACC) zum Thema "Kabellänge" meint, siehe seine Ausführungen:

Bild
Quelle: https://www.wreiner.at/2008/05/24/rund- ... on-hb9acc/ (Rund_um_die_Antenne_Teil_2.pdf, Seite 36)
.
.
.
Und hier die "günstigen" Längen für Dein Kabel (Ecoflex 10), beispielhaft berechnet für das CB-Band (40 Kanäle), siehe Bild:

Bild
Quelle: http://www.dl0hst.de/kabellaengenberechnung.htm

Laut dem Autor dieses Programmes (DGØKW, Klaus, Hochschule Stralsund) gelten jene Kabellängen für die oben angegebenen Frequenzen als "günstig" welche in dieser Liste mehrfach vorkommen, sprich in unserem Fall wären das dann z.B. die 23,7m (die 19m kommt eben nur einmal vor und wären demnach "ungünstig") ...

Inwieweit das Ganze nun Sinn macht muss jeder für sich selbst entscheiden ...

Grüße

Andreas
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Re: Neues kabel/ welche länge

#18

Beitrag von Eisbär » Di 9. Apr 2019, 09:02

Danke Andreas für die ausführliche Erklärung. DK5VQ hat ja leider nur die Kurzfassung geliefert, welche allerdings etwas Grundwissen voraussetzt. :lol:
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Re: Neues kabel/ welche länge

#19

Beitrag von Sputnik01 » Di 9. Apr 2019, 09:16

@CharlyWisky

Ich rege mich nicht auf, es ärgert mich nur wenn ich eine Sachliche Frage stelle und von 10 Antworten 9 Vollpfosten sich melden
zu einem Thema was nicht so einfach vom Tisch zu wischen ist und alle mit Abwesenheit jeglichem Wissen glänzen.

Und für alle gilt, wem der Schuh passt der ....

@ Andy
wie immer geil was du da abbilden kannst. Ich würde dir gerne eine PN senden zwecks bau einer Antenne, und ich will nicht wieder
Diskussionen hier auslösen. Vielleicht meldest du dich mal.


73/Michael

Ps. das Video ist aber echt klasse, danke dafür Charly
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Re: Neues kabel/ welche länge

#20

Beitrag von DK5VQ » Di 9. Apr 2019, 09:49

Wen betitelst du hier als Vollpfosten? Geht's noch ? Es gibt hier mehrere Antworten die dir sagen das die Länge des Kabels in deinem Fall keine Rolle spielt. Muss das jeder hier seitenweise begründen oder was ? Sehr suspekt... Wenn man etwas nicht versteht und noch Fragen dazu hat kann man das doch sagen. Und nicht gleich pampig werden.

...von unterwegs aus.

vy 73 de Mario - http://www.dk5vq.de - und amateurfunk-westpfalz.de

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Re: Neues kabel/ welche länge

#21

Beitrag von Lattenzaun » Di 9. Apr 2019, 11:31

...der allseits bekannte Antennenpabst Peter Baum rät hier dazu an, zur Sicherheit gleich alle "kritischen" Längen auf einer 100m Rolle mittels eines Nagels quer durch das Kabel zu markieren.

Über Mantelwellen, oder gar sowas wie einen Wirkungsgrad, braucht man sich dann keine Gedanken mehr machen.

Man hat stets ein SWR von rechts gegen und somit keine Störungen durch die Antenne selbst :dlol:
Ich habe eine gespaltene Persönlichkeit, notfalls führe ich mit mir selbst ein QSO !!!

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Re: Neues kabel/ welche länge

#22

Beitrag von gernstel » Di 9. Apr 2019, 11:39

Noch ein sachlicher Hinweis: Wenn man die transformierende Eigenschaft eines solchen Kabels wirklich nutzt, wenn also das Kabel nicht mit seiner Nennimpedanz abgeschlossen ist, dann transformiert es zwar, wird aber dabei selbst zum strahlenden Antennenbestandteil. Es ist quasi nicht mehr dicht und nimmt längs seines Wegs Störungen auf und strahlt ebenso einen gewissen Teil der zu leitenden Leistung einfach ab. Natürlich da, wo man diese Phänomene nicht haben möchte.

Bei der Fehlanpassung bzw. deren Transformation entstehen auf dem Kabel Strom- und Spannungsbäuche, die je nach Kabeltyp auch deutlich höhere Verluste verursachen als die vom Hersteller ausgewiesene Dämpfung.

Insofern ist das A und O eine saubere Anpassung auf 50 Ohm Wirkimpedanz. Transformierende Kabel würde ich höchstens im Freiraum verwenden, wenn es um größere abzudeckende Frequenzbereiche geht, die mit der Antenne ohne weitere Anpassung nicht erreiichbar sind.

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Re: Neues kabel/ welche länge

#23

Beitrag von Sputnik01 » Di 9. Apr 2019, 11:51

Wenn sich jemand von meiner Ausdrucksweise beleidigt gefühlt hat, bitte ich um Entschuldigung. :holy:

Es ist nur so das dieses Thema scheinbar wirklich eine Glaubenssache ist. Und meine Grundfrage welche Länge mein Kabel haben soll
mit einem Verkürzungsfaktor war ganz einfach gestellt. Wenn man den Thread liest sogar schon fast Personalisiert.
Ich wollte nicht schon wieder belehrt werden welchen Sinn oder Unsinn das alles macht.

Also: Mea Culpa an alle die sich betroffen fühlen. :holy:

73/Michael
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Re: Neues kabel/ welche länge

#24

Beitrag von Lattenzaun » Di 9. Apr 2019, 12:20

...Michael, wenn Du gleich alles perfekt machen willst, dann besorge Dir auch von Amphenol die passenden PL 259 Stecker für die Zuleitung.

https://www.amphenolrf.com/083-822.html

73,

Bernhacht
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Re: Neues kabel/ welche länge

#25

Beitrag von 13STW » Di 9. Apr 2019, 12:48

Und ich verwende das Kabel eben nicht nur auf 27.000.
Lass´mich raten. Als Hüpfseil? Dann brauchen wir Deine Körpergröße.
Andernfalls die gewünschten Freuquenzen, sonst gibt es keine sinnvollen Antworten im Sinne des Programms aus Stralsund.
Anders gesagt, wenn man mehrere Frequenzen arbeiten will, muss man nach diesem Programm bei jedem Frequenzwechsel ein Stück abschneiden oder dran stricken.
Oder man probiert, ob HyperflexXX nicht nur so heißt, sondern sich auch wie ein Gummiseil verhält. Da hätte ein findiger Bastelfreund eine schöne Aufgabe. Die längenveränderbare Antennenleitung zum aufblasen.

Ach ja, DL0HST heiß nicht Klaus und ist auch kein Funkamateur. Es ist die Clubstation in Stralsund. Ein Gebäude. Ein Verein.

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Re: Neues kabel/ welche länge

#26

Beitrag von DK3NH » Di 9. Apr 2019, 13:21

13STW hat geschrieben:
Di 9. Apr 2019, 12:48
Ach ja, DL0HST heiß nicht Klaus und ist auch kein Funkamateur. Es ist die Clubstation in Stralsund. Ein Gebäude. Ein Verein.
Deswegen steht im Beitrag oben ja auch ganz klar:
Autor dieses Programmes (DGØKW, Klaus, Hochschule Stralsund)
. Und wenn man au die verlinkte Seite von DL0HST geht, steht da auch ganz klar, dass Klaus das Programm geschrieben hat.

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Re: Neues kabel/ welche länge

#27

Beitrag von Krampfader » Di 9. Apr 2019, 13:49

Um mal wieder von den Spaßvögeln und Scherzkeksen wegzukommen: Hier gibts zum Thema "Antenne und Speiseleitung" vom werten Funkamateur DK6NR ebenfalls noch Interessantes zu lesen, Zitat:

Bild

Quelle DK6NR: http://www.dk6nr.darc.de/AntKabel/AntKa ... rtrag2.pdf (Seite 7)

Daraus leite ich für ein 50 Ohm-System folgendes ab:

- Die Antenne sollte direkt am Fußpunkt gemessen (sprich z.B. oben am Dach) möglichst eine Impedanz von 50 Ohm liefern ... nur dann gibt es keine Impedanztransformation und auch keine Mantelwellen. Die Kabellänge ist in diesem Fall dann auch nicht relevant ... anderenfalls könnte es bei unglücklich gewählter Kabellänge zu seltsamen Phänomenen kommen (Mantelwellen und/oder SWR 1:1, direkt nach dem TX gemessen)

Und dass man als CB-Funker seine gesamte Anlage (also Antenne+Kabel) optimal auf genau nur eine Frequenz abstimmt ist gar nicht mal so abwegig. Wir haben in unserer Wiener-Runde mehrere Teilnehmer welche seit Jahren ausschließlich auf unserem Hauskanal zu finden sind (27,085 MHz).

Grüße

Andreas

PS: Und ja, Klaus (DG0KW) ist der Autor dieses Programmes. Hier eine E-Mail von Klaus welche mich im September 2018 zu einem ähnlichen Thread erreicht hat:
===================================================================================
Hallo OM Andreas,

ich habe mir speziell die Seite 4 angesehen. Es ist schwierig aus der Diskussion auf eine spezielle Frage zu schließen. Die meisten Fragen beantworten sich schon beim lesen des "Hilfe-Textes" zum Programm (speziell Kap. 4.1). Dabei wird natürlich voraus gesetzt dass sich die Antenne in Resonanz befindet und damit die Blindkomponenten X = 0 sind. Dieses habe ich für eine neue Programmversion noch einmal im Text hervorgehoben (danke für den indirekten Hinweis).
Auch bei der Verwendung der grafischen Darstellung im Programm zur Ermittlung einer bestimmten Kabellänge zur Impedanz - Transformation ist eine resonante Antenne natürlich eine Voraussetzung. Das in der Praxis erprobte Beispiel von Andreas (Ant. 34 Ohm über 28,2m-Kabel zu einem 50 Ohm-TRx) zeigt das ganz korrekt. Es zeigt damit aber auch gleichzeitig dass sich die Antenne in Resonanz befindet.

ich muss doch noch einige Sätze zu resonanten Antennen nachreichen. Das ist zwar ein anderes Thema, aber damit klärt sich ein Großteil der Fragen.

Eine Antenne sollte immer in Resonanz sein, denn nur auf der Resonanzfrequenz weist die Antenne den größten Wirkungsgrad (beste Abstrahlung der Sendeleistung) auf. Es kann sogar vorkommen das, je nach Antennentyp, bei Resonanz durch die Resonanzüberhöhung in der Antenne ein höherer Strom fließt als wie eingespeist wurde oder das in der Antenne eine höhere Spannung vorhanden ist als am Speisepunkt. Welche Speisepunkt-Impedanz sich bei der Resonanzfrequenz einstellt ist erst einmal egal. Es geht dann nur darum diese Impedanz möglichst Verlustlos an den Senderausgang an zu passen. Dazu eignet sich ein Viertelwellen-Transformator, oder Teile davon wie im Beispiel bei Andreas, natürlich sehr gut. Das funktioniert aber überschaubar hauptsächlich nur bei Einbandantennen wie z.B. im CB-Funk. Für den Grad der Anpassung ist das SWR aber durchaus ein brauchbarer Messwert.
Wird die Anpassung mit einem Antennenanpaßgerät erzwungen, so können durchaus bis zu 50% der Sendeleistung verloren gehen.
Bei einer Funkverbindung auf "Sichtweite" ist das alles natürlich kaum merkbar, bei DX-Verbindungen sieht das aber schon ganz anders aus. Richtig kritisch sind die Kabellängen natürlich bei Funkamateuren die sich mit EME (Erde-Mond-Erde) - Verbindungen beschäftigen. Dabei kommt es auf jedes Zehntel dB an.

vy 73 Klaus,
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Re: Neues kabel/ welche länge

#28

Beitrag von Grundig-Fan » Di 9. Apr 2019, 14:41

Charly Whisky hat geschrieben:
Grundig-Fan hat geschrieben:
Mo 8. Apr 2019, 22:07
Seit ihr sicher???
Seit, seid?

Hm.
Da muss ich dir Recht geben. "SEIT" wäre richtig wenn es von der Zeit abgeleitet wird. Bitte um Verzeihung. War bestimmt nicht der schlimmste Fehler hier? Bild

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Re: Neues kabel/ welche länge

#29

Beitrag von Grundig-Fan » Di 9. Apr 2019, 14:43

Früher gab es diese Diskussionen nur beim Thema Blitzschutz. Gut zu wissen

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Re: Neues kabel/ welche länge

#30

Beitrag von Sputnik01 » Di 9. Apr 2019, 14:54

@Lattenzaun

Ja wäre mal interessant raus zu bekommen was so ein Teil kostet.
Ich lasse mir gerade ein Kabel vom Kusch machen, der wird wohl auch vernünftiges Zeug verwenden. Aber Danke mal.

73/Michael
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