Für die Mikrofon-Bastler

Papa Oscar
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Für die Mikrofon-Bastler

#1

Beitrag von Papa Oscar » Sa 20. Mai 2017, 12:40

Mikrofonverstärker mit MAX 4466
Platine 22 x 14 mm mit Kapsel / +2,4V - +5,5V DC
http://www.ebay.de/itm/Elektret-Mikrofo ... 2153713276
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Papa Oscar
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Re: Für die Mikrofon-Bastler

#2

Beitrag von Papa Oscar » Sa 20. Mai 2017, 14:38

Für die,die etwas mehr ausgeben wollen !!! (TELCOM 3850 )
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DO4MJ (13DL7)
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Re: Für die Mikrofon-Bastler

#3

Beitrag von DO4MJ (13DL7) » Sa 1. Jul 2017, 16:42

Habe mir mal ne Platine geholt und habe die Schaltung ergänzt:
Adafruit2.jpg
Es kam eine neutrale Modulation heraus und auf AM hatte ich HF Einstrahlungen, kann aber vielleicht daran liegen, weil ich das ganze auf einer Streifenrasterplatine gebaut hatte.Wenn man die Bauteile berührt wars Brummen/ Pfeifen weg.
Gruß 13DL7
Skip 13DL7 oder 13DK965; Amateurfunk DO4MJ.Beheimatet auf CB Kanal 12 FM oder auf der BAB Kanal 9 AM.QRV Afu DB0ZO (Osnabrück Dörenberg 438.775 Mhz) oder 144.775 OV Telefon I38. Macht mit, gegen Powerline (Netzwerk aus der Steckdose) gemeinsam vorgehen.

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Re: Für die Mikrofon-Bastler

#4

Beitrag von 19RF172 » Di 31. Okt 2017, 16:16

Ich habe diese Drucke im externen Mikrofon für das tragbare Telefon montiert. Ich muss sagen, das funktioniert sehr gut. Sicherlich empfohlen für die Baofeng-Handys, die dunkel und weich klingen.

Grüße Henk 19RF172 aus den Niederlanden

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Re: Für die Mikrofon-Bastler

#5

Beitrag von Bobby1 » Di 31. Okt 2017, 22:13

Davon habe ich bereits 2 Stück verbaut:
https://www.ebay.de/itm/Microphone-Mikr ... 2319221295
Die Dinger sind preislich unschlagber und brüllend laut.
73, Carsten

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Re: Für die Mikrofon-Bastler

#6

Beitrag von gary » Mi 1. Nov 2017, 09:41

@Carsten: Kannst du bitte nähere Info über den Einbau geben?
Danke Gary

hf-doktor

Re: Für die Mikrofon-Bastler

#7

Beitrag von hf-doktor » Mi 1. Nov 2017, 12:48

Z.B. so:

Der verwendete Chip auf der Mini Platine wurde speziell für Elektret Kapseln entwickelt (Maxim),
weil hier auch das optimale Biasing für die Kapsel im IC integriert ist.

Den Spannungsteiler 10k/2,2k kann man auch als Trimmer-"Poddi" ausführen.... für die Brüllaffen-Funker ;)

Ist auch recht HF-fest durch die doppelseitige Platine mit grossen Masseflächen.
1 - Euro-Mikrofonverstärker mit Elektretkapsel.jpg

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Re: Für die Mikrofon-Bastler

#8

Beitrag von Bobby1 » Mi 1. Nov 2017, 22:09

Vielleicht sollte man noch erwähnen daß dieses 1€-Modul selbst auch einen 3,3V Spannungsregler hat, der aber selbst nicht allzuviel Spannung verträgt.
Bei einem Aufbau für den IC-706MK2G hatte ich einfach nur einen 680Ohm Vorwiderstand an die 8V des Transceivers gelegt und gut ist.
Die Gretchenfrage ist welches GND man nimmt denn bei Icon gibt es 2x GND und die dürfen nicht miteinander verbunden werden. Ich hatte mich für Mic-GND entschieden.
Die Kabel zu Mic-GND und Mic hatte ich wegen einiger Einstrahlungsprobleme gemeinsam durch einen kleinen Ferritring gewickelt, ein kleiner brauner mit AL=78nH der noch in das Gehäuse eines Handmikrofons paßt.
Die Kapsel steckte ich dann durch doppelt gefaltete Wellpappe, die die Schaltung klapperfrei im Mikrofon hält.
Am 706 mußte ich dann den Mic-Gain auf 5 Stellen weil sonst der TRX total überfahren wird. Wer stimmgewaltig ist stellt den Mic-Gain besser auf 2 oder 3.
Auf jeden Fall ist das HM-103 echt leise dagegen.

Bei einen Umbau für das Originalmike einer President George nahm ich einfach einen 5V-Spannungsregler und den Ausgang des Moduls direkt auf die Mic-Leitung.
Koppelkondensatoren sind überlüssig denn es ist einer auf dem Modul vorhanden.
Probleme mit Einstreuungen hatte ich mit der George nicht. Einfach nur den Mic-Gain auf 2Uhr-Stellung drehen und fertig.

73, Carsten

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Re: Für die Mikrofon-Bastler

#9

Beitrag von Wurstauge » Mi 1. Nov 2017, 22:57

Bei Icom kannst du direkt auf MIC+ und MIC GND eine Kondensator-Kapsel schalten
Die benötigte Spannung liegt auf der Leitung und wird im Gerät ausgekoppelt...kein Verstärker notwendig (IC746 ff)
Beim 706 mal messen ob der das auch hat
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Re: Für die Mikrofon-Bastler

#10

Beitrag von Bobby1 » Mi 1. Nov 2017, 23:11

@Wurstauge:
Klar hat der IC-706MK2G +8V auf der Mic-Leitung, denn die wird ja beim Originalmike HM-103 genau so gebraucht.
Man kann die +8V aber auch separat aus der Mirkofonbuchse ziehen was die Beschaltung des besagten Mikrofonmoduls einfacher gestaltet.

hf-doktor

Re: Für die Mikrofon-Bastler

#11

Beitrag von hf-doktor » Mi 1. Nov 2017, 23:18

Bobby1 hat geschrieben: Bei einem Aufbau für den IC-706MK2G hatte ich einfach nur einen 680Ohm Vorwiderstand an die 8V des Transceivers gelegt und gut ist.
Oben gezeigte Schaltung ist universell. Egal, ob AFU TRX mit 5 oder 8 Volt, oder für CB Geräte mit 13,8 Volt über Pin 6 der GDCH Buchse (5 bis 16 Volt Betriebsspannung möglich)
Die Gretchenfrage ist welches GND man nimmt denn bei Icon gibt es 2x GND und die dürfen nicht miteinander verbunden werden. Ich hatte mich für Mic-GND entschieden.
Die Kabel zu Mic-GND und Mic hatte ich wegen einiger Einstrahlungsprobleme gemeinsam durch einen kleinen Ferritring gewickelt, ein kleiner brauner mit AL=78nH der noch in das Gehäuse eines Handmikrofons paßt.
Warum dürfen PTT GND und Audio GND nicht miteinander verbunden werden? Bei vielen Geräten werden die beiden GND direkt nach der Mic Buchse mit einander verbunden auf einen gemeinsamen Massepunkt, z.B. Kenwood, Alinco. Bei anderen Geräten erfolgt die Zusammenführung -je nach Geräteaufbau- letztendlich elektrisch etwas weiter "hinten" Teilweise werden die beiden GND nur getrennt abgedrosselt, bevor sie zusammengeführt werden. Es ist also nicht sonderlich kritisch, welche Masse du verwendest. Bei einigen Standmikrofonen bleibt dir gar keine andere Wahl dich für eine oder beide, zusammengeschaltete Masse(n) zu entscheiden. Die haben Mikrofonseitig nur eine gemeinsame Masse für PTT und Audio
Koppelkondensatoren sind überlüssig denn es ist einer auf dem Modul vorhanden.
Aufgrund des hohen Ausgangspegel durch das spezielle IC (20 dB !!!) ist am Ausgang IMMER ein Spannungsteiler erforderlich (10-22k in Serie auf 2,2k gegen Masse oder Trimmer) Aus diesem Grund auch noch der zusätzlicher Koppelkondensator.
Neuere CB Geräte (auch einige AFU TRX) arbeiten mit Tonaderspeisung (T-Biasing). Hier also zur Gleichspannungsentkopplung notwendig. Bei deinem ICOM egal, der hat sowieso einen im NF Kreis nach der Mic-Buchse...
Zuletzt geändert von hf-doktor am Mi 1. Nov 2017, 23:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Für die Mikrofon-Bastler

#12

Beitrag von Wurstauge » Mi 1. Nov 2017, 23:24

Deswegen schrob ich das ja vorhin,mit einer weiteren Verstärkung davor wird’s schnell problematisch ;)
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Re: Für die Mikrofon-Bastler

#13

Beitrag von hf-doktor » Mi 1. Nov 2017, 23:27

Wurstauge hat geschrieben:Bei Icom kannst du direkt auf MIC+ und MIC GND eine Kondensator-Kapsel schalten
Die benötigte Spannung liegt auf der Leitung und wird im Gerät ausgekoppelt...
Nicht bei allen Icom ! Bei älteren TRX schon garnicht.

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Re: Für die Mikrofon-Bastler

#14

Beitrag von Wurstauge » Mi 1. Nov 2017, 23:31

hf-doktor hat geschrieben:
Wurstauge hat geschrieben:Bei Icom kannst du direkt auf MIC+ und MIC GND eine Kondensator-Kapsel schalten
Die benötigte Spannung liegt auf der Leitung und wird im Gerät ausgekoppelt...
Nicht bei allen Icom ! Bei älteren TRX schon garnicht.
Stimmt...
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Re: Für die Mikrofon-Bastler

#15

Beitrag von hf-doktor » Mi 1. Nov 2017, 23:44

Bei vielen AFU TRX mit Dynamikkapsel im O-Mic ist bei Umrüstung auf Elektret Element kein Vorverstärker erforderlich, oder wie Wurstauge geschrieben hat, sogar u.U. kontraproduktiv.
Dynamikkapseln liefern ca -60 bis -50dBm,
Elektret bis zu -35 bis -25dBm

Das ist ein Mehrfaches an Pegel gegenüber der O-Kaspel und für einige AFU TRX schon (fast) zuviel...

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