NVA Einmastdipol Antenne Typ DA01 / DA02

Antworten
Nordic
Santiago 7
Beiträge: 623
Registriert: Mi 27. Feb 2019, 20:17
Standort in der Userkarte: 74172

NVA Einmastdipol Antenne Typ DA01 / DA02

#1

Beitrag von Nordic » Fr 30. Aug 2019, 14:52

Hallo Antennenfreunde, Antennenbauer, Tuner, Bastler, Sammler und Jäger,

Ich habe in einem absolut unbenutzten Zustand ein Exemplar o.g. Antenne bekommen, welche unter folgendem Link näher beschrieben ist.

http://www.greenradio.de/htm2/b_da01.htm

Der Lieferumfang ist komplett und neuwertig.

Seit geraumer Zeit bin ich auf der Suche nach aller Art an Informationen zu dieser Antenne.
Über die Historie, Tipps, Tricks, Erfahrungsberichte finden sich leider nur wenige Quellen.

Habt Ihr noch Ideen , woher man essenzielles Wissen zu dieser Antenne bekommen könnte ?

73 und danke

Stefan
13RF1262 / QRP /

BlaBlaBlubb
Santiago 3
Beiträge: 109
Registriert: So 20. Mai 2018, 11:06
Standort in der Userkarte: Mühlacker

Re: NVA Einmastdipol Antenne Typ DA01 / DA02

#2

Beitrag von BlaBlaBlubb » Fr 30. Aug 2019, 15:17

Hallo Stefan,

ich glaube ganz so viel gibt es zu dieser Antenne sicherlich auch nicht zu sagen.

Lt. Beschreibung in Deinem Link ist das eine klassische, resonante Dipolantenne.
Und aufgrund der verwendeten (langen) Drahtlänge(n) für die unteren KW-Bänder bemessen.

Anstelle Trennstellen in den Drähten werden die beiden Strahler einfach von ihrem Ende her aufgewickelt, bis mit dem verbleibenden gestreckten Draht dann die Resonanzfrequenz passt. Geht somit natürlich auch für die höheren KW-Bänder, man muss eben nur noch mehr vom Ende aufwickeln und die verbleibenden Strahler werden entsprechend kürzer.

Hierbei ist aber der Winkel zu beachten. Aufgrund der niedrigen Aufbauhöhe des Mastes ist die Antenne ganz bewusst und "nur" auf Steilstrahlung ausgelegt (= NVIS-Betrieb).

Selbst wenn Du die Antenne für die oberen Bänder noch mehr aufwickelst, muss der Antennenfusspunkt mind. 1/2 Lambda über Grund sein, damit sich Flachstrahlung ausbildet. Für CB-Funk somit rd. 5m vom Boden weg. Und durch die kurz werdenden Strahler müssen diese mit entsprechend langen Schnüren abgespannt werden, damit der Inverted-Vee-Winkel dennoch nicht zu steil wird (>90° im Antennenfusspunkt, typisch eher nicht kleiner als 120°).

Die aufgerollten Enden wirken wie eine Endkapazität, d.h. sie verlängern den Strahler entsprechend elektrisch.

Daher nicht wundern, wenn Du beim Finden der passenden Wunsch-Resonanzfrequenz entsprechend KÜRZERE Strahler hast, als erwartet. Das passt dann schon.

vy 73 + viel Spaß
Jochen

Benutzeravatar
13HN135
Santiago 1
Beiträge: 30
Registriert: Do 13. Sep 2018, 16:52
Standort in der Userkarte: Berlin-Spandau
Wohnort: Berlin-Spandau

Re: NVA Einmastdipol Antenne Typ DA01 / DA02

#3

Beitrag von 13HN135 » Fr 30. Aug 2019, 19:49

Hallo liebe Funkfreunde,

etwa 1991 erwarb ich auch den abgebildeten Balun + die beiden Spindeln mit dem Draht bei einem Militariahändler in Berlin-Hohenschönhausen.
Ich ersetzte das Speisekabel mit R58 + PL-Stecker und baute die Antenne im Johannisstift Spandau mit einem 5 Meter auf. Die Drähte habe ich
jeweils auf ca. 44 Meter gespannt und die Enden etwa 50 cm über dem Boden mittels Pflock befestigt. Eine Albrecht AE 8000 + Matcher und siehe da,
ich bekam eine Funkverbindung mit einem OM auf der Zugspitze (ca. 800 km Luftlinie). Natürlich funktioniert das natürlich auch mit verkürzten
(angepaßten) Drahtlängen. Da der Draht extrem dünn ist und keine Knicke oder Knoten drin sollen, nutze ich nur noch den Balun und lackierten
Kupferdraht.

73&55
Wolfgang
13HN135/Elster03

Antworten

Zurück zu „CB - Antennen“