NVA Einmastdipol Antenne Typ DA01 / DA02

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BlaBlaBlubb
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Re: NVA Einmastdipol Antenne Typ DA01 / DA02

#1

Beitrag von BlaBlaBlubb »

Hallo Stefan,

ich glaube ganz so viel gibt es zu dieser Antenne sicherlich auch nicht zu sagen.

Lt. Beschreibung in Deinem Link ist das eine klassische, resonante Dipolantenne.
Und aufgrund der verwendeten (langen) Drahtlänge(n) für die unteren KW-Bänder bemessen.

Anstelle Trennstellen in den Drähten werden die beiden Strahler einfach von ihrem Ende her aufgewickelt, bis mit dem verbleibenden gestreckten Draht dann die Resonanzfrequenz passt. Geht somit natürlich auch für die höheren KW-Bänder, man muss eben nur noch mehr vom Ende aufwickeln und die verbleibenden Strahler werden entsprechend kürzer.

Hierbei ist aber der Winkel zu beachten. Aufgrund der niedrigen Aufbauhöhe des Mastes ist die Antenne ganz bewusst und "nur" auf Steilstrahlung ausgelegt (= NVIS-Betrieb).

Selbst wenn Du die Antenne für die oberen Bänder noch mehr aufwickelst, muss der Antennenfusspunkt mind. 1/2 Lambda über Grund sein, damit sich Flachstrahlung ausbildet. Für CB-Funk somit rd. 5m vom Boden weg. Und durch die kurz werdenden Strahler müssen diese mit entsprechend langen Schnüren abgespannt werden, damit der Inverted-Vee-Winkel dennoch nicht zu steil wird (>90° im Antennenfusspunkt, typisch eher nicht kleiner als 120°).

Die aufgerollten Enden wirken wie eine Endkapazität, d.h. sie verlängern den Strahler entsprechend elektrisch.

Daher nicht wundern, wenn Du beim Finden der passenden Wunsch-Resonanzfrequenz entsprechend KÜRZERE Strahler hast, als erwartet. Das passt dann schon.

vy 73 + viel Spaß
Jochen

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13HN135
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Re: NVA Einmastdipol Antenne Typ DA01 / DA02

#2

Beitrag von 13HN135 »

Hallo liebe Funkfreunde,

etwa 1991 erwarb ich auch den abgebildeten Balun + die beiden Spindeln mit dem Draht bei einem Militariahändler in Berlin-Hohenschönhausen.
Ich ersetzte das Speisekabel mit R58 + PL-Stecker und baute die Antenne im Johannisstift Spandau mit einem 5 Meter auf. Die Drähte habe ich
jeweils auf ca. 44 Meter gespannt und die Enden etwa 50 cm über dem Boden mittels Pflock befestigt. Eine Albrecht AE 8000 + Matcher und siehe da,
ich bekam eine Funkverbindung mit einem OM auf der Zugspitze (ca. 800 km Luftlinie). Natürlich funktioniert das natürlich auch mit verkürzten
(angepaßten) Drahtlängen. Da der Draht extrem dünn ist und keine Knicke oder Knoten drin sollen, nutze ich nur noch den Balun und lackierten
Kupferdraht.

73&55
Wolfgang
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