EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

Nordic
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#241

Beitrag von Nordic » So 28. Jul 2019, 12:52

Hallo Andreas,

Hier regnet es ohne nennenswerte Unterbrechung, was mir das Aufstellen und Experimentieren doch ein wenig verleidet.
So wie ich den aktuellsten Bildern entnehmen kann, bist du wirklich nur noch wenige cm vor der Vollendung.
Interessant finde ich auch die Möglichkeit des Feintunings durch die rotationssymmetrische Verschiebung des KLDs.
Bei meiner unvollendeten hatte ich ähnliche Auswirkungen, nicht jedoch MHz genau :clue:
Ich denke, dies liegt an der unterschiedlichen Konzeption des Kompaktübertragers.

Auf jedes Fall viel Erfolg bei deinem Vorhaben, da kommen sicherlich für uns alle interessante Ergebnisse zusammen.

Viele Grüße

Stefan
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Krampfader
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#242

Beitrag von Krampfader » So 28. Jul 2019, 13:53

Servus Stefan :)

Bei uns gab es gerade eben Brathähnchen zu Mittag *lecker* :tup:
Nordic hat geschrieben:
So 28. Jul 2019, 12:52
Interessant finde ich auch die Möglichkeit des Feintunings durch die rotationssymmetrische Verschiebung des KLDs.
Ja, als ich heute die beiden Kondensatoren einlötete betrachtete ich die beiden parallelen Drähte zwischen denen die Kondensatoren sitzen. Dachte mir die bilden doch gemeinsam bestimmt einen Kondensator, und wirken vielleicht auch so. Also den Draht seitlich ein wenig verschoben (sprich den Abstand zueinander geringfügig verändert) und voilà mein Analyzer zeigte mir dass ich das Teil im kHz-Bereich feintunen konnte, also 27,0 ... 27,1 ... 27,2 ... 27,3 ... 27,4 MHz, usw. :banane: ... Versuch macht eben klug :) ... und ein wenig Glück braucht man natürlich auch ;)

Bild Bild

Bild

So, der Regen hat aufgehört ... ich pack zusammen und fahre los ... bin gespannt!

Bis dann und Grüße

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#243

Beitrag von Nordic » So 28. Jul 2019, 15:10

Wir sollten uns wirklich mal ernsthaft Gedanken machen, wie so ein "Standardkerneinsatz" zu konstruieren wäre, der zielführend und mit guten Ergebnissen produziert werden könnte.
Ich denke, dies würde den Aufbau und die Abstimmarbeiten immens vereinfachen :thup:
Dabei denke ich an zwei Varianten:
Aus der Drehbank / Fräsmaschine und
Aus dem 3D Drucker...

Ich werde mal versuchen, in meiner derzeit spärlichen Freizeit ein Konzept zu entwickeln.
Die 3D Druckteile haben den Nachteil, dass sie unter Wärmeeinwirkung an filigranen Strukturen schnell ihre Form verlieren. Außerdem sind sie auch sehr teuer zu produzieren.
PA6 ist nahezu unverwüstlich, günstig und formbeständig.
Dafür gehen halt einige Mannstunden in der Produktion und Stundensätze der Produktionsmaschinen drauf. :clue:

Dennoch werde ich mal sehen, ob und wie man an dieses Ziel kommt.

Nächste Woche lasse ich mal einen Adapter für die Askariruten drehen, mit deren Hilfe man zwei verschiedene Rutentypen "aufstocken" kann.
Ich möchte eine meiner 4 M Ruten auf die 9m Version aufpflanzen :wink: Das gibt nochmals ca.2-3 Höhenmeter :holy:
Das ist die einfachste der Übungen.

Hier noch zwei Beispiele aus unserem 3D Drucker.

ACHTUNG... NICHT LÖSCHEN !!!

Bildquelle: Beide Fotos sind weniger von künstlerischem Interesse getragene Schnellschüße / Eigenbilder :mrgreen:

Power Pole Adapter (30Amp), weiß
Bild

Yaesu Tischstand, schwarz
und wunderschön verstaubt :crazy:
Bild

Das Bauen und Basteln geht weiter.....

73

Stefan
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#244

Beitrag von Krampfader » So 28. Jul 2019, 18:39

So Jungs! :)

Komme gerade von meinem Antennen-Testgelände zurück, uff, schwitz, wurde dann doch noch recht warm. Nach drei Stunden und unzähligen "Rute rauf, messen, Rute runter, abstimmen, Rute wieder rauf, usw." hab ich das Teil nun dort wo ich es haben will :banane:

Sprich ich habe einen guten Kompromiss zwischen akzeptablem SWR und akzeptabler "Resonace" (X nahe Null) gefunden :)

Bild Bild Bild Bild

Bild Bild Bild Bild

Der Abstimmvorgang war ein aufwändiges "Drehen an zwei Schräubchen", erstens an der Strahlerlänge und zweitens an der Kapazität des Kondensators (indem ich den Draht von der ursprünglichen Position geringfügig links und rechts verschob, siehe oben 4. Foto)

Wie man sehen kann konnte ich den Blindwiderstand "X" ziemlich reduzieren, der komplexe Widerstand "Z" besteht faktisch nur mehr aus dem Wirkwiderstand R (Foto Nr. 8 ). Ich denke eine weitere Optimierung bringt es nur mehr "akademisch" und wäre in der Praxis nicht mehr bemerkbar ...

Vorerst belasse ich diese Antenne mal so und werde sie ausgiebig in testen, vorzüglich mit Mastverlängerung oben am Berg.

Abschließend hier noch die Eckdaten:

- Strahlerlänge exakt 530cm (gemessen ab dem Eisenpulverkern Amidon T106-6)
- SWR Kanal 01 ... 1,19
- SWR Kanal 20 ... 1,04
- SWR Kanal 40 ... 1,16
- Bandbreite (SWR <= 2,0) ... 26,125 - 28,205 MHz (2,08 MHz)

@Stefan:
Ein maßgeferigtes "Kernteil" aus PA6 wäre bestimmt eine feine Sache, inkl. Zugentlastung und Platz für die Kondensatoren. Vielleicht kannst Du Dir diesbezüglich mal Gedanken machen. Ich habe einfach ein Restestück einer Askari-Rute genommen (blieb mir vom Bau meiner Wimpel-Beam über).

Schönen Sonntag Abend!

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#245

Beitrag von Stargate » Mo 29. Jul 2019, 08:41

Hallo

Ich hatte ja schon berichtet das das mit einem Drehko der Fa. Schubertgehäuse für Aussenmontage auch geht.
Ich hatte das mit getrennter Spule und auch nach dem hier vorgestellten Prinzip gebaut.
Es funktioniert gut.

Euere neueste Entwicklung enthält nun auch einen Kondendator eben nur nicht verstellbar.

Was ist das Geheimnis dieser hervorragenden Breitbandigkeit. Meine Aussennachbauten sind sehr schmalbandig.

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#246

Beitrag von Krampfader » Mo 29. Jul 2019, 15:04

Stargate hat geschrieben:
Mo 29. Jul 2019, 08:41
Was ist das Geheimnis dieser hervorragenden Breitbandigkeit. Meine Aussennachbauten sind sehr schmalbandig.
Servus Stargate :)

Welche Schaltung hast Du denn realisiert?? ... eine echte Fuchskreis?? (sprich Primär- und Sekundärwicklung galvanisch getrennt) oder die Lösung mit Anzapfung??, Unterschiede siehe hier: https://www.funkbasis.de/viewtopic.php? ... 10#p535846

Meine SlimFed entspricht in ihrer Breitbandigkeit der 11m-Version der HyEndFed aus der niederländischen Edelschmiede, siehe folgende Gegenüberstellung:


HyEndFed: (Datenquelle: https://translate.google.de/translate?s ... d_11_meter )
Bild
Quelle: https://www.hyendcompany.nl/antenna/mon ... d_11_meter

SWR-Minumum: 1,02 (Kanal 04)
Resonace (X=0): 26,8 MHz
Bandbreite: >2,0 MHz
Länge: 5,25m
Belastbarkeit: 300 Watt PEP
Kosten: EUR 113,-- (ohne Mast, ohne Mantelwellensperre, dafür inkl. Versand)
.
.
.
SlimFed:
Bild

SWR-Minumum: 1,04 (CB-Bandmitte, Kanal 20)
Resonace (X=0): 27,2 MHz
Bandbreite: >2,0 MHz
Länge: 5,30m (Strahler)
Belastbarkeit: für CB ausreichend
Kosten: EUR 56,-- (inkl. 9m Mast und inkl. Mantelwellensperre) **
.
.
.

Irgendwo muss ja ein Unterschied zu Deiner Version sein. Auf der anderen Seite ist ja Schmalbandigkeit nicht unbedingt ein Nachteil, im Gegenteil, solange eine Antenne das CB-Band vollständig abdeckt ziehe ich eine schmalbandige Antenne sogar vor, Stichwort "Vorselektion", siehe: http://dl3gcb.darc.de/index_Projekte.html

Grüße

Andreas

===========================================
** ... 9m Askari EUR 20,-- + 2 * T106-6 EUR 5,-- + Kupferlackdraht EUR 3,-- + 6m DX-WIRE Premium EUR 10,-- + 52 Ferritperlen EUR 8,-- + Rest (3m RG58, PL-Stecker, Kondensatoren, Kabelbinder, etc.) EUR 10,--
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#247

Beitrag von Krampfader » Mo 29. Jul 2019, 19:34

Komme gerade eben zurück, hab heute Nachmittag eine Runde mit dem Rad gedreht. Die SlimFed lässt sich eben nicht nur mit dem Auto transportieren ;) , siehe Fotos:

Bild Bild Bild Bild

Die Gegenstationen der Wiener Runde bestätigten mir beste Werte, die SlimFed lieferte im Vergleich zu meiner am Fahrrad montierten "Albrecht DV 27 S" mindestens 4S-Stufen mehr an Signal, da sieht man wieder mal was eine lange + hohe Antenne ausmacht! :)

Schönen Abend wünsch! :wave:

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#248

Beitrag von DMA284 » Mo 29. Jul 2019, 21:03

Mich würde jetzt mal ein Vergleich CB-T2LT mit euren aufwendigeren Endfed Antennenkonstruktionen interessieren. Wenns nur marginale Unterschiede gibt in der Leistung, sollte die Selbstbauempfehlung T2LT lauten für ihr Preis-Leistungsverhältnis. Denn ob ich Standmobil nun nen Draht außen an die Askari tüdele oder aufwendig hineinbaue mit ner Schaltung wo man zum Abgleich nen Analyzer benötigt, dann dürfte die T2LT einfach ungeschlagen sein.

55 & 73

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#249

Beitrag von Nordic » Mo 29. Jul 2019, 21:38

Wir haben soeben den Spontanen mit folgendem Ergebnis abgeschlossen:

T2LT an dem einen und die EndFed X1 an dem anderen Gerät.
Anzahl der Test QSOs 5.

Die EndFed X1 spielt bei durchgängig allen Stationen bis zu 2 S Stufen besser als die T2LT. Dies betrifft DX und auch entferntere Lokalstationen.
Das Ergebnis spiegelte sich auch nach Antennentausch.
Die Antennen hatten gleiche Höhe und Strahlerhöhe.

Beide Antennen auf dem gleichen Masttyp, 8 m voneinander entfernt aufgestellt.

Bisher ist der eindeutige Sieger die EnFed X1.


Ich hoffe, es werden sich auch nicht QSO Partner an dieser Stelle.

Charly Whisky......
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#250

Beitrag von Nordic » Mo 29. Jul 2019, 22:52

Hier zur Ergänzung ein Thread zum Querlesen:

https://www.funkbasis.de/viewtopic.php?f=7&t=47731

Viel Spaß dabei..
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#251

Beitrag von Stargate » Di 30. Jul 2019, 09:06

Hallo Wegen der Schmalbandigkeit:

Meine Nachbauten mit dem Schubertkondensator 3-19 PF ( Ich habe hier dann 2 Platten weggelassen)
bestehen aus beiden Versionen:

1 angezapfte Spule 3-16
2 galvanisch getrennte Spule 3 WD und 13 WD - 16

Beides ist sehr schmalbandig knapp über 10 Kanäle.

Einziger ""Vorteil"" ist dabei nur, wenn man sich auf einen Kanal fixiert und dort bleibt,
geht das ganze super. Teilweise Reporte von knapp 2 S-Stufen mehr als bei meiner T2LT
die ein gutes SWR über alle 40 'Kanäle hat.

Wie gesagt, etwas mehr Breitbandigkeit wäre wünschenswert, doch wo ist halt der Unterschied??

Durch den Stub oder Festkondensator?

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#252

Beitrag von Krampfader » Di 30. Jul 2019, 09:50

Stargate hat geschrieben:
Di 30. Jul 2019, 09:06
Hallo Wegen der Schmalbandigkeit:

Meine Nachbauten mit dem Schubertkondensator 3-19 PF ( Ich habe hier dann 2 Platten weggelassen)
bestehen aus beiden Versionen:

1 angezapfte Spule 3-16
2 galvanisch getrennte Spule 3 WD und 13 WD - 16

Beides ist sehr schmalbandig knapp über 10 Kanäle.

Einziger ""Vorteil"" ist dabei nur, wenn man sich auf einen Kanal fixiert und dort bleibt,
geht das ganze super. Teilweise Reporte von knapp 2 S-Stufen mehr als bei meiner T2LT
die ein gutes SWR über alle 40 'Kanäle hat.

Wie gesagt, etwas mehr Breitbandigkeit wäre wünschenswert, doch wo ist halt der Unterschied??

Durch den Stub oder Festkondensator?
Guten Morgen Stargate

Das ist irgendwie "seltsam", vielleicht ist es wirklich der Drehkondensator?? ... versuch mal so wie wir ein Stück Koaxialkabel zu verwenden, statt dem Drehkondensator, wir können die Ursache ja mittels "Ausschluss-Prinzip" ermitteln. Und mach mal bitte auch hochauflösende Fotos, viele Augen sehen einfach mehr ... und vielleicht hast Du ja auch noch die Möglichkeit Deine beiden Antennen an einen grafischen Antennen-Analyzer anzuhängen, das wäre ebenfalls hilfreich ...

Hier noch einige Bilder vom gestrigen Radausflug. War etwas windig/böig. Dabei fiel mir auf dass die Kurve des SWR-Verlaufes etwas "verzittert" verlief sobald die Rute im Wind schwankte. Das SWR-Minimum aber selbst blieb konstant niedrig und auch auf der Frequenz. Leider hab ich kein Foto davon gemacht. Ich führe dieses "Zittern" auf die Pendel-Bewegung von Inline-Transformator und Strahler-Litze zurück, beide haben ja noch etwas Spiel (bzw. Luft) innerhalb der Askari-Rute. Beeinträchtigt die Funktion aber nicht, vielleicht lasse ich mir noch was einfallen sodass der Trafo dann saugend und spielfrei innerhalb der GFK-Rute sitzt ...

Bild Bild Bild Bild

Hier noch ein interessanter Bericht über die edle "HyEndFed" der Niederländer. Entgegen den Angaben des Herstellers braucht diese Antenne sehr wohl ein "Gegengewicht", ohne diesem Gegengewicht produziert die Antenne Mantelwellen auf der Zuleitung, siehe folgendes Zitat:

=============================================
"Der entstehende Ausgleichstrom einer HyEndFed‐Antenne wird also ganz bewusst über den Mantel der Koax‐Versorgungsleitung zurück zum Transceiver geführt."
=============================================
Quelle DC4KU (auf der Seite der Niederländer): https://www.hyendcompany.nl/images/imag ... 2019_2.pdf

Schönen Tag wünsch! :wave:

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#253

Beitrag von BlaBlaBlubb » Di 30. Jul 2019, 20:55

Und hier nur mal als "Gedankenstütze", falls eines Tages mal mehr als 12W im CB-Funk zugelassen sind:

https://www.youtube.com/watch?v=4hOB1j7o7DU

Jetzt muss es nur noch passende Angelruten im Durchmesser von 110er Abwasserrohren geben,
dann läuft die Sache....

Dann wird sie ins Leben gerufen: Die "EFHW-Inline-Meltdown" !!!!

:dlol: :dlol: :dlol:

Sorry, gerade zufällig entdeckt. Konnte ich mir nicht verkneifen.


vy 73,
Jochen

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#254

Beitrag von Jack4300 » Di 30. Jul 2019, 21:06


Krampfader hat geschrieben:
Das ist irgendwie "seltsam", vielleicht ist es wirklich der Drehkondensator?? ...
Ich denke es liegt an deiner Induktivität. Wenn der Wert aus deinem Zettel oben stimmt, hat dein Schwingkreis einem sehr kleinen Q-Faktor. Daher auch die große Bandbreite. Es würde dann helfen die Induktivität zu verringern uns entsprechend die Kapazität zu vergrößern. Also wenn es die Leistung zulässt Kernmaterial verringern oder ansonsten die Windungen verringern.

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#255

Beitrag von Krampfader » Di 30. Jul 2019, 23:54

Jack4300 hat geschrieben:
Di 30. Jul 2019, 21:06
Wenn der Wert aus deinem Zettel oben stimmt, hat dein Schwingkreis einem sehr kleinen Q-Faktor. Daher auch die große Bandbreite.
Hallo Jack

Du möchtest damit wohl ausdrücken das die Schwingkreisgüte meiner SlimFed nur "suboptimal" ist. Das ist durchaus möglich und ist vermutlich auch so. Sprich ein nicht unwesentlicher Teil der zugeführten Energie wird in Wärme umgewandelt und dann eben nicht auf 11m sondern unter 1mm abgestrahlt (Infrarot).
Trotzdem befinde ich mich mit meinen 2 MHz Bandbreite in guter Gesellschaft. Stefan(Nordic)s "EndFedX" besitzt ebenfalls eine Bandbreite von 2 MHz, die Edelantenne von "HyEndFed" ist sogar noch etwas breitbandiger ( > 2 MHz).

Siehe "EndFedX": https://www.funkbasis.de/viewtopic.php? ... 90#p534804
Siehe "HyEndFed": https://www.funkbasis.de/viewtopic.php? ... 75#p534654
Siehe "SlimFed": https://www.funkbasis.de/viewtopic.php? ... 40#p536110

Wenn man nun im Umkehrschluss von der Bandbreite auf den Q-Faktor (sprich die Schwingkreisgüte) schließen darf dann sind wir alle von der Güte her betrachtet gleich schlecht (oder eben gleich gut) ;)

Gute Nacht und Grüße

Andreas
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