EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

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Krampfader
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#151

Beitrag von Krampfader »

Hallo Jungs

Nebenbei würde mich die thermische Belastung meiner beiden aufeinander gestapelten Eisenpulverkerne (T106-6) innerhalb der Angelrute interessieren. Eine Möglichkeit wäre die Erwärmung mittels Temperaturmessstreifen festzuhalten indem ich die Kerne mit so einem selbstklebenden Streifen eng umwickle, siehe Foto:

Bild
Quelle: https://www.testo.com/de-AT/testoterm/p/0646-0108

Diese Temperaturmessstreifen besitzen einen Maximalwertspeicher und zeigen daher die jeweils max. erreichte Temperatur. Rein hypothetisch könnte man dann aus der Temperaturdifferenz die Verlustleistung berechnen, zumindest größenordnungsmäßig ...

Grüße

Andreas

PS: Bei unseren CB-spezifisch geringeren Leistungen wird der Streifen vermutlich nicht viel anzeigen, ich bräuchte daher eine Endstufe so ab 100W aufwärts ...
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Stargate
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#152

Beitrag von Stargate »

Rothammel schreibt ein Stück Gegengewicht oder eine Mantelwellensperre zur Vermeidung von Gleichtaktwellen auf dem Speisekabel.
Mit einem Gegengewicht mit oder ohne Mantelsperre ging dann gar nichts. Mit dem Drehko liess sich nichts mehr regeln, weil das Ganze wohl
gegen 1 pf ging was mit dem Drehko nicht mehr geht. Ohne Gegengewicht mit Sperre war alles wieder ok.
Auch der Versuch vor die Sperre ein Stück Koaxkabel zu verwenden brachte dasselbe schechte Ergebnis. Vielleicht muss man bei dieser Ausführung mit Gegengewicht einen anderen Kern nehmen oder die Wicklungszahl verändern um mit einem Drehko arbeiten zu können. Zumindest habe ich das Ziel die Antenne auch an ungünstigen Standorten verwenden zu können erst einmal erreicht. Allerdings ist das Ganze seht schmalbandig.
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Krampfader
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#153

Beitrag von Krampfader »

Hmmm, seltsam Stargate ... aber Danke für die Info!
Stargate hat geschrieben: Do 25. Jul 2019, 15:43 Zumindest habe ich das Ziel die Antenne auch an ungünstigen Standorten verwenden zu können erst einmal erreicht. Allerdings ist das Ganze seht schmalbandig.
Genau, das Wichtigste ist dass Du Dein Ziel erreicht hast und die Antenne genau so spielt wie Du Dir das wünschst, so oder so! :) ... Und Schmalbandigkeit muss jetzt nicht unbedingt ein Nachteil sein, zumindest nicht für uns CB-Funker. Im Gegenteil, ich schätze mittlerweile selektive Antennen welche gerade mal die 40 Kanäle abdecken ...

Aber was anderes, bin jetzt ein wenig verunsichert, was das Material unserer Kerne betrifft, nach folgender Aussage dürften unsere Antennen ja gar nicht funktionieren, siehe folgende Empfehlung:

Bild
Quelle (Seite 26): http://gnarc.org/wp-content/uploads/The ... ntenna.pdf

Demnach wird dringend von Eisenpulverkernen abgeraten ... was nun ??

Danke und Grüße

Andreas
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BlaBlaBlubb
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#154

Beitrag von BlaBlaBlubb »

Hallo Andreas,

das bezieht sich nur auf den 1:64-UnUn für die Multibandversion, à la niederländische HyEndfed.
In dem PDF-Dokument auf Seite 11 dargestellt.

Hier funktionieren Eisenpulverkerne nicht, da sie nicht die notwendige Permeabilität aufweisen.
Man müsste im Umkehrschluss SEHR viel mehr Windungen aufbringen, um auch bereits schon mittlere, erst recht aber tiefere Frequenzen mit abzudecken.

Das Problem "Viel Windungen auf zu wenig Platz auf dem Kern" kennst Du schon aus den Vordiskussionen.
Dann liegen die Windungen zu eng beieinander, koppeln kapazitiv auf die benachbarte und dadurch gibt es unerwünschte Neben-/Zwischenresonanzen weil kleine abgestimmte Schwingkreise entstehen. Reicht die Windungszahl trotzdem noch nicht, muss der Drahtdurchmesser verkleinert werden (und das war's dann mit "Hypower").

Mit dem -43er oder -52er Ferritmaterial kommt man eben mit den wenigen 2x 7 Windungen zzgl. 2 Einkopplungswindungen aus. Da Ferrit aber nicht so viel Leistung wegstecken kann wie Eisenpulver, muss im Gegenzug der Kern etwas überdimensioniert werden. Daher arbeitet man für 100W HF minimal mit 2 gestapelten FT140-43 Kernen oder besser gleich mit dem großen, fetten FT240-43. Da reicht dann einer.

Bei der anderen Beschaltung mit dem L/C-Glied (Spule in Serie, C nach Masse am Antennenfußpunkt) haben wir hingegen keinen Transformator oder Übertrager, sondern einen echten Schwingkreis. Hier kommen nun die Eisenpulverkerne zum Einsatz. Und können auch körperlich kleiner als ein vergleichbarer Monster-T240 ausfallen, ohne gleich hops zu gehen.


@Krampfader
@Nordic
Besten Dank auch Euch beiden für Eure netten Worte. Ich hatte mich eine längere Weile ganz vom Forum rausgezogen, weil mir die Foren-Trolle, Abkotzer und Beleidiger zu sehr Überhand nahmen und mich nicht nur einmal auch persönlich angegangen sind. Da war dann Schluss mit Lustig. Da kann ich mich meiner knappen Freizeit weit Besseres anfangen. Schade immer dann um die (leider wenigen) verbliebenen "Aufrichtigen". Die sind immer die Leidtragenden.
Ihr könnt aber sicher sein, dass ich (un)regelmäßig hier die interessanten Threads mitlese. Meine Antworten trotzdem weiterhin hier nur noch in sehr wenigen Threads und nur gelegentlich auftauchen werden. Die Verrohung hat sich leider noch nicht auf ein für mich tolerables Maß zurückgebildet. Ich kann sehr gut ermessen, wer es wert ist eine Antwort zu bekommen - oder eben nicht.
Und Ihr Beide seid hier nun das Paradebeispiel in Sachen Forenumgangsformen, Produktivität, Enthusiasmus und Miteinander.
Daher ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dieses kurze Statement ausgerechnet in D E M Thread zu posten, der hier im Forum seit längerem durch die Decke geht. :wink: Vielleicht reicht's bei einen oder anderen zu etwas Nachdenken und Besinnlichkeit (ja, das kann man das GANZE Jahr praktizieren - nicht nur zur Weihnachtszeit), dann haben wir alle wieder was davon und die Funkbasis-Qualität könnte wieder aufleben und vielleicht auch eines Tages wieder auf den Level kommen, bei dem ich vor sicherlich mehr als 15 Jahren hier eingestiegen bin.

Euch (allen) Bastlern und Antennenbauern in diesem Sinne "Beste 73"
und ich freue mich auf weiteren, produktiven Input und Dokumentation hier

Jochen ("Der Mitleser") :sup:
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Krampfader
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#155

Beitrag von Krampfader »

Herzlichen Dank Jochen für Deinen Zuspruch. Das motiviert uns weiterzumachen :tup: . Deine fachliche Expertise, freundliche, hilfsbereite und anspornende Art ist für uns sehr wichtig :thup: :D , unfreundliche "AllesSchlechtSchwätzer ( :nono: )" gibt es eh genug hier im Forum :wall: .

Zurück zum Fachlichen, und nur ganz kurz: Gerade eben vom Urlaub heim gekommen, schlimm wie schnell 14 tage vergehen :( ... Dafür aber lag neues Material im Postkasten :) , siehe Foto:

Bild

Ich werde vielleicht noch dieses Wochenende mit den Kondensatoren und der Premium-Litze experimentieren. Mal sehen wie sich dann meine SlimFed damit macht ...

Grüße

Andreas
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Charly Whisky
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#156

Beitrag von Charly Whisky »

Hallo,

ich verfolge diesen Beitrag nicht im Detail, lese aber immer wieder „Askari“- wodurch das Interesse an diesem Projekt schon allein auf Sparflamme ist.
Da gibt es einfach verschiedene Benchmarks.
Meine „Bemühungen“ liegen mehr auf „bestmögliche“ Reichweite als absolutes Kriterium und weniger auf der Integration in eine möglichst preisgünstige Angelrute.

Gerade diese Woche war ich mit dem Bike unterwegs und habe mich aus Transportgründen für den 10 m GFK- Mast entschieden und da den GM5/8- Nachbau dran montiert. Am Ende bin ich mit dem Mast auf dem Tisch gestanden, um die Station auf der Grasnarbe besser verstehen zu können :rolleyes:

Lange Rede kurzer Sinn: „Höhe über Grund“ muss doch das Ziel sein und nicht Schönheit im Design?

Dennoch wünsche ich Euch weiterhin viel Erfolg und dass es nicht mal dazu kommt, dass Ihr Euch bei einem Funkevent mit einem Kollegen, der mit seinem 15 m Mast mit irgendeinem drangebastelteten Drahtverhau messen müsst, der am Ende gehört wird und die schöne Askari dann ganz schnell in der Ecke landet.

Viele Grüsse
Christian
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Krampfader
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#157

Beitrag von Krampfader »

Charly Whisky hat geschrieben: Sa 27. Jul 2019, 16:34 ich verfolge diesen Beitrag nicht im Detail, lese aber immer wieder „Askari“- wodurch das Interesse an diesem Projekt schon allein auf Sparflamme ist.

Lange Rede kurzer Sinn: „Höhe über Grund“ muss doch das Ziel sein und nicht Schönheit im Design?
Servus Christian :)

"Höhe über Grund“ und "Schönheit im Design" müssen sich nicht widersprechen. Mit ein wenig Fantasie lassen sich beide Anforderungen vereinen.

Es spricht ja nichts dagegen eine 9m-Askari auf die ersten vier Elemente eines 12,5m-GFK-Mastes aufzupflanzen um damit die Antennenspitzenhöhe auf rund 14m zu steigern. Hab ich mit meiner Inline J-Pole provisorisch demonstriert, siehe Fotos:

Bild Bild Bild

Du siehst, beides lässt sich vereinen ... und mit einem entsprechenden "Adapter" (z.B. aus dem 3D-Drucker oder Drehteil) lassen sich dann GFK- (bzw. sogar Alu-)Mast und Angelrute fluchtend und optisch ansprechend verbinden ... und die obersten 9m Mast bekommt man dann sogar unter EUR 20,-- ;)

Es geht aber natürlich auch ganz ohne das Reizwort "Askari" (indem man meine SlimFed einfach in einen 15m oder gar 18m-HD-Mast einfädelt) ;)

Grüße

Andreas

@Stefan (Nordic): Deine Antenne sieht "zum Hinknien" aus! :tup: :thup: :D
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Charly Whisky
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#158

Beitrag von Charly Whisky »

Ja,

eine Askari an einen Mast montieren ist die eine Sache.

Wenn man nun nicht so kurz denkt, sondern gleich den 15 m Mast nimmt, dann könnte man - beispielsweise - 2 Antennen übereinander „hineinstocken“ (simuliere das mal, du wirst überrascht sein, sowohl hinsichtlich des Gewinns, als auch des Abstrahlungswinkels).

Da bin ich dann wieder dabei und erkenne den Sinn im Optimierungsprozess.

Ob die Nennung von Geldbeträgen die richtige Methode ist, um jemanden zum Antennenbau zu motivieren?
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Rosnatrucker
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#159

Beitrag von Rosnatrucker »

Charly Whisky hat geschrieben: Sa 27. Jul 2019, 20:57


..... Text gekürzt...

Ob die Nennung von Geldbeträgen die richtige Methode ist, um jemanden zum Antennenbau zu motivieren?
Ich denke schon. Da mancher der nicht so " Intensiv " selber baut, oder wenig Buget hat, bei , für sich akzeptabelen Kosten bzw Kostenaufwand, evtl doch das bauen versucht. :wave:
:station:
9AM /69FM
73/55 Gruss Nick


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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#160

Beitrag von Krampfader »

Guten Morgen!
Rosnatrucker hat geschrieben: So 28. Jul 2019, 05:55
Charly Whisky hat geschrieben: Sa 27. Jul 2019, 20:57


..... Text gekürzt...

Ob die Nennung von Geldbeträgen die richtige Methode ist, um jemanden zum Antennenbau zu motivieren?
Ich denke schon. Da mancher der nicht so " Intensiv " selber baut, oder wenig Buget hat, bei , für sich akzeptabelen Kosten bzw Kostenaufwand, evtl doch das bauen versucht. :wave:
Ich denke auch dass der Kostenfaktor eine Rolle spielt. Beim "Basteln" geht immer wieder mal was schief, speziell am Anfang. Nicht jeder traut sich daher über teures Material. Auch mir gelingt nicht immer alles und ist dann ein Fall für die Wertstoffsammlung. Sind die Kosten jedoch überschaubar dann geht man viel entspannter an die Sache ran.

Und mir geht es beim Basteln auch nicht um "Höchstleistung" sondern um den Spaß an der Sache. Wer noch nie etwas selbst gebaut hat (was danach dann sogar funktioniert) kann das schwer nachempfinden. Klar, es gibt auch hochwertiges Equipment fertig zu kaufen, da braucht man dann nicht mal einen PL-Stecker anzulöten, z.B. folgendes:

- https://www.wimo.com/mast-glasfaser_d.html#18333.10 ... EUR 80,--
- https://www.funkelektronik.at/hfcommuni ... d-11m.html ... EUR 90,--

Macht in Summe EUR 170,--

Ist auch ok, funktioniert aus der Schachtel heraus und macht ebenfalls Spaß (auch wenn dabei dann ein Aspekt fehlt). Ich behaupte aber noch mehr Spaß macht eben eine simple selbst gebaute Antenne um lediglich EUR 26,-- welche eine vergleichbare Leistung liefert, wie z.B. dieser Halbwellen-Dipol hier:

- https://www.askari.at/silverman-stigma- ... 90837.html ... EUR 20,--
- https://i.ibb.co/dLCkkdZ/Bauplan-T2-LT-Antenne-V3-0.png ... EUR 6,--

Macht in Summe eben EUR 26,-- ... da ist dann nicht viel verhaut wenns schief geht ...

Schönen Sonntag noch! :wave:

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#161

Beitrag von Krampfader »

Nun aber wieder zurück zum Thema Prototyp "SlimFed":

Hab jetzt mal probeweise den Koaxial-Stub/Kondensator (aus RG142) durch zwei in Serie (bzw. Reihe) geschaltete Keramik-Kondensatoren (3pF/6kV) ersetzt. Funktioniert genauso. Die Reihenschaltung der Kondensatoren halbiert deren Kapazität auf 1,5pF und erhöht gleichzeitig deren Spannungsfestigkeit (da sich die 6.000V auf beide Bauteile aufteilen). Durch geringfügig seitliches Verschieben des Zuleitungsdrahtes lässt sich das SWR-Minimum auf das kHz genau auf Wunschfrequenz (27,205 MHz) feintunen, siehe roten Pfeil auf den Fotos:

Bild Bild

Jetzt fehlt nur mehr der Strahler aus der Premium-Litze von https://www.dx-wire.de/dx-wire-antennen ... rware.html . Und falls es heute mal zu regnen aufhört dann gehts damit wieder raus aufs Antennen-Testgelände :)

Grüße

Andreas

PS: Die Kondensatoren gibt es hier, siehe: https://www.ebay.co.uk/itm/4x-pieces-3p ... 3187564369
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#162

Beitrag von Krampfader »

Fertig! :) ... (bis auf die Abstimmung der Strahlerlänge, hab etwas Übermaß belassen)

Bild

Die versilberte Premium-Litze von https://www.dx-wire.de/dx-wire-antennen ... rware.html macht einen sehr guten Eindruck. Mal abgesehen von der mechanischen Festigkeit (Zugfestigkeit 100kg) verheddert sich diese lediglich 2mm dünne Antennenlitze nur ungern (bildet nur widerspenstig Schlaufen und Knoten) ... HF-technisch dürfte sie ebenfalls spitzenmäßig sein, so besitzen die 18 versilberten Einzel-Litzen einen gemeinsam Umfang von 11,3mm ... dies entspricht dem Umfang (bzw. der Oberfläche) eines einzelnen 3,6mm dicken versilberten Kupferdrahtes!

Nach dem Essen gehts raus aufs Testgelände, der Regen hat vorerst mal aufgehört ... :banane:

Grüße

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#163

Beitrag von Krampfader »

Servus Stefan :)

Bei uns gab es gerade eben Brathähnchen zu Mittag *lecker* :tup:
Nordic hat geschrieben: So 28. Jul 2019, 12:52 Interessant finde ich auch die Möglichkeit des Feintunings durch die rotationssymmetrische Verschiebung des KLDs.
Ja, als ich heute die beiden Kondensatoren einlötete betrachtete ich die beiden parallelen Drähte zwischen denen die Kondensatoren sitzen. Dachte mir die bilden doch gemeinsam bestimmt einen Kondensator, und wirken vielleicht auch so. Also den Draht seitlich ein wenig verschoben (sprich den Abstand zueinander geringfügig verändert) und voilà mein Analyzer zeigte mir dass ich das Teil im kHz-Bereich feintunen konnte, also 27,0 ... 27,1 ... 27,2 ... 27,3 ... 27,4 MHz, usw. :banane: ... Versuch macht eben klug :) ... und ein wenig Glück braucht man natürlich auch ;)

Bild Bild

Bild

So, der Regen hat aufgehört ... ich pack zusammen und fahre los ... bin gespannt!

Bis dann und Grüße

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#164

Beitrag von Krampfader »

So Jungs! :)

Komme gerade von meinem Antennen-Testgelände zurück, uff, schwitz, wurde dann doch noch recht warm. Nach drei Stunden und unzähligen "Rute rauf, messen, Rute runter, abstimmen, Rute wieder rauf, usw." hab ich das Teil nun dort wo ich es haben will :banane:

Sprich ich habe einen guten Kompromiss zwischen akzeptablem SWR und akzeptabler "Resonace" (X nahe Null) gefunden :)

Bild Bild Bild Bild

Bild Bild Bild Bild

Der Abstimmvorgang war ein aufwändiges "Drehen an zwei Schräubchen", erstens an der Strahlerlänge und zweitens an der Kapazität des Kondensators (indem ich den Draht von der ursprünglichen Position geringfügig links und rechts verschob, siehe oben 4. Foto)

Wie man sehen kann konnte ich den Blindwiderstand "X" ziemlich reduzieren, der komplexe Widerstand "Z" besteht faktisch nur mehr aus dem Wirkwiderstand R (Foto Nr. 8 ). Ich denke eine weitere Optimierung bringt es nur mehr "akademisch" und wäre in der Praxis nicht mehr bemerkbar ...

Vorerst belasse ich diese Antenne mal so und werde sie ausgiebig in testen, vorzüglich mit Mastverlängerung oben am Berg.

Abschließend hier noch die Eckdaten:

- Strahlerlänge exakt 530cm (gemessen ab dem Eisenpulverkern Amidon T106-6)
- SWR Kanal 01 ... 1,19
- SWR Kanal 20 ... 1,04
- SWR Kanal 40 ... 1,16
- Bandbreite (SWR <= 2,0) ... 26,125 - 28,205 MHz (2,08 MHz)

@Stefan:
Ein maßgeferigtes "Kernteil" aus PA6 wäre bestimmt eine feine Sache, inkl. Zugentlastung und Platz für die Kondensatoren. Vielleicht kannst Du Dir diesbezüglich mal Gedanken machen. Ich habe einfach ein Restestück einer Askari-Rute genommen (blieb mir vom Bau meiner Wimpel-Beam über).

Schönen Sonntag Abend!

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#165

Beitrag von Stargate »

Hallo

Ich hatte ja schon berichtet das das mit einem Drehko der Fa. Schubertgehäuse für Aussenmontage auch geht.
Ich hatte das mit getrennter Spule und auch nach dem hier vorgestellten Prinzip gebaut.
Es funktioniert gut.

Euere neueste Entwicklung enthält nun auch einen Kondendator eben nur nicht verstellbar.

Was ist das Geheimnis dieser hervorragenden Breitbandigkeit. Meine Aussennachbauten sind sehr schmalbandig.
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