EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

Stargate
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#226

Beitrag von Stargate » Do 25. Jul 2019, 08:50

Das habe ich bis jetzt noch nicht berücksichtigt.
Das Speisekabel möchte ich dazu nicht Missbrauchen.
Die Feststellung das bei Veränderung der Position des Speisekabels sich auch die Stehwelle ändert
hat sich so bestätigt. Ohne Mantelwellensperre ist das wohl dann das Gegengewicht der Antenne.
Mit der Mantelwellensperre gab es da so gut wie keine Veränderungen.
Ich werde da noch im Gehäuse entprechende Pfosten anbringen und dann
dort ein Gegengewicht wie in der Zeichnung anbringen. Das ist ja schnell erledigt.
Eine weitere Möglichkeit bei den Kleinen Ausführungen wäre natürlich zwischen der angeflanschten Mantelwellensperre
noch ein Stück Coaxkabel als Gegengewicht zu setzen. Das werde ich auch probieren.
Mal sehen was dann dabei heraus kommt

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#227

Beitrag von Jack4300 » Do 25. Jul 2019, 12:09

Ich denke das Problem mit der Empfindlichkeit auf die Position des Speisekabels liegt das der Bauart "Endgespeiste Antenne". Eine Antenne interagiert kapazitiv gekoppelt mit metallischen Strukturen in ihrer Umgebung, wenn diese sehr nah sind. Das gilt umso mehr je näher diese Struktur in der Nähe ihres Spannungsbauchs ist. Das trifft auf die Speiseleitung am Ende eines Dipols zu. Daher vermute ich als Ursache der Mantelwellen nicht eine Fehlanpassung, sondern eine kapazitive Kopplung mit dem Dipolende.
Diese Effekt dürfte sich bei der hier vorliegenden Antenne noch verstärken, weil Dipolende und Koaxschirm über einen Kondensator verbunden sind.

Krampfader
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#228

Beitrag von Krampfader » Do 25. Jul 2019, 15:09

Hallo Jungs

Nebenbei würde mich die thermische Belastung meiner beiden aufeinander gestapelten Eisenpulverkerne (T106-6) innerhalb der Angelrute interessieren. Eine Möglichkeit wäre die Erwärmung mittels Temperaturmessstreifen festzuhalten indem ich die Kerne mit so einem selbstklebenden Streifen eng umwickle, siehe Foto:

Bild
Quelle: https://www.testo.com/de-AT/testoterm/p/0646-0108

Diese Temperaturmessstreifen besitzen einen Maximalwertspeicher und zeigen daher die jeweils max. erreichte Temperatur. Rein hypothetisch könnte man dann aus der Temperaturdifferenz die Verlustleistung berechnen, zumindest größenordnungsmäßig ...

Grüße

Andreas

PS: Bei unseren CB-spezifisch geringeren Leistungen wird der Streifen vermutlich nicht viel anzeigen, ich bräuchte daher eine Endstufe so ab 100W aufwärts ...
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#229

Beitrag von Stargate » Do 25. Jul 2019, 15:43

Rothammel schreibt ein Stück Gegengewicht oder eine Mantelwellensperre zur Vermeidung von Gleichtaktwellen auf dem Speisekabel.
Mit einem Gegengewicht mit oder ohne Mantelsperre ging dann gar nichts. Mit dem Drehko liess sich nichts mehr regeln, weil das Ganze wohl
gegen 1 pf ging was mit dem Drehko nicht mehr geht. Ohne Gegengewicht mit Sperre war alles wieder ok.
Auch der Versuch vor die Sperre ein Stück Koaxkabel zu verwenden brachte dasselbe schechte Ergebnis. Vielleicht muss man bei dieser Ausführung mit Gegengewicht einen anderen Kern nehmen oder die Wicklungszahl verändern um mit einem Drehko arbeiten zu können. Zumindest habe ich das Ziel die Antenne auch an ungünstigen Standorten verwenden zu können erst einmal erreicht. Allerdings ist das Ganze seht schmalbandig.

Krampfader
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#230

Beitrag von Krampfader » Do 25. Jul 2019, 17:46

Hmmm, seltsam Stargate ... aber Danke für die Info!
Stargate hat geschrieben:
Do 25. Jul 2019, 15:43
Zumindest habe ich das Ziel die Antenne auch an ungünstigen Standorten verwenden zu können erst einmal erreicht. Allerdings ist das Ganze seht schmalbandig.
Genau, das Wichtigste ist dass Du Dein Ziel erreicht hast und die Antenne genau so spielt wie Du Dir das wünschst, so oder so! :) ... Und Schmalbandigkeit muss jetzt nicht unbedingt ein Nachteil sein, zumindest nicht für uns CB-Funker. Im Gegenteil, ich schätze mittlerweile selektive Antennen welche gerade mal die 40 Kanäle abdecken ...

Aber was anderes, bin jetzt ein wenig verunsichert, was das Material unserer Kerne betrifft, nach folgender Aussage dürften unsere Antennen ja gar nicht funktionieren, siehe folgende Empfehlung:

Bild
Quelle (Seite 26): http://gnarc.org/wp-content/uploads/The ... ntenna.pdf

Demnach wird dringend von Eisenpulverkernen abgeraten ... was nun ??

Danke und Grüße

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#231

Beitrag von BlaBlaBlubb » Do 25. Jul 2019, 21:45

Hallo Andreas,

das bezieht sich nur auf den 1:64-UnUn für die Multibandversion, à la niederländische HyEndfed.
In dem PDF-Dokument auf Seite 11 dargestellt.

Hier funktionieren Eisenpulverkerne nicht, da sie nicht die notwendige Permeabilität aufweisen.
Man müsste im Umkehrschluss SEHR viel mehr Windungen aufbringen, um auch bereits schon mittlere, erst recht aber tiefere Frequenzen mit abzudecken.

Das Problem "Viel Windungen auf zu wenig Platz auf dem Kern" kennst Du schon aus den Vordiskussionen.
Dann liegen die Windungen zu eng beieinander, koppeln kapazitiv auf die benachbarte und dadurch gibt es unerwünschte Neben-/Zwischenresonanzen weil kleine abgestimmte Schwingkreise entstehen. Reicht die Windungszahl trotzdem noch nicht, muss der Drahtdurchmesser verkleinert werden (und das war's dann mit "Hypower").

Mit dem -43er oder -52er Ferritmaterial kommt man eben mit den wenigen 2x 7 Windungen zzgl. 2 Einkopplungswindungen aus. Da Ferrit aber nicht so viel Leistung wegstecken kann wie Eisenpulver, muss im Gegenzug der Kern etwas überdimensioniert werden. Daher arbeitet man für 100W HF minimal mit 2 gestapelten FT140-43 Kernen oder besser gleich mit dem großen, fetten FT240-43. Da reicht dann einer.

Bei der anderen Beschaltung mit dem L/C-Glied (Spule in Serie, C nach Masse am Antennenfußpunkt) haben wir hingegen keinen Transformator oder Übertrager, sondern einen echten Schwingkreis. Hier kommen nun die Eisenpulverkerne zum Einsatz. Und können auch körperlich kleiner als ein vergleichbarer Monster-T240 ausfallen, ohne gleich hops zu gehen.


@Krampfader
@Nordic
Besten Dank auch Euch beiden für Eure netten Worte. Ich hatte mich eine längere Weile ganz vom Forum rausgezogen, weil mir die Foren-Trolle, Abkotzer und Beleidiger zu sehr Überhand nahmen und mich nicht nur einmal auch persönlich angegangen sind. Da war dann Schluss mit Lustig. Da kann ich mich meiner knappen Freizeit weit Besseres anfangen. Schade immer dann um die (leider wenigen) verbliebenen "Aufrichtigen". Die sind immer die Leidtragenden.
Ihr könnt aber sicher sein, dass ich (un)regelmäßig hier die interessanten Threads mitlese. Meine Antworten trotzdem weiterhin hier nur noch in sehr wenigen Threads und nur gelegentlich auftauchen werden. Die Verrohung hat sich leider noch nicht auf ein für mich tolerables Maß zurückgebildet. Ich kann sehr gut ermessen, wer es wert ist eine Antwort zu bekommen - oder eben nicht.
Und Ihr Beide seid hier nun das Paradebeispiel in Sachen Forenumgangsformen, Produktivität, Enthusiasmus und Miteinander.
Daher ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dieses kurze Statement ausgerechnet in D E M Thread zu posten, der hier im Forum seit längerem durch die Decke geht. :wink: Vielleicht reicht's bei einen oder anderen zu etwas Nachdenken und Besinnlichkeit (ja, das kann man das GANZE Jahr praktizieren - nicht nur zur Weihnachtszeit), dann haben wir alle wieder was davon und die Funkbasis-Qualität könnte wieder aufleben und vielleicht auch eines Tages wieder auf den Level kommen, bei dem ich vor sicherlich mehr als 15 Jahren hier eingestiegen bin.

Euch (allen) Bastlern und Antennenbauern in diesem Sinne "Beste 73"
und ich freue mich auf weiteren, produktiven Input und Dokumentation hier

Jochen ("Der Mitleser") :sup:

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#232

Beitrag von Krampfader » Sa 27. Jul 2019, 15:01

Herzlichen Dank Jochen für Deinen Zuspruch. Das motiviert uns weiterzumachen :tup: . Deine fachliche Expertise, freundliche, hilfsbereite und anspornende Art ist für uns sehr wichtig :thup: :D , unfreundliche "AllesSchlechtSchwätzer ( :nono: )" gibt es eh genug hier im Forum :wall: .

Zurück zum Fachlichen, und nur ganz kurz: Gerade eben vom Urlaub heim gekommen, schlimm wie schnell 14 tage vergehen :( ... Dafür aber lag neues Material im Postkasten :) , siehe Foto:

Bild

Ich werde vielleicht noch dieses Wochenende mit den Kondensatoren und der Premium-Litze experimentieren. Mal sehen wie sich dann meine SlimFed damit macht ...

Grüße

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#233

Beitrag von Nordic » Sa 27. Jul 2019, 16:08

Hallo Andreas, hallo "All" ,

Ich habe mich die letzten Tage ein wenig ruhig verhalten, dafür umsomehr an dieser Antenne gearbeitet.
Egal in welcher Typen Schublade sie auch immer landen sollte: an ihr gibt es nichts mehr zu optimieren.

Bild

Nun geht es an meine Versuche mit Andreas seiner Inline.
Das aber nur aus Neugier :mrgreen:
Ich werde mich mal an dieser versuchen, wobei ich noch einiges spaßeshalber mal anders zu lösen versuchen werde.
Ob das einen Sinn ergibt, das bleibt noch offen.
Andreas hat sie ja eigentlich auch schon abgeschlossen.
Sofern sich neue Erkenntnisse ergeben sollten, ich poste diese dann natürlich auch hier.

Was ich noch machen möchte:
1). Einen Einsatz aus PA6 konstruieren und einige Versuchsexemplare drehen lassen.
2). Wenn ich die Anschrift von dir, Andreas bekomme, dann würde ich dir gerne mal ein Testexemplar zusenden.
3). Als nächstes gehe ich an eine zu Ende optimierte Super Sim Jim.
4). Eine 5/8 Drahtgroundplane mit einer Fußpunktspule mit Abgriffen (im 3D Druck) , einem Strahler in der Länge von +- 6800mm und 4 Radialen á 1800 mm. Das alles soll eine Mobilversion für die 9 m Askari-Rute werden. Ideal für die Urlaubslocation / QTH mit viel Platz oder andere Gelegenheiten.

Und dann habe ich nicht ein paar andere Antennen in der Pipeline, welche ich nach und nach angehen werde.....

Ein schönes Wochenende und die 73

Stefan
Zuletzt geändert von Nordic am Sa 27. Jul 2019, 16:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#234

Beitrag von Charly Whisky » Sa 27. Jul 2019, 16:34

Hallo,

ich verfolge diesen Beitrag nicht im Detail, lese aber immer wieder „Askari“- wodurch das Interesse an diesem Projekt schon allein auf Sparflamme ist.
Da gibt es einfach verschiedene Benchmarks.
Meine „Bemühungen“ liegen mehr auf „bestmögliche“ Reichweite als absolutes Kriterium und weniger auf der Integration in eine möglichst preisgünstige Angelrute.

Gerade diese Woche war ich mit dem Bike unterwegs und habe mich aus Transportgründen für den 10 m GFK- Mast entschieden und da den GM5/8- Nachbau dran montiert. Am Ende bin ich mit dem Mast auf dem Tisch gestanden, um die Station auf der Grasnarbe besser verstehen zu können :rolleyes:

Lange Rede kurzer Sinn: „Höhe über Grund“ muss doch das Ziel sein und nicht Schönheit im Design?

Dennoch wünsche ich Euch weiterhin viel Erfolg und dass es nicht mal dazu kommt, dass Ihr Euch bei einem Funkevent mit einem Kollegen, der mit seinem 15 m Mast mit irgendeinem drangebastelteten Drahtverhau messen müsst, der am Ende gehört wird und die schöne Askari dann ganz schnell in der Ecke landet.

Viele Grüsse
Christian

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#235

Beitrag von Krampfader » Sa 27. Jul 2019, 17:11

Charly Whisky hat geschrieben:
Sa 27. Jul 2019, 16:34
ich verfolge diesen Beitrag nicht im Detail, lese aber immer wieder „Askari“- wodurch das Interesse an diesem Projekt schon allein auf Sparflamme ist.

Lange Rede kurzer Sinn: „Höhe über Grund“ muss doch das Ziel sein und nicht Schönheit im Design?
Servus Christian :)

"Höhe über Grund“ und "Schönheit im Design" müssen sich nicht widersprechen. Mit ein wenig Fantasie lassen sich beide Anforderungen vereinen.

Es spricht ja nichts dagegen eine 9m-Askari auf die ersten vier Elemente eines 12,5m-GFK-Mastes aufzupflanzen um damit die Antennenspitzenhöhe auf rund 14m zu steigern. Hab ich mit meiner Inline J-Pole provisorisch demonstriert, siehe Fotos:

Bild Bild Bild

Du siehst, beides lässt sich vereinen ... und mit einem entsprechenden "Adapter" (z.B. aus dem 3D-Drucker oder Drehteil) lassen sich dann GFK- (bzw. sogar Alu-)Mast und Angelrute fluchtend und optisch ansprechend verbinden ... und die obersten 9m Mast bekommt man dann sogar unter EUR 20,-- ;)

Es geht aber natürlich auch ganz ohne das Reizwort "Askari" (indem man meine SlimFed einfach in einen 15m oder gar 18m-HD-Mast einfädelt) ;)

Grüße

Andreas

@Stefan (Nordic): Deine Antenne sieht "zum Hinknien" aus! :tup: :thup: :D
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#236

Beitrag von Charly Whisky » Sa 27. Jul 2019, 20:57

Ja,

eine Askari an einen Mast montieren ist die eine Sache.

Wenn man nun nicht so kurz denkt, sondern gleich den 15 m Mast nimmt, dann könnte man - beispielsweise - 2 Antennen übereinander „hineinstocken“ (simuliere das mal, du wirst überrascht sein, sowohl hinsichtlich des Gewinns, als auch des Abstrahlungswinkels).

Da bin ich dann wieder dabei und erkenne den Sinn im Optimierungsprozess.

Ob die Nennung von Geldbeträgen die richtige Methode ist, um jemanden zum Antennenbau zu motivieren?

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#237

Beitrag von Rosnatrucker » So 28. Jul 2019, 05:55

Charly Whisky hat geschrieben:
Sa 27. Jul 2019, 20:57



..... Text gekürzt...

Ob die Nennung von Geldbeträgen die richtige Methode ist, um jemanden zum Antennenbau zu motivieren?
Ich denke schon. Da mancher der nicht so " Intensiv " selber baut, oder wenig Buget hat, bei , für sich akzeptabelen Kosten bzw Kostenaufwand, evtl doch das bauen versucht. :wave:
:station:
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#238

Beitrag von Krampfader » So 28. Jul 2019, 07:50

Guten Morgen!
Rosnatrucker hat geschrieben:
So 28. Jul 2019, 05:55
Charly Whisky hat geschrieben:
Sa 27. Jul 2019, 20:57



..... Text gekürzt...

Ob die Nennung von Geldbeträgen die richtige Methode ist, um jemanden zum Antennenbau zu motivieren?
Ich denke schon. Da mancher der nicht so " Intensiv " selber baut, oder wenig Buget hat, bei , für sich akzeptabelen Kosten bzw Kostenaufwand, evtl doch das bauen versucht. :wave:
Ich denke auch dass der Kostenfaktor eine Rolle spielt. Beim "Basteln" geht immer wieder mal was schief, speziell am Anfang. Nicht jeder traut sich daher über teures Material. Auch mir gelingt nicht immer alles und ist dann ein Fall für die Wertstoffsammlung. Sind die Kosten jedoch überschaubar dann geht man viel entspannter an die Sache ran.

Und mir geht es beim Basteln auch nicht um "Höchstleistung" sondern um den Spaß an der Sache. Wer noch nie etwas selbst gebaut hat (was danach dann sogar funktioniert) kann das schwer nachempfinden. Klar, es gibt auch hochwertiges Equipment fertig zu kaufen, da braucht man dann nicht mal einen PL-Stecker anzulöten, z.B. folgendes:

- https://www.wimo.com/mast-glasfaser_d.html#18333.10 ... EUR 80,--
- https://www.funkelektronik.at/hfcommuni ... d-11m.html ... EUR 90,--

Macht in Summe EUR 170,--

Ist auch ok, funktioniert aus der Schachtel heraus und macht ebenfalls Spaß (auch wenn dabei dann ein Aspekt fehlt). Ich behaupte aber noch mehr Spaß macht eben eine simple selbst gebaute Antenne um lediglich EUR 26,-- welche eine vergleichbare Leistung liefert, wie z.B. dieser Halbwellen-Dipol hier:

- https://www.askari.at/silverman-stigma- ... 90837.html ... EUR 20,--
- https://i.ibb.co/dLCkkdZ/Bauplan-T2-LT-Antenne-V3-0.png ... EUR 6,--

Macht in Summe eben EUR 26,-- ... da ist dann nicht viel verhaut wenns schief geht ...

Schönen Sonntag noch! :wave:

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#239

Beitrag von Krampfader » So 28. Jul 2019, 10:29

Nun aber wieder zurück zum Thema Prototyp "SlimFed":

Hab jetzt mal probeweise den Koaxial-Stub/Kondensator (aus RG142) durch zwei in Serie (bzw. Reihe) geschaltete Keramik-Kondensatoren (3pF/6kV) ersetzt. Funktioniert genauso. Die Reihenschaltung der Kondensatoren halbiert deren Kapazität auf 1,5pF und erhöht gleichzeitig deren Spannungsfestigkeit (da sich die 6.000V auf beide Bauteile aufteilen). Durch geringfügig seitliches Verschieben des Zuleitungsdrahtes lässt sich das SWR-Minimum auf das kHz genau auf Wunschfrequenz (27,205 MHz) feintunen, siehe roten Pfeil auf den Fotos:

Bild Bild

Jetzt fehlt nur mehr der Strahler aus der Premium-Litze von https://www.dx-wire.de/dx-wire-antennen ... rware.html . Und falls es heute mal zu regnen aufhört dann gehts damit wieder raus aufs Antennen-Testgelände :)

Grüße

Andreas

PS: Die Kondensatoren gibt es hier, siehe: https://www.ebay.co.uk/itm/4x-pieces-3p ... 3187564369
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#240

Beitrag von Krampfader » So 28. Jul 2019, 12:10

Fertig! :) ... (bis auf die Abstimmung der Strahlerlänge, hab etwas Übermaß belassen)

Bild

Die versilberte Premium-Litze von https://www.dx-wire.de/dx-wire-antennen ... rware.html macht einen sehr guten Eindruck. Mal abgesehen von der mechanischen Festigkeit (Zugfestigkeit 100kg) verheddert sich diese lediglich 2mm dünne Antennenlitze nur ungern (bildet nur widerspenstig Schlaufen und Knoten) ... HF-technisch dürfte sie ebenfalls spitzenmäßig sein, so besitzen die 18 versilberten Einzel-Litzen einen gemeinsam Umfang von 11,3mm ... dies entspricht dem Umfang (bzw. der Oberfläche) eines einzelnen 3,6mm dicken versilberten Kupferdrahtes!

Nach dem Essen gehts raus aufs Testgelände, der Regen hat vorerst mal aufgehört ... :banane:

Grüße

Andreas
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