EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

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Alexander
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#211

Beitrag von Alexander » Mo 22. Jul 2019, 22:46

Krampfader hat geschrieben:
Mo 22. Jul 2019, 20:04
Jack4300 hat geschrieben:
Mo 22. Jul 2019, 19:45
Ich dachte der Kondensator war irgendwann mal weg optimiert worden.
Nö, nicht ganz. Hab bei meiner SlimFed ca. 1cm RG142 als Kondensator belassen, siehe meine Fotos. Schätzomativ hat der eine Kapazität von 1pF. Möchte auch noch Versuche machen mit hochspannungsfesten Keramik-Kondensatoren, z.B. 3pF/6kV (zwei bis drei in Serie). Leider bekommt man diese Teile schwer. Wer kennt eine Bezugsquelle für geeignete Festkondensatoren?

Danke und Grüße

Andreas
Hallo Andreas, ich diese Quelle ist gut.


https://www.buerklin.com/de/Produkte/Pa ... /p/75D8468
Name: Alexander QTH: JO31IJ QRV: z.Zt von daheim nicht auf AFU aktiv. Sende seit 4.8.2017 alle 8 Minuten auf 13,56 MHZ in ASK. DARC: OV L-20
CB-Funk ist die ursprünglichste Sinngebung von Entropie!

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#212

Beitrag von BlaBlaBlubb » Mo 22. Jul 2019, 23:16

Oder einfach bei eBay eingeben, da habe ich immer meine her.
Die blauen bekam ich bis glaube ich max. 10kV. Aber auf jeden Fall bis 6kV.


Und die Lösung zu Eurer HyEndFed-Anfrage lautet, dass die Niederländer ZWEI Varianten verkaufen.
Nennt sich aber immer HyEndFed, daher bemerkt man den Unterschied nur beim Betrachten der Bilder.

Die Highpower-Monoband-Versionen haben das L/C-Glied mit dem Eisenpulverringkern und dem Kondensator aus einem Stück Teflonkoaxkabel am Antennenausgang.
(Hinweis: Beim Selbstbau an diesem dessen Ende nicht nur einfach bis zur Resonanz abzwicken, sondern (kurz vor Resonanz!) den Außenleiter dann noch um wenige Millimeter kürzen und den Innenleiter somit verlängert stehen lassen. Das erhöht nochmals die Überschlagssicherheit, da nicht versehentlich ein gequetschtes Ende oder mit bloßem Auge kaum erkennbare Litzenreste dem Innenleiter zu nahe kommen).

Alternativ könnte man auch einen kleinen, portablen MFJ-16010 L/C-Tuner hierfür verwenden. Zumindest bis 100W HF sollte der auch an 1/2-Lambdadrähten noch klarkommen.

Die Normalversion bis max. 200W mit Multiband ist hingegen mit dem 64:1 UnUn und Ferritringkern ausgestaltet. Zur Reduzierung des SWR im 10m Band ist am Geräte-Eingang ein 100 - 150pF Kondensator nach Masse gelegt.

Damit sind die beiden Bauformen entmystifiziert. :sup:

vy 73,
Jochen

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Rosnatrucker
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#213

Beitrag von Rosnatrucker » Di 23. Jul 2019, 02:43

Hättest du mal ein Link zu den Auktionen ? Gern auch via PN , wir wollen doch keine Werbung machen.
:station:
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73/55 Gruss Nick
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#214

Beitrag von Krampfader » Di 23. Jul 2019, 13:07

Danke Jochen für die gute Erklärung der beiden HyEndFed-Varianten :thup: :)

Wir haben folgendes Prinzip realisiert, siehe Schemata:

Bild
Quelle: https://pa-11019.blogspot.com/2011/06/2 ... a.html?m=1


Im Vergleich hier das Schema einer Fuchskreis:

Bild
Quelle: http://www.dl2lto.de/sc/HB_FK.htm

Die beiden sehen sich meines Erachtens schaltungstechnisch ziemlich ähnlich, oder? ... sprich wir haben definitiv eine Fuchskreis gebaut, oder?

Zu den Hochspannungskondensatoren: habe gerade eben hier bestellt, siehe: https://www.ebay.co.uk/itm/4x-pieces-3p ... 3187564369

Sonnige Grüße :)

Andreas

Erstellt gerade eben im Sand am Strand mit meinem iPhone8:
Bild
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#215

Beitrag von Jack4300 » Di 23. Jul 2019, 13:16

Bei diesem Design könnte ich mir vorstellen, dass es auch außerhalb der Schwingkreisresonanz funktioniert. Besonders wenn die Kapazität zu klein ist. Dann wirkt ja nur noch die Spule als Spartrafo.

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#216

Beitrag von Charly Whisky » Di 23. Jul 2019, 15:10

Kleiner Vorschlag zur Güte,

für die Kondensatoren würde ich ein NPO- Dielektrikum wählen, da das keinerlei Temperaturdrift hinsichtlich der Kapazität besitzt.

Z.b. Hier : https://www.hvproducts.de/files/ck1_series.pdf

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#217

Beitrag von BlaBlaBlubb » Di 23. Jul 2019, 23:05

Rosnatrucker hat geschrieben:
Di 23. Jul 2019, 02:43
Hättest du mal ein Link zu den Auktionen ? Gern auch via PN , wir wollen doch keine Werbung machen.
Hallo Nick,

ich habe bei eBay z.B. gerade eingegeben: "Hochvolt 3kV Kondensator"
Dann bekomme ich sofort genügend Treffer über die blauen Kondensatoren.
Kannst Du probeweise auch mit 6kV mal probieren oder auch nur 1kV.
2kV gibt es glaube ich auch. Das sind die 4 mir bekannten, typisch genutzten Abstufungen.

z.B. solche Typen hier sind exemplarisch gemeint:
https://www.ebay.de/itm/Ceramic-Capacit ... cGxOUtBfvg

Wenn man nur "Hochvolt Kondensator" eingibt, bekommt man auch MKT-Typen oder andere,
die in Netzteilen zu finden sind. Die sind aber für unsere HF-Anwendungen nicht gemeint.

vy 73,
Jochen

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#218

Beitrag von BlaBlaBlubb » Di 23. Jul 2019, 23:31

Hallo Andreas,

1.)
das zweite Bild ist die typische, originale Fuchskreisantenne, auch im Rothammel zu finden. Dort sind die Primär- und Sekundärwicklung getrennt. Da es ganz ohne Gegengewicht dennoch nicht geht, hat AA5TB ausgeführt, ein minimales Radial von 0,05 Lambda an den "Massepunkt" der Sekundärspule zu hängen.

Macht man das nicht, sucht sich die HF bekanntermaßen ihren eigenen Weg und über Streu- und Wicklungskapazitäten koppelt das dann auf die Eingangsspule (und damit auf das Zuleitungskoaxkabel und bildet hier die Mantelwellen aus).

http://www.aa5tb.com/efha.html
Siehe Bild17

Liegt das Koaxkabel auf dem Boden, merkt man das vermutlich noch nicht mal so sehr, dennoch strahlt es mit und provoziert somit standort- und bodenabhängige Schwankungen der Abstimmverhältnisse. Und das will man ja bestmöglich vermeiden und bestenfalls eine "Set-it-and-forget-it-Antenne" haben, die IMMER und ÜBERALL und GLEICHERMAßEN GUT funktioniert. Hier sollte bzw. muss immer, spätestens direkt an/vor dem Funkgerät, eine Mantelwellensperre rein. Oder bereits nach 1m Koaxkabel (denn dessen Außenleiter würde nun das kurze 0,05 Lambda Radial darstellen).

2.)
Da es ohne das 0,05 Lambda-Gegengewicht sowieso kapazitiv koppeln würde, gibt es auch die abgewandelte Form, bei der unten eine Drahtbrücke sitzt und die Masseseite der Primär- und Sekundärwicklung "hart" verbindet. Dann hat man zumindest was die "Vergegengewichtung" :lol: anbelangt, stabile Verhältnisse. Bringt einen aber auch nicht weiter, da das oben Gesagte weiterhin gilt, das Koaxkabel mit strahlt und eine MWS wieder notwendig wird. Diese Form wird auch oft als Fuchskreisantenne beschrieben, hat aber mit der Urform nichts mehr zu tun. Die namentliche Fuchskreisantenne hat GETRENNTE Primär- und Sekundärwicklungen.

3.)
Was Du gebaut hast, ist ein angezapfter Schwingkreis.
Das wäre zunächst die abgewandelte Form nach 2.) gewesen, also mit verbundenen Massen. Da beide Spulen nun GALVANISCH sowieso verbunden wären, spart man sich noch die Primärwindung und greift an der einzig verbliebenen Spule (also der ex-Sekundär- bzw. Schwingkreisspule) an einem Punkt ab, der aufgrund des Übersetzungsverhältnisses möglichst nahe an 50 Ohm liegt.

Fazit:
Ist meiner Meinung nach aber alles schnuppe wie sich das nennt, Hauptsache es funktioniert. Alle 3 genannten Varianten stellen eine Transformation von 50 Ohm auf die rd. 2.500 - 3.000 Ohm Impedanz eines endgespeisten 1/2-Lambdadrahtes dar. Ich bin mir sicher, dass sich 3 unterschiedlich nutzbare Bandbreiten (am identischen Draht) aufgrund der unterschiedlichen Kopplung ergibt. Messtechnisch kann man das nachweisen, aber schlussendlich zählt doch, was bei meinem Gegenüber ankommt. Und die Gegenstation wird sicherlich keinerlei Unterschiede bei den 3 Kopplungsformen bemerken (sofern man beim Bau nicht murkst).

Die Varianten 2.) + 3.) haben durch die galvanische Verbindung den Vorteil, dass Antenne + das Funkgerät geerdet sind (elektrostatische Aufladungen). Bei der klassischen Fuchskreisantenne nach 1.) würde in ihrer "modernen" Form mit dem zusätzlichen 0,05 Lambda-Radial hier kein Schutz bestehen bzw. elektrostatische Antennenaufladungen müssten über einen zusätzlichen 100kOhm Widerstand vom Radialanschluss zu einem Bodenerder abgeleitet werden.

vy 73,
Jochen

Nordic
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#219

Beitrag von Nordic » Di 23. Jul 2019, 23:54

Guten Abend Jochen,

Ich möchte mich herzlich für deine Mühe und deine diesen Thread bereichernden Ausführungen bedanken.
Sie sind sehr verständlich und (er-)klären sehr viele Fragen und beleuchten Hintergründe, die man sich sonst mühsam zusammentragen muss in konzentrierter Form.

Deine Zeilen erfahren bei mir eine sehr hohe Wertschätzung, die Form deiner Teilnahme an diesem Thread ebenso. :thup:

Für mich gesprochen, bringen diese Zeilen mich meinem Ziel immer näher, immer tiefer in das Thema einzusteigen und die Zusammenhänge immer besser verstehen zu können.
Es wäre für uns alle Bereicherung, sofern wir im Forum mehr von diesen niveauvollen Postings in der einen oder anderen technischen Ecke finden könnten.

So, mein Posting war weniger technisch orientiert, erklärt aber aus meiner Sicht mal ein paar Dinge, die ich loswerden wollte.

Nochmals besten Dank für deine Zeit und Mühe, die du mit uns allen geteilt hast.

73 / und beste Grüße

Stefan
13RF1262 / QRP /

Krampfader
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#220

Beitrag von Krampfader » Mi 24. Jul 2019, 00:29

Servus Jochen :)

Herzlichen Dank für Deine wirklich ausführliche, verständliche und mit Wertschätzung versehene Erklärung, das kommt hier nicht oft vor - Lieben Dank! :thup: :D

Hmmm, schön langsam kommt "Licht" in die Sache. Wir haben also gar keine "echte" Fuchskreis (galvanisch getrennter Primär- und Sekundärkreis) realisiert sondern einen "angezapften Schwingkreis". Ok, soll mir auch recht sein. Was mich bei meiner "SlimFed" allerdings wundert ist die geringe dafür notwenige Kapazität von schätzomativ 1pF, sprich ich habe das ursprünglich 10cm lange Kondensator-Stück aus RG142 bis auf rund 1cm kürzen müssen damit sich das SWR-Minimum auf meiner Wunschfrequenz von 27,205 MHz einpendelt (den hochohmigen Strahler hab ich dabei mittels 3,3kOhm-Metall-Widerstand simuliert). Was ist da los ?? ... warum ist bei den beiden mittels GEL-Sekundenkleber aufeinandergestapelten T106-6 Eisenpulverkernen dann nur ein derart kleiner Kondensator notwendig ?? ... besitzt die Wicklung genügend Eigenkapazität sodass eben nicht mehr gebraucht wird ?? ... dass die Antenne offensichtlich funktioniert ist ja durch meine Messungen belegt, aber auch durch meine praktischen Tests ... also was ist da los ??

Ich gestatte mir eine weitere Frage Jochen, und zwar zum Thema notwendiges "Radial": Ich habe beim meiner SlimFed auf der Zuleitung aus RG58 nach 55cm (sprich 11m * 0,05) eine "Mantelwellensperre" vorgesehen, in Form von 52 auf das RG58 aufgefädelten Ferrit-Hülsen. Macht dies überhaupt bei unserer (obigen) Schaltung (angezapfter Schwingkreis) ebenfalls Sinn ?? ... was denkst Du ??

Nochmals herzlichen Dank und Gute Nacht! :zzz:

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#221

Beitrag von Jack4300 » Mi 24. Jul 2019, 06:57

Krampfader hat geschrieben:
Mi 24. Jul 2019, 00:29
Servus Jochen :)

Herzlichen Dank für Deine wirklich ausführliche, verständliche und mit Wertschätzung versehene Erklärung, das kommt hier nicht oft vor - Lieben Dank! :thup: :D

Hmmm, schön langsam kommt "Licht" in die Sache. Wir haben also gar keine "echte" Fuchskreis (galvanisch getrennter Primär- und Sekundärkreis) realisiert sondern einen "angezapften Schwingkreis". Ok, soll mir auch recht sein. Was mich bei meiner "SlimFed" allerdings wundert ist die geringe dafür notwenige Kapazität von schätzomativ 1pF, sprich ich habe das ursprünglich 10cm lange Kondensator-Stück aus RG142 bis auf rund 1cm kürzen müssen damit sich das SWR-Minimum auf meiner Wunschfrequenz von 27,205 MHz einpendelt (den hochohmigen Strahler hab ich dabei mittels 3,3kOhm-Metall-Widerstand simuliert). Was ist da los ?? ... warum ist bei den beiden mittels GEL-Sekundenkleber aufeinandergestapelten T106-6 Eisenpulverkernen dann nur ein derart kleiner Kondensator notwendig ?? ... besitzt die Wicklung genügend Eigenkapazität sodass eben nicht mehr gebraucht wird ?? ... dass die Antenne offensichtlich funktioniert ist ja durch meine Messungen belegt, aber auch durch meine praktischen Tests ... also was ist da los ??
Ich bin mir nicht sicher, ob die Schaltung überhaupt effektiv als Schwingkreis arbeitet. Ich kann die Windungszahl nicht richtig erkennen, meine aber es sind 2:14 oder 2:16. Also ein Übersetzungsverhältnis der Impedanz von 1:49 oder 1:64. Damit alleine bekommst du einen 3,3kOhm Widerstand schon ganz gut in Richtung 50 Ohm.

Bild

Eine Fuchkreisantenne ist sehr schmalbandig. Typischerweise unter 100kHz. Es sei denn die Güte des Schwingkreises ist sehr schlecht. Du hattest eine Bandbreite von geschätzt 3 MHz gemessen:

Bild

Du könntest vielleicht mal probieren die Eigenkapazität der Spule zu minimieren in dem du sie anders wickelst: Den kompletten Umfang des Kerns nutzen, aber nach der Hälfte der Wicklungen auf die Gegenüberliegende Seite wechseln. So haben die Windungen maximalen Abstand zueinander und der ein und Ausgang liegen gegenüber.

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#222

Beitrag von Krampfader » Mi 24. Jul 2019, 08:32

Guten Morgen Jack! :)
Jack4300 hat geschrieben:
Mi 24. Jul 2019, 06:57
Eine Fuchkreisantenne ist sehr schmalbandig. Typischerweise unter 100kHz. Es sei denn die Güte des Schwingkreises ist sehr schlecht. Du hattest eine Bandbreite von geschätzt 3 MHz gemessen:
Auch Dir vielen Dank für Deine Ausführungen :) ... Du hast recht, folgendes ist mir nämlich ebenfalls aufgefallen: Der "Schwingkreis" bietet mit 3,3kOhm Widerstand (also Strahler nur simuliert) sogar eine enorme Bandbreite von bis zu 6 MHz (SWR <= 2,0, siehe Foto oben). Hingegen nach dem Entfernen des Widerstandes und dem Anbringen eines 5,23m langen Strahlers (gemessen ab den beiden Amidon T106-6) sank die Bandbreite am freien Feld auf 1,9 MHz, also auf rund ein Drittel. Für unseren Zweck als CB-Funker trotzdem völlig ausrechend, ist doch unser Band mit seinen 0,44 MHz (bei 40 Kanälen) recht schmal, siehe Bilder:

Bild Bild Bild Bild

Hier nochmals die aktuellen Daten:
SWR Kanal_01: ... 1,21
SWR Kanal_20: ... 1,06
SWR Kanal_40: ... 1,19
Bandbreite (SWR <= 2): 26,2 - 28,1 MHz (sprich 1,9 MHz)

Jack4300 hat geschrieben:
Mi 24. Jul 2019, 06:57
Eine Fuchkreisantenne ist sehr schmalbandig. Typischerweise unter 100kHz.
0,1 MHz Bandbreite wären aber selbst für uns CB-Funker zu wenig, zumindest ohne nachzustimmen. Dies würde einen Drehkondensator voraussetzen welcher aber mein Konzept "alles in die Rute hinein" über den Haufen werfen würde ...

Jack4300 hat geschrieben:
Mi 24. Jul 2019, 06:57
Ich bin mir nicht sicher, ob die Schaltung überhaupt effektiv als Schwingkreis arbeitet. Ich kann die Windungszahl nicht richtig erkennen, meine aber es sind 2:14 oder 2:16. Also ein Übersetzungsverhältnis der Impedanz von 1:49 oder 1:64. Damit alleine bekommst du einen 3,3kOhm Widerstand schon ganz gut in Richtung 50 Ohm.
Die Windungszahl beträgt am Doppelkern genau 16 (13+3), gezählt innen in der "Bohrung" der Kerne, sprich der Kupferlackdraht wurde genau 16 mal durch den Kern hindurch gefädelt, an der Außenseite der Kerne verlaufen demnach 17 Windungen (plus ein Draht mittig welcher die Schirmung des RG58 mit der Schirmung des Kondensatorstummels verbindet, siehe Foto: https://i.ibb.co/ZLdb3Qy/IMG-4838.jpg ).

Irgendwie ein "Mysterium" diese "SlimFed". Egal, Hauptsache sie funktioniert :)

Bild

Schönen Tag wünsch! :)

Andreas

PS: werde den Strahler auch mal aus https://www.dx-wire.de/dx-wire-antennen ... rware.html anfertigen und neu abstimmen
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#223

Beitrag von Krampfader » Mi 24. Jul 2019, 10:52

Nachtrag: Hier noch einige Detail-Fotos des Inline-Transformators:

Bild Bild Bild Bild

Wie von Jochen bereits erwähnt: Darauf achten dass beim Kürzen des Kondensators (in meinem Fall aus RG142) keines der hauchdünnen Drähtchen den Kondensator kurz schließt (mit Lupe kontrollieren)

Grüße

Andreas
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Stargate
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#224

Beitrag von Stargate » Mi 24. Jul 2019, 16:08

Für diejenigen die "draussen " bleiben wollen. Das mit dem Fuchskreis stimmt leider mit der Schmalbandigkeit .
Ich bin aber nicht immer am selben Ort und benutze die Antenne geknickt auch in der Wohnung. Da geht es ohne regelbarem
Kondensator leider nicht. Mit dem Doppelkern geht das regelbar mit 1 pf leider auch nicht.
Ich habe was schlankes mit bei Bedarf ankoppelbarer Mantelsperre, und etwas grösser gleich mit eingebauter Mantelsperre zusammen gebaut.
Zum Nachregeln (Kontrolle) dient wieder die LED mit 2 Germaniumdioden. Die Stehwelle bei 27.005 bertägt 1:1,15.
Ich danke allen die dieses Projekt betreuen und entwickelt haben. Das war für mich eine Anregung für den Nachbau
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Fuchskreis.jpg

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#225

Beitrag von Krampfader » Mi 24. Jul 2019, 18:31

Stargate hat geschrieben:
Mi 24. Jul 2019, 16:08
Für diejenigen die "draussen " bleiben wollen. Das mit dem Fuchskreis stimmt leider mit der Schmalbandigkeit .
Ich bin aber nicht immer am selben Ort und benutze die Antenne geknickt auch in der Wohnung. Da geht es ohne regelbarem
Kondensator leider nicht. Mit dem Doppelkern geht das regelbar mit 1 pf leider auch nicht.
Ich habe was schlankes mit bei Bedarf ankoppelbarer Mantelsperre, und etwas grösser gleich mit eingebauter Mantelsperre zusammen gebaut.
Zum Nachregeln (Kontrolle) dient wieder die LED mit 2 Germaniumdioden. Die Stehwelle bei 27.005 bertägt 1:1,15.
Ich danke allen die dieses Projekt betreuen und entwickelt haben. Das war für mich eine Anregung für den Nachbau
Servus Stargate :)

Schön dass Du mit uns so fleißig mitbastelst :thup:

Eine Frage aber noch zu Deinen Mantelwellensperren: einige Untersuchungen lassen den Verdacht aufkommen dass es auch bei einer echten Fuchskreis nicht ohne „Gegengewicht“ geht, sprich in den meisten Fällen bilden sich dann Mantelwellen aus, und zwar am Zuleitungskabel. Man sollte daher die Mantelwellensperre nicht allzu knapp anbringen bzw. einen kurzen Draht als Radial herab hängen lassen. Als idealer Abstand bzw. als ideale Länge hat sich Lambda * 0,05 herauskristallisiert, in unserem Fall also rund 55cm (11m * 0,05), siehe Skizze:

Bild
Quelle: http://www.dl2lto.de/sc/HB_FK.htm

In welcher Form hast Du diesen Umstand berücksichtigt?

Lieben Dank und Grüße

Andreas
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