EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#1

Beitrag von Krampfader »

Perfekt Stefan, gratuliere! :) :thup:

Besten Dank für die Fotos und Abmessungen. Habe mir soeben zwei AMIDON T130-6 bestellt, den Rest hab ich daheim :)

Vielleicht könntest Du noch den Mess-Bereich "27000 +- 10000" auf "27000 +- 2000" etwas verringern, dann sieht man besser die Bandbreite ...

Und ein Foto von der Anzeige für "Resonace" und "All params" wäre auch ganz toll :) - Danke!

Sobald das Material da ist lege ich los ... gemeinsam werden wir diese Antenne fürs CB-Band optimieren! ... ich sage jetzt bewusst fürs CB-Band, für den Amateurbereich gibts eh genug engagierte Funkkollegen ...

Nochmals Danke, weiterhin viel Spaß und Grüße

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#2

Beitrag von Krampfader »

Fein! :)

Welchen Lastwiderstand bitte ??

Danke und Grüße

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#3

Beitrag von Krampfader »

Alles klar Stefan!

Hab jetzt noch nen Widerstand mit 3,3 kOhm dazu geordert. Verstehe. Dieser Hilfs-Widerstand soll beim Abstimmen bzw. Ablängen des Kondensators den endgespeisten hochohmigen Strahler simulieren. Soweit ist mir das nun klar ...

Bin gespannt, melde mich wenn ich die Teile habe. Eine Frage aber noch: warum RG-174 ?? ... könnte ich nicht auch ein Stück verlustarmes Teflon-Kabel verwenden?, so wie beim Kondensator der Gain-Master??

Danke und Grüße

Andreas

PS: wegen der „Edelversion“ reden wir noch ...
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#4

Beitrag von Krampfader »

Hallo Stefan!

Hast Du Dir schon mal folgendes zu Gemüte geführt?, Zitat:

Bild
Quelle: http://funkperlen.blogspot.com/2018/09/ ... wesen.html

Das bedeutet im Umkehrschluss: Ohne Radial gibts bei einer EndFed-Antenne Mantelwellen! ... nur wie sollte ein derartiges 55cm kurzes Radial aussehen ??

Danke und Grüße

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#5

Beitrag von DL0815 »

...am einfachsten eine Mantelwellensperre in`s Koax, aber eben erst nach 55cm oder ein einfaches Drahtradial am Schirm des Anschlusskabels.
Mantelwellensperre wird hier aber immer empfohlen. :tup:
Aktuelle Gerätschaften:
Stabo XF-4012, Albrecht AE 5890 EU
Antennen:
DV-27L, Wilson 1000, Blizzard 2700 (simply the best) :tup:

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#6

Beitrag von Krampfader »

DL0815 hat geschrieben:
Di 25. Jun 2019, 09:32
...am einfachsten eine Mantelwellensperre in`s Koax, aber eben erst nach 55cm oder ein einfaches Drahtradial am Schirm des Anschlusskabels.
Mantelwellensperre wird hier aber immer empfohlen. :tup:
Danke DL0815

Das mit dem 55cm Abstand bis zur der ins RG-58 gewickelten MWS hab ich mir auch schon gedacht (5 Windungen auf d=11cm). Wird das Einfachste sein. Oder eben eine MWS aus aufgefädelten Ferrithülsen, hab mir ja vorhin genügend bestellt. Abschließend: wäre ein Stück waagrechter Draht (55cm) als Radial kontraproduktiv?, oder sogar hilfreich? (Abstrahlcharakteristik)

Man sieht, selbst eine EndFed bietet noch ein weites Experimentierfeld ...

Danke und Grüße

Andreas
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#7

Beitrag von DX-Eddy »

Ich muß mal fix mit dem verbreiten von Irrtum eingreifen.

Mantelwellen-Sperre aus oder mit Ferrit-Hülsen.
Hier spricht man lediglich von einer Drossel, eine Sperre hat deutlich mehr Wirkung.
Zudem.. diese Drossel arbeitet nicht zu vergleichend anders, außer man verwendet erheblich viele optimierte Kerne.
Es geht in Funktion um die Reduzierung der Gegentakt-Spannungen und des Phasenausgleich.
Der Begriff "Sperre" ist nicht angebracht, das schreiben viele zwar so aber das ist einfach falsch;)

Der Aufbau, die Umsetzung oben im startenden Thema ist super gemacht.
Ich kann hervorragendes Material erkennen, die Logik ist zu fast zu 100% getroffen, danke für den Beitrag, weiter so Spaß am Hobby!

PS: Den Ausgleich des kapazitiven Blindanteiles gelöst mit nem Stückle Kabel zeigt deutlich auf hier hat man experimentellen Antennenbau angewendet, sehr schöne Sache. Von sowas mehr her :-D

73
Zuletzt geändert von DX-Eddy am Di 25. Jun 2019, 10:40, insgesamt 1-mal geändert.

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DL0815
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#8

Beitrag von DL0815 »

Das Radial wäre produktiv, es muss nicht waagerecht sein, es kann auch einfach runter hängen..
Aktuelle Gerätschaften:
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#9

Beitrag von DX-Eddy »

Lamba 1/2 Antennen profitieren stets von Gegengewicht.
Du kannst auch für den Feldeinsatz, das Koaxkabel dir zu Nutzen machen, denn hier ist vagabundierende HF ja kein Problem sondern eine Funktion.

Dazu benötigst du einfach eine "angepasste Speiseleitung" ggf. sogar idealisiert auf deinen gesamten Aufbau.

PS: Wenn du den Übertrager in ein statisches Gehäuse bringst, dann das C anpasst und dann die Speiseleitung passend zur gesamten Antenne, wird das SWR nochmals droben und die Blindanteile optimiert. Eine Messung der Bandbreite mit Grenzfrequenzen von maximal 2:1 SWR und dessen Elementen geben dir neue Anregungen. Des weiteren das Smith und die Phasen analysieren. Alles keine große Sache. Versuchen das noch besser zu verstehen. Aber mein erster Schritt wäre die Anpassung zu fixieren. Es gibt auch sehr gutes Harz was HF fest ist um einen perfekten Teilguß zu erzielen. Bei einer mobilen Antenne ist es wichtig die mechanischen Einflüsse zu reduzieren. Ist es bei jeder Antenne letztendlich, gerade die Umwelteinflüsse entsprechen weder dem Testaufbau noch der Entwicklung am Computer;)

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#10

Beitrag von Krampfader »

Hallo Jungs!

Um mal etwas konkreter zu werden: In meinem obig verlinkten Beitrag werden zwei Bauformen vorgestellt, beide mit 0.05er-Radial. Welche der beiden Bauformen ist für uns CB-Funker vorzuziehen ??, Bild 1 oder Bild 2 ??:

Bild 1: Ideale endgespeiste Antenne mit halber Wellenlänge
Bild
Quelle: https://translate.google.de/translate?s ... Fefha.html


Bild 2: Moxons ideale, endgespeiste Antenne mit halber Wellenlänge
Bild
Quelle: https://translate.google.de/translate?s ... Fefha.html

Und wie sehe dann eine ideale "Mantelwellensperre" aus ?? (z.B. nach 55cm ins RG-58 gewickelt ??, reicht da eine Luftspule mit obigen Abmessungen ?? ... oder vielleicht reichen auch genügend Ferrit-Hülsen ?? ... oder doch besser ein FT 140-43 Ferritring ?? (Video siehe: https://youtu.be/iLAIXXh_BQ8 )

Danke und Grüße

Andreas

PS: Und überhaupt: Welchen Vorteil bietet für uns CB-Funker eine derartige EndFed mit dickem schwerem Transformator gegenüber einer schlanken J-Pole mit 300 Ohm Anpassleitung ?? - Danke!
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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#11

Beitrag von DX-Eddy »

Vote for Andreas das er sich mal nen Rothammel kauft und ein Buch zum Ohmschen-Gesetz;)

Darauf aufbauend gibt es dann einiges zur Elektrotechnik zur abendlichen Lesestunde am Geburtstag, zur Weihnacht und wenn er lieb ist zwischendurch:)

Dann mußt nicht immer was aus dem Netz kopieren und Fragen stellen die sich vollständig selbst erklären :-D

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#12

Beitrag von Alpha_82 »

Diese Antenne ist an sich zwar interessant, aber ich sehe keinen Vorteil zur GM-Selbstbau oder T2LT Antenne bzgl. Und vor allem, um diese an bzw. IN einen Mast / Angelrute zu stecken. Dies ist ja durch den Kernaufbau und der Box nicht mehr möglich.

Die reine Ferritkern-Variante wurde die letzten Monate auch bei uns getestet. Seit dem liegen beim einen oder anderen viele viele kleine Perlen zuhause in jedem Eck rum. :lol:

Das Ende vom Lied war und ist, dass diese Antenne Abstimmbar ist und das SWR auch hinzubekommen ist. Was bei uns aber ein begnadeter Elektotechniker der daran mitgewirkt hat, festgestellt hat: wenn da richtig Power drauf geht, kannst den Ferrit-Kernbereich nicht mehr anfassen, da die Dinger zur Heizung werden. Alle Messgeräte und Analyser haben zwar gezeigt das die Antenne abzustimmen ist, aber sie macht irre viel Verlust.

Leider hat sich gezeigt, dass es eben nicht durch die Messungen raus kam, sondern im High-Power Leistungstest mit einigen vielen Watt.
Sie wandelt also zuviel (eig.) Nutzbare Sendeleistung in Wärme um. Das tritt aber eben schon auch im normalen 4W Betrieb auf, nur erzeugt das noch nicht genug Wärme um es praktisch zu spüren.

Diese Antenne wäre der Traum für jeden der mit Angelrute und Mast mobil und schnell aufbauen will. Aber eben mit Nachteile.

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#13

Beitrag von DX-Eddy »

Letztendlich dreht sich alles um den Verlust in elektro- magnetischer- Form.
Dieser ist abhängig vom Aufbau, dem Material (Kern) und dem das Leiters sowie dem Dielektrikum sowie weiteren kleineren Einflüssen.

Kurz um.. die Anpassung muß so Verlustarm wie möglich sein um die Güte der Antenne zu steigern und damit ihre theoretische Effizient. Die Strahlungseigenschafen am Standort mal außen vor zu lassen und was sonst noch alles zu einer funktionierenden Sende- Empfang- Anlage gehört.

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#14

Beitrag von Alpha_82 »

Richtig! Da bin ich voll und ganz deiner Meinung.

Viele denken oft ja ein gutes SWR ist alles. Das dem eben nicht so ist zeigt sich ja bekanntlich immer wieder.

Wenn man es richtig anstellt bekommt man auch nen Draht mit noch nem draht in das richtige SWR, nur sagt das nichts drüber aus ob die Antenne a) resonant ist und b) möglichst wenig Verlust macht.

Wir gesagt die Fertitkern-Antenne wäre DIE Lösung schlecht hin, wenn sie optimal funktionieren würde.

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Re: EndFed 1/2 Lambda Drahtantenne Bauanleitung mit Fakten

#15

Beitrag von Krampfader »

Alpha_82 hat geschrieben:
Mi 26. Jun 2019, 12:36
Diese Antenne ist an sich zwar interessant, aber ich sehe keinen Vorteil zur GM-Selbstbau oder T2LT Antenne bzgl. Und vor allem, um diese an bzw. IN einen Mast / Angelrute zu stecken. Dies ist ja durch den Kernaufbau und der Box nicht mehr möglich.

Die reine Ferritkern-Variante wurde die letzten Monate auch bei uns getestet. Seit dem liegen beim einen oder anderen viele viele kleine Perlen zuhause in jedem Eck rum. :lol:

Das Ende vom Lied war und ist, dass diese Antenne Abstimmbar ist und das SWR auch hinzubekommen ist. Was bei uns aber ein begnadeter Elektotechniker der daran mitgewirkt hat, festgestellt hat: wenn da richtig Power drauf geht, kannst den Ferrit-Kernbereich nicht mehr anfassen, da die Dinger zur Heizung werden. Alle Messgeräte und Analyser haben zwar gezeigt das die Antenne abzustimmen ist, aber sie macht irre viel Verlust.

Leider hat sich gezeigt, dass es eben nicht durch die Messungen raus kam, sondern im High-Power Leistungstest mit einigen vielen Watt.
Sie wandelt also zuviel (eig.) Nutzbare Sendeleistung in Wärme um. Das tritt aber eben schon auch im normalen 4W Betrieb auf, nur erzeugt das noch nicht genug Wärme um es praktisch zu spüren.

Diese Antenne wäre der Traum für jeden der mit Angelrute und Mast mobil und schnell aufbauen will. Aber eben mit Nachteile.
Hallo Chris

Danke für den interessanten Bericht. Ihr habt es also ebenfalls versucht, mit den aufgefädelten Ferrit-Hülsen. Und seid zum selben Ergebnis gekommen. Die Antenne funktioniert zwar, aber eben nicht optimal. Zu den Verlusten: Ich behaupte jeder RF-Choke welcher den unteren Dipol-Schenkel HF-technisch in seiner Länge begrenzt wandelt die ihm zugeführte Energie (in Form von Mantelwellen) in Wärme um. Wohin sollte die "abgeblockte" Energie ansonsten hin ?? ... was ich damit sagen möchte ist dass bei diesem Antennenkonzept (T2LT) alle Bauarten von Mantelwellensperren warm werden, sprich Luftspule, Ferritring aber eben auch Ferrit-Hülsen

Sollte ich damit falsch liegen dann möge man mich bitte korrigieren!

Danke und Grüße

Andreas
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