Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

Nordic
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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#31

Beitrag von Nordic » Mo 27. Mai 2019, 12:17

Früher sagte man ja auch

"Ooh, schau mal, dieses entzückende Mohrenkind"

:mrgreen: :dlol:, woran man sehen kann, in welche vollkommen degenerierte Richtung wir alle gelenkt werden...
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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#32

Beitrag von 13STW » Mo 27. Mai 2019, 12:35

Worüber man so alles nachdenken kann...

„Schieb- oder Schublehre“ war früher eine übliche Bezeuchnung für dieses Messgerät. Irgendwann hat man „Messschieber“ als offizielle Bezeichnung etabliert, trifftˋs ja auch besser.

Man kann die Länge einer Rolle Schlauch oder Leitung nach der beschriebenen Methode schon relativ genau bestimmen, man braucht keinerlei Angaben zur Dicke der Leitung. Innen- und Aussendurchmesser reichen. der Wickel sollte halt halbwegs gleichmäßig sein.
Zur Berechnung nimmt man den Mittelwert. Das ist ausreichend genau. Man wird die benötigte Leitungslänge ja auch nicht im Vorfeld auf den Zentimeter berechnen. Tut niemand mit klarem Verstand.
Der Rest ist Grundschulwissen, hätte nicht erwartet, das man sich hier so intensiv damit auseinander setzt. ...obwohl..

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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#33

Beitrag von Eisbär » Mo 27. Mai 2019, 13:56

Hallo Denksportler!
Was mir im Kopf herumgeht, nein nicht der Mohrenkopf den ich gerade gegessen habe,hat es in anderen Teilen Deutschlands in den letzten
Tagen wirklich soviel geregnet? Meine Regentonnen sind leer. Ich habe Samstag vor Mittag eine neue Antenne errichtet und mich dann im
Hof sitzend der gewaltigen Bandöffnung erfreut, ohne vorher auszurechnen, wie lang das Kabel ist. :lol: Brauch ich auch nicht, denn für
Meßzwecke habe ich ein exakt 1 Lambda langes (inkl. VK) Übrigens habe ich auch einen Meßschieber und auch einen ZOLLSTOCK. So, nun
gebt alles, Feuer frei.
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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#34

Beitrag von Soberano » Mo 27. Mai 2019, 14:05

Eisbär hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 13:56
[...]und auch einen ZOLLSTOCK.[...]
Wenn da mal nicht der Zentimetergliedermaßstab gemeint ist %)

Gruß
Stephan

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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#35

Beitrag von guglielmo » Mo 27. Mai 2019, 14:07

13STW hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 12:35
Man kann die Länge einer Rolle Schlauch oder Leitung nach der beschriebenen Methode schon relativ genau bestimmen, man braucht keinerlei Angaben zur Dicke der Leitung. Innen- und Aussendurchmesser reichen. der Wickel sollte halt halbwegs gleichmäßig sein.
Zur Berechnung nimmt man den Mittelwert. Das ist ausreichend genau. Man wird die benötigte Leitungslänge ja auch nicht im Vorfeld auf den Zentimeter berechnen. Tut niemand mit klarem Verstand.
Der Rest ist Grundschulwissen, hätte nicht erwartet, das man sich hier so intensiv damit auseinander setzt. ...obwohl..
Nur wenn das Kabel jeweils Lage für Lage nebeneinander liegt. Also jede Windung denselben Abstand von der Trommelmitte hat. Sobald die Windungen übereinander liegen kann dies nicht stimmen. Hat das Kabel eine Dicke die der Differenz zwischen Außen und Innendurchmesser der Trommel entspricht kann man keine zwei Windungen übereinander legen. Hat das Kabel einen Durchmesser gegen Null, dann passen unendlich viele Lagen übereinander.

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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#36

Beitrag von 13STW » Mo 27. Mai 2019, 16:04

Hm...
Ich messe, wie alle Berufkollegen, ständig auf genau diese Art und Weise die Restlänge von Leitungsringen und bringe das meinen Auszubildenden in den ersten paar Wochen bei.
Natürlich kann man das inˋs Unendliche kaputt theoretisieren.
Wir können beispielsweise thematisieren, ob der Leitungsdurchmesser bei sonst gleichen Leitungstypen immer exakt gleich ist - er ist es nicht.
Mir fallen auch noch ein paar andere Variablen ein, z.B. der immer gleiche Zug beim aufspulen.

Die „Denksportaufgabe“ ist in die Hose gegangen, als der mittlere Durchmesser in der Aufgabenstellung genannt wurde. Der Rest ist Beschäftigungsterapie.

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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#37

Beitrag von Charly Whisky » Mo 27. Mai 2019, 16:12

Könnte man den Titel dieses Threads nachträglich ändern?

Nicht das Außenstehende uns richtig einsortieren :dlol:

(will sagen: das war doch keine Denksportaufgabe)

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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#38

Beitrag von guglielmo » Mo 27. Mai 2019, 16:14

Die einen nennen es kaputt theoretisieren und die anderen nach denken. Ich habe es schon häufiger erlebt das Azubis ziemlich viel Unsinn lernen müssen. Selbst falsche Formeln können unter gewissen Umständen zufällig zu einigermaßen richtigen Ergebnissen führen. Eigentlich sollte man sich davor hüten irgendwelche Formeln unverstanden anzuwenden. Aber wenn Du so klar kommst will ich Dir Deine Formel natürlich nicht weg nehmen.

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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#39

Beitrag von DocEmmettBrown » Mo 27. Mai 2019, 16:38

Eisbär hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 13:56
Ich habe Samstag vor Mittag eine neue Antenne errichtet
Kleine Frage nebenbei: Hattest Du für die neue Antenne auch einen Schraubenzieher gebraucht? %)

73 de Daniel

PS: Ich nehme ja auch die neuen Begriffe, aber bei "Zentimetergliedermaßstab" weigere ich mich standhaft. Zu viel ist zu viel! :angry:

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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#40

Beitrag von DK3NH » Mo 27. Mai 2019, 16:43

Charly Whisky hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 16:12
(will sagen: das war doch keine Denksportaufgabe)
Das hatte mich zuerst auch arg irritiert. Ich hatte den Text gelesen und die versteckte Aufgabe gesucht, aber außer einen schlichten Rechenaufgabe nichts zum Denken und von Mathematik gefunden.

Und dann stellt sich raus: war auch nichts drin.

73, Werner

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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#41

Beitrag von 13STW » Mo 27. Mai 2019, 16:57

guglielmo hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 16:14
Die einen nennen es kaputt theoretisieren und die anderen nach denken. Ich habe es schon häufiger erlebt das Azubis ziemlich viel Unsinn lernen müssen. Selbst falsche Formeln können unter gewissen Umständen zufällig zu einigermaßen richtigen Ergebnissen führen. Eigentlich sollte man sich davor hüten irgendwelche Formeln unverstanden anzuwenden. Aber wenn Du so klar kommst will ich Dir Deine Formel natürlich nicht weg nehmen.
Wenn man es so genau wissen will, wird es immer eine Modellrechnung bleiben, die in der Praxis nichts Wert ist, weil niemand alle Faktoren kennen kann.
Eine überschlägige Rechnung reicht in der Praxis. Mehr braucht kein Mensch. Es ist völlig egal, ob auf einen Ring 31,2 oder 32,5m sind. Kein Praktiker wird es bei einer Verlegung darauf ankommen lassen, da ist die Arbeit viel zu teuer.
Die Toleranzen bei Ring oder Trommelware liegen schon ab Werk bei +5% und die Verlegetoleranz bei +20%.
Den Aufwand, die nötige Länge auf den Zentimeter zu berechnen treibt niemand und hypothetische Prazisionsrechnungen mit vermutetet Parametern anstellen ist Blödsinn.

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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#42

Beitrag von Eisbär » Di 28. Mai 2019, 10:16

@ Werner, das war ja die Denksportaufgabe. :dlol:
@ Daniel, jetzt wird es kompliziert. Für die verwendeten Werkzeuge die momentan gültigen gesetzeskonformen Bezeichnungen zu benutzen
übersteigt auf Grund meines Alters jeglichen noch vorhandenen Zeitrahmen. :mrgreen:
Weiterdenken! 73 Wieland
Kleiner Nachtrag. Ich benutzte keinen Schraubenzieher, sondern einen Nußkasten. Den Geschmack habe ich nicht getestet. :dlol:
Zuletzt geändert von Eisbär am Di 28. Mai 2019, 10:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#43

Beitrag von Nordic » Di 28. Mai 2019, 10:23

Heilige Maria Mutter Gottes,

was habe ich denn da nur angestellt :wall: :dlol:
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Re: Denksportaufgabe, oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#44

Beitrag von Eisbär » Di 28. Mai 2019, 10:30

So lange denken nicht weh tut ist doch alles in Ordnung. :tup:
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Re: Denksportaufgabe oder wie gut bin ich in Mathematik ?

#45

Beitrag von DocEmmettBrown » Di 28. Mai 2019, 20:25

Eisbär hat geschrieben:
Di 28. Mai 2019, 10:16
@ Daniel, jetzt wird es kompliziert. Für die verwendeten Werkzeuge die momentan gültigen gesetzeskonformen Bezeichnungen zu benutzen, übersteigt auf Grund meines Alters jeglichen noch vorhandenen Zeitrahmen. :mrgreen:
Was heißt denn "gesetzeskonform"? Was für Bußgelder und Strafen drohen denn bei Mißachtung dieser Gesetze? Oder soll das lieber die gesetzlich anerkannte "Verbotspartei" fragen? :angry:

Aber viel wichtiger und bevor das jetzt in die Politik abdriftet: Darf man eigentlich überhaupt noch Bleistift sagen? Blei ist doch von der EU wegen RoHS verboten worden (*). :clue:

73 de Daniel

(*) Ich weiß auch, daß da Graphit drin ist.

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