Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

Benutzeravatar
Sputnik01
Santiago 7
Beiträge: 601
Registriert: Mi 13. Jan 2010, 06:59
Standort in der Userkarte: JN47NS / 88662 Überlingen
Wohnort: Bodensee/FN

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#31

Beitrag von Sputnik01 » Mo 20. Aug 2018, 07:33

Hallo Haflinger,

also die Lambda halbe kann ich dir empfehlen. Habe Sie am WE ausprobiert und macht Ihre Sache gut.
Aber Sie passt nicht in deine Büchse. Sie wird geliefert in einem kleinen Stoffbeutelchen und hat fast kein Gewicht.
Kann man in der Tasche mitnehmen. Und du hast eine ausgewachsene Antenne dabei. :tup:

73/Michael
Wer nicht's weiß, muss alles glauben

Haflinger73
Santiago 2
Beiträge: 80
Registriert: Sa 7. Jul 2018, 21:05
Standort in der Userkarte: Remigen

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#32

Beitrag von Haflinger73 » Mo 20. Aug 2018, 18:39

Dieses Forum lebt ja richtig :banane:
Danke für die tollen Diskusionen und Inputs :tup:

Entgegen eueren Empfehlungen :roll: :oops: (Forscherdrang war Grösser :rolleyes: ) konnte ich von einem Bekannten eine Moonraker Whizz Loop-V2 Occasion für 40 Sfr. erstehen.
Auf Anhieb, konnte ich am Sonntag 2 QSO aus Madrid/Spanien und der Isle of White/GB aufnehmen. Habe aber kein "break" versucht :?
Im Anschluss konnte ich 2 QSO`s über ca. 15 und 30km Innerschweizerisch führen. der Standort war nicht ganz Obergünstig. Bekam aber mit 5/9+ durchwegs gute Rapporte

Um das SWR einzustellen benötigt man ein bestehendes QSO und ein "feines Händchen". Ein Blindtest mit eingeschlauftem SWR Meter erbrachte Werte zwischen 1,3 und 2,0, sollte so für die Leistung (4W) für das Bill erträglich sein :wink:
Das SWR muss allerdings auf jedem Kanal neu eingeregelt werden!!!

Bild

Und das beste ist, inkl. PL-Winkelstecker hat alles Platz in der Box :king:

Bild

@Pulsar: Konnte die High-Power Version mit der Hühnerleiter ebenfalls testen. Sie spielt nicht ganz so gut wie meine selbst gebaute T2LT aus RG58 wobei ich sie auf DX nicht vergleichen konnte.

Mein Baumequipment (Tennisball mit durchgehender Schlosserschraube/Schlüsselring und Gerüstschnurr) inkl. T2LT mit BNC Anschluss werde ich aber trotzdem im Setup behalten.

Danke für eure Ratschläge und 73/55 aus der Schweiz

P.s Betreffend Bild-Upload habe ich herausgefunden, dass die Bilder auf dem PC in einem Bildbearbeitungsprogramm neu abgespeichert werden müssen, da die Upload-Seiten die Originalausrichtung des Mobilgerätes übernehmen. Sorry bin ein Informatik-Nebie :roll:

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 3058
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#33

Beitrag von Krampfader » Mo 20. Aug 2018, 21:17

Hallo Haflinger73

Freut mich dass Du mit Deiner "Loop" zufrieden bist und eine Antenne gefunden hast welche in Deine Blechbox passt. Bin mit meiner Eigenbau-Loop ebenfalls zufrieden, zumindest als Balkon-Antenne.

Allerdings kann ich mir folgendes nicht ganz vorstellen, Zitat:
Haflinger73 hat geschrieben:
Mo 20. Aug 2018, 18:39
@Pulsar: Konnte die High-Power Version mit der Hühnerleiter ebenfalls testen. Sie spielt nicht ganz so gut wie meine selbst gebaute T2LT aus RG58 wobei ich sie auf DX nicht vergleichen konnte.
Bedeutet dass das Deine Eigebau-T2LT besser spielt als die 11m-High-Power-Antenne von http://www.lambdahalbe.de/drahtantennen ... index.html ??

Ich kann mir nur schwer vorstellen dass eine EUR 10,90 Eigenbau-Antenne besser ist als eine in Deutschland professionell gefertigte Antenne ... oder vielleicht doch ??

Berichte uns doch bitte von Deinen/Euren Vergleichstest!

Besten Dank und Grüße

Andreas

PS: Bauplan "T2LT"-Antenne siehe: viewtopic.php?f=15&t=45250&hilit=T2LT&start=600#p508735
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Haflinger73
Santiago 2
Beiträge: 80
Registriert: Sa 7. Jul 2018, 21:05
Standort in der Userkarte: Remigen

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#34

Beitrag von Haflinger73 » Mo 20. Aug 2018, 21:36

Hallo Krampfader

Konnte die High-Power Version nur an einem Nachmittag im Vergleich zur T2LT "testen", kam aber bei den meisten Gegenstationen (30-80km) mit + 1S mehr an, mit der Homebrew Antenne. Sie hat im Gegensatz zur geposteten Anleitung 6 Windungen an der Luftspule.
Material: RG58/CU
Länge oberer Abschnitt: 2,62m
Länge unterer Abschnitt: 2,70m
Luftspule: 6 ganze Windungen auf Durchmesser 110mm
Getestet mit Grant II und Bill, Antennen jeweils kurz umgehängt, 15m Horizontal Abstand

Genial an der High-Power ist das Verstellglied auf der Hühnerleiter, aber da ich die Drahtantennen "unbeeinflusst" entweder am Baum hochziehe, oder am 10 GFK Mast habe, brauche ich das SWR nur 1x einzustellen.

Wie gesagt, DX konnte ich sie noch nicht testen, und die Verarbeitung ist wirklich Top, da gibt es nix zu rütteln :tup:

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 3058
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#35

Beitrag von Krampfader » Mo 20. Aug 2018, 22:43

Haflinger73 hat geschrieben:
Mo 20. Aug 2018, 21:36
Konnte die High-Power Version nur an einem Nachmittag im Vergleich zur T2LT "testen", kam aber bei den meisten Gegenstationen (30-80km) mit + 1S mehr an, mit der Homebrew Antenne.
Soweit alles klar, Haflinger73, Besten Dank. Eine S-Stufe mehr auf 30-80km ist schon sehr beachtlich. Ich vermute es liegt an der noch etwas flacheren Abstrahlung des "T2LT"-Halbwellen-Dipols. Anders kann ich mir das nicht erklären warum diese Antenne besser sein sollte als die von http://www.lambdahalbe.de

Sagt natürlich nichts über die DX-Eigenschaften aus ... dürften aber auch nicht sooo übel sein ... Aufgrund mehrerer guter Erfahrungen mit diesen konkreten Abmessungen hab ich nun den Bauplan dahingehend angepasst:

Material: RG-58/CU
Länge oberer Abschnitt: 262 cm
Länge unterer Abschnitt: 270 cm
Luftspule: 6 ganze Windungen auf Durchmesser 11 cm

Bild
Bauplan: https://img2.picload.org/image/dlliillw ... nne_v2.png

Siehe dazu auch: https://www.cb-funk.at/forum/index.php/ ... ml#msg8061

Weiterhin viel Spaß mit dieser genial einfachen aber trotzdem guten Antenne :)

Andreas

TIPP: Lackdosen haben oft genau 11cm Durchmesser (aber nur als Wickelhilfe verwenden, Antenne funktioniert nur ohne leitenden Spulenkörper) ... und zur "Sekundenklebermethode" siehe hier: viewtopic.php?f=15&t=45250&start=570#p508467
Zuletzt geändert von Krampfader am Mo 20. Aug 2018, 23:12, insgesamt 4-mal geändert.
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Haflinger73
Santiago 2
Beiträge: 80
Registriert: Sa 7. Jul 2018, 21:05
Standort in der Userkarte: Remigen

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#36

Beitrag von Haflinger73 » Mo 20. Aug 2018, 23:06

Würde keine Lackdose aus Metal nehmen, ausser zum Formen der Spule. Habe meine 6 Windungen auf einen dünnen Kunststoffstreifen aufgezogen.
Sekundenkleber soll aber auch gut funktionieren, um die Windungen "beieinander" zu halten :wink:

Ein Gain-Master Eigenbau aus RG58 ist das nächste Projekt :thup: :king:

BlaBlaBlubb
Santiago 2
Beiträge: 96
Registriert: So 20. Mai 2018, 11:06
Standort in der Userkarte: Mühlacker

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#37

Beitrag von BlaBlaBlubb » Di 21. Aug 2018, 08:22

Aufgrund Eurer Beiträge und der äußerst einfachen Konstruktion will ich mir demnächst auch mal eine T2LT für 11m bauen.

Hierfür werde ich dann allerdings eine bereits vorhandene Mantelwellensperre von DX-WIRE einsetzen.
https://www.dx-wire.de/mantelwellensper ... e-1kw.html

Die hat aufgrund der hochpermeablen Kerne mehr als ausreichend Sperrfunktion. Und deutlich mehr als die hier angesprochene Luftspule. Ebenso entfällt die Frage des für eine 11m-Sperrfunktion korrekten Windungsdurchmessers, der Anzahl der Windungen oder des Wickelkörpers.

Somit würde der untere Antennenteil nur noch aus dem RG58 mit PL-Stecker bestehen, der dann bei Aufbau in die (ebenfalls schlanke und vertikale) DX-WIRE-MWS geschraubt wird.

Bin jetzt nur etwas über die unterschiedlichen Abmessungen der Antenne irritiert. Werde vermutlich mit dem auf 2,70m längeren RG58 Teil und dem kürzeren Strahler anfangen. Das RG58 kürzen geht ja immer. Und den Strahler entsprechend verlängern einfacher.

vy 73,
Jochen

Benutzeravatar
Sputnik01
Santiago 7
Beiträge: 601
Registriert: Mi 13. Jan 2010, 06:59
Standort in der Userkarte: JN47NS / 88662 Überlingen
Wohnort: Bodensee/FN

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#38

Beitrag von Sputnik01 » Di 21. Aug 2018, 08:37

Hallo zusammen,

alles im allen sind es doch nur Nuancen die die Leistungsfähigkeit einiger der genannten Antennen unterscheidet. Denn Standort, Baum oder Mast,
abzustrahlender Untergrund/Boden insgesamt Höhe verwendetes Kabel/Anschlüsse und am ende die Energie Versorgung sind auch Faktoren die das alles beeinflussen können. Und zwar nicht unerheblich.

Das gesamt Konzept muss halt individuell für jeden abgestimmt sein. Und das wichtigste. Es muss Spaß machen und funktionieren. :banane:
Für mich ist die Lambda halbe genau das richtige. Schnell aufgebaut, schnell abgestimmt, leicht und sogar für nicht Profi, wie ich einer bin
einfach zu benutzen. Und für 38€ inclu. Versand macht man hier nichts falsch.

Grüße73/Michael
Wer nicht's weiß, muss alles glauben

BlaBlaBlubb
Santiago 2
Beiträge: 96
Registriert: So 20. Mai 2018, 11:06
Standort in der Userkarte: Mühlacker

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#39

Beitrag von BlaBlaBlubb » Di 21. Aug 2018, 13:28

@Haflinger73

Freut mich, dass es mit der Whizz-Loop so gut funktioniert hat. Das Bodenwellen-QSO verblüfft mich mit den 5/9+ allerdings am meisten. :clue:
Das hätte ich so nicht erwartet. :thup:

Hatte früher eine MiracleWhip, die zwar anders - aber ähnlich ist. Dort konnte diese auch beim Vergleichs-QSO von meinem hoch gelegenen Portabel-QTH zu einem ca. nur 8km Luftlinie entfernten Funkfreund nicht ansatzweise mithalten. Der Vergleich zu einer schlechten Mobilantenne (MFJ-1899 Multiband) waren rd. 5 S-Stufen, wenn ich mich richtig erinnere. Der Vergleich zu einer DV27L waren jedenfalls ganze 9 S-Stufen. Das vergisst man nie mehr...hihi.

Dennoch gelang mir beim Kurzurlaub am Bodensee beim abendlichen Sitz auf dem Balkon mit der MiracleWhip ein Kurz-QSO mit Polen auf 20m.

Ich hatte auch mal eine WonderLoop zu Testzwecken zuhause. Das Vertrackte ist, dass sich übliche Empfänger mit sehr wenig Ansteuerung bereits zufrieden geben. Das suggeriert, der Sendefall würde den gleichen Pegel bei der Gegenstation erzeugen. Leider ein Trugschluss.

Auch sollten die 4W nicht überschritten werden (der Hersteller gibt ja ca. 10W an). Das steckt der Drehko sonst nicht weg und zundert. Da hier Foliendielektrikum zum Einsatz kommt, nimmt er Schaden oder könnte sogar durch die verbrannte Folie verklemmen. Also besser kein CB-Gerät im Exportmodus nehmen, um das Sendesignal zu verbessern. :sup:

Viel Spaß mit Deiner Kombination. Sieht für Laien oder Spaziergänger sicherlich äußerst "beeindruckend und wichtig" aus. :mrgreen: :thup:

vy 73,
Jochen

Benutzeravatar
ultra1
Santiago 8
Beiträge: 763
Registriert: Di 23. Feb 2016, 23:29
Standort in der Userkarte: 32805 horn-bad meinberg
Wohnort: 32805

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#40

Beitrag von ultra1 » Mi 22. Aug 2018, 23:46

Waldmanns Heil auch für portabel Funker.

Viele richtig gute Beiträge und Tests hier.
Auch den Hinweis wie wichtig ein individuelles Konzept ist. Die Wunder-Antenne gibt es wohl nicht.

Da möchte ich auch den Bazooka-Dipol in das Gespräch bringen.
Er ist vertikal,horizontal und auch diagonal aufzubauen.
Als invertit-V,vertikal als Winkel-Dipol oder gestreckt.
Breitbandig und unempfindlich gegen Beeinflussung durch die Umgebung und Wetter.
Eine sehr zuverlässige und vielseitige Antenne für
portabel Funker.
Schaut mal hier:"Bazooka-Dipol heute ein gemessen".


55/73, Ingo

Benutzeravatar
Sputnik01
Santiago 7
Beiträge: 601
Registriert: Mi 13. Jan 2010, 06:59
Standort in der Userkarte: JN47NS / 88662 Überlingen
Wohnort: Bodensee/FN

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#41

Beitrag von Sputnik01 » Fr 24. Aug 2018, 12:19

Hallo zusammen,

eine Frage noch zu der Lambda halbe.

Kann ich mein Gerät direkt unten an die Hühnerleiter anschließen oder ist es besser noch etwas Kabel dazwischen zu bringen.
Damit auch die Hühnerleiter senkrecht runter hängt.?

73/ Michael
Wer nicht's weiß, muss alles glauben

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 3058
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#42

Beitrag von Krampfader » Fr 24. Aug 2018, 19:07

Pulsar01 hat geschrieben:
Fr 24. Aug 2018, 12:19
eine Frage noch zu der Lambda halbe.
Kann ich mein Gerät direkt unten an die Hühnerleiter anschließen oder ist es besser noch etwas Kabel dazwischen zu bringen.
Beides ist möglich Michael, siehe Foto (direkter Anschluss):

Bild

Grüße

Andreas
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Benutzeravatar
Sputnik01
Santiago 7
Beiträge: 601
Registriert: Mi 13. Jan 2010, 06:59
Standort in der Userkarte: JN47NS / 88662 Überlingen
Wohnort: Bodensee/FN

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#43

Beitrag von Sputnik01 » Sa 25. Aug 2018, 07:31

Hallo Andreas

ok mit einer Handgurke ist das ok. Wobei ich mir die Durchgänge ohne Mike auch sehr spannend vorstelle.
Aber wenn ich meine Jackson/Albrecht anschließen möchte, dann sieht es irgendwie doof aus wenn die Kiste
so runterhängt. BZW wenn ich sie auf einen Tisch stelle sind halt 30% der Hühnerleiter nicht senkrecht.
Das wollte ich wissen ob das geht. Oder ob es dann zu Verlusten führt. Auch mache ich Betrieb im Auto, da hängt dann die Hühnerleiter zur hälfte in mein Auto rein. Das kann doch nicht gut sein?

73/Michael :wave:
Wer nicht's weiß, muss alles glauben

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 3058
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#44

Beitrag von Krampfader » Sa 25. Aug 2018, 09:11

Hallo Michael

Natürlich kannst Du auch ein Verlängerungskabel an die Lambdahalbe anschließen, mit entsprechender Kupplung, siehe: https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... :1027.html

Meine Verlängerungskabel (meist aus HIGHFLEXX-7) besitzen alle eine "günstige" Länge, entweder ich konfiguriere sie mir selber oder ich lasse sie bei http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/Jum ... rkabel.htm anfertigen, sprich in der gewünschten Länge und bereits beidseitig mit Stecker versehen.

Auf kürzere Längen reicht aber auch ein hochwertiges RG-58:

Bild
Quelle: http://www.dl0hst.de/kabellaengenberechnung.htm
Erklärung dazu: viewtopic.php?f=15&t=45681&start=15#p503114

Zusammenfassend: Solange beide Seiten (Sender und Antenne) exakt 50 Ohm aufweisen spielt die Kabellänge keine Rolle. Erst wenn man eine nicht perfekt abgestimmte Antenne (sprich ungleich 50 Ohm am Fußpunkt gemessen) anspeist spielt die Kabellänge eine Rolle (Stichwort „Viertelwellentransformation“). Deshalb sollten Antennen immer direkt am Fußpunkt abgestimmt werden. Falls dies jedoch nicht möglich ist dann zumindest eine der "günstigen" Kabellängen verwenden, dann ist man auf der sicheren Seite ...

Grüße

Andreas
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Benutzeravatar
Sputnik01
Santiago 7
Beiträge: 601
Registriert: Mi 13. Jan 2010, 06:59
Standort in der Userkarte: JN47NS / 88662 Überlingen
Wohnort: Bodensee/FN

Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#45

Beitrag von Sputnik01 » So 26. Aug 2018, 11:20

Hallo Andreas,

Deine Tabelle macht mir gerade etwas Sorgen. Denn ich habe Zuhause eine Imax2000 auf dem Dach. Darunter ein 20 Merter RG 58 Kabel was bei mir bis in den Keller reicht. S Werte sind aber in Ordnung. Auch habe ich in meinem Heim QTH eine Kiste mit eingebautem Antennentuner. Auch ist mein mobiles Kabel genau 20 Meter was ich im Feld benutze mit meiner A99 und ein 5 Meter Mast. Habe ich jetzt die letzen 15 Jahre eine ungünstige Länge gehabt :clue: Habe ich Verluste in meinem Aufbau ? Und was noch viel wichtiger ist. Gehen davon meine Kisten kaputt ?

Ja bin kein Profi :holy:

73/Michael
Wer nicht's weiß, muss alles glauben

Antworten

Zurück zu „CB - Antennen“