Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

Haflinger73
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#31

Beitrag von Haflinger73 »

Würde keine Lackdose aus Metal nehmen, ausser zum Formen der Spule. Habe meine 6 Windungen auf einen dünnen Kunststoffstreifen aufgezogen.
Sekundenkleber soll aber auch gut funktionieren, um die Windungen "beieinander" zu halten :wink:

Ein Gain-Master Eigenbau aus RG58 ist das nächste Projekt :thup: :king:

BlaBlaBlubb
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#32

Beitrag von BlaBlaBlubb »

Aufgrund Eurer Beiträge und der äußerst einfachen Konstruktion will ich mir demnächst auch mal eine T2LT für 11m bauen.

Hierfür werde ich dann allerdings eine bereits vorhandene Mantelwellensperre von DX-WIRE einsetzen.
https://www.dx-wire.de/mantelwellensper ... e-1kw.html

Die hat aufgrund der hochpermeablen Kerne mehr als ausreichend Sperrfunktion. Und deutlich mehr als die hier angesprochene Luftspule. Ebenso entfällt die Frage des für eine 11m-Sperrfunktion korrekten Windungsdurchmessers, der Anzahl der Windungen oder des Wickelkörpers.

Somit würde der untere Antennenteil nur noch aus dem RG58 mit PL-Stecker bestehen, der dann bei Aufbau in die (ebenfalls schlanke und vertikale) DX-WIRE-MWS geschraubt wird.

Bin jetzt nur etwas über die unterschiedlichen Abmessungen der Antenne irritiert. Werde vermutlich mit dem auf 2,70m längeren RG58 Teil und dem kürzeren Strahler anfangen. Das RG58 kürzen geht ja immer. Und den Strahler entsprechend verlängern einfacher.

vy 73,
Jochen

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Sputnik01
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#33

Beitrag von Sputnik01 »

Hallo zusammen,

alles im allen sind es doch nur Nuancen die die Leistungsfähigkeit einiger der genannten Antennen unterscheidet. Denn Standort, Baum oder Mast,
abzustrahlender Untergrund/Boden insgesamt Höhe verwendetes Kabel/Anschlüsse und am ende die Energie Versorgung sind auch Faktoren die das alles beeinflussen können. Und zwar nicht unerheblich.

Das gesamt Konzept muss halt individuell für jeden abgestimmt sein. Und das wichtigste. Es muss Spaß machen und funktionieren. :banane:
Für mich ist die Lambda halbe genau das richtige. Schnell aufgebaut, schnell abgestimmt, leicht und sogar für nicht Profi, wie ich einer bin
einfach zu benutzen. Und für 38€ inclu. Versand macht man hier nichts falsch.

Grüße73/Michael
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#34

Beitrag von BlaBlaBlubb »

@Haflinger73

Freut mich, dass es mit der Whizz-Loop so gut funktioniert hat. Das Bodenwellen-QSO verblüfft mich mit den 5/9+ allerdings am meisten. :clue:
Das hätte ich so nicht erwartet. :thup:

Hatte früher eine MiracleWhip, die zwar anders - aber ähnlich ist. Dort konnte diese auch beim Vergleichs-QSO von meinem hoch gelegenen Portabel-QTH zu einem ca. nur 8km Luftlinie entfernten Funkfreund nicht ansatzweise mithalten. Der Vergleich zu einer schlechten Mobilantenne (MFJ-1899 Multiband) waren rd. 5 S-Stufen, wenn ich mich richtig erinnere. Der Vergleich zu einer DV27L waren jedenfalls ganze 9 S-Stufen. Das vergisst man nie mehr...hihi.

Dennoch gelang mir beim Kurzurlaub am Bodensee beim abendlichen Sitz auf dem Balkon mit der MiracleWhip ein Kurz-QSO mit Polen auf 20m.

Ich hatte auch mal eine WonderLoop zu Testzwecken zuhause. Das Vertrackte ist, dass sich übliche Empfänger mit sehr wenig Ansteuerung bereits zufrieden geben. Das suggeriert, der Sendefall würde den gleichen Pegel bei der Gegenstation erzeugen. Leider ein Trugschluss.

Auch sollten die 4W nicht überschritten werden (der Hersteller gibt ja ca. 10W an). Das steckt der Drehko sonst nicht weg und zundert. Da hier Foliendielektrikum zum Einsatz kommt, nimmt er Schaden oder könnte sogar durch die verbrannte Folie verklemmen. Also besser kein CB-Gerät im Exportmodus nehmen, um das Sendesignal zu verbessern. :sup:

Viel Spaß mit Deiner Kombination. Sieht für Laien oder Spaziergänger sicherlich äußerst "beeindruckend und wichtig" aus. :mrgreen: :thup:

vy 73,
Jochen

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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#35

Beitrag von ultra1 »

Waldmanns Heil auch für portabel Funker.

Viele richtig gute Beiträge und Tests hier.
Auch den Hinweis wie wichtig ein individuelles Konzept ist. Die Wunder-Antenne gibt es wohl nicht.

Da möchte ich auch den Bazooka-Dipol in das Gespräch bringen.
Er ist vertikal,horizontal und auch diagonal aufzubauen.
Als invertit-V,vertikal als Winkel-Dipol oder gestreckt.
Breitbandig und unempfindlich gegen Beeinflussung durch die Umgebung und Wetter.
Eine sehr zuverlässige und vielseitige Antenne für
portabel Funker.
Schaut mal hier:"Bazooka-Dipol heute ein gemessen".


55/73, Ingo

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Sputnik01
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#36

Beitrag von Sputnik01 »

Hallo zusammen,

eine Frage noch zu der Lambda halbe.

Kann ich mein Gerät direkt unten an die Hühnerleiter anschließen oder ist es besser noch etwas Kabel dazwischen zu bringen.
Damit auch die Hühnerleiter senkrecht runter hängt.?

73/ Michael
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Krampfader
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#37

Beitrag von Krampfader »

Pulsar01 hat geschrieben:
Fr 24. Aug 2018, 12:19
eine Frage noch zu der Lambda halbe.
Kann ich mein Gerät direkt unten an die Hühnerleiter anschließen oder ist es besser noch etwas Kabel dazwischen zu bringen.
Beides ist möglich Michael, siehe Foto (direkter Anschluss):

Bild

Grüße

Andreas
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#38

Beitrag von Sputnik01 »

Hallo Andreas

ok mit einer Handgurke ist das ok. Wobei ich mir die Durchgänge ohne Mike auch sehr spannend vorstelle.
Aber wenn ich meine Jackson/Albrecht anschließen möchte, dann sieht es irgendwie doof aus wenn die Kiste
so runterhängt. BZW wenn ich sie auf einen Tisch stelle sind halt 30% der Hühnerleiter nicht senkrecht.
Das wollte ich wissen ob das geht. Oder ob es dann zu Verlusten führt. Auch mache ich Betrieb im Auto, da hängt dann die Hühnerleiter zur hälfte in mein Auto rein. Das kann doch nicht gut sein?

73/Michael :wave:
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#39

Beitrag von Krampfader »

Hallo Michael

Natürlich kannst Du auch ein Verlängerungskabel an die Lambdahalbe anschließen, mit entsprechender Kupplung, siehe: https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... :1027.html

Meine Verlängerungskabel (meist aus HIGHFLEXX-7) besitzen alle eine "günstige" Länge, entweder ich konfiguriere sie mir selber oder ich lasse sie bei http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/Jum ... rkabel.htm anfertigen, sprich in der gewünschten Länge und bereits beidseitig mit Stecker versehen.

Auf kürzere Längen reicht aber auch ein hochwertiges RG-58:

Bild
Quelle: http://www.dl0hst.de/kabellaengenberechnung.htm
Erklärung dazu: viewtopic.php?f=15&t=45681&start=15#p503114

Zusammenfassend: Solange beide Seiten (Sender und Antenne) exakt 50 Ohm aufweisen spielt die Kabellänge keine Rolle. Erst wenn man eine nicht perfekt abgestimmte Antenne (sprich ungleich 50 Ohm am Fußpunkt gemessen) anspeist spielt die Kabellänge eine Rolle (Stichwort „Viertelwellentransformation“). Deshalb sollten Antennen immer direkt am Fußpunkt abgestimmt werden. Falls dies jedoch nicht möglich ist dann zumindest eine der "günstigen" Kabellängen verwenden, dann ist man auf der sicheren Seite ...

Grüße

Andreas
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#40

Beitrag von Sputnik01 »

Hallo Andreas,

Deine Tabelle macht mir gerade etwas Sorgen. Denn ich habe Zuhause eine Imax2000 auf dem Dach. Darunter ein 20 Merter RG 58 Kabel was bei mir bis in den Keller reicht. S Werte sind aber in Ordnung. Auch habe ich in meinem Heim QTH eine Kiste mit eingebautem Antennentuner. Auch ist mein mobiles Kabel genau 20 Meter was ich im Feld benutze mit meiner A99 und ein 5 Meter Mast. Habe ich jetzt die letzen 15 Jahre eine ungünstige Länge gehabt :clue: Habe ich Verluste in meinem Aufbau ? Und was noch viel wichtiger ist. Gehen davon meine Kisten kaputt ?

Ja bin kein Profi :holy:

73/Michael
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#41

Beitrag von Sputnik01 »

Hallo Andreas,

Berichtigung: Kabel ist ein Maas RG213-J-U . an der I Max 2000
und das mobile ist ein Ecoflex 10-50 Ohm- Low Loss. Beide genau 20 Meter lang.

Wurde mir damals so konfektioniert, und ich kann mich noch sehr genau daran erinnern das der Lieferant mir
gesagt hat, dass die Kabellänge unerheblich wäre wenn ich die Antenne direkt am Einspeisepunkte abstimmen würde. Was natürlich Quatsch ist, wie soll ich an meine I Max2000 meine Kiste direkt anschließen ohne auch nur ein kleines Stück Kabel dazwischen zu bringen. Aber bis jetzt hatte ich nie Probleme. Hat der SWR was mit der Ohm Zahl 50 zu tun? Und wie könnte ich das messen? :clue:

73/ Michael
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#42

Beitrag von Sputnik01 »

Hallo, Sorry ich nerv, ich weiß.

Aber jetzt will ich es genau wissen. In einem anderem Thema ging es darum das letztes WE meine Jackson so heiß geworden ist. Mit meiner Lambda halbe und meinem Ecoflex Kabel. Wenn ich das richtig lese in der Erklärung (viewtopic.php?f=15&t=45681&start=15#p503114 ) flißen 20% Energie in meine Kiste zurück. Kann das der Grund sein das meine Kiste so heiß wird ?

73/ Michael

ps. ich messe jetzt mal genau die Kabellänge die ich habe. :tup:
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#43

Beitrag von Krampfader »

Nur keine Panik Michael, noch lebt Deine Kiste ja noch. Und es wir selten so heiß gegessen wie gekocht ;)

Folgendes: Wenn Du Deine Antenne oben am Dach direkt am Fußpunkt perfekt abgestimmt hast (sprich mit einem kurzen Kabel von rund 0,5m Länge) dann ist die Kabellänge der Zuleitung unerheblich, das stimmt schon. Wenn Du allerdings (wie ansonsten üblich) unten im Shack das SWR misst dann hat die Kabellänge sehr wohl Einfluss auf das Ergebnis. Nur mit einer der "günstigen" Kabellängen wirst Du annähernd die Verhältnisse oben am Dach ermitteln können. Warum das so ist wird hier schön erklärt, siehe: viewtopic.php?f=15&t=45681&start=15#p503114

Und hier die Längen fürs RG-213:

Bild
Quelle: http://www.dl0hst.de/kabellaengenberechnung.htm

Es kann also durchaus sein dass Deine Kiste darum so heiß wird ...

Ich konfektioniere daher meine Kabel alle immer gleich mit einer der "günstigen" Längen, frei nach dem Motto "Nützt es nichts, so schadet es auch nichts" ;)

Grüße

Andreas
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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#44

Beitrag von Sputnik01 »

Hallo Andy,

danke schon mal. 2 Sachen noch: Hat der SWR was mit der Ohm Zahl 50 zu tun? Und wie könnte ich das messen? :clue: Unten am Kabel.
Bis ich mein Kabel abgebaut und gekürzt bekomme vergehen Wochen. Und vor allem schwellen mir jetzt schon die Halsadern wenn ich nur daran denke meinen Mast ab zu bauen :angry: :angry: :angry:

Bitte noch die günstigen längen für das Ecoflex, ich finde dafür keine Spezielle Tabelle. Es hat sich ergeben das mein mobiles doch keine 20 Meter hat
sondern 9.60Meter. Nur das fest installierte Kabel Heim QTH hat 20 Meter.

Na ja, Danke Andreas :holy:

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Re: Kompakte Antenne für Portabel Betrieb

#45

Beitrag von Krampfader »

Hallo Michael

Installiere Dir den Kabellängenrechner. Unter http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/kabel.htm findest Du dann den jeweiligen Verkürzungsfaktor (VK) für Dein Kabel, nur dieser ist ausschlaggebend für die Berechnung.

Und hier findest Du auch eine gute Erklärung bezüglich 50 Ohm, Antenne, Kabel, SWR, usw., siehe: http://mosers-on-tour.net/hb9lcd/kw-ant ... ehoer/swr/

Gutes Gelingen

Andreas
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