Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

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hl77
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#781

Beitrag von hl77 » Fr 16. Nov 2018, 12:48

Auf die Ignorierliste,dann ist Ruhe.
73 Harry :wave:
Spitfire ,DX call: 13 HL77 OP-Name:Harry.

Krampfader
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#782

Beitrag von Krampfader » Sa 17. Nov 2018, 10:09

hl77 hat geschrieben:
Fr 16. Nov 2018, 12:48
Auf die Ignorierliste,dann ist Ruhe.
73 Harry :wave:
Besten Dank Harry, ist erledigt!

Schönes Wochenende!

Andreas

PS: warum bin ich da nicht schon früher drauf gekommen :wall:
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#783

Beitrag von PsiDOC » Mi 21. Nov 2018, 21:01

VictorPapa hat geschrieben:
Do 15. Nov 2018, 21:09
Hallo Simon,
lass mich raten woran Du arbeitest - der vertikale super Dipol mit 2 mal 3/4 Wellenlänge wie die Sirio Vector 4000 aus Koaxial-Kabel. ;-)
Das ist cool.
Die Bandbreite von Koax Antennen ist wahrhaftig groß. Meinst Du das wenn man die obere Hälfte aus mehreren Drähte wie ein Doppel-Kegel ausführt ein weiterer Vorteil entstehen könnte?
73 Victor.
Hallo Victor.
Das Projekt ist nicht ganz 2 3/4 Wellenantennen. Das ist an sich leicht zu realisieren, obwohl der Abstrahlwinkel ungefähr 45 Grad beträgt. Nicht perfekt.
Die 1,28-Wellenantenne hat zwar einen gewissen Gewinn und einen Abstrahlwinkel von 10 Grad.
Es ist im Grunde eine breitbandige Extended Double Zepp Antenne, die an ihrem Ende gedreht wurde, um sie vertikal zu machen. Die EDZ ist sehr gut dokumentiert, der breitbandige Trick, den ich verwende, ist nicht so. Und ich versuche auch einige Ideen in der Feedline.
Mehr, wenn es fertig ist.
Simon
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#784

Beitrag von DX-Eddy » Do 22. Nov 2018, 09:30

Legt nicht unbedingt ein gutes SWR an gezwungenen Stellen in Bezug auf eine hohe Effizienz fest, dann holt ihr noch mehr raus!
Benötigt wird der richtige "Spannungsfaktor" welcher sich aus der maximalen möglichen Energie von Strom/Spannung/Widerstand ergibt.

Nur mal so zur weiteren Anregungen um das gute Stück noch etwas besser zu machen. Ich vermute daran wurden bis dato noch keine Gedanken verschwendet, sollte man aber auf dem Schirm haben. Es geht ja hier im Rahmen zum Thema um Optimierungen am aktuellen Zeitpunkt, oder sehe ich das falsch, dann entschuldigt mein eindringen mit neuen Gedanken.

73

PS: Je kürzer der Stub, desto geringer auch die Verluste - das noch zu anderen Anregungen angehängt:)

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#785

Beitrag von Charly Whisky » Do 22. Nov 2018, 10:00

DX-Eddy hat geschrieben:
Do 22. Nov 2018, 09:30
...Je kürzer der Stub, desto geringer auch die Verluste - das noch zu anderen Anregungen angehängt...
Genau!
Ich dachte mein GM5/8-Neukonstrukt wäre das Optimum.
Gestern getestet am gleichen GFK- Mast hintereinander: Die gute alte SFGP nimmt der GM sendeseitig 2 S- Stufen ab!
Bedingungen: 82 km Entfernung
SFGP: Schweißfuss- GP, ohne verlustimmanente Bauteile :holy:

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#786

Beitrag von DX-Eddy » Do 22. Nov 2018, 11:16

Genau! Ich dachte mein GM5/8-Neukonstrukt wäre das Optimum. Gestern getestet am gleichen GFK- Mast hintereinander: Die gute alte SFGP nimmt der GM sendeseitig 2 S- Stufen ab!
Bei welcher Aufbauhöhe über Grund hast du getestet? Eine GP arbeitet schon recht effektiv bei geringer Höhe, was mit dem vertikalen endgespeisten Dipol ein Problem darstellt. Hier ist das SWR dann zwar auf Grund des T-Match gut, aber das Diagramm völlig verändert und das stets zum Nachteil (mit Bezug auf eine 5/8L Antenne im Allgemeinen, Höhe über Grund mit Faktor 1 zu bedenken).

Verlustarme Anpassungen und ein ausgewogenes Energieverhältnis bring Leistung, im Empfang und auch im Senden, sehr schön.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#787

Beitrag von Charly Whisky » Do 22. Nov 2018, 12:40

Die Antennenspitze war bei beiden Antennen 15 m- und exakt auf gleicher Position (Masthalterung)

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#788

Beitrag von DX-Eddy » Do 22. Nov 2018, 13:10

Wow.. das ist für ne 5/8L Antenne eigentlich eine ideale Höhe über Grund, was man in ner Simulation auch gut erkennen kann.
Schön das deine andere Triple leg GP (Schweißfüße mit nur zwei Beinen) hier noch immer so toll abgeschnitten hat!

Anpassung und Verluste sind bei dieser Art ja eigentlich nicht vorhanden. Wenn Draht/Rohr in Induktivität zum Umfang der Kapazität steht gehts es gegen Null. Ich habe auch ne echte TL-GP auf nem 11m AL-Masten wenn es richtig zur Sache gehen soll am Start und die macht immer einen dicken Fuß^^

Dennoch.. der portable vertikale Dipol ist wohl die meist eingesetzte Antenne über das ganze Jahr gesehen bei mir.
Die steht immer als erste und dann kommt das andere. Will ja schnell gut QRV kommen;)
Mag dat Teil.. von 6-17m macht sie immer einen her, natürlich als bandbezogene Version.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#789

Beitrag von Krampfader » Do 22. Nov 2018, 20:48

Charly Whisky hat geschrieben:
Do 22. Nov 2018, 10:00
SFGP: Schweißfuss- GP, ohne verlustimmanente Bauteile :holy:
Hallo Christian

Ich finde dass bemerkenswert dass Deine Schweißfuß ganze zwei S-Stufen mehr bringt als Deine Eigenbau-GM. Entweder ist Deine Schweißfuß so gut ... oder Deine GM so schlecht ;) ... Spaß beiseite, natürlich ist die GM verlustbehaftet (welche Antenne denn nicht). Ich konnte bei meinen Vergleichstests zwischen GM, T2LT und lambdahalbe allerdings keine signifikanten Unterschiede feststellen, meine Gegenstationen ebenfalls nicht ...

Frage: aus welchen Materialien hast Du Deine GM gebaut, speziell aus welchem Material besteht Stub + Kondensator ?? ... und mit welcher Leistung bist Du dabei gefahren?

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#790

Beitrag von Charly Whisky » Fr 23. Nov 2018, 00:55

Hallo Andreas,

die GM habe ich nicht selbst gebaut. Sie ist aber die best hörende Antenne mit Rundstrahlcharakteristik, die bislang getestet habe.
Die 2 S- Stufen bezogen sich auf die Aussendung.
Empfangmässig war die GM eine halbe S-Stufe „besser“.

Aber es dürfte wie immer nur eine Momentaufnahme in genau der Konstellation gewesen sein.
Wäre die Referenzstation an einem anderen Standort gewesen, wäre die Sache sicher anders verlaufen.
Das ist völlig normal. Daher tendiere ich mittlerweile dazu, mehrere Antennen aufzubauen und sie schaltbar zu machen

73
Christian

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#791

Beitrag von Krampfader » Fr 23. Nov 2018, 08:52

Charly Whisky hat geschrieben:
Fr 23. Nov 2018, 00:55
die GM habe ich nicht selbst gebaut.
Alles klar Christian. Dann wissen wir ja gar nicht welche Materialen verbaut wurden. Vielleicht kannst Du diesbezüglich beim "Erzeuger" mal nachfragen, speziell welches Kabel er für Stub und Kondensator verwendet hat (vielleicht steht es aber auch am Kabel selbst drauf).

Nicht umsonst verwendet Sirio das sündteure und verlustarme RG-303 für diese beiden kritischen Bauteile. Speziell ab Leistungen von über 10W entstehen ansonsten nicht zu verachtende Verluste im Stub in Form von Wärme, vermutlich aber auch im Kondensator. Simon (PsiDOC) kann uns hierzu bestimmt Näheres erläutern ... Danke Simon!

Wie auch immer. Die Eigenbau-GM ist portabel eine der unkomplizierteren Draht-Antennen welche ich kenne. Dieser überlange Halbwellendipol macht nämlich nicht nur am GFK-Mast ein gutes Bild sondern lässt sich auch problemlos in die Bäume hängen. Aber vor allem: man muss diese Antenne nicht (und kann sie gar nicht) abstimmen bzw. nachstimmen. Hochziehen und losfunken!

Schönen Tag wünsch!

Andreas

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#792

Beitrag von Charly Whisky » Fr 23. Nov 2018, 11:17

Andreas,

die GM ist aus den bestmöglichen Materialien gefertigt (10er Koax, ebenso der Stub/72 cm).

Aber es geht nicht um die GM, sondern darum, dass die gute alte SFGP nicht zu verachten ist.

Bedingt durch das 10er Koaxkabel ist meine GM schwergewichtig.

Die SFGP ist wesentlich leichter.

Einfach nur als Anregung, so ein Ding zu bauen und zu staunen.

73
Christian

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#793

Beitrag von pömmf » Fr 23. Nov 2018, 16:20

Die bis zu 2 S-Stufen kann ich bestätigen.
Habe mit verschiedenen Materialien experimentiert. Leider immer mit ähnlichen Resultaten.

Das Optimum an Selbstbauantennen bezüglich gut rauskommen UND schnell QRV sein mit GFK Mast, in absteigender Reihenfolge:

1. Halbwellenantenne mit Fuchskreis als Anpassglied
2. Viertelwellen GP (Schweissfuss) Platz 2 wegen etwas mehr Aufbauzeit und ner Nadelbreit schlechter als 1
3. J-Pole aus wireman (im Prinzip gut, aber Probleme bei Feuchtigkeit, braucht längeren Mast)
3. Halbwellen GM Nachbau (etwas schlechter als 3, geringere Aufbauzeit)
4. 5/8 GM Nachbau

73!

pömmf
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#794

Beitrag von Krampfader » Fr 23. Nov 2018, 19:02

Charly Whisky hat geschrieben:
Fr 23. Nov 2018, 11:17
Einfach nur als Anregung, so ein Ding zu bauen und zu staunen.
Ok Jungs, Ihr habt mich nun neugierig gemacht. Wo finde ich einen brauchbaren, erprobten Bauplan für eine Schweißfuß-Antenne ??

Und falls die Schweißfuß dann auf 11m wirklich 2 S-Stufen mehr bringt wie meine GM-Nachbauten dann bin ich der erste der diesen Thread (sprich dieses Projekt Nachbau-GM-5/8) einstampft!

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#795

Beitrag von ultra1 » Fr 23. Nov 2018, 19:33

Hallo .

Meine Erfahrungen mit Draht-Antennen an GFK-Masten sind :

Die GFK-Masten haben Längen von, 6m ,8m, 9,6m und 11,5m.
Die Antennen sind Bazooka Dipol, T2LT mit Kondensator, Triple-Leg und die Lambda-Halbe.

Platz 1 ist der Bazooka-Dipol den ich meist vertikal in Form der Boomerang-Antenne aufbau.
Die Antenne ist mittig gespeist, das Koaxialkabel kann so am Masten nach unten laufen und eine Seite der Antenne ist schräg nach unten gespannt.
Das ergibt eine Vorzugs-Richtung mit der ich gerne arbeite.
Sie ist gegenüber der LH eine S-Wert besser, Spielt auch gut an kleinen Masten, breitbandig und SWR stabil. Auch als horizontale Antenne aufzubauen.

Platz 2 gebe ich der Tiple-Leg. Ist bei TX gleich gut wie die LH. Im Empfang etwas schwächer, dafür auch ruhiger.
Beim abspannen der drei Radiale, spanne ich gleichzeitig den Masten ab. Funktioniert bis max. 10m Masten.

Platz 3 für LH mit ihrem Problem im Feuchten und die handliche aber schwächste Antenne T2LT.
Bei der LH kann man den Draht in den Masten einfädeln, dann geht es auch bei Regen und Nebel. Ist aber extra Aufwand.


Das meine Erfahrung, hauptsächlich bei portabel funken.



55/73, Ingo -ultra1-

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