Tip für Antenne im starken Wind

hanspeter75
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#31

Beitrag von hanspeter75 » So 8. Okt 2017, 14:42

Hallo nochmals
Vielleicht versteh ich es ja falsch, aber ich hatte eigenlich nie Probleme mit dem Masten....nur mit den Antennen. Aber mal ne andere Frage. Ich habe mal auf der Siro-HP die Daten der Antennen angeschaut
Höhere Windload sollte wohl besser sein und Windsurface kleiner...verstehe ich das so richtig? Wieso gibt es keine Angaben zu den Fiberglasantennen...dafür nur bis zu diesen Windgeschwindigkeiten?

Dipol
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#32

Beitrag von Dipol » So 8. Okt 2017, 18:12

hanspeter75 hat geschrieben: Höhere Windload sollte wohl besser sein und Windsurface kleiner...verstehe ich das so richtig?
Nur wenn Windload fälschlich mit der max. zulässigen Windgeschwindigkeit verwechselt wird.

Windload = Windlast ist selbstverständlich proportional zur Windangriffsfläche. Bei senkrecht nur unterseitig befestigten Rohren oder Fiberglasstäben ergibt doppelte Länge und halber Durchmesser die gleiche Fläche aber die zweifache Eigenwindlast und Biegemoment. Nach der mehrfach erwähnten ollen Windlastberechnung der IEC 60728-11, die auch als SEV-Norm harmonisiert ist, bleiben Abspannungen in der Statikberechnung unberücksichtigt.

Wayne Kümmerts? :think:
hanspeter75 hat geschrieben: Wieso gibt es keine Angaben zu den Fiberglasantennen...dafür nur bis zu diesen Windgeschwindigkeiten?
Die Frage musst du an den/die Anbieter richten.

Italienische Hersteller nehmen sich traditionell auch die Freiheit die Windlast nicht in SI-Einheit Newton sondern normwidrig in Kilogramm anzugeben.

hanspeter75
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#33

Beitrag von hanspeter75 » Do 19. Apr 2018, 17:47

tja...wenns noch jemand interessiert. hab mir nun doch ne billige halbwelle auf dach geschraubt (albrecht gpa irgendwas). war billig und einfach zum aufstellen. weil sie so günstig war hab ich gleich 2 gepostet.
2 fragen hätte ich noch.
-das swr ist auf k1 wesentlich besser als auf k80....antenne länger(auseinander ziehen) machen oder kürzer?
-das qrm(grundrauschen) ist schon stärker als früher und eigenlich immer da...tags so s4-5, nachts so s3-4 auf allen kanälen. wetterlage oder generel mehr störungen, habs aber auch auf der handfunke?
gruss
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#34

Beitrag von Grundig-Fan » Do 19. Apr 2018, 20:46

Auch mit einer günstigen Halbwelle kann man ordentlich funken. Reicht völlig.

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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#35

Beitrag von 13-TH-2080 » Do 19. Apr 2018, 23:38

hanspeter75 hat geschrieben:tja...wenns noch jemand interessiert. hab mir nun doch ne billige halbwelle auf dach geschraubt (albrecht gpa irgendwas). war billig und einfach zum aufstellen. weil sie so günstig war hab ich gleich 2 gepostet.
2 fragen hätte ich noch.
-das swr ist auf k1 wesentlich besser als auf k80....antenne länger(auseinander ziehen) machen oder kürzer?
-das qrm(grundrauschen) ist schon stärker als früher und eigenlich immer da...tags so s4-5, nachts so s3-4 auf allen kanälen. wetterlage oder generel mehr störungen, habs aber auch auf der handfunke?
gruss
Zwischen Kanal 1 & 80 sind nur 10khz unterschied.
Du meinst sicherlich 40 & 41. Wenn das SWR auf 41 besser ist als auf Kanal 40 ist sie etwas zu lang.
Ein SWR unter 1,8 ist unbedenklich.
QRV AFU: DB0AMB, 145.262,5MHz, CB Kanal 26 oder Freenet 5
https://www.qrz.com/db/DO6KP
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#36

Beitrag von hanspeter75 » Fr 20. Apr 2018, 07:34

Ich meinte zwar K1 (29.965Mhz gut) und K80 (27.855Mhz schlecht) ist wesentlich schlechter und ich würde es gerne so auf k40 hin optimieren. So wie ich das aber jetzt verstehe müsste ich sie länger machen?
gruss

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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#37

Beitrag von MKB1 » Fr 20. Apr 2018, 10:02

Moin!

Dem ist so. Niedrigere Frequenz - längere Antenne.
Wobei ich mir bei 110 kHz keinen "wesentlichen" Unterschied vorstellen kann. Du machst das schon 8)

Gruß
Markus
narf

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sparkling_water
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#38

Beitrag von sparkling_water » Fr 20. Apr 2018, 11:03

hanspeter75 hat geschrieben:Ich meinte zwar K1 (29.965Mhz gut) und K80 (27.855Mhz schlecht) ist wesentlich schlechter und ich würde es gerne so auf k40 hin optimieren. So wie ich das aber jetzt verstehe müsste ich sie länger machen?
gruss


... nur so am Rande...

K1 = 26,965 Mhz
K40 = 27,405 MHz

K41 = 26,565 Mhz
K80 = 26,955 MHz

55 & 73

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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#39

Beitrag von MKB1 » Fr 20. Apr 2018, 11:49

Auwei, da hat einer besser aufgepasst! Ist mir gar nicht aufgefallen. Sollte nicht vor dem Aufwachen posten.
Da sind es nur noch 10 kHz Unterschied. Da misst er wohl irgendwie Mist...
narf

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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#40

Beitrag von hanspeter75 » Sa 21. Apr 2018, 09:13

tja mag so stimmen. ich habe aber eine uralte exportversion einer funke und da sind die kanäle so eingeteilt.(nach handbuch)
gruss

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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#41

Beitrag von Yaesu FT857D » Sa 21. Apr 2018, 10:06

hanspeter75 hat geschrieben:Ich meinte zwar K1 (29.965Mhz gut) und K80 (27.855Mhz schlecht) ist wesentlich schlechter und ich würde es gerne so auf k40 hin optimieren. So wie ich das aber jetzt verstehe müsste ich sie länger machen?
gruss
In dem Fall (falls die Frequenzen stimmen) da der K40 (27,405 Mhz) mit dem SWR besser werden soll, die Antenne etwas zu kürzen.
Nehmen wir an, sie ist momentan auf insgesamt mechanisch 5,70m, dann wird sie mal um 5cm, auf 5,65m gekürzt (Stäbchen oben reinschieben, Markierung mit Eddingstift vorher machen!).
SWR Messgerät mit zur Antenne nehmen auf das Dach und direkt am Fusspunkt (PL-Buchse) dazwischen hängen und messen. (dazu braucht es jemand am Funkgerät, der ab und zu PTT drückt)
Die Antenne jedesmal runterholen, einstellen und wieder aufbauen....
Ist etwas mühsam, aber das muss sein (ausser der Hersteller hat eine Markierung am Abstimmstäbchen gemacht).
Wenn du von Kanal 1-40 (26,965-27,405 Mhz) eine gute Stehwelle haben willst, versuche auf Kanal 20 (27,205 Mhz) die Antenne auf bestes SWR zu bekommen.
Dann stimmt oben und unten das SWR annähernd gleich.
Würdest du uns noch verraten, welche Exportkiste du dabei benutzt? Dann können einige verstehen, auf welchen Kanal (keine Frequenzanzeige?) du sie einstellen solltest bei den SWR-Messungen....

55 noch!
73, Helmut DO1TBP

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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#42

Beitrag von Krampfader » Sa 21. Apr 2018, 14:03

Yaesu FT857D hat geschrieben: SWR Messgerät mit zur Antenne nehmen auf das Dach und direkt am Fusspunkt (PL-Buchse) dazwischen hängen und messen. (dazu braucht es jemand am Funkgerät, der ab und zu PTT drückt)
Die Antenne jedesmal runterholen, einstellen und wieder aufbauen....
Ist etwas mühsam, aber das muss sein (ausser der Hersteller hat eine Markierung am Abstimmstäbchen gemacht).
Wenn du von Kanal 1-40 (26,965-27,405 Mhz) eine gute Stehwelle haben willst, versuche auf Kanal 20 (27,205 Mhz) die Antenne auf bestes SWR zu bekommen.
Gut erklärt! ... stimmt, SWR wenn möglich immer direkt oben am Dach unmittelbar am Antennenfuß messen ... nur so bekommt man realistische Werte ... man kann sich aber auch da ein wenig "helfen" indem man das Zuleitungskabel auf die "richtige" Länge konfiguriert. Verwendet man nämlich eine der günstigen Kabellängen dann kann man in Folge auch unten im Haus messen, sprich wie üblich direkt hinter dem Funkgerät. Ein anfänglicher SWR-Vergleich "oben am Dach" mit "unten im Haus" zeigt dann ob die Kabellänge in etwa passt und die beiden SWR-Werte vergleichbar sind.

Legt man nämlich auf die "richtige" Kabellänge keinen Wert so bekommt man "unten im Haus" u.U. "Fantasiewerte" angezeigt. Diese können sowohl "sehr gut sein" als auch "grottenschlecht", entsprechen aber dann nur selten der Realität. Warum die Kabellänge beim SWR-Messen eben nun doch nicht egal ist erklärt uns hier sehr schön unser hf_doc, siehe: http://funkbasis.de/viewtopic.php?f=15& ... 15#p503114

Die Hochschule Stralsund bietet deshalb auch folgenden Kabellängenrechner an, siehe: http://www.dl0hst.de/kabellaengenberechnung.htm

Bild
Quelle: http://www.dl0hst.de/kabellaengenberechnung.htm

Ich gehe mal davon aus dass die Hochschule Stralsund als kompetent zu betrachten ist, weiß wovon sie redet und keine "Esoterik" verbreitet, Stichwort "Viertelwellentransformation".

Gutes Gelingen und Grüße

Andreas
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

hf-doktor

Re: Tip für Antenne im starken Wind

#43

Beitrag von hf-doktor » Sa 21. Apr 2018, 14:20

13-TH-2080 hat geschrieben:
Ich denke wenn der Mast mitschwingt, dann bekommt die Antenne "weniger" Windlast.
Genau so ist es. Bei einem sehr starren Mast liegt das komplette Biegemoment auf der Antennenbefestigung/Verschraubung.

Ein elastischer Mast nimmt einen nicht zu unterschätzenden Teil dieses Biegemoments mit auf und entlastet so die Antenne bzw. deren Halterung/Verschraubung selbst.

Nachtrag... aber weniger "Windlast" bekommt sie dadurch nicht ;)
Zuletzt geändert von hf-doktor am Sa 21. Apr 2018, 14:43, insgesamt 1-mal geändert.

hf-doktor

Re: Tip für Antenne im starken Wind

#44

Beitrag von hf-doktor » Sa 21. Apr 2018, 14:29

Krampfader hat geschrieben:...

Die Hochschule Stralsund bietet deshalb auch folgenden Kabellängenrechner an, siehe: http://www.dl0hst.de/kabellaengenberechnung.htm

Ich gehe mal davon aus dass die Hochschule Stralsund als kompetent zu betrachten ist, weiß wovon sie redet und keine "Esoterik" verbreitet, Stichwort "Viertelwellentransformation".

Gutes Gelingen und Grüße

Andreas
Hochschule ??? :dlol:
Der OV Strahlsund betreibt in den Räumlichkeiten der Hochschule lediglich seine Clubstation...

Das mit den Kabellängenberechnungen ist aber schon viel länger bekannt.... und man braucht auch kein Programm dazu, wenn der VK des Kabels bekannt ist.
Mathematikkenntnisse der 4.-5. Haupt-/Grundschulklasse sind hierfür völlig ausreichend... :dlol:

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Re: Tip für Antenne im starken Wind

#45

Beitrag von Dipol » Sa 21. Apr 2018, 16:20

hf-doktor hat geschrieben: Genau so ist es. Bei einem sehr starren Mast liegt das komplette Biegemoment auf der Antennenbefestigung/Verschraubung.
Aber doch nicht nur bei Masten mit nach IEC 60728-11 normkonformer Streckgrenze, auch bei stark pendelnden "Gummimasten" würde sich das Biegemoment im Takt der Schwingung um einen Mittelwert verändern.
hf-doktor hat geschrieben:Ein elastischer Mast nimmt einen nicht zu unterschätzenden Teil dieses Biegemoments mit auf und entlastet so die Antenne bzw. deren Halterung/Verschraubung selbst.
Eine Entlastung kann nur beim Ausweichen erfolgen, beim Zurückschwingen kommt es zu einem erhöhten Biegemoment.
hf-doktor hat geschrieben: Nachtrag... aber weniger "Windlast" bekommt sie dadurch nicht ;)
So ist es! :thup:

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