Skypper Beam

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Charly Whisky
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Re: Skypper Beam

#46

Beitrag von Charly Whisky » Sa 3. Nov 2018, 11:28

Also ich experimentiere immer mit Antennenstockung.

Zuletzt habe ich 2 GM5/8 Nachbauten nebeneinander gestellt und eine davon portabel im Kreis um die andere platziert.

Da war eine Abschwächung von 5 S-Werten möglich.

Die Referenzstation wurde mit nur einer GM mit S5 empfangen.
In der besten Position konnte ich den Wert auf S7 steigern, 90° verdreht bis auf S2 abschwächen.

Klar, der Aufwand ist höher (2 Maste). Aber man kann den Abstand variieren und den Winkel.
Das beste Ergebnis erreicht man mit 7.5 m Abstand zwischen den Antennen.

Einfach mal machen :sup:

73
Christian

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Re: Skypper Beam

#47

Beitrag von hl77 » Sa 3. Nov 2018, 12:22

Immer diese unseriösen DB-Angaben von den Firmen. :angry: DB sagt gar nichts,entweder DBI oderDBd .Alles andere kann sich auf einen rostigen Nagel beziehen. :think:
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#48

Beitrag von Krampfader » Di 6. Nov 2018, 09:08

Charly Whisky hat geschrieben:
Sa 3. Nov 2018, 11:28
Also ich experimentiere immer mit Antennenstockung.
Hallo Christian

Falls ich mal einen geeigneten 2. Mast (inkl. mobiler Masthalterung habe) werde ich das auch mal probieren. Zwei Eigenbau-Gain-Master hätte ich ja daheim. Fünf S-Stufen Differenz sind glaube ich das Maximum, zumindest mit vertretbarem Aufwand ...
hl77 hat geschrieben:
Sa 3. Nov 2018, 12:22
Immer diese unseriösen DB-Angaben von den Firmen. :angry: DB sagt gar nichts,entweder DBI oderDBd .Alles andere kann sich auf einen rostigen Nagel beziehen. :think:
Hallo Harry

Mit DB, DBI oder DBd kann ich leider nicht dienen, lediglich mit "dBic" (was das auch immer sein soll), siehe Bauplan: https://img.picload.org/image/dcdwwirw/ ... l-yagi.png

Meine simple 3-Elemente-Yagi liefert demnach rund 7 dBic, zumindest laut Simulation.

Für mich als Antennenbau-Laie sind S-Stufen allerdings aussagekräftiger, darunter kann ich mir was vorstellen. Ich werde bei Gelegenheit auch mal die nackte "T2LT" testen und ihr dann nachher zum Vergleich den "Wimpel" umhängen, bin schon gespannt auf die Differenz.

So oder so, aus den 4 S-Stufen Unterschied (zwischen min und max) leite ich trotzdem eine nicht unwesentliche Richtwirkung ab. Wollte man z.B. mit einem klassischen Rundstrahler eine Steigerung um 4 S-Stufen erreichen so würde dies die 256-fache Sendeleistung erfordern ... oder anders rum ausgedrückt müsste man mit rund 1kW senden (statt mit 4W) ... hoffe ich habe mich jetzt nicht verrechnet ...

Bild
Volle Auflösung: https://img.picload.org/image/dcodrldg/img_0726.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img.picload.org/image/dcodrldr/img_0722.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img.picload.org/image/dcodrldd/img_0723.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img.picload.org/image/dcodrlda/img_0744.jpg

Den kompakt zusammengelegten "Wimpel" hab ich derzeit im Kofferraum liegen, genauso wie meine "T2LT" und meinen GFK-Mast. Und bei Bedarf ziehe ich das Teil halt wieder hoch (vorausgesetzt es ist windstill genug) ... ich denke diese völlig neue Art von Ultraleicht-Beam ist unschlagbar was Bauaufwand, Gewicht, Flexibilität, Kosten und Leistung betrifft ... einfach mal nachbauen ;)

Grüße

Andreas

PS: Spannt man den Mast nicht allzu fest in der Masthalterung ein so lässt er sich wunderbar drehen, in alle Richtungen, mitsamt dem "Wimpel" ...
Zuletzt geändert von Krampfader am Di 6. Nov 2018, 09:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Skypper Beam

#49

Beitrag von ph3x » Di 6. Nov 2018, 09:30

@Andreas: Google sagt Folgendes ->

dBiC

dBiC is decibel above the gain of a isotrope antenna as a reference where the isotrope antenna has the same circular polarisation as the antenna of which the gain is expressed.

The isotrope antenna is a mathematical antenna with a radiation pattern of a perfect sphere. 
From this background it is calculated that a dipole antenna has a gain of 2.15 dB referenced to the isotrope antenna.

Cheers,
Christian

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#50

Beitrag von Krampfader » Di 6. Nov 2018, 09:36

Besten Dank Christian

Nur, leider sagt mir das auch nicht viel. Vielleicht kann mir das wer so auf "deutsch" übersetzten sodass ich das als Maschinenbauer ebenfalls verstehe ;)

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Skypper Beam

#51

Beitrag von hl77 » Di 6. Nov 2018, 11:29

Hallo Andreas
4 S-Stufen (24 db) Gewinn sind absolut unrealistisch. Ich glaube eher an 24 db "Rückwärtsdämpfung".Aber das wirst du ja selbst rausfinden beim Vergleich "Wimpel vs t2Lt.Weiter so :tup:
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Re: Skypper Beam

#52

Beitrag von Krampfader » Di 6. Nov 2018, 12:55

hl77 hat geschrieben:
Di 6. Nov 2018, 11:29
4 S-Stufen (24 db) Gewinn sind absolut unrealistisch. Ich glaube eher an 24 db "Rückwärtsdämpfung".Aber das wirst du ja selbst rausfinden beim Vergleich "Wimpel vs t2Lt.Weiter so :tup:
Hallo Harry

Ich sprach ja auch nicht von 4 S-Stufen Gewinn, sondern von der Differenz zwischen maximaler und minimaler Feldstärke wenn ich die Antenne exakt auf die Gegenstation ausrichte bzw. um 180 Grad von ihr wegdrehe ... dies machte eben 4 S-Stufen aus ...

Hingegen was die Antenne gegenüber einer normalen „T2LT“ bringt muss ich erst testen ...

Grüße

Andreas
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#53

Beitrag von Krampfader » Mi 7. Nov 2018, 09:12

Nachtrag:
Krampfader hat geschrieben:
Di 6. Nov 2018, 12:55
Hingegen was die Antenne gegenüber einer normalen „T2LT“ bringt muss ich erst testen ...
Auch wenn dieser Test noch aussteht so liefert die Simulation zumindest recht zuversichtliche Werte. Hier eine Gegenüberstellung des Halbwellendipols ("T2LT") mit und ohne "Wimpel":

Bild
Volle Auflösung: https://img.picload.org/image/dcodcgwd/ ... wimpel.png

Bild
Volle Auflösung: https://img.picload.org/image/dcodcgwg/img_0750.jpg

Wie gesagt, mir sagen S-Stufen mehr, darunter kann ich mir was vorstellen. Bin schon gespannt welchen "Gewinn in S-Stufen" der Wimpel dann in der Praxis liefert. Weiß nur nicht wann ich mir die Zeit für diesen Test nehmen werde ... mal sehen ...

Anbei hier noch eine "vergleichbare" vertikale Beam für 27 MHz, diese Antenne nennt sich " 27MHz Hi Gain Directional Long Range" und dürfte mit ihren rund 9kg um einiges windstabiler sein als mein ultraleichtes Konstrukt. Ist daher eher was für den stationären Einsatz am massiven Metallmast (und weniger geeignet für mich als mobiler "Schluchtenfunker" ;) ), siehe Bild:

Bild
Quelle: http://www.electrodepot.net/antennas.htm

Sobald ich Daten habe melde ich mich wieder ...

Grüße

Andreas
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Re: Skypper Beam

#54

Beitrag von DK5VQ » Mi 7. Nov 2018, 12:14

Bei einer 3 Element Yagi kannst du von 5-6 dBd an Gewinn ausgehen. Mehr ist da nicht drin. Das wären 7-8dBi. Die 11 dBi hier entstammen wohl eher einem Traum des Marketing. Um das genau zu testen kannst du die S-Meter vergessen, da diese eine bescheidene Dynamik haben. Hier wäre ein Messempfänger oder ein gutes SDR sinnvoller. Oder ein HF-Pegelmesser in definiertem Abstand. Nochmals zur Erinnerung, 6dB entsprechen 4-facher Leistung bzw. 1 S-Stufe. Aber nicht an einem allerwelts S-Meter. (bei dBi gegenüber Isotropstrahler, bei dBd gegenüber Dipol, oder halt gegenüber einer beliebigen Antenne als Bezugsgröße)
Auch müsste der Gewinn auf deinem Empfänger identisch sein, Antennen arbeiten reziprok.

...von unterwegs aus.

vy 73 de Mario - http://www.dk5vq.de - und amateurfunk-westpfalz.de

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#55

Beitrag von Krampfader » Mi 7. Nov 2018, 12:37

DK5VQ hat geschrieben:
Mi 7. Nov 2018, 12:14
Auch müsste der Gewinn auf deinem Empfänger identisch sein, Antennen arbeiten reziprok.
Hallo Mario

Danke für Deine Ausführungen. Bei unserem Test konnte meine Gegenstation (mit CRT-2000) als auch ich (Jackson II) einen Unterschied von 4 S-Stufen feststellen, jeweils beim Empfang als auch beim Senden. Sprich mal konnte er mich mit S5 aufnehmen, mal mit lediglich S1, je nach Ausrichtung meiner Beam. Umgekehrt wars aber genau so, mal konnte ich ihn mit S5 hören, dann wieder nur mit S1 ... so gesehen lieferten beide S-Meter identisch Werte, auch wenn diese Werte nicht als absolut zu betrachten sind. Trotzdem sind diese 4 S-Sufen Differenz ein Indiz dafür dass diese primitive Antenne eine beachtliche Richtwirkung besitzt ... mehr wollte ich fürs Erste gar nicht bestätigt haben ...

Grüße

Andreas

... von der U-Bahn aus.
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Re: Skypper Beam

#56

Beitrag von hl77 » Mi 7. Nov 2018, 19:03

Hallo Andreas
Indirekt hast du doch von 4 S-Stufen Gewinn gesprochen,da du angeführt hast,um mit einem Rundstrahler 4 S-Stufen mehr zu bekommen braucht man 1000 Watt(was stimmt). :clue:
73 Harry :wave:
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Re: Skypper Beam

#57

Beitrag von Krampfader » Mi 7. Nov 2018, 19:46

hl77 hat geschrieben:
Mi 7. Nov 2018, 19:03
Hallo Andreas
Indirekt hast du doch von 4 S-Stufen Gewinn gesprochen,da du angeführt hast,um mit einem Rundstrahler 4 S-Stufen mehr zu bekommen braucht man 1000 Watt(was stimmt). :clue:
73 Harry :wave:
Ja Harry, Du hast schon irgendwie recht. Vielleicht hab ich das in meiner Naivität einfach falsch bzw. unglücklich dargestellt. Ich wollte mit diesem Beispiel lediglich veranschaulichen dass mein Konstrukt (sprich der "Wimpel") in Vorzugsrichtung offensichtlich eine beachtlichen Feldstärkenzuwachs liefert, hingegen entgegen der Vorzugsrichtung eine bemerkenswerte Abschwächung. Fazit: das Teil besitzt definitiv eine ausgeprägte Richtwirkung und hat den Namen "Beam" verdient ...

Grüße

Andreas
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Re: Skypper Beam

#58

Beitrag von hl77 » Mi 7. Nov 2018, 21:58

Ja so ein Beam hat schon Vorteile,du kannst die Störungen die von "hinten" kommen gut ausblenden. Wenn du in Vorzugsrichtung eine S-Stufe Gewinn machst wäre das schon sehr gut.
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Beitrag von Krampfader » Do 8. Nov 2018, 13:11

hl77 hat geschrieben:
Mi 7. Nov 2018, 21:58
Wenn du in Vorzugsrichtung eine S-Stufe Gewinn machst wäre das schon sehr gut.
Ja, eine S-Stufe mehr im Vergleich zum nackten Rundstahler (bzw. Halbwellen-Dipol) wäre schon super.

Um die gleiche Steigerung (1 S-Stufe) mit einem reinen Rundstrahler (z.B. „T2LT“) zu erreichen müsste man die 4fache Leistung einsetzen, sprich statt mit 4W mit 16W senden ...

Hmmm, beim Empfang sieht es ja ähnlich aus. Auch hier kommt die Gegenstation bei mir um eine S-Stufe stärker rein. Also in Summe bringt die Beam insgesamt „zwei“ S-Stufen, eine beim Senden, eine beim Empfangen.

Und im Grenzbereich kann es eine S-Stufe nämlich ausmachen (ob eine Konversation möglich ist oder eben nicht). Sprich ich hab mich schon öfter mit weit entfernten Stationen unterhalten welche lediglich mit S1 bei mir aufschlugen, vorausgesetzt es war kein QRM vorhanden und deren Modulation war kräftig genug.

Schlussfolgerung: erst eine Beam ermöglicht u.U. eine erfolgreiche gegenseitige Kontaktaufnahme zu Stationen welche man mit einem Rundstahler erst gar nicht gehört hätte (bzw. man selbst gar nicht gehört wurde) ...

Aber erst mal testen ob dieser simple Wimpel wirklich eine S-Stufe bringt, bin aber zuversichtlich.

Grüße

Andreas
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