Akkupack NiMH

Antworten
Benutzeravatar
pömmf
Santiago 3
Beiträge: 128
Registriert: Do 10. Nov 2016, 09:49
Standort in der Userkarte: Steinfurt

Akkupack NiMH

#1

Beitrag von pömmf » Do 21. Feb 2019, 12:31

Hallo!

Wer ein Akkupack für portabel Funk bauen möchte: Es gibt derzeit bei Pollin NiMH Monozellen 8500mAh von Ansmann für 3,95 pro Stück.
4400mA schnellladefahig, geringe Selbstentladung, 24A Dauerentnahme
Da würde sich ein feines Akkupack raus machen lassen.

73!

pömmf
Der beste Blitzschutz: nicht zu schnell fahren!

Benutzeravatar
ultra1
Santiago 7
Beiträge: 649
Registriert: Di 23. Feb 2016, 23:29
Standort in der Userkarte: 32805 horn-bad meinberg
Wohnort: 32805

Re: Akkupack NiMH

#2

Beitrag von ultra1 » Do 21. Feb 2019, 12:46

Ändert sich schnell !
Sehe zwei Stück für 18,25 € .


55/73, Ingo.

Benutzeravatar
ultra1
Santiago 7
Beiträge: 649
Registriert: Di 23. Feb 2016, 23:29
Standort in der Userkarte: 32805 horn-bad meinberg
Wohnort: 32805

Re: Akkupack NiMH

#3

Beitrag von ultra1 » Do 21. Feb 2019, 12:49

Und als LSD Flat Top für 3,95 € jetzt gefunden.


73

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 2717
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akkupack NiMH

#4

Beitrag von Krampfader » Do 21. Feb 2019, 16:31

Sind halt keine eneloop, auch wenn das Angebot verlockend ist, Zitat:

===============================
wollte damit eine große LED Lampe betreiben. Die Stromabgabe scheint dafür nicht ausreichend zu sein. Anstatt der D Zellen von Ansmann habe ich dann mittels Adapter AA Zellen von Eneloop eingestezt und selbst die 2500 mA Dinger haben eine höhere Stromabgabe (nicht Kapazität)

Quelle: https://www.amazon.de/ANSMANN-8500mAh-S ... r=critical
===============================

Dürften also einen recht hohen Innenwiderstand (Ri) haben, sprich die Spannung bricht ein sobald man die PTT-Taste drückt ... für eine Wanduhr aber bestimmt ok ;)

Wer probiert es aus?

Danke und Grüße

Andreas
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Siebenschläfer
Santiago 2
Beiträge: 97
Registriert: Do 11. Feb 2016, 20:21
Standort in der Userkarte: Hinter den Bergen

Re: Akkupack NiMH

#5

Beitrag von Siebenschläfer » Do 21. Feb 2019, 17:12

Servus,
also in meinem FT 817 habe ich die Pro Zellen von Eneloop mit 2550mAh, das reicht für ein paar Stunden Betrieb auf SSB.
Wenns mal wieder länger wird, oder auch mal die HLA 150 dabei ist habe ich Akkupacks mit Sub-C Zellen aus dem Modellbau im Einsatz.
Die Dinger sind richtig hochstromfähig und 3 Packs mit je 10 Zellen a 5000mAh reichen die ganze Nacht, auch mit HLA 150. Die Eneloops im Gerät und die Sub-C Packs für die Endstufe.
Grüße
Marco

Charly Whisky
Santiago 9
Beiträge: 1080
Registriert: So 3. Dez 2017, 17:28
Standort in der Userkarte: Protektorat (Baden)

Re: Akkupack NiMH

#6

Beitrag von Charly Whisky » Do 21. Feb 2019, 17:21

Moin,

die Eneloop haben nur einen Vorteil: Bei artgerechter Haltung kann man sie 2000 mal aufladen.

Ansonsten halte ich sie für den Funkbetrieb nicht sonderlich geeignet, es sei denn man benötigt nicht mehr als 1A Dauerstrom.

Mit ihren 0.025 Ohm sind sie allenfalls durchschnittlich.

Eneloop ist ein Markenname des Sanyo/Pananasonic - Konzerns. Es gibt da auch die "Pro"- Serie, die dann nur noch 500 Ladezyklen kann, dafür aber einen niedrigeren Ri aufweist und mit höherem Strom geladen werden kann.

Ich schwöre auf meinen LiFePo http://downloads.cdn.re-in.de/250000-27 ... 5_5_AH.pdf
Kann auch im Winter noch "liefern" und das bei 13.2 Volt Spannungslage.

73
Christian

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 2717
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akkupack NiMH

#7

Beitrag von Krampfader » Do 21. Feb 2019, 17:39

Charly Whisky hat geschrieben:
Do 21. Feb 2019, 17:21
die Eneloop haben nur einen Vorteil: Bei artgerechter Haltung kann man sie 2000 mal aufladen.
Falsch Christian, Ladezyklen 2.100 ;) ... die eneloop lite sogar 3.000 mal ...

Es gibt zwei weitere Vorteile Christian:

Du kannst eine eneloop für 10 Jahre in der Schublade vergessen und gar nicht mehr wissen dass Du sie hast. Nachdem Du sie dann irgendwann zufällig wieder entdeckt hast wird sie Dir immerhin noch 70% der Nennkapazität an Strom liefern, und zwar dann wenn Du ihn brauchst. Mach das mal mit einer LiFePo4 ;)

Und zu guter Letzt: Eine eneloop wir Dir auch bei -20 Grad noch satt Strom liefern, nicht umsonst war die seinerzeitige Präsentation von Sanyo in einer Eishöhle ;)

Bild Bild Bild

Grüße

Andreas

PS: eneloop ist ein Markenname, stimmt. Den verteidigt Sanyo (heute leider Panasonic) auch bis aufs Messer. Und Sanyo hütet das Verfahren wie seinen Augapfel, vergibt aus diesem Grund auch keinerlei Lizenzen ... alle anderen LSD-Akkus auf dem Markt kochen hingegen ihr eignes Süppchen, versuchen den Anschluss zu finden, bisher vergebens ...
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Charly Whisky
Santiago 9
Beiträge: 1080
Registriert: So 3. Dez 2017, 17:28
Standort in der Userkarte: Protektorat (Baden)

Re: Akkupack NiMH

#8

Beitrag von Charly Whisky » Do 21. Feb 2019, 19:53

Andreas,

die Eneloops kamen ca. 2005 auf den Markt jnd wurden als die besten überhaupt angepriesen.
Leider falsch vermarktet, auch für den Modellbau, wo sie jedoch kaum geeignet sind, allenfalls als Empfängerversorgung..

Ich jedenfalls habe meine damals nach einigen Ladezyklen in die Tonne getreten.

Es gibt heute mindestens 5 weitere Hersteller, die LSD‘s herstellen

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 2717
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akkupack NiMH

#9

Beitrag von Krampfader » Do 21. Feb 2019, 20:13

Charly Whisky hat geschrieben:
Do 21. Feb 2019, 19:53
Leider falsch vermarktet, auch für den Modellbau, wo sie jedoch kaum geeignet sind, allenfalls als Empfängerversorgung..
Stimmt. Als Antriebs-Akku für Flugmodelle im Modellbau nicht geeignet ... lediglich als Empfänger-Akku ...

Charly Whisky hat geschrieben:
Do 21. Feb 2019, 19:53
Ich jedenfalls habe meine damals nach einigen Ladezyklen in die Tonne getreten.
Dann hast Du was falsch gemacht. Ich habe eneloops aus der allersten Generation, die arbeiten heute noch ...

Charly Whisky hat geschrieben:
Do 21. Feb 2019, 19:53
Es gibt heute mindestens 5 weitere Hersteller, die LSD‘s herstellen
Vermutlich gibt es sogar noch mehr Hersteller welche sich an LSD-Akkus versuchen. Aber keiner nach dem Verfahren wie es Sanyo entwickelt hat ...
Charly Whisky hat geschrieben:
Do 21. Feb 2019, 19:53
die Eneloops kamen ca. 2005 auf den Markt jnd wurden als die besten überhaupt angepriesen.
Bitte mich nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen LiFePo4-Akkus, im Gegenteil. Ich habe vor mittlerweile 10 Jahren einen E-Roller entwickelt welcher damals schon mit den relativ neuen LiFePo4 bestückt war, siehe Foto:

Bild

Ich habe auch nichts gegen Deinen (doppelt so teuren) LITHIUM POWERBLOC von BMZ. Ich frage mich nur warum der 11Ah von BMZ mit 2,6kg fast doppelt so schwer ist wie mein 10Ah-eneloop-Akku (1,4kg) ??

Außerdem benötigen LiFePo4 ein BMS, ein spezielles Ladegerät und ab und zu Pflege (nachladen) ...

Die Hochstromfähigkeit von LiFePo4 ist allerdings ungeschlagen gut. Für mich als "legaler" Funker mit moderaten Strömen allerdings nicht so von Bedeutung ...

Grüße

Andreas
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Charly Whisky
Santiago 9
Beiträge: 1080
Registriert: So 3. Dez 2017, 17:28
Standort in der Userkarte: Protektorat (Baden)

Re: Akkupack NiMH

#10

Beitrag von Charly Whisky » Do 21. Feb 2019, 21:23

Für mich gehören die LSD- NiMH in Fotoapparate und Funkwecker denn ihre Stärke liegt im Bereich geringe Selbstentladung.

Ein Funkgerät benötigt (SSB) aber eine Quelle mit möglichst geringem Innenwiderstand.

Ich will die Eneloops/LSD-NiMH‘s nicht schlecht reden- sie wären für mich jedoch keine Option.

73
Christian

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 2717
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akkupack NiMH

#11

Beitrag von Krampfader » Do 21. Feb 2019, 22:46

Charly Whisky hat geschrieben:
Do 21. Feb 2019, 21:23
Ich will die Eneloops/LSD-NiMH‘s nicht schlecht reden- sie wären für mich jedoch keine Option.
Ja, so hat halt jeder seine Präferenz Christian. Für mich zählt Einfachheit, Gewicht, Pflegeleichtigkeit, geringe Selbstentladung, einfache Ladetechnik und letztendlich auch der Preis. Die Hochstromfähigkeit ist für mich nur von sekundärer Bedeutung. Ich ziehe ja mit meinen Geräten nur wenige Ampere. Außerdem konnte ich ja den Innenwiderstand durch die Parallelschaltung von 5 Zellen auf rund 0.005 Ohm senken (Einzelzelle 0.025 Ohm). Den obigen LiFePo4 vom Roller musste ich mind. 2 x im Jahr aufladen, ansonsten bestand die Gefahr von dauerhaften Schäden durch Selbst- bzw. Tiefentladung ... mein BMS hat nämlich einen ganz geringen Strom gezogen ... die eneloop hingegen lasse ich einfach liegen, jahrelang wenn es sein muss. Und sie liefern dann Strom wenn ich ihn brauche ...

Wie auch immer, mit meinen 50 Stück eneloop hab ich jetzt ein Akku-Pack welches bei halbem Gewicht und halben Abmessungen nahezu die doppelte nutzbare Kapazität liefert wie mein Blei-Gel-Akku ... allerdings bei doppeltem Preis ... tja, man kann eben nicht alles haben ...

Grüße

Andreas
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Benutzeravatar
hotelsierra1
Santiago 9
Beiträge: 1363
Registriert: Do 24. Dez 2009, 00:06
Standort in der Userkarte: Bad Kreuznach
Wohnort: Bad Kreuznach, JN39WU

Re: Akkupack NiMH

#12

Beitrag von hotelsierra1 » Fr 22. Feb 2019, 23:12

Charly Whisky hat geschrieben:
Do 21. Feb 2019, 21:23
Ein Funkgerät benötigt (SSB) aber eine Quelle mit möglichst geringem Innenwiderstand.
Zur Not kann man das ja auch mit einem Farad kompensieren.
-hs1
---
(13)HS1 - Op: Holger - Heimat-QTH: Bad Kreuznach, im Tal, selten QRV - ansonsten auf dem Hügel oder im Hobbykeller.

Benutzeravatar
ultra1
Santiago 7
Beiträge: 649
Registriert: Di 23. Feb 2016, 23:29
Standort in der Userkarte: 32805 horn-bad meinberg
Wohnort: 32805

Re: Akkupack NiMH

#13

Beitrag von ultra1 » Sa 23. Feb 2019, 12:03

Portable Stromversorgung ???



Blei-Gel Batterien: Viel zu schwer und die Spannung singt schnell ab.
Ist besonders bei SSB problematisch, da die Modulation ohne ausreichend stabile Spannung leidet.


NiMH-Akkus: Immer noch ein wenig schwer, doch die Leistung stimmt wenn ausreichend dimensioniert.


Lithium-Akkus: Super leicht, hält die Spannung gut und fällt dann schnell ab, Winterfest, geringe Selbst-Entladung, schnelllade-fähig und die speziellen Ladegeräte dafür sind auch erschwinglich und lassen sich universal verwenden. Für alle Akkutypen und unterschiedliche Stromquellen (12V, 220V) !

Das habe ich besonders auf Reisen mit Fahrzeug oder Fahrrad zu schätzen gelernt. Da ist es gut sich auf unterschiedlichste Stromquellen einzustellen und z.Bsp. im "Kaffee" den Akku schnell laden zu können oder auf einem Campingplatz, beim Nachbarn den Zigaretten-Anzünder genutzt.





Viel Erfolg und 73, Ingo. - ultra 1 -

Antworten

Zurück zu „Eigenbau“