Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

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doeskopp
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#61

Beitrag von doeskopp »

Krampfader hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 10:46
Salzwasser eine "Brücke" zwischen Erdnagel und tieferen, feuchteren Erdschichten zu schlagen kann das doch nicht kontraproduktiv sein, oder ?? ... und selbst wenn eine hochohmige Verbindung reichen würde, was spricht gegen eine mit etwas weniger Widerstand ??

Das was Du als "trocken" bezeichnest ist immer noch feucht genug um statische Aufladungen abzubauen. Dieses geschieht schliesslich permanent und die Geschwindigkeit spielt keine Rolle. Rechne beim Widerstand nicht in Ohm. MegaOhm reichen aus.

Das hier ist jetzt etwas weit ausgeholt aber ich denke es trifft das Thema.

https://www.uvex-safety.com/blog/de/201 ... tsschuhen/


Grüße from Doeskopp

Krampfader
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#62

Beitrag von Krampfader »

13STW hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 11:28
@ Andreas,
Das Militär schützt seine mobilen Antennenmasten mit 0,5m langen Erdspiesen, die tatsächlich mit Wasser gefüllt werden können. Das bringt ein klein wenig, das ist ja unbestritten.
Danke Stephan

Ich will Dich jetzt nicht festnageln. Aber könnte ich jetzt zwischen Deinen Zeilen vielleicht die vorsichtige Empfehlung herauslesen dass ich das Starthilfekabel anklemmen soll wenn ich es sowieso im Kofferraum liegen habe ??

Mehr möchte ich nicht wissen ...

Danke und Grüße

Andreas
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KLC
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#63

Beitrag von KLC »

13STW hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 11:28
...
Es macht aber keinen Sinn, den Leuten die Geschichte vom Pferd zu erzählen.
Juchuu !! Alles wird gut !!
Es ist sogar sträflich schlimm, das zu tun !!
13STW hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 11:28
Als HF Erde taugt die Schraube gar nicht, da spülen andere Faktoren eine Rolle.
[iron]Du meinst, da hilft auch kein Salzwasser ? Jedenfalls haben wir diese Wassereimer-Zeremonien bei einer Erdungsmessung mit dem Wahlspruch:
" Eine gute Erd'
ist was wert !!" , begleitet.[/iron] :mrgreen:
Zuletzt geändert von KLC am So 24. Feb 2019, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Krampfader
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#64

Beitrag von Krampfader »

Alles klar Stephan, Danke.

Ich möchte meine Geräte lediglich gegen Schäden durch statische Aufladung schützen. Nicht gegen Blitzschlag. Bei einem direkten Treffer in meine 12m hohe Antenne wäre nämlich mein kleinste Problem dass mein Gerät danach kaputt ist. Ich hätte dann nämlich überhaupt keine Probleme mehr ;)

Das ist mir klar. Beim leisesten Verdacht eines aufziehenden Gewitters baue ich oben am Berg und/oder am freien Feld ab. Und falls zu spät dafür dann werfe ich zumindest das Kabel aus dem Auto-Fenster, wie von mir bereits erwähnt. Und ich klemme auch die Verbindung Antenne-Starthilfekabel-KFZ ab. Lediglich die zweite Verbindung Antenne-Starthilfekabel-Erdspieß würde ich belassen. Dann könnte ich mich im Auto etwas entfernen und aus sicherer Entfernung vielleicht beobachten wie mein Mast verdampft ;)

Spaß beiseite. Ich werde halt zukünftig das Kabel anklemmen. Dauert ja keine 2 Minuten ... vielleicht leben meine Geräte ja dann etwas länger ...

Danke und Grüße

Andreas

PS: in folgendem Video kann man schön sehen wie eine Antenne augenblicklich verdampft, siehe: https://m.youtube.com/watch?feature=you ... _H2Z_JYG7Q
Zuletzt geändert von Krampfader am So 24. Feb 2019, 12:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Charly Whisky
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#65

Beitrag von Charly Whisky »

13STW hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 07:57
...Ach ja, mein Betrieb ist im Installteurverzeichnis unseres EVU eingetragen....
Hallo Stephan,

ich suche jemanden zur Errichtung einer Stromtankstelle auf meinem Grund und Boden.
Anschlusswert 22 kW.
Machst Du so etwas oder wer macht sowas?
Meine örtlichen Elektriker haben keinen Plan.

73
Christian

Krampfader
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#66

Beitrag von Krampfader »

Wieder zurück zum Thema "Staberder"

Wer kann mir erklären wozu das Militär folgende Erdschrauben als Erdungsstab einsetzt ?? ... Die Dinger sehen ziemlich ähnlich aus wie meine Erdschraube, ja sogar seitliche Bohrungen sind vorhanden damit das oben eingegossene Wasser das Erdreich entlang der Schraube durchfeuchtet ...

Warum kommt die Bundeswehr auf die gleiche unsinnige Idee wie ich ??, sprich oben Wasser reinkippen ?? ... wenns eh nichts bringt ??

Bild
Quelle: https://www.ebay.de/itm/Bundeswehr-Erdu ... 7675.l2557

Wozu also bohrt die Bundeswehr (so wie ich) sinnlos Löcher in die Landschaft und wässert diese sogar noch ein ??

Mit der Bitte um Erklärung!

Danke und Grüße

Andreas
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FoxtrottMike
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#67

Beitrag von FoxtrottMike »

Ich sage mal so.
Die Bw hat unterschiedliche Geräte und Anwendungen.
Funk, Generatoren ,Feldtelefone ,Pc s etc.
Das ist eine "Feldmäßige" Erdung ,Ableitung nie verkehrt.
Wie von euch schon erwähnt für ein Blitz Volltreffer wir es nicht ausreichen.Vielleicht mit sehr viel viel glück. :angry:
Aber für statische Aufladungen von Antennen etc.
oder Fehlströme von Generatoren oder anderen 220v Geräten.
Da könnte der Erdspies schon was bringen und mit Wasser theoretisch noch ein bißchen besser. .
Aber ich hätte jetzt nicht unbedingt Bock ,bei "Feldmäsigen " cb betrieb ,ertmal so einen Erder zu versenken? :sdown:

Aber wie gesagt Theorie und Praxis?
Und ob Fest Installation oder Feldmäsige?
Da gibt es Unterschiede.

Dipol
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#68

Beitrag von Dipol »

Siehe Erdungsrohr mit Bohrspirale von DEHN + SÖHNE, Typ: ERO BSP ASSM10 1000 STTZN, Art.-Nr.: 644 000

Krampfader
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#69

Beitrag von Krampfader »

Also ok, die Bundeswehr treibt diese Erdnägel in den Boden und wässert sie sogar ein, wofür auch immer. Eventuell sogar als Schutz der sensiblen Elektronik vor (N)EMP-Impulsen (möge uns der Praxistest erspart bleiben).
FoxtrottMike hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 22:21
Aber ich hätte jetzt nicht unbedingt Bock ,bei "Feldmäsigen " cb betrieb ,ertmal so einen Erder zu versenken
Schon klar, wenn ich aber diesen Erdspieß sowieso schon in den Boden eingedreht habe ??, nämlich als Masthalter, siehe Foto:

Bild

Daher nochmals meine Frage an die Experten, unabhängig von Normen und Vorschriften, legt die mal zur Seite: Macht es Sinn meine DC-geerdeten Eigenbau-Antennen (wie auf dem Foto oben) gegen statische Aufladung zu schützen indem ich das rote Kabel anklemme?

Das ist ne ganz einfache Frage. Bitte um eine einfache Antwort. Mir würde ein „Ja“ oder „Nein“ reichen.

Danke und Grüße

Andreas
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Jack4300
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#70

Beitrag von Jack4300 »


Krampfader hat geschrieben:
Daher nochmals meine Frage an die Experten, unabhängig von Normen und Vorschriften, legt die mal zur Seite: Macht es Sinn meine DC-geerdeten Eigenbau-Antennen (wie auf dem Foto oben) gegen statische Aufladung zu schützen indem ich das rote Kabel anklemme?
Schaden kann wird das nicht. Aber für eine Ableitung statischer Aufladung müsstest du noch die Seele hochohmig mit dem Mantel/Erdspieß verbinden.


Krampfader
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#71

Beitrag von Krampfader »

13STW hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 06:14
Der ist ja sogar einen Meter lang. Das alte Surpluszeug war kürzer. Auch das Militär hat wohl gemerkt, das hier Länge die Lösung ist.
Ja schon, aber selbst dieses Teil wird ja nur zur Hälfte in den Boden eingedreht, siehe Bild:

Bild
Quelle: https://www.dehn.at/pdbRes/DE_DE_Web-AT ... 1_16-9.jpg
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#72

Beitrag von Krampfader »

Jack4300 hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 06:49
Krampfader hat geschrieben:
Daher nochmals meine Frage an die Experten, unabhängig von Normen und Vorschriften, legt die mal zur Seite: Macht es Sinn meine DC-geerdeten Eigenbau-Antennen (wie auf dem Foto oben) gegen statische Aufladung zu schützen indem ich das rote Kabel anklemme?
Schaden kann wird das nicht. Aber für eine Ableitung statischer Aufladung müsstest du noch die Seele hochohmig mit dem Mantel/Erdspieß verbinden.
Danke Jack. Die Seele meiner Eigenbau Gain-Master-5/8 und meiner Eigenbau Inline-J-Pole ist niederohmig (sprich galvanisch) mit der Abschirmung des Koaxialkabels verbunden. Das bedeutet beide Antennen liefern am PL-Stecker mit dem Durchgangsprüfer gemessen „Kurzschluss“.
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#73

Beitrag von Krampfader »

Nachtrag:

Dass sich gut vom Boden isolierte GFK- bzw. Verbundstoffe durch Luftreibung statisch aufladen (können) sieht man hier schön in folgendem Video: https://www.youtube.com/watch?v=K3djcxUCcvQ

Ich denke niemand von uns möchte diesen Lichtbogen abbekommen. Es gibt Berichte über Funkenstrecken von bis zu 1m Länge, je nach Luft- bzw. Wetterlage. Und wenn es bei meinen (ebenfalls vom Boden gut isolierten) Antennen nur 5mm Funkenstrecke wäre dann sind diese 5mm bestimmt auch nicht gut für meine Geräte ...

Also, besser doch das rote Kabel dranklemmen (und den Erdspieß notfalls "einpinkeln" ;) )

Grüße

Andreas
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#74

Beitrag von Krampfader »

13STW hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 12:30
Daher nochmals meine Frage an die Experten, unabhängig von Normen und Vorschriften, legt die mal zur Seite: Macht es Sinn meine DC-geerdeten Eigenbau-Antennen (wie auf dem Foto oben) gegen statische Aufladung zu schützen indem ich das rote Kabel anklemme?
Ja, es funktioniert.
Danke Stephan, wollte das einfach nur noch mal bestätigt haben, mehr wollt ich gar nicht wissen :thup:
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13STW hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 12:30
Allerdings, auch bzw. gerade eine nicht DC geerdete Antenne kann auch statische Entladungen in das Funkgerät einkoppeln, da nützt dann das erden des Schrims alleine gar nix.
Alle meine Eigenbau-Drahtantennen sind "DC-geerdet", bis auf die T2LT welche ich als "Treiber" für meine Wimpel-Beam einsetze. Und die Wimpel-Beam stelle ich nur bei Windstille auf, da gibts dann keine Reibung durch Wind ... Du siehst, selbst das ist schlüssig in sich.
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13STW hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 12:30
Niemand bestreitet, das Luftreibung statische Aufladungen erzeugen kann. Dein Holzantennenfuß hat sich bei Windgeschwindigkeiten, die das tun, schon lange zerlegt. Irgendwie ist das alles nicht in sich schlüssig, was Du da treibst.
Nicht nur die Windstärke ist ausschlaggebend sondern auch die Dauer. Wenn der GFK-Mast an einem Fieldday von früh bis spät sanft vom Wind umweht wird trennen sich ebenfalls Ladungen. Zum Auffahrfuß: nein, den wird es eben nicht zerlegen, schon alleine deswegen nicht weil ich aufzeigen will dass es auch anders geht (Hartholz). Eine dicke Stahlplatte mit einem massiven Eisensteher zu verschweißen (lassen) ist ja keine Herausforderung ...
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13STW hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 12:30
Jo, das ist auch ein Produktbilder zu Werbezwecken, keine Montageanleitung.
Ich denke die Länge ist eher dem kaputten Rücken geschuldet ;) ... aber Du hast schon recht, Länge ist in diesem Fall bestimmt kein Fehler!
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13STW hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 12:30
Etwas weniger Verbohrtheit würde nicht schaden.
Nein Stephan, gerade das zeichnet mich aus. Hätte ich von Anfang an auf so manchem gehört dann hätte ich viele meiner Projekte niemals erfolgreich zu Ende gebracht, nicht nur im Bereich Funk. Den Satz "Geht nicht" gibts in meinem Wortschatz nicht. Auch nicht in meiner 35 jährigen beruflichen Laufbahn. So mancher Vorgesetzte würde sich über ein wenig "Verbohrtheit" seiner Mitarbeiter freuen ...

In diesem Sinne nochmals Danke und Grüße

Andreas
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