Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

Dipol
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#61

Beitrag von Dipol » Sa 23. Feb 2019, 18:25

Yaesu FT857D hat geschrieben:
Sa 23. Feb 2019, 16:18
13STW hat geschrieben:
Do 14. Feb 2019, 13:26
Ein nicht- metallischer Mast braucht keinen Erder, und die Schirme der Koaxialleitungen müssen nicht in den Potentialausgleich einbezogen werden, weil es sich um eine Drahtantenne für CB oder Amateurfunk handelt. Alles nur heiße Luft.
Aha...Dann erkläre (sofern du Funkamateur bist) mir und allen anderen, warum die Schirme und der Innenleiter von Koaxialleitungen bei Kreuzyagiantennen und deren metallisches Boomrohr (die an einem Glasfaser/Glasfiberrohr befestigt sind) in den Potentialausgleich des Antennenmastes/Hauses einbezogen werden müssen?
Auf die Antwort bin ich mal gespannt....
Du engagierst dich ja wie kein anderer berufsfremder Laie redlich um Sicherheit von Afu-Anlagen. Aber deine Postings basieren erkennbar nicht auf Normenstudium, was von einem Kranführer auch niemand erwartet. Hörensagen birgt stets das Risiko mehr oder weniger falsche Behauptungen aufzustellen und wo du das mit der Bundeswehr-Uni in Neubiberg aufgeschnappt haben wilst, ist mir völlig schleierhaft.

Ich riskiere ausnahmsweise noch eine der hier mehrheitlich verpönten normkonformen Antworten, ehe sich normativ völlig ahnungslose User mit den immer gleichen Sprüchen abreagieren:
  • Alle Schirme von Kabeln, die aus Blitzschutzzone LPZ 0A in LPZ 1 (= Gebäude) ein- oder ausgeführt werden, können Potenzial einschleppen und müssen daher in den Schutzpotenzialausgleich, bei Gebäuden mit Blitzschutzanlagen in den Blitzschutzpotenzialausgleich, einbezogen werden.
  • Wie @13STW, der noch nicht wie andere User mit Normenzugriff vor den hier üblichen Kindergartensprüchen die Flucht ergriffen hat, richtig darstellt, sind - nach noch immer gültiger DIN VDE 0855-300:2008-08 - Koaxleitungen von Afu-Langdrahtantennen davon ausgenommen.
  • Diese "Befreiung" widerspricht eklatant der Normenreihe DIN VDE 0100. In der vorletzten Sitzung des zuständigen Normengremium K 735.0.1 wurde das in Anwesenheit von DL1KRT, Leiter Referat Normen in DARC, diskutiert und die naheliegenste Erklärung dafür ist "erfolgreiche" Lobbyarbeit. Diese Passage gehört dringend geändert.
  • Energetisch koordinierter Überspannungsschutz ALLER Energie- UND TK-Leitungen ist NUR bei Gebäuden mit Blitzschutzsystem obligatorisch.
  • Er wirkt auch bei Gebäuden ohne Blitzschutzanlagen schadensmindernd und ist seit DIN VDE 0100-443 und -534 seit Ablauf der Übergangsfrist am 14.12.2018 für die Niederspannungsleitungen von NEUBAUTEN auch ohne Blitzschutzanlage zwingend vorgeschrieben.
FAZIT:
  1. Afu-Fassadenantennen (und Kabel!) innerhalb von bislang unbewiesen als sicher angenommenen Fassadenbereichen sind nach DIN VDE 0855-300 in den Schutzpotenzialausgleich einzubeziehen. Nach einer weiteren Sonderregel, die m. E. dringend abgeschafft gehört, ist die alleinige Verbindung des Antennenträgers an einen Schutzleiter (PE) bedingt erlaubt.
  2. Außerhalb von als sicher bezeichneten Fassadenbereichen sind Funk-/sendeantennen einschließlich CB-Funk und Afu blitzstromtragfähig nach Klasse H = 100 kA zu erden UND in den PA einzubeziehen.
  3. Innenleiter kann man selbstredend NICHT in den PA einbeziehen aber Potenzialdifferenzen zwischen Leitern und (geerdeten!) Schirmen mit SPD1 1 Blitzstrom- und SPD 2 Überspannungsableitern (z. B. "Blitzschutzpatronen") egalisieren, die - siehe oben -normativ aber nur bei Gebäuden mit LPS gefordert sind.

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#62

Beitrag von 13STW » So 24. Feb 2019, 07:57

Helmut schiesst nicht mal wieder über das Ziel hinaus....
Helmut kennt die Normen, die dazu massgeblich sind und das deswegen, weil
. elektrotechnische Grundkenntnisse vorhanden sind
. ein Bekannter selbst Elektrotechniker und sein Vater Elektromeister ist
Da kann ich mit meinem Meistertitel im Elektrotechniker-Handwerk natürlich abstinken. Hab ich auch erst seit 25 Jahren.
Ach ja, mein Betrieb ist im Installteurverzeichnis unseres EVU eingetragen. Das setzt des Vorhandensein der ein-oder anderen Zettelchens, auf dem VDE steht, voraus.
Du bist echt die traurigste Gestalt hier im Forum. Den Innenleiter an den PA anschließen...

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#63

Beitrag von Krampfader » So 24. Feb 2019, 07:59

Hallo Roland (Dipol)

Als Freifeld-Funker betreffen mich vermutlich nur die wenigsten Normen. Trotzdem beschäftigt mich das Thema "Erde". Und zwar in Bezug auf Ableitung eventueller statischer Aufladungen und/oder HF-Erde. Weniger zum Thema Blitzschutz. Wenn in eine meiner 12m hohen Freifeld-Antennen der Blitz reinfährt dann hilft sowieso nur mehr beten (bzw. vorher Kabel weit aus dem KFZ-Seitenfenster werfen) ...

Aber zurück zum Thema "Statische Aufladung" bzw. "HF-Erde": Wie sinnvoll erachtest Du als Fachmann folgende "Erdungsmaßnahme", siehe Bilder:

Bild Bild Bild
Weitere Fotos siehe: viewtopic.php?f=15&t=46989&start=135#p524765

Ist das lediglich eine "Alibi-Handlung" ohne jeglichen Nutzen ?? ... oder ist das sogar kontraproduktiv ?? ... oder ist diese Form der "Erdung" völlig wirkungslos und hat eher einen "Placebo-Effekt" ?? ... und soll ich zusätzlich mein KFZ ebenfalls via Masse-Anschluss an die Erdschraube klemmen ??

Die beiden Starthilfekabel hab ich mittlerweile sowieso im Kofferraum herumliegen, soll ich sie besser dort liegen lassen ?? ... oder schadet es nicht wenn ich sie wie in den Bildern an den Erdnagel klemme ??

Wie siehst Du das Roland ??

Besten Danke und Grüße

Andreas

PS: Macht es auch Sinn bei trockenem Boden den Erdnagel mit 2 Liter Salzwasser einzuwässern um die Bodenleitfähigkeit zu erhöhen ??, Umweltbedenken hab ich diesbezüglich keine, siehe Foto "Streusalz": https://i.ibb.co/1XM7GSq/IMG-6525.jpg
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#64

Beitrag von doeskopp » So 24. Feb 2019, 09:27

Krampfader hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 07:59

Als Freifeld-Funker betreffen mich vermutlich nur die wenigsten Normen. Trotzdem beschäftigt mich das Thema "Erde". Und zwar in Bezug auf Ableitung eventueller statischer Aufladungen und/oder HF-Erde. Weniger zum Thema Blitzschutz. Wenn in eine meiner 12m hohen Freifeld-Antennen der Blitz reinfährt dann hilft sowieso nur mehr beten (bzw. vorher Kabel weit aus dem KFZ-Seitenfenster werfen) ...
Das mit der Erdung kannst Du dir sparen denn es bringt nix. Würde es was bringen könnte man sämtliche GFK-Masten in die Tonne kloppen und müsste nur noch mit Metallmasten funken. Logisch gelle?
Ich habe meine Portableantenne (Alumast) schon an die unterschiedlichsten Träger angeknotet die zufällig in der Gegend standen. Auch metertief eingerammte Stahlträger waren dabei. HF technische Vorteile einer Erdung konnte ich nichtmal in homöophatischen Dosen bemerken. Ich rede jetzt von 11m und Standardbesteck (Rundstrahler) und nicht von AFU Drahtkonstruktionen etc. Die sogenannten "statischen Aufladungen" sind in den meisten Fällen statische Entladungen (z.B. durch Regentropfen) in der Umgebung die im RX ein Rauschen oder Prasseln erzeugen. Da mützt es nichts wenn man die eigene Antenne erdet.

Grüße from Doeskopp
Zuletzt geändert von doeskopp am So 24. Feb 2019, 09:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#65

Beitrag von Dipol » So 24. Feb 2019, 09:39

13STW hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 07:57
Du bist echt die traurigste Gestalt hier im Forum. Den Innenleiter an den PA anschließen...
Das hat Helmut bestimmt nicht so gemeint wie es wörtlich dasteht. Hier gibt es traurigere Gestalten, die bei den Stichworten Normen und Blitzschutz reflexartig verbal regieren.

Helmuts Ansichten gründen auf den Artikel von Herbert Heiß, DJ5EP, im Skriptum der 55. Weinheimer UKW-Tagung vom 11. - 12. September 2010, den ich erst durch seine Hinweise kenne. Dort wurde ein von DEHN abgekupfertes Uralt-Merkblatt mit längst überholtem Normenstand von 1971 ausgeschlachtet. Sieht man von den überholten Textpassagen mit z. B. zu kurzen Erderlängen ab, steht einiges drin, was auch heute noch gilt. Aber das reicht als Grundlage für echte Normenkunde nicht aus.

Hallo Andreas,

an deinen neuen Umgangston muss ich mich erst noch gewöhnen. Dein PS mit dem Salz ist als Satire erkennbar und mit einem NEIN zu beantworten.

Normen wie die für CB-Funk und Afu zuständige DIN VDE 0855-300:2008-08 will ich angesichts der hier typischen Reaktionen zu mobilen Betrieb nicht mehr zitieren. Evtl. übernimmt das @13STW als Elektromeister. Einer "funkenden" Ex.-EFK sollte die Afu-Hausnorm oder wenigstens der Artikel von Thomas Raphael, DF4KJ, im Skriptum der 56. Weinheimer UKW-Tagung von 2011, sowie das letzte Afu-Merkblatt des ABB, dessen VDE-Geschäftsstellenleiter Herr Raphael ist, bekannt sein.

Falls die üblichen Forenkasper ausnahmsweise mal sachlich bleiben, kann man über wirklich ernst gemeinte Fragen, das ABB-Merkblatt und ob dessen Darstellungen alle auch mit der DIN VDE 0855-300 übereinstimmen, diskutieren. Dass das in diesem Forum möglich ist, muss sich aber erst noch erweisen.

73 Roland

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#66

Beitrag von Krampfader » So 24. Feb 2019, 10:05

Hallo Doeskopp

Ich weiß von Funkkollegen dass sie beim Rangieren mit dem Kabelstecker ihrer Hoch- bzw. Heimstations-Antenne schon mal eine ordentlich "gescheuert" bekommen. Von wo kommt da diese Hochspannung auf der Leitung ?? (offensichtlich nicht gefährlich, aber unangenehm). Nicht umsonst erwähnen einige Hersteller ihre Antenne sei "DC-geerdet" (DC grounded), siehe z.B.: http://www.gain-master.it ... meine "Inline-J-Pole" liefert galvanisch gesehen ebenfalls "Kurzschluss" und ist demnach ebenfalls "DC-geerdet". Soweit nun gut. Was mich allerdings etwas verunsichert ist dass mein GFK-Mast elektrisch gesehen gut isoliert mittels gummierter Rohrschellen festgehalten wird. Weiters steht mein KFZ daneben auf 4 Gummi-Reifen, also ebenfalls gut isoliert vom Boden. Es ist also keinerlei elektrisch gut leitende Verbindung zum Erdreich vorhanden, weder vom GFK-Mast, noch von der Draht-Antenne, noch vom Kabel und auch nicht vom Auto, ja selbst das Funkgerät liegt dabei am gut isolierenden Beifahrersitz. Das bedeutet meine komplette Funkanlage arbeitet derzeit gut isoliert gegenüber dem Erdpotential ...

Es ist bekannt dass sich z.B. die GFK-Rotoren der Windkraftanlagen u.U. gehörig statisch aufladen, je nach Wetterlage. Die Reibung mit der Luft (Wind) dürfte dabei ebenfalls eine Rolle spielen. Ich habe erst vor wenigen Tagen zwei Geräte von President zum Funkdoc geschickt, beide "spinnen" irgendwie. Ich behaupte jetzt nicht dass sie aufgrund elektrostatischer Entladungen Schaden genommen haben, ausschließen möchte ich es aber auch nicht. Gerade Geräte von President sind ja bekannt dafür diesbezüglich sensibel zu reagieren. Deswegen meine Anfrage bezüglich "Erde".

Also: soll ich die Starthilfekabeln besser doch anklemmen oder lieber im Kofferraum liegen lassen ??

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#67

Beitrag von 13STW » So 24. Feb 2019, 10:25

Ich habˋ schon versucht, herauszubekommen, worum es Andreas mit der Erderei geht.
Er hat wohl primär Angst um seine Geräte wegen statischer Aufladung und möchte „Erden“.
Warum es so wahnsinnig bedeutsam ist, die kurze Erdschraube, die ja erst mal ein Schirmständer ist, durch Sanzwasserzugabe zu „optimieren“, verstehe ich nicht.
Es macht wenig Sinn, Zusammenhänge zu erklären, wenn man sich diesen Zusammenhänge verweigert. Ist ja kein hermetisches Wissen, im Grund reicht das Ohmsche Gesetz. Statische Aufladungen, wenn sie denn vorhanden sind, haben recht hohe Spannungen, hohe Ströme fließen nicht. Also braucht es keinen besonders niedrigen Erdungswiderstand.
Wenn man sich mit Erdern ganz allgemein befasst, stellt man fest, das die oberste Erdschicht meistens sehr trocken ist und keine gute Ausbreitungswiderstände ergibt. Selbst wenn man 10l (Salz)Wasser dazu kippt, hat man einen kleinen Bereich, wo die Bodenleitfähigkeut besser ist.
Das ergibt immer nich keinen niedeohmigen Erder. In diesem Fall würde nur Länge bzw. Tiefe helfen, auch das lässt sich nicht beliebig hochskalieren.

Falls es um funktechnische Belange geht, es gibt Antennenkonstruktionwn, die „Erde“ brauchen. Das sind erst mal alle Viertelwellen und einige endgespeiste Halbwellen. Wenn, dann fließen bei hochohmiger Speisung am Ende auch hier keine großen Ströme.
Hat alles nix mit „guter Masse“ von KFZ Antennen zu tun.

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#68

Beitrag von doeskopp » So 24. Feb 2019, 10:33

Krampfader hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 10:05
Hallo Doeskopp

Ich weiß von Funkkollegen dass sie beim Rangieren mit dem Kabelstecker ihrer Hoch- bzw. Heimstations-Antenne schon mal eine ordentlich "gescheuert" bekommen.
Das passiert auch gelegentlich wenn man nach einer Fahrt aus dem Auto aussteigt. Die Karre hat sich aufgeladen. Es ist die Luftreibung am Lack bzw. den Kunststoffteilen.
Von wo kommt da diese Hochspannung auf der Leitung ?? (offensichtlich nicht gefährlich, aber unangenehm). Nicht umsonst erwähnen einige Hersteller ihre Antenne sei "DC-geerdet" (DC grounded), siehe z.B.: http://www.gain-master.it ... meine "Inline-J-Pole" liefert galvanisch gesehen ebenfalls "Kurzschluss" und ist demnach ebenfalls "DC-geerdet". Soweit nun gut. Was mich allerdings etwas verunsichert ist dass mein GFK-Mast elektrisch gesehen gut isoliert mittels gummierter Rohrschellen festgehalten wird. Weiters steht mein KFZ daneben auf 4 Gummi-Reifen, also ebenfalls gut isoliert vom Boden. Es ist also keinerlei elektrisch gut leitende Verbindung zum Erdreich vorhanden, weder vom GFK-Mast, noch von der Antenne, noch vom Kabel und auch nicht vom Auto, ja selbst das Funkgerät liegt dabei am gut isolierenden Beifahrersitz. Das bedeutet meine komplette Funkanlage arbeitet derzeit gut isoliert gegenüber dem Erdpotential ...
Hätte Dein Auto Sicherheitsschuhe an würden die Spannungen abgeleitet. Es sind tatsächlich Aufladungen die durch Luftreibung an den Kunststoffteilen zustande kommen. Hierbei ist das Wetter maßgebend. Trockene Luft ist kontraproduktiv. Wer mal mit Antennen an Drachen experimentiert hat wird ebenfalls ein Lied davon singen können.
Es ist bekannt dass sich z.B. die GFK-Rotoren der Windkraftanlagen u.U. gehörig statisch aufladen, je nach Wetterlage. Die Reibung mit der Luft (Wind) dürfte dabei ebenfalls eine Rolle spielen. Ich habe erst vor wenigen Tagen zwei Geräte von President zum Funkdoc geschickt, beide "spinnen" irgendwie. Ich behaupte jetzt nicht dass sie aufgrund elektrostatischer Entladungen Schaden genommen haben, ausschließen möchte ich es aber auch nicht. Gerade Geräte von President sind ja bekannt dafür diesbezüglich sensibel zu reagieren. Deswegen meine Anfrage bezüglich "Erde".

Also: soll ich die Starthilfekabeln besser doch anklemmen oder lieber im Kofferraum liegen lassen ??
Klar kannst Du das ableiten wenn Du Angst hast das was zerschossen wird. Dafür wäre dann auch Deine Bodenhülse ausreichend. Kaputt machen kannst Du damit nichts. Eine Metallantenne an einem Metallmast (GFK ist nicht so toll) würde die Lage ebenfalls entspannen. Ich jedenfalls hatte noch nie Saft auf dem Antennenstecker. Ein leichter Bodenkontakt reicht aus.......
Mein Beitrag weiter vorne bezog sich hauptsächlich auf die Frage ob es gegen Störungen hilft und ob es der Ausbreitung nützt.

Grüße from Doeskopp

Krampfader
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#69

Beitrag von Krampfader » So 24. Feb 2019, 10:46

Hallo Stephan

Stimmt. Mir geht es darum eventuelle statische Aufladungen abzuleiten. Wohin denn dann wenn nicht gegen Erde ?? ... und dass sich Bauteile aus GFK statisch aufladen (können) ist Fakt. Nicht nur bei Windkraftanlagen, nein speziell auch bei Helikoptern. Diese laden sich durch die Rotation der GFK-Blätter ggf. sehr stark auf. So kann es (Lebens!-)gefährlich sein einen tief schwebenden Helikopter mit der Hand an der Kufe zu berühren bevor er noch gelandet ist. Vor dem Anfassen muss die Kufe daher zuerst mit einer "Erdungstange" berührt werden um die Ladungen gegenüber dem Boden auszugleichen (zieht manchmal gehörig lange Funkenstrecken) ...

Aber zurück zu meinem Problem: Du hast recht, in heißen Sommermonaten sind die ersten 20cm vom Boden ziemlich trocken, stimmt. Es geht mir darum diese "Durststrecke" trockenen Erdreiches zu überwinden. Wasser versickert bekannterweise vertikal im Erdboden. Wenn es nun gelingt mittels Salzwasser eine "Brücke" zwischen Erdnagel und tieferen, feuchteren Erdschichten zu schlagen kann das doch nicht kontraproduktiv sein, oder ?? ... und selbst wenn eine hochohmige Verbindung reichen würde, was spricht gegen eine mit etwas weniger Widerstand ??

Also: Starthilfekabel anklemmen oder im Kofferraum belassen ??

Danke und Grüße

Andreas
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Yaesu FT857D

Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#70

Beitrag von Yaesu FT857D » So 24. Feb 2019, 10:56

13STW hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 07:57

Du bist echt die traurigste Gestalt hier im Forum. Den Innenleiter an den PA anschließen...
Hä? Was ist dann das hier? > https://stecker-shop.net/epages/27edac8 ... 074/42/206
Sind diese "Blitzschutzpillen" oder Blitzschutzpatronen als Feinschutz zwischen dem Innenleiter vom Koaxialkabel, Ja oder Nein?
Die werden in solchen Teilen eingesetzt > https://stecker-shop.net/epages/27edac8 ... 7074/42/98
Das nennt sich Feinschutz.
Grobschutz ist etwas anderes, Herr Elektromeister....
Grobschutz ist z.B. Blitzstrom-Ableiter DEHNventil der bei einem Blitzstoßstrom 25 kA (10/350 μs)
im TN-S-System arbeitet....

Jemanden wie mich, der 3 Wochen Intensivkurs mit Elektrotechnik, Mechanik und abschliessender Prüfung absolviert hat,
der seine AFU-Antennenanlage selbst vorschriftsmässig geerdet hat, nie innerhalb von fast 20 Jahren einen Blitztreffer hatte... :think:
Zuletzt geändert von Yaesu FT857D am So 24. Feb 2019, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#71

Beitrag von doeskopp » So 24. Feb 2019, 11:03

Krampfader hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 10:46
Salzwasser eine "Brücke" zwischen Erdnagel und tieferen, feuchteren Erdschichten zu schlagen kann das doch nicht kontraproduktiv sein, oder ?? ... und selbst wenn eine hochohmige Verbindung reichen würde, was spricht gegen eine mit etwas weniger Widerstand ??

Das was Du als "trocken" bezeichnest ist immer noch feucht genug um statische Aufladungen abzubauen. Dieses geschieht schliesslich permanent und die Geschwindigkeit spielt keine Rolle. Rechne beim Widerstand nicht in Ohm. MegaOhm reichen aus.

Das hier ist jetzt etwas weit ausgeholt aber ich denke es trifft das Thema.

https://www.uvex-safety.com/blog/de/201 ... tsschuhen/


Grüße from Doeskopp

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#72

Beitrag von 13STW » So 24. Feb 2019, 11:28

Lass es Helmut. So kannst Du nur verlieren.
Ja, ich kenne SPDs und weis, wann sie nach Normenlage eingesetzt werden MÜSSEN!!
CB- und Amateurfunk DRAHTANTENNEN sind auch vom Überspannungsschutz nach 0855-300 12.1 ausgenommen, würde auch keinen Sinn machen, SPDs einzubauen, aber keinen Potentialausgleich. Das schließt sich aus. Falls Du es vergessen hast, wir reden hier von DRAHTANTENNEN.
Ob das nun alles sinnvoll ist oder nicht, ist eine ganz andere Sache.
Ich bin ja selbst auch der Ansicht, dass eine Antenne geerdet und die Leitungen in den Potentialausgleich einbezogen werden sollten (müssen).
Es macht aber keinen Sinn, den Leuten die Geschichte vom Pferd zu erzählen.
@ Andreas,
Doeskopp hat die Problemtik gut beschrieben.
Als Anhaltspunkt:
Das Militär schützt seine mobilen Antennenmasten mit 0,5m langen Erdspiesen, die tatsächlich mit Wasser gefüllt werden können. Das bringt ein klein wenig, das ist ja unbestritten. Mann müsste sich die Mühe machen, Deine kurze Schraube mit einem Erdungsmesser zu messen, bei allen denkbaren Bodenarten zu jeder Jahreszeit. Auch eine Lebensaufgabe.
Für eine niederohmige Erdung ist das Ding zu kurz, um z.B. unter 10Ohm zu kommen muss man u.U. ziemlich Aufwand treiben.
Als HF Erde taugt die Schraube gar nicht, da spülen andere Faktoren eine Rolle.

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#73

Beitrag von Krampfader » So 24. Feb 2019, 11:48

13STW hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 11:28
@ Andreas,
Das Militär schützt seine mobilen Antennenmasten mit 0,5m langen Erdspiesen, die tatsächlich mit Wasser gefüllt werden können. Das bringt ein klein wenig, das ist ja unbestritten.
Danke Stephan

Ich will Dich jetzt nicht festnageln. Aber könnte ich jetzt zwischen Deinen Zeilen vielleicht die vorsichtige Empfehlung herauslesen dass ich das Starthilfekabel anklemmen soll wenn ich es sowieso im Kofferraum liegen habe ??

Mehr möchte ich nicht wissen ...

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#74

Beitrag von 13STW » So 24. Feb 2019, 12:08

Die alte Frage:
Wovor willst Du Dich schützen?
Gegen statische Aufladungen:
Bei einer DC „geerdeten“ Antenne, reicht es, das Gehäuse des Funkgeräts oder den Schirm der Leitung irgendwie mit der Erdschraube zu verbinden.
Da reicht Klingeldraht.
Falls Dein Funkgerät im Auto Masseverbindung hat, würde das Starthilfekabel irgendwo an der Karosserie natürlich auch funktionieren.
Bei einer Antenne ohne DC Verbindung klappt das so nicht, man könnte einen Widerstand mit ein paar Kiloohm zwischen Innen und Aussenleiter schalten.

Gegen Blitzeinschläge hilft das alles gar nicht. Auch wenn Autos faradaysche Käfige für den Blitz sind, wird empfohlen, Antennen bei Gewitter zu entfernen. Eine nicht mit Masse verbundene Antennenleitung durchˋs Fenster ist da ganz ganz doof.
Willst Du einen umfassenden Schutz musst Du im Prinzip vorgehen wie bei einem Gebäude.
Ich würde bei einem Gewitter einfach die Antennenleitung aus dem Auto werfen und warten, bis es vorbei ist. Oder mit dem Risiko leben.

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Re: Staberder - 1 oder 2 oder keiner?

#75

Beitrag von KLC » So 24. Feb 2019, 12:11

13STW hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 11:28
...
Es macht aber keinen Sinn, den Leuten die Geschichte vom Pferd zu erzählen.
Juchuu !! Alles wird gut !!
Es ist sogar sträflich schlimm, das zu tun !!
13STW hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 11:28
Als HF Erde taugt die Schraube gar nicht, da spülen andere Faktoren eine Rolle.
[iron]Du meinst, da hilft auch kein Salzwasser ? Jedenfalls haben wir diese Wassereimer-Zeremonien bei einer Erdungsmessung mit dem Wahlspruch:
" Eine gute Erd'
ist was wert !!" , begleitet.[/iron] :mrgreen:
Zuletzt geändert von KLC am So 24. Feb 2019, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.
SAARLAND
Großes vergeht immer im Kleinen.

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