NF Bandbreite 11m CB Funk ? Mikro Selbstbau...

13HX900
Santiago 1
Beiträge: 35
Registriert: Mo 25. Mai 2015, 14:11
Standort in der Userkarte: Warburg

Re: NF Bandbreite 11m CB Funk ? Mikro Selbstbau...

#16

Beitrag von 13HX900 » Mo 1. Aug 2016, 13:37

Hallo Wobbler,

das sieht ja sehr gut aus.
Ich kannte bisher nur Schaltungen mit Frequenzaufteilungen für Audio, da liegen ja einige Werte ausserhalb des interessanten Bereichs. Deine Frequenzen sehen dagegen gut auf den Übertragungsbereich abgestimmt aus. Bei den Frequenzen habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass man die berechneten Werte relativ schlecht trifft, vorallem wegen den doch ziemlich großen Kapzitätstoleranzen und krummen Werten die man mitunter benötigt.

Ich teste den Klang von Mikrofonen und Funkgeräten, indem ich mit einem ungeschirmten Dummyload sende und mit einem anderen Funkgerät empfange und aufzeichne. So lassen sich Veränderungen gut dokumentieren und auch vergleichen.

Ich denke auch, dass die Drosseln für die 12V in den meisten Geräten nicht allzuviel Strom vertragen, hast Du mal die Stromaufnahme deines Geräts gemessen? Vielleicht ist das ja sogar noch ziemlich unkritisch.
Die Pinne von dem ZIP-Package (BA3812L) kann man mit einer stabilen Pinzette oder kleinen Zange so ausrichten, dass das IC auch in eine Lochrasterplatte passt. Für Einzelanfertigungen ist das durchaus machbar ;)
Es ist schade, dass mittlerweile so viele von den interessanten ICs abgekündigt sind, aber irgendwo bekommt ja man immer noch welche für einen akzeptablen Preis :)

Ich habe meinen Kompressor mit dem TDA auch dauerhaft (aus dem Funkgerät versorgt) auch aus dem selben Grund versorgt, damit er sofort anständig regelt. Bei mir habe ich das Equalizing mit dem Entzerrverstärker des TDAs gemacht, aber mit umschaltbarem Tiefenanteil.

Das ist doch ein ganz schönes Gerät geworden. Wenn es ganz fertig ist, auch noch besser anzusehen. Und vorallem sehr praktisch :)

73
Michael

Benutzeravatar
Delta-Lima61
Santiago 9+15
Beiträge: 1883
Registriert: Sa 22. Mai 2010, 11:32
Wohnort: Lummerland

Re: NF Bandbreite 11m CB Funk ? Mikro Selbstbau...

#17

Beitrag von Delta-Lima61 » Mo 1. Aug 2016, 13:50

13sf1508 hat geschrieben:
Günstig und mit allem onboard:
http://ur6qw.ucoz.net/index/8band_ssb_e ... _echo/0-15

vy 73,
Jochen
Ich habe mir den von Jochen verlinkten EQ bestellt. Er wurde auf meinen Wunsch für 6 pol GDCH angefertigt und macht an meiner Kaiser 9015/80 sowie an meiner Maas DX in Verbindung mit einem Turner+3 eine richtig "satte" Modulation. Die Spannungsversorgung für den EQ läuft über de Mikrofonbuchse.

Die Tiefen und Höhen etwas angehoben und schon hat man mächtig Fundament in der Audio. Für SSB reicht es allemal den Compressor auf 1/4 Stellung zu regeln.
Selbst an einer zugelassenen und versiegelten AE 5890 kommt auf einmal eine Modulationsqualität, welche ich der Albrecht nie zugetraut hätte. Der EQ hat mich mit dem speziellen Umbau auf 6pol GDCH incl Versand aus der Ukraine 140€ gekostet.

Der Qualitätseindruck des EQ empfinde ich als sehr gut.


Uwe
"Mitarbeiterführung ist die Kunst, den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet."

Benutzeravatar
Wobbler
Santiago 2
Beiträge: 59
Registriert: Do 15. Jan 2015, 12:27
Standort in der Userkarte: Haverlah

Re: NF Bandbreite 11m CB Funk ? Mikro Selbstbau...

#18

Beitrag von Wobbler » Mi 3. Aug 2016, 12:08

Jo sieht auch toll aus, da Ding. Und universal einzusetzen,nicht schlecht.

Nur was fehlt, der Spaß beim Basteln.Und die Freude wenn es am Ende auch funktioniert. :lol:
Über den Preis in Summe meiner Bastelei mag ich nicht reden.Allein weil dafür einiges angeschafft worden ist. Aber nach 35 Jahren abstinenz , wollte ich meine Lötstation mal wieder nutzen.
Da wäre das komplett Gerät ein Schnäppchen gewesen. :dlol:
Stay tuned !

Benutzeravatar
Wobbler
Santiago 2
Beiträge: 59
Registriert: Do 15. Jan 2015, 12:27
Standort in der Userkarte: Haverlah

Re: NF Bandbreite 11m CB Funk ? Mikro Selbstbau...

#19

Beitrag von Wobbler » Mi 3. Aug 2016, 12:34

13HX900 hat geschrieben:Hallo Wobbler,

das sieht ja sehr gut aus.
............... vorallem wegen den doch ziemlich großen Kapzitätstoleranzen und krummen Werten die man mitunter benötigt.
Ja man kann sich da eh nur annähern. Aber bei den dicht liegenden Frequenzen in diesem Fall , sollte es kaum etwas aus machen.
13HX900 hat geschrieben: Ich teste den Klang von Mikrofonen und Funkgeräten, indem ich mit einem ungeschirmten Dummyload sende und mit einem anderen Funkgerät empfange und aufzeichne. So lassen sich Veränderungen gut dokumentieren und auch vergleichen.
Jedes Ohr hört anders und hat seine eigenen Vorlieben.Auch die Geräte machen wohl auch immer unterschiedliche Sachen aus dem Audio.Ich versuche es meist mit: "Ich Mobil , ein Anderer bei mir daheim" Wenn dann die Stimme für mich gut klingt, ist alles im grünen Bereich.
13HX900 hat geschrieben: Ich denke auch, dass die Drosseln für die 12V in den meisten Geräten nicht allzuviel Strom vertragen, hast Du mal die Stromaufnahme deines Geräts gemessen? Vielleicht ist das ja sogar noch ziemlich unkritisch.
Die Pinne von dem ZIP-Package (BA3812L) kann man mit einer stabilen Pinzette oder kleinen Zange so ausrichten, dass das IC auch in eine Lochrasterplatte passt. Für Einzelanfertigungen ist das durchaus machbar ;)
Es ist schade, dass mittlerweile so viele von den interessanten ICs abgekündigt sind, aber irgendwo bekommt ja man immer noch welche für einen akzeptablen Preis :)
Liegt alles bei einigen mA und sollte reichen. Trotzdem lieber den RX/TX schützen ;) .Die Pinne Am BA sind versetz.Hätte sie mit Draht verlängern müssen , wäre auch möglich gewesen,aber nun nicht nötig.Nun habe ich 6 Stk. über... BA3812L. Kaufe ja nicht nur einen wenn ich bestelle.So habe halt auch so nach den günstigsten Stückpreisen geschaut. Drum eine 30er Reihe des TDA 1054 gekauft.
Ggf. braucht ja noch jemand einen , den ich dann günstig abgeben kann. ;) Wobei ein paar halte ich natürlich für mich zurück.Wird evtl. nicht das letzte sein was ich damit gebaut habe.
13HX900 hat geschrieben: ............... Bei mir habe ich das Equalizing mit dem Entzerrverstärker des TDAs gemacht, aber mit umschaltbarem Tiefenanteil.
Ja man kann da bestimmt schon so einiges machen.Auch hätte man passiv nach dem ersten Verstärker schon eine Tonregelung schalten können....ach es ginge so viel... :lol:


Nun erstmal 73 QRL ruft...

Mfg Dirk
Stay tuned !

Antworten

Zurück zu „Eigenbau“