Schlatplan CTE 797 verstehen

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Garfield02
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Schlatplan CTE 797 verstehen

#1

Beitrag von Garfield02 » So 24. Jan 2016, 13:21

Hallo Zusammen,

ich habe gerade einen CTE 797 vor mir, der vom Vorbesitzer ein paar thermische Schäden abbekommen hat.
Die verkokelten Bauteile sind mitlerweile dank Schaltplan identifiziert und gegen neue getaucht.

Mich würde aber noch interessieren wozu der Potentiometer in der Schaltung gut ist, welcher im Bereich des Vorstufentransistors vorhanden ist?
Was wird damit abgeglichen?

Ich verstehe es leider mit meinen rudimentären Elektrokenntinissen nicht so ganz und hoffe jemand kann es mir kurz erklären.

Vielen Dank vorab und 73

Garfield02
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as1muc
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Re: Schlatplan CTE 797 verstehen

#2

Beitrag von as1muc » So 24. Jan 2016, 14:46

Ruhestrom...
wenn der zu hoch ist, bzw. nicht wärmekompensiert wird, läuft der Ruhestrom davon und es kann wieder verkohlte Bauteile geben.

Radiofreund
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Re: Schlatplan CTE 797 verstehen

#3

Beitrag von Radiofreund » Sa 15. Okt 2016, 05:58

Hallo Garfield,
es handelt sich um einen HF-Leistungsverstärker mit MOSFETs, die auf zwei parallel geschaltete trafogekoppelte Endstufen aufgeteilt sind, technisch gesehen eine Kompromißlösung, um auf die hohe Ausgangsleistung irgendwie zu kommen. MOSFETs sagt man nach, daß sie sich über die Erwärmung selbst arbeitsstrommäßig kompensieren, trotzdem sollten es möglichst acht ausgemessene "gepaarte" Endstufentransistoren sein, die schon mal schwer zu beschaffen sind (Du müßtest die Kennlinien bezogen auf den Arbeitspunkt in der Schaltung aufnehmen und von ca. 50 ... 200 Transistoren vergleichen, um in die Näher günstiger Verhältnisse zu kommen oder sie dir beim Hersteller/seinem Kundendienst besorgen, es darf nicht sein, daß eine Endstufe, wenn sie kalt ist, zur (Teil)-Last für die andere wird... Am Ausgang hat man sich bemüht, eine Netzwerk einzubauen, das etwas den Symmetrierungs- und Entkoppelungsvorgang sowie die Unterdückung von Oberwellenabstrahlungen bewerkstelligen soll... nun ja... vielleich Note 3 bis 4, wenn alles stimmt. Die Inbetriebnahme an einem 50 Ohm-Lastwiderstand mit der ca. 1,5fachen Nenn-Ausgangssleistung des Verstärkers und mit einem hf-tauglichen Oszilloskop sollte selbstverständlich sein...
Gruß
Radiofreund

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