Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 5563
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#106

Beitrag von Krampfader »

ph3x hat geschrieben:
Do 25. Jun 2020, 12:05
Krampfader hat geschrieben: [...]
- Max. Entladestrom: 22A
[...]
Du sollst Ladestrom nicht mit Entladestrom verwechseln Bild

30A Dauer, 60A peak
Ohhh. Stimmt. Da hast Du natürlich recht ph3x. Mit der Bitte um Nachsicht. Hab mich in der Zeile vertan.

Danke und Grüße

Andreas :wave:
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 5563
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#107

Beitrag von Krampfader »

Krampfader hat geschrieben:
Mo 22. Jun 2020, 11:36
PS: Die 16 kleinen M4-Madenschrauben aus Messing sind bestellt (welche jeweils genau über den Batteriepolen positioniert werden). Damit lassen sich dann je Strang etwaige Längenunterschiede von 1-2/10mm ausgleichen (natürlich nur mit Gefühl ;) ).
Mahlzeit! :)

Heute Vormittag hab ich mir endlich die Zeit genommen und die M4-Madenschrauben aus Messing am Balkontisch in meine 8Ah-Batteriebox implantiert, siehe Fotos:

Bild Bild Bild Bild

Damit lässt sich der Anpressdruck der beidem M6-Gewindestangen nun etwas verringern, trotzdem aber satter Kontakt der jeweiligen 5er-Säule gewährleisten. :)

Andreas :wave:

PS: Hoffe Messing und Alu vertragen sich langfristig (Thema Kontakt-Korrosion), mal abwarten ...
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Benutzeravatar
Newcomer
Santiago 4
Beiträge: 266
Registriert: Mo 8. Okt 2018, 09:27
Standort in der Userkarte: Nürnberg Thon TEVI
Wohnort: Nürnberg

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#108

Beitrag von Newcomer »

Oha

Da setze ich den Link eines Vergleichs LiFePo auch mal hier rein.

https://www.creabest.de/products/lifepo ... oot-schiff

Der selbstbau- Akku sieht doch richtig gut aus. Nur da darf keiner mit Wechselgeld in die Nähe des Schlitz kommen sonst Funkt es zurück :P

Bei so vielen Zellen die in reihe und parallel geschalten sind weist du sicherlich das eine die schwächste Zelle ist. Manche Berichte sagen das kann ein Problem werden aber muss nicht so sein. :?:

Sieht gut aus und ist lager-technisch bestimmt besser als viele andere Akkuvarianten. :idea:
Jetzt noch eine Spule drum rum um dieses Gegengewicht und den Strahler drauf. :tup:

Fedich :banane:

gruss Newcomer / Norbert

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 5563
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#109

Beitrag von Krampfader »

.
Hallo Norbert :)
Newcomer hat geschrieben:
Di 21. Jul 2020, 18:28
Da setze ich den Link eines Vergleichs LiFePo auch mal hier rein.
https://www.creabest.de/products/lifepo ... oot-schiff
Zu diesem Akku habe ich ja schon hier meinen Senf abgesondert ;) , siehe: viewtopic.php?p=565156#p565156


Newcomer hat geschrieben:
Di 21. Jul 2020, 18:28
Der selbstbau- Akku sieht doch richtig gut aus. Nur da darf keiner mit Wechselgeld in die Nähe des Schlitz kommen sonst Funkt es zurück :P
Da hast Du recht. Durch eine kleine Unachtsamkeit (mit dem Schraubendreher) sprühten schon mal kräftig die Funken. So eine einzelne weiße eneloop liefert ja problemlos 10A, im Kurzschlussfall sogar um einiges mehr. Sprich da flossen dann mind. 40A (4 x 10A oder 400W) über die Funkenstrecke ;)


Newcomer hat geschrieben:
Di 21. Jul 2020, 18:28
Bei so vielen Zellen die in reihe und parallel geschalten sind weist du sicherlich das eine die schwächste Zelle ist. Manche Berichte sagen das kann ein Problem werden aber muss nicht so sein. :?:
Da hast Du vollkommen recht. In jedem Akku-Pack (wo mehrere Zellen in Serie bzw. Reihe geschalten sind) gibt es immer (durch Alterungs-Drift) eine "schwächste Zelle", selbst wenn man die Zellen vorab nach Kapazität und/oder Innenwiderstand selektiert. Diese schwächste Zelle wir gegen Entladende durch die anderen (stärkeren) Zellen gehörig malträtiert, jedes mal aufs Neue, ja sogar u.U. umgepolt (sprich verkehrt herum geladen). Dadurch wird diese Zelle nicht besser und baut rasch ab, der Anfang vom Ende, siehe: http://wiki.rc-network.de/index.php/Umpolung

Als reine "Consumer-Zelle" wurde die weiße eneloop jedoch auf alle möglichen Fehlbehandlungen hingehend designed und "robustifiziert", wie z.B. monatelange Tiefstentladung in der nicht ausgeschalteten Taschenlampe bzw. Kinderspielzeug. Oder permanente Überladung (speziell die eneloop lite),
laden mit zu hohem (bzw. zu niedrigem) Strom, Falschpolung, Umpolung (siehe oben), falsche Lagerung, usw. ...


Newcomer hat geschrieben:
Di 21. Jul 2020, 18:28
Sieht gut aus und ist lager-technisch bestimmt besser als viele andere Akkuvarianten. :idea:
Ja, nach 10 Jahren Lagerung im Regal liefert die weiße eneloop noch sagenhafte 70% der Nennkapazität (ohne ein einziges mal nachzuladen). Mach das mal mit einem Blei-Akku, oder irgendeinem Li-Ion. Die sind nach 10 Jahren (ohne nachzuladen) ein Fall für die Wertstoffsammlung (durch Selbsttiefentladung) ;)

Andreas :wave:

PS: Durch die offene Bauweise lässt sich jede einzelne der 40 Zellen mit den Messspitzen des Multimeters durchchecken und ggf. gegen eine neue ersetzen, falls irgendwann (doch) mal notwendig (Ausfallrate der weißen eneloop unter 1 Promille, bei normaler Behandlung).
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 5563
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#110

Beitrag von Krampfader »

Krampfader hat geschrieben:
Di 21. Jul 2020, 22:04
Durch die offene Bauweise lässt sich jede einzelne der 40 Zellen mit den Messspitzen des Multimeters durchchecken und ggf. gegen eine neue ersetzen, falls irgendwann (doch) mal notwendig (Ausfallrate der weißen eneloop unter 1 Promille, bei normaler Behandlung).
Mahlzeit! :)

Nachtrag: Nach (bewußtem) wochenlangem Herumliegen der geladenen Akku-Box habe ich heute Vormittag mal jede einzelne der 40 Zellen vermessen und folgendes Ergebnis erhalten:

Bild

- Einzelzellen: Die Spannung "streut" zwischen 1,358V und 1,361V ... sprich eine max. Differenz von 0,003 Volt.
- 4er-Strang_Nr-1: 6,81V
- 4er-Strang_Nr-2: 6,81V
- Gesamt: 13,62V

Die Drift der einzelnen Zellen liegt also im 1/1000V Bereich (Messfehler mal unberücksichtigt), sprich die Zellen "balancieren" sich ganz automatisch gegenseitig, ganz ohne Balancer. Wenn man zwei Punkte beherzigt dann hat man lange Freude mit dem Akku (die da wären):

1.) Akku nie ganz leernuggeln, siehe: http://wiki.rc-network.de/index.php/Umpolung
2.) Akku ab und zu "formieren", siehe: http://wiki.rc-network.de/index.php/Formierung

Schönen Nachmittag wünsch! :wave:

Andreas
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 5563
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#111

Beitrag von Krampfader »

Mahlzeit! :)

Gestern hatte meine 8Ah-Batterie-Box beim Holzstaffel- bzw. Parkbankfunken ihre "Wirkbetriebsaufnahme", sprich den ersten echten Außeneinsatz, siehe Fotos:

Bild Bild
Weitere Bilder siehe: viewtopic.php?p=566101#p566101

Die 8Ah reichten locker für einen durchgehenden Funkbetrieb von 4 Stunden, und zwar von 18:00 bis 22:00 Uhr. Und dabei hatte ich die Kiste sogar im "Export-Modus" in Betrieb, vergessen auf "CB" umzuschalten (ich Schlimmer ich) ;)

Daheim angekommen war der Akku immer noch nicht leer. Momentan hängt er am Automatik-Lader, der gibt ihm gerade 8A (mehr schafft er nicht).

Schönen Sonntag!

Andreas :wave:
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 5563
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#112

Beitrag von Krampfader »

Krampfader hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 12:50
Die 8Ah reichten locker für einen durchgehenden Funkbetrieb von 4 Stunden, und zwar von 18:00 bis 22:00 Uhr. Und dabei hatte ich die Kiste sogar im "Export-Modus" in Betrieb, vergessen auf "CB" umzuschalten (ich Schlimmer ich) ;)

Daheim angekommen war der Akku immer noch nicht leer. Momentan hängt er am Automatik-Lader, der gibt ihm gerade 8A (mehr schafft er nicht).
Kurzer Nachtrag: Mein Orbit-Pro Ladegerät hat bis zur automatischen Abschaltung dann heute noch 4.100 mAh reingeblasen. Sprich der Akku war nach 4 Stunden Funkbetrieb gerade mal halb leer (Pi mal Daumen, wenn man die Verluste beim Nachladen vernachlässigt)

Gute Nacht!

Andreas :wave:
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 5563
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#113

Beitrag von Krampfader »

.
Mahlzeit! :)

Hier ein (zugegeben nicht ganz fairer Vergleichstest): Meine "Grant II Premium" im Export-Modus (an Dummy) zuerst an LiFePO4 (6Ah, von eremit.de) und danach an meinem zwei Jahre alten und (oft genutzten) Eigenbau-Pack aus weißen eneloop (10Ah), Ergebnis siehe Fotos:

Bild

Bild

Beide Akku-Packs wurden natürlich vorher aufgeladen. Wie man sehen kann bricht die Spannung beim kleineren LiFePO4 deutlicher ein, und somit auch geringfügig die HF-Leistung, klar. Weiters sinkt bei beiden Akku-Packs natürlich langsam aber stetig die Spannung (beim Drücken der PTT-Taste), erholt sich dann aber wieder etwas. Trotzdem schlägt sich der kleine LiFePO4 tapfer gegen den dickeren Akku aus weißen eneloop, meine Empfehlung: kaufen! ( https://www.eremit.de/p/12v-6ah-lifepo4 ) ... siehe auch Video unter: viewtopic.php?p=571207#p571207


Schönen Nachmittag wünsch!

Andreas :wave:

PS: Vielleicht konfektioniere ich mir noch einen 6Ah Akku aus eneloops. Dann kann ich die beiden direkt vergleichen.
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

criticalcore5711
Santiago 9+15
Beiträge: 2227
Registriert: Mi 8. Jul 2015, 08:55
Standort in der Userkarte: Hilden

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#114

Beitrag von criticalcore5711 »

Für mich ist der Lifepo4 leider uninteressant.

Eine Version mit 25A max. dauerhaft wäre interessant.
Zur zeit nur DX.
Bevorzugt T5, QSY nach Absprache.

heavybyte
Santiago 8
Beiträge: 819
Registriert: Di 27. Okt 2015, 08:35
Standort in der Userkarte: Homburg/Saar

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#115

Beitrag von heavybyte »

Naja, für unterwegs wäre vielleicht dies hier interessant: https://www.aldi-sued.de/de/p.auto-xs-p ... 02141.html

Leider keine Angaben über Abmessungen und Gewicht.

Ich denke jetzt aber gerade mal an die Bicycle-Funker :sup:
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

DF5WW
Santiago 3
Beiträge: 111
Registriert: Mo 24. Aug 2020, 16:07
Standort in der Userkarte: 57635 Kraam

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#116

Beitrag von DF5WW »

Ich habe mal per Mail bei Eremit nachgefragt weil die Diskrepanz zwischen 12V und 6 AH zu 12 V und 50 AH doch recht
krass ist. Meine Frage bezog sich darauf ob es nicht Sinnvoll wäre auch LiFePo4 im Segment zwischen 10 Ah und 25 Ah
anzubieten. Man antwortete umgehen und erklärete mir das sei, aus welchen Gründen auch immer, verboten und man
dürfe nur in diesem Rahmen anbieten. Man sagte aber auch das man daran denken würde soche Packs aus mehreren
6 Ah Blocks zusammen zu stellen.

Gund meiner Nachfrage natürlich zum einen der /P Betrieb zum anderenn aber auch die Stromversorgung wenn dann
doch schonmal 2 Transceiver im Spiel sind, plus kleine Endstufe für 144/430 und ATu für die KW. Ich warte auf weitere
Info´s ...

:wink: :wink:
73´s, Jürgen, DF5WW
Alpha Tester Log4OM and Core Team Member Log4OM V2
ALT-512 SDR, Ailunce HS2, 50m random wire via SG-211 ATU und X-30 indoor.

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 5563
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#117

Beitrag von Krampfader »

N´Abend!

Hier nochmals die Entladekurve des kleinen 6Ah-LiFePO4-Akkus (weils hier einfach zum Thema passt):

Bild

Fazit: Empfehlenswert :tup: (vorausgesetzt das integrierte BMS ermöglicht auch jene Lebensdauer der verbauten Zellen welche von eremit angegeben wird, Wichtig: Lagerungs- bzw. Pflegehinweise beachten). Bisheriger (einziger) Kritikpunkt: Die Kabel sind mir mit 0,8er Querschnitt zu dünn. Ich habe die Anzahl der Litzen des 0,8er-Kabels gezählt, es sind genau 30 Stk. ... demnach sollte man diesem dünnen Kabel kaum mehr als 4A zumuten, siehe AWG18 unter: https://www.icpgroup.eu/images/Dokument ... arkeit.pdf

Ansonsten ist um EUR 44,-- nicht viel verhaut (mit Ladegerät rund EUR 50,--) ........... und für uns schmalbandigen Kleinleistungsfunker ( = echter CB-Funker) völlig ausreichend (selbst im Export-Modus).

Andreas :wave:
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

criticalcore5711
Santiago 9+15
Beiträge: 2227
Registriert: Mi 8. Jul 2015, 08:55
Standort in der Userkarte: Hilden

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#118

Beitrag von criticalcore5711 »

Quäl den armen akku doch nicht so.
Laut Webseite sind 10V entladeschluss.
:nono:
Zur zeit nur DX.
Bevorzugt T5, QSY nach Absprache.

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 5563
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Akku-Pack aus eneloop für SOTA und CB-Funk

#119

Beitrag von Krampfader »

criticalcore5711 hat geschrieben:
Mi 14. Okt 2020, 00:23
Quäl den armen akku doch nicht so.
Laut Webseite sind 10V entladeschluss.
Warum sollte ich das Teil schonen ?? ... meine eneloop-Packs schone ich genauso wenig. Meine „Grant II Premium“ arbeitet eben runter bis 9,0V (RX als auch TX, siehe Foto unten). Außerdem: Wofür hat obiger LiFePO4 ein BMS mit angeblichem Tiefentladeschutz eingebaut ??

Bild

PS: Ich werde obigen Vergleichstest (LiFePO4 vs eneloop) nochmals durchführen, nachdem beide Akkus für 24 Stunden im Eiskasten waren.
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Antworten

Zurück zu „Eigenbau“