Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

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Alexander
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Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

#1

Beitrag von Alexander » Mi 23. Okt 2019, 20:34

Hallo zusammen...

... wie Ihr inzwischen wisst, wurde aus meinem Dreirad nichts. Ich habe mir dafür, auch das ist inzwischen bekannt, ein E-Mobil für Senioren gekauft.
Das Teil ist schnuckelig und stammt aus belgischer Produktion. Das Leergewicht, wird ca 130kg sein.

Während es bei einem Kfz völlig OK ist einen Mastfuß zu haben, mit welchem man mit einem der Räder drauf fahren kann, vermute ich, dass dies bei einem E-Mobil nicht ausreichen wird, da die Gefahr besteht, dass bei einem kräftigen Windstoß, das Teil ausgehebelt wird und umfällt. DIes gilt insbesondere dann, , wenn Langyagi-Antennen (so 10 bis 16 Elemente) gestützt werden sollen. Selbst bei Rundstrahlern dürfte das der Fall sein. Klar ist, dass ein Mast bis ca 10m Höhe abgespannt werden muss, bei jeder Antenne, insbesondere jedoch bei Yagi-Antennen.

Gibt es nun eine Möglichkeit - unabhängig vom Untergrund - eine solche Masthalterung zu bauen oder von einem Fachmann bauen zu lassen?

Ich habe zwar noch einen ca. 6m hohen Stativmast, doch ich befürchte, der wird einen kräftigen Windstoß unter einer Yagi kaum ausgehalten, abgesehen vom Transportproblem, da dieser Mast schon eingeschoben über 1,80m hat. Dies kann ich nicht transportieren. Ich habe noch 15 Stück 1,20m lange GFK-Steckmasten, die ich problemlos in meinem Anhänger für mein E-Mobil unterbringen kann.
Hat jemand von Euch eine Idee?

Vielen lieben Dank und 73 de Alexander
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Benson04
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Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

#2

Beitrag von Benson04 » Do 24. Okt 2019, 02:16

Jo. Hab ich bei Wimo gesehen und gleich mitgenommen

https://www.bensons-funktechnik.de/zube ... v-m55.html

Geniales Teil, allerdings auch sauschwer
Fette Erdnägel an den Enden, dann brauchst auch kein Auto zum drauffahren
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Re: Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

#3

Beitrag von Alexander » Do 24. Okt 2019, 08:22

Benson04 hat geschrieben:
Do 24. Okt 2019, 02:16
Jo. Hab ich bei Wimo gesehen und gleich mitgenommen

https://www.bensons-funktechnik.de/zube ... v-m55.html

Geniales Teil, allerdings auch sauschwer
Fette Erdnägel an den Enden, dann brauchst auch kein Auto zum drauffahren
Hallo Björn, Guten Morgen...

... Danke für das Angebot mit dem Wimo-Mastfuß. Ja sowas in der Richtung habe ich mir vorgestellt.

vy 73 de Alexander
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Re: Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

#4

Beitrag von Jack4300 » Mi 30. Okt 2019, 12:22


Benson04 hat geschrieben:
Geniales Teil, allerdings auch sauschwer
Fette Erdnägel an den Enden, dann brauchst auch kein Auto zum drauffahren
Beim Zelten bin ich inzwischen komplett von Erdnägeln weg. Ich empfehle Tellerkopfschrauben 8x240 mit Torxaufnahme. Die lassen sich in jedem Untergrund einfach mit dem Akkuschrauber rein und rausdrehen. Hält deutlich besser und ist bequemer als die Hammermethode.

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Re: Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

#5

Beitrag von Krampfader » Mi 30. Okt 2019, 22:28

Jack4300 hat geschrieben:
Mi 30. Okt 2019, 12:22
Beim Zelten bin ich inzwischen komplett von Erdnägeln weg. Ich empfehle Tellerkopfschrauben 8x240 mit Torxaufnahme. Die lassen sich in jedem Untergrund einfach mit dem Akkuschrauber rein und rausdrehen. Hält deutlich besser und ist bequemer als die Hammermethode.
Super Idee, gefällt mir! :tup:

Bild
Quelle: https://www.eisenron.de/schraubheringe- ... it/a-5566/

Grüße

Andreas
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Re: Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

#6

Beitrag von Alexander » Mo 18. Nov 2019, 13:43

Hallo zusammen....

... endlich komme ich doch dazu mein kleines Behindertenfahrzeug "funktauglich" zu machen. Es hat ja lange genug gedauert, aber die Gesundheit wirft mich des öfteren zurück.

Nein, für den mobilen Funk werde ich nicht besonderes machen, dafür gibt es ein paar triftige Gründe:

Ich werde mit den Handfunkgeräten qrv sein, die auf 2m/70cm/Freenet/PMR (analog und digital) völlig ausreichend sein werden. Insgesamt bekomme ich, soviel habe ich schon festgestellt. mindestens 3 Relais auf 2m und 70cm, auf meiner Halde 64m über NN ist auf jeder Frequenz wenigstens ein Repeater. CB-Funk wird bei diesem kleinen Fahrzeug - mangels Masse - eh nur unzureichend möglich sein - so dass ich keine Antenne dafür montieren werde. Wird ja auch ein bisschen doof aussehen, wenn z.B. DV 27 L auf so nem kleinen Fahrzeug ist. Hinzu kommt noch das Problem mit der Spannungsversorgung. Zwar habe ich - insgesamt 2 x 50Ah bei 12Volt im Fahrzeug verbaut, jedoch an diese Akkus werde ich nicht gehen, da ich die für den Fahrstrom benötige. Vorher waren nur 2 x 36Ah eingebaut, doch diese habe ich jetzt durch die größeren ersetzt. Die ausgebauten Akkus, kann ich nun zum "funken" verwenden (dazu später mehr)

Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich das Fahrzeug - es ist es Vermeiren Ceres 4 aus Belgien - für den Standmobilen Funkbetrieb einrichten kann. Bei einem Eigengericht von nur 130 kg (jetzt mit den neuen Akkus), ist ein Auffahrstandfuß nicht die richtige Lösung, selbst wenn mein Schwergewicht von 135kg draufsitzt.

Die Antennen für die Kurzwelle, sind wenn man Standmobil qrv ist nicht das Problem, alle Bänder von 160m bis 10m, lassen sich - ohne sich einen Kopf um Standfestigkeit zu machen -problemlos realisieren. Etwas anderes sieht es für 6m, für 2m und 70cm aus, hier stellen drehbare Antennen - also HB9CV oder Langyagi, eine gut überlegbare Hürde dar. Nachdem auf den obigen Frequenzen in SSB gefunkt werden soll, müssen horizontale Antennen verwendet werden, was auf 6m sogar vorgeschrieben ist. Also muss eine stabile Masthalterung her, welche die bis zu 10m langen Yagis sicher tragen und stützen können. Dafür habe ich jetzt ne Lösung gefunden! Unterhalb des Sitzes, befindet sich ein sehr stabiler und kräftiger Metallrahmen, an welchem sich ziemlich sicher, ein Gerüst für ne Masthalterung anbringen lässt. Diese Halterung reicht dann vom Boden bis in ca 1,50m Höhe (ist ausziehbar) Daran werden dann die Schelllen für einen bis zu 10m Steckmast angebracht. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich die volle Höhe nutze (oder nur bei kleinen Antennen) Der Steckmast, steht auf einem passenden und damit stützenden Erdnagel, zwei Schellen spannen den Mast so ein, dass er noch drehbar ist, was ja für SSB-Betrieb nötig ist.

Leider kann ich keine Zeichnung davon erstellen, da ich nicht zeichnen kann, sonst könnte ich Euch mehr zeigen. Ich habe nun eine Werkstatt gefunden, welche mir das Teil komplett aufbaut, am Samstag beginnt der Meister mit dem Bau, so dass ich spätestens nächste Woche über die Haltung verfüge. Ich werde für Euch Foto machen, denn zeichnen kann ich wie gesagt nicht.

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Re: Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

#7

Beitrag von Krampfader » Mo 18. Nov 2019, 15:21

Alexander hat geschrieben:
Mo 18. Nov 2019, 13:43
CB-Funk wird bei diesem kleinen Fahrzeug - mangels Masse - eh nur unzureichend möglich sein - so dass ich keine Antenne dafür montieren werde. Wird ja auch ein bisschen doof aussehen, wenn z.B. DV 27 L auf so nem kleinen Fahrzeug ist.
Hallo Alexander :)

Schön dass Du es nun angehst Dein Fahrzeug funktechnisch auszustatten :tup:

Ich bin überzeugt dass es für CB-Funk ebenfalls eine (günstige) Möglichkeit gibt. Es muss ja auch keine DV 27 L sein, eine 130cm kurze DV 27 S reicht vollkommen. An exponierter Stelle decke ich ganz Wien damit ab (und darüber hinaus). Und genügend Masse bzw. metallisches Gegengewicht sollte Dein Fahrzeug ebenfalls bieten, ja selbst mein kleines Damen-Klapprad ist dafür ausreichend, siehe Fotos:

Bild Bild Bild Bild

Bei Deinem Fahrzeug könnte man hinten seitlich einen kleinen Ausleger anbringen welcher dann die 130cm kurze DV 27 S aufnimmt, siehe meine primitive Fotomontage:

Bild
Quelle: https://www.vermeiren.de/web/web.nsf/de ... %20(WTM4B)

Wie auch immer, wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Vorhaben!

Andreas :wave:

PS: Die DV 27 S ist mit ihren 130cm eine der besten Mobilantennen welche es gibt ... siehe hier: https://www.amazon.de/ALBRECHT-DV-27-An ... 1956988373
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Re: Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

#8

Beitrag von Alexander » Mo 18. Nov 2019, 17:40

Hallo Andreas...

...Vielen Dank für Deine Tipps, werde es mit CB-Funk mal auf meinem "offenen Cabriolet" versuchen.
Wäre ja toll, wenn es doch klappen würde!
Ich werde darüber berichten.

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Re: Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

#9

Beitrag von Charly Whisky » Mo 18. Nov 2019, 18:11

Hallo,

tendenziell würde ich die Antenne vorne im Bereich der Stoss-Stange montieren.

Die fehlende Masse kann man sich durch ein paar Drähte, die man unter der Verkleidung verlegt, generieren.
So jedenfalls habe ich das mit meinem Moped 1978 gemacht. L/4- Drahtlänge- manchmal reicht auch nur ein Draht als Gegengewicht aus.

Viele Grüße
Christian

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Re: Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

#10

Beitrag von Alexander » Mo 18. Nov 2019, 19:38

Hallo Christian...

... Danke für Deine Antwort. Die Stoßstange vorne, war auch schon ein Überlegungskandidat von mir., jedoch möchte ich da nix bohren, oder ne Halterung anbringen, da das Fahrzeug mit seinen 1,31m Länge, gerade so in den Aufzug passt. Der ist aber wichtig, dass ich an den Stromanschluss im Keller komm.
Wir werden sehen, erst mal das Halterungsgestell haben.

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Re: Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

#11

Beitrag von Charly Whisky » Mo 18. Nov 2019, 20:03

Hallo,

bohren würde ich auch nicht.

Eher klemmen: https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... 9_276.html

Krampfader
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Re: Mastfuß für Portabel-Antenne am E-Mobil.

#12

Beitrag von Krampfader » Mo 18. Nov 2019, 22:09

Charly Whisky hat geschrieben:
Mo 18. Nov 2019, 20:03
bohren würde ich auch nicht.

Eher klemmen: https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... 9_276.html
Guten Abend!

Ich habe auch geklemmt, mit diesem günstigen Teil hier, siehe Fotos:

Bild Bild
Quelle: https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... :2662.html

Man muss nur darauf achten dass der Klemmfuß galvanischen Kontakt zum Fahrzeugrahmen besitzt ... und die DV 27 S lässt sich dermaßen gutmütig abstimmen wie sonst keine andere Antenne :tup:

Gute Nacht! :wave:

Andreas
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