Warum nur immer "Exportkisten" ???

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Kid_Antrim
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#1

Beitrag von Kid_Antrim »

Weil die geil sind!
Thema geschlossen!!!








:))

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Kid_Antrim
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#2

Beitrag von Kid_Antrim »

Nordic hat geschrieben:Zugegeben, ich hatte auch bestimmt schon an die 8-10 dieser Teile...

Dann kam eine lange, lange Pause ....

Ab jetzt kommen mir keine verschraubte, optimierte, Messplatzversionen mehr ins Haus... :mrgreen:

Für ein klein wenig mehr Euros gibt es dich so gute und stressfreie Allmode Transceiver namhafter Hersteller und das auch noch Made in Japan zu kaufen.

Da sitzen die Frequenzen ohne Fummelei, die TXen nicht über X Kanäle parallel, haben super Empfänger, Leistung um die 100Watt, vernünftige Mikrofone, gute Haptik, vernünftige Verarbeitung und sind nicht der 7. Clone ihrer selbst...

Hhhhmmmm....

Und wer ohnehin die Prüfung machen möchte, der ist vom Fleck weg warm angezogen..


Was bewegt denn Euch zum Kauf dieser Export :rolleyes: Geräte ???

Grüße / Stefan
Ich hatte nur eine dieser Geräte, Mitte der 8ziger eine Super Star 360 mit 120 Kanälen :)
Im Auto ist ein Afu Gerät zu fummelig mmn, daher wollte ich ein Gerät mit Kanalanzeige und ein bisschen Leistung. Dann wurde es die SS 9900.

tom9ei
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#3

Beitrag von tom9ei »

hahaha :
Und wer ohnehin die Prüfung machen möchte, der ist vom Fleck weg warm angezogen .
Aber nicht im CB Band .

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Kid_Antrim
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#4

Beitrag von Kid_Antrim »

tom9ei hat geschrieben:hahaha :
Und wer ohnehin die Prüfung machen möchte, der ist vom Fleck weg warm angezogen .
Aber nicht im CB Band .
Wieso nicht? Es gibt Leute, die kaufen sich ne Afu Kiste für 5 Mille und haben keine Lizenz. Der Sinn des Ganzen erschliesst sich mir nicht. Aber es gibt sowas.

Bananenklemme
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#5

Beitrag von Bananenklemme »

Die alten Büchsen sind halt Retro
IC 7300, UKW Büchse, Antennensystem 80m-70 cm.

Gesendet von der fahrbaren 4 PS Kloschüssel :thup:

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Charly Alfa
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#6

Beitrag von Charly Alfa »

Der Preis spielt eine Rolle!
Die SS 9900 ist ein sehr gutes Gerät , kostet 200 Euro NEU .
Für das Geld bekommt man noch nicht ein mal einen 30 Jahre alten TS 50 . (250 Eu -350 Eu)

Für CB FM sind die älteren AFU Geräte und die preiswerten neue Geräte ohne RX Filter NICHT geeignet !

Warum nicht ?!

Sie haben 12,5 Khz Kanalabstand im FM RX Bereich .
Das heisst , "Nachbarkanalüberschläge" sind erheblich höher wie bei einem CB Gerät !

Es macht keinen Spass mit einem TS 50 oder einen IC 706 auf FM mit einer Station zu sprechen
der zb 5/7 rein kommt und auf dem Nebenkanal brüllt einer mit 5/9 . :grrr:
Dabei reicht es aber schon aus das auf dem Nebenkanal die Station den selber Wert hat oder sogar noch weniger.

73 de Charly
TRX: FT-7800E ; UVR 5 ; IC 7400 ; IC 7300 ;PA´s Ameritron AL 80A + Alpin 100

13 RF 071
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#7

Beitrag von 13 RF 071 »

Die Nebenkanäle sind ohnehin leer.Ist doch Latte.
Von 1-40 sind vielleicht 2-3 belegt.

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ultra1
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#8

Beitrag von ultra1 »

Bananenklemme hat geschrieben:
Sa 16. Mär 2019, 16:35
Die alten Büchsen sind halt Retro
Ja, um welche Export-Kisten geht es denn hiere?
Die Klassiker aus den 70er und 80er? Oder die 80er und 90er? Oder die ganze "made in China" Kategorie ?
Wobei Retro zu den Letzteren paßt, die Anderen sind doch Oldtimer ?
Nordic hat geschrieben:
Sa 16. Mär 2019, 11:20
Zugegeben, ich hatte auch bestimmt schon an die 8-10 dieser Teile...

Dann kam eine lange, lange Pause ....

Ab jetzt kommen mir keine verschraubte, optimierte, Messplatzversionen mehr ins Haus... :mrgreen:

Für ein klein wenig mehr Euros gibt es dich so gute und stressfreie Allmode Transceiver namhafter Hersteller und das auch noch Made in Japan zu kaufen.

Da sitzen die Frequenzen ohne Fummelei, die TXen nicht über X Kanäle parallel, haben super Empfänger, Leistung um die 100Watt, vernünftige Mikrofone, gute Haptik, vernünftige Verarbeitung und sind nicht der 7. Clone ihrer selbst...

Hhhhmmmm....

Und wer ohnehin die Prüfung machen möchte, der ist vom Fleck weg warm angezogen..


Was bewegt denn Euch zum Kauf dieser Export :rolleyes: Geräte ???

Grüße / Stefan
Hallo Steffan !

Man höhrt wie begeistert du von deinem Allmode Transceiver bist und dann auch den Schein in der Tasche.
Finde ich gut.

Doch überlege mal.
Nicht jeder hat die Kenntnisse für den Schein und manch einem ist selbst eine Afu-Kiste zu komplex zu bedienen.
Keine Kanal-Anzeige und 1000 Eistellungen.
Diese Funker sind auf CB-Funk genauso herzlich willkommen.

Und dann gibt es auch große Unterschiede bei den Export-Geräten.
Einige davon haben spitzen Empfang und sind auch keine Oberwellen-Schleudern.

Evt. war von deinen 8-10 ja auch eine richtig gute dabei ?


Bleibt die Frage: Warum dann kein postalisches Gerät ?
Vielleicht wegen dem bischen mehr Leistung ?
Kann man leider die TX-Frequens nicht korregieren.
Oder weil man ältere Geräte mag und die postalischen damals kein SSB hatten. (haben meist auch sehr schöne Haptik)


Intresantes und emotionelles Thema.
Sehr komplex.

55/73, Ingo.

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doeskopp
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#9

Beitrag von doeskopp »

Nordic hat geschrieben:
Sa 16. Mär 2019, 11:20

Da sitzen die Frequenzen ohne Fummelei, die TXen nicht über X Kanäle parallel, haben super Empfänger, Leistung um die 100Watt, vernünftige Mikrofone, gute Haptik, vernünftige Verarbeitung und sind nicht der 7. Clone ihrer selbst...
So ist das...... :heart:

Grüße from Doeskopp

Bananenklemme
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#10

Beitrag von Bananenklemme »

Die alten Schüsseln haben auf 11 m ein besonderes Feeling. Ich habe mir von Maurer einen alten Klassiker kommen lassen, der 3 Bänder abdeckt.

Völlig anderes Klangerlebnis, vor allem auf SSB. Ich kann auch die Jungs verstehen, die sich eine Grundig oder andere KF umbauen lassen. Nun habe ich mit Erwerb der Lizenz alle 22 Büchsen verkauft. Da ich leider hier und am alten QTH Störungen ohne Ende habe, arbeite ich oft mit einem KW TX, der hat natürlich hinsichtlich Frequenzaufbereitung ganz andere Möglichkeiten. Mein großer TX muss zur Revision, daher hatte ich gestern nur das Back Up, einen älteren 7000 er an der Antenne. KW hatte Contest Time, somit kurz 80 m gearbeitet ( mit 12 m Groundplane, Danke an meinen ATU ), danach 11 m. Mal die Zeit genutzt und Notch nebst DSP auf leise Stationen abzustimmen.

Im laufenden Betrieb schwierig. Zeitweise die 11 m Kiste zugeschaltet. Wenig Unterschied beim Hören. Erst bei leisen Stationen merkt man den Unterschied.

Portable nehme ich, sofern nur 11 m anliegt, generell keinen KW TX.

Wie Moped: letzten Sommer eins in der mittleren PS Klasse gekauft. Fährt hervorragend. Man wollte mehr, man bekam. Nun ist es high end für Langstrecke und satt Power.

Noch ein Tip: Wer schon mit einem KW TX liebäugelt: sich mal den 817/818 ansehen. Selten einen auch besseren Empfänger gehabt, gerade im Rauschteppich. Da kommen 857 und Co nicht mit. Ein 2,7 er SSB und eine gutes Handmike dazu, dann geht die Sonne auf. PA ist dann ein „Muss“, allerdings reichen mit Kompressormike und guter Antenne auch 5W.

73
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Krampfader
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#11

Beitrag von Krampfader »

Guten Morgen!

Bei uns in der Runde hat sich eine richtige Fan-Gemeinde gebildet, rund um das CRT 9900. Gestern am Aktivitätsabend wieder einige Gegenstationen damit gehabt. Man kennt das Gerät, kennt seine Eigenheiten, seine Bedienung, Programmierung. Kennt die Schräubchen an denen man drehen muss damit Modulation und Leistung optimiert werden. Kennt die Tricks um z.B. das original Mike noch besser zu machen (geringfügiges Erweitern des zu kleinen Loches), usw., usw. Und mit rund 60W kommt man 4 x soweit, sprich statt z.B. 10km dann bis zu 40km. Nicht jeder von uns fährt jeden zweiten Tag raus aufs freie Gelände, rauf auf einen Hügel. Manche sitzen ausschließlich daheim und haben aufgrund ihrer Wohnsituation nur eine kleine Magnetfußantenne am Fensterbrett. Mit viel QRM und kräftigem PLC. Da braucht es dann starke Gegenstationen die dieses durchdringen. Und letztendlich bleibt das Gerät mit rund EUR 200,-- auch leistbar ...

Ein weiterer Aspekt. Einigen geht es beim Funken lediglich um die soziale Komponente. Die interessiert die Technik nicht. Haben es allerdings nicht so mit den modernen sozialen Medien wie Facebook und co. Was sollen die dann mit einer komplexen Amateur-Funk-Kiste ??, oder gar mit einer Prüfung ?? ... die möchten lediglich in ihrer kleinen lokalen Freundesrunde ungezwungen plaudern, nicht mehr und nicht weniger.

In diesem Sinne schönen Sonntag noch!

Andreas
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#12

Beitrag von Bananenklemme »

Die Frage ist, was Du möchtest: Für 11 m reicht so ne KL 205 Schleuder, Tiefpass nicht vergessen. Arbeitet noch auf 15 m, dann Ende.

Für AFU Anwendung eher eine HLA, von alten Schätzchen die Finger lassen. HLA geht so bis 300 W. Ansonsten fängt es mit der Acom 1000 an. Von Ameritron die Finger lassen
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#13

Beitrag von Bananenklemme »

Nachtrag: 4 fache Reichweite mit 60 W verweise ich mal ins Reich der Legende.

Zur sozialen Komponente: Die meisten Einsteiger wählen wohl ein AM/FM Gerät und steigen dann um. Wer einmal wirklich Spaß an der Materie hat, wird irgendwann mehr wollen (oder hat einen Funkhändler, der einen zur Prüfung bringt). Lizenz ist der nä. logische Schritt.

Letzteres ist nicht representativ.
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#14

Beitrag von ultra1 »

Bananenklemme hat geschrieben:
So 17. Mär 2019, 12:23
Nachtrag: 4 fache Reichweite mit 60 W verweise ich mal ins Reich der Legende.
Die Aussage stimmt theoretisch schon, wenn die ursprüngliche Leistung 230mW betrug.



73

Krampfader
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Re: Warum nur immer "Exportkisten" ???

#15

Beitrag von Krampfader »

Bananenklemme hat geschrieben:
So 17. Mär 2019, 12:23
Nachtrag: 4 fache Reichweite mit 60 W verweise ich mal ins Reich der Legende.
Rein rechnerisch benötigt man für die doppelte Reichweite die vierfache Sendeleistung. Ich erlaube mir daher folgende Rechnung:

Mal angenommen man kommt mit 4W auf 10km (Wohnung im letzen Stock, Terrasse). Um 20km zu erreichen (also das Doppelte) brauche ich bereits 16W (4 x4). Und um auch diese 20km zu verdoppeln (also auf 40km) muss ich diese 16W nochmals mit 4 multiplizieren und erhalte demnach 64W (16 x 4). Zumindest rein theoretisch. Dass da natürlich andere Faktoren mitspielen ist klar, Topographie, Beugung, Streuung, Reflexionen, Hindernisse, Dämpfung, usw. ...

Aber ok, abschließend zur sozialen Komponente: ich kenne mind. 3 Kollegen die sind gesundheitlich schwer eingeschränkt, keiner von uns möchte mit denen tauschen. Finanziell haben die es auch nicht dick. Gott sei Dank gibt es herzensgute (Amateur)Kollegen welche Ihnen geeignete Geräte besorgen, am Messplatz abgleichen, Kabel verlegen und Antenne installieren. Natürlich unentgeltlich. Wer von Euch möchte jenen dann auch noch das Letzte nehmen?, in Form einer Prüfung?, die wollen ja nur weiterhin mit ihren CB-Freunden in Kontakt bleiben, wie seit 40 Jahren ...

Einfach auch mal über diesen Aspekt nachdenken

Danke und Grüße

Andreas

PS: man kann aus der CRT 9900 sogar kurzzeitig bis zu 90W rausholen, laut Aussage einiger Kollegen. Vermutlich braucht man dann aber zusätzliche Modifikationen
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